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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Triebnigg-Pirkhert, Ella

Schriftstellerin

* 1874, 23.12.
Ofen/Ungarn

† 1938, 29.01.
Wien

Sie war eine geborene Baronin Stockinger von Ankerstock. 1903 übersiedelte sie nach Wien, wo sie bis zu ihrem Tode lebte und wirkte. Ihr schriftstellerisches und dichterisches Schaffen war recht vielseitig. Sie begann mit Volksliteratur, schrieb Lustspiele, Novellen, Romane, Erzählungen und Dramen. Ab 1910 veröffentlichte sie wissenschaftliche Aufsätze über die Schwäbische Türkei. Ihre ersten Gedichte erschienen 1907 unter dem Titel „Meine Felder“. 1916 gab sie zwei Erzählbände heraus: „Heimatboden“ und „Ums Erbe“. Ihnen folgte 1919 der Novellenband „Meister Schicksal“. Der Ungarländische Deutsche Volksbildungsverein veröffentlichte 1926 ihre „Goldene Heimat“, gesammelte Erzählungen über die Schwäbische Türkei. Sie schrieb in der Tradition und im Stil des 19. Jahrhunderts“. Ihre Erzählungen sind nicht frei von moralisierenden Tendenzen. Sie wollte Einfluß auf die Menschen ausüben. Für ihr erstes Drama, „Die Vorgesetzten“ 1906, erhielt sie den Niederösterreichischen Landesautorenpreis. Auch als Übersetzerin aus dem Armenischen und Madjarischen wurde sie bekannt. Einigen madjarischen Lustspielautoren hat sie den Weg in den deutschen Sprachraum geebnet. Für den Wiener Sender schrieb sie eine Reihe Hörspiele über Land und Leute in Ungarn.(1974)

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