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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Holst, Niels von

Kunsthistoriker

* 1907, 16.01.
Riga/Livland

† 1993
Eisenberg/Pfalz

Als Sohn des Nervenarztes Dr. Walter von Holst in Riga geboren, lebte der Kunsthistoriker Niels von Holst seit 1919 in Deutschland. Dem Abitur in Danzig folgten Universitätsstudien in den Fächern Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte und 1929 die Promotion zum Dr. phil. in Hamburg. In den Jahren 1929-1945 stand Holst im Museumsdienst. 1946 zog er nach Eisenberg in der Pfalz und wurde dort freiberuflich tätig. Holst schrieb Arbeiten über Geschichte des Kunstsammelns und des Museumswesens: Künstler – Sammler – Publikum, Ein Buch für Kunst-Museumsfreunde“ (1960), abschließende Zusammenfassung „Creators, Collectors and Connoisseurs, The anatomy of artistic taste from antiquity to the present“ London/New York 1967), Bücher über Stadtbaukunst („Rom“, „Neapel“, „Paris“, „Wien“) und kunstgeschichtliche Landeskunde („Italien“, 2 Bände, „Spanien und Portugal) sowie einen Kunstreiseführer „Mitteldeutschland“. Der baltischen Heimat widmete er u. a. die Bücher „Baltenland“, das bekannteste von allen, „Die deutsche Kunst Baltenlandes im Lichte neuer Forschung“ und „Riga und Reval, ein Buch der Erinnerung“.

(1977)

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