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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Feix, Otto

feixot

Musiker, Komponist, Pianist

* 1890, 14.10.
Friedland/Böhmen

† 1980, 14.07.
Lahr

Als Sohn des Komponisten Reinhold Feix geboren, besuchte er Bürgerschule und Lehrerbildungsanstalt in Reichenberg, wirkte dort von 1910-1930 als Chormeister des Lehrergesangvereins „Sucher“, studierte Musik in Wien, Reichenberg und Dresden und schloß seine Studien 1921/22 mit der Staatsprüfung für Theorie, Klavier, Chorgesang, Orgel, Kontrapunkt und Violine ab. Er wirkte von 1920 bis 1930 als Chormeister des israelitischen Tempelchorvereins in Reichenberg, anschließend als Studienrat (Professor) an höheren Schulen in Mies (1930-1935), Komotau (1935-1938) und Reichenberg (1938-1945), wo er auch als Musikkritiker und Chormeister tätig war. Nach der Vertreibung war er in der Oberpfalz (Mittenau) und seit 1948 als Studienrat im Schuldienst in Kaufbeuren im Allgäu tätig. Von 1949-1953 war er Musikreferent des Adalbert-Stifter-Vereins.

Feix komponierte Lieder, Psalmen, Klavierstücke, symphonische Dichtungen, Singspiele und Bühnenmusiken. Im Jahre 1935 erhielt er seitens des erzbischöflichen Ordinariats Prag eine belobigende Anerkennung für vorbildliche Kirchenmusik. An weiteren Auszeichnungen folgten der Landschaftspreis und die Gustav-Leutelt-Kette (1967), der Musikpreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft (1969) sowie die Liebig-Gedenkmünze des Reichenberger Heimatkreises (1969).

Bibl.: Heinridi Simbriger: Werkkatalog zeitgenössischer Komponisten aus den deutschen Ostgebieten (4. Ergänzungsband 1971).

 

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