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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Langner, Ilse (Siebert)

Schriftstellerin

* 1899, 21.05.
Breslau

† 1987, 16.01
Darmstadt

Ilse Siebert – sie war mit dem 1954 verstorbenen Fabrikanten Dr. W. Siebert verheiratet – ist als Schriftstellerin unter dem Namen Ilse Langner bekannt. Sie ist die Tochter eines Oberstudiendirektors. Außer Westeuropa bereiste sie die Sowjetunion, die Türkei, Chinajapan und die USA. Mehrere Jahre hielt sie sich in Paris und Berlin auf, heute (1979) lebt sie in Darmstadt. Ihre sozialkritischen und humanitären Dramen und Hörspiele, Romane und Novellen  sind Spiegelbilder ihrer Weltreisen: Die Heilige aus USA (1931), Der Mond in Mykene (1937), Paris-Trilogie (1950-52), Die purpurne Stadt (China-Roman, 1932), Japanisches Tagebuch (1961) u. v. a. Obwohl Ilse Langener keine schlesischen Themen behandelt hat, fühlt sie sich als Schlesierin und das hintergründige, geheimmsumwitterte und gottsuchende Wesen der Menschen ihrer Herkunft offenbart sich wohl in allen ihren Werken. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

(1979)

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