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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Miegel, Agnes

Dichterin

* 1879, 09.03.
Königsberg i.Pr.

† 1964, 26.10.
Bad Salzuflen

Die Dichterin Agnes Miegel lebte in Königsberg, von zahlrei­chen Reisen abgesehen, die sie nach England, Frankreich und Italien führten, nachdem sie sich als Journalistin in Berlin aufgehalten hatte. Sie war von 1920-1926 Schriftleiterin der Ostpreußischen Zeitung. Bereits als junges Mädchen wurde sie durch ihre Balladen und Verse auch im Ausland bekannt. In Deutschland wurde sie durch die Verleihung des Kleist-Preises, des Herder-Preises und des Goethe-Preises der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet. Sie war Ehrenbürgerin der Stadt Königsberg und Dr. phil. h. c. der Albertus-Universität zu Königsberg (1924). Im Jahre 1944 verließ sie ihre Heimat, gelangte zunächst in ein Flüchtlingslager nach Dänemark und lebte seit 1948 in Bad Nenndorf. Seit 1956 bezog sie von der Stadt Hameln einen Ehrensold auf Lebenszeit. Sie starb im Alter von 85 Jahren. Agnes Miegel schrieb u. a. „Balladen und Lieder“ (1907), „Die Fahrt der sieben Ordensbrüder“ (1933), „Unter hellem Himmel“ (1936), „Das Bernsteinherz“ (1937), „Im Ostwind“ (1940), „Heimgekehrt“ (1942), „Mein Bernsteinland und meine Stadt“ (1944). Ihre Gesammelten Werke erschienen (1966/67) in 7 Bänden.

(1979)

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