Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1215

Gesetzestreue ist gut, Selbstachtung ist besser

 Montag, 30 Januar 2006

Tagung der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen zu den Erfolgen und Grenzen des internationalen Kulturgüterschutzes

Kunstwerke, Gegenstände der Wissenschaft, der Kultur und der Religion haben für das Selbstverständnis und die Identität von Nationen und Volksgruppen gerade in der heutigen Zeit fortschreitender Globalisierungen eminente Bedeutung.

Von: Tobias Irmscher (KK)

Schutzbedürftig wie die, die sie einst schützte: Kirchenburg im siebenbürgischen Tartlau. Bild: Georg Gerster

Ort der Einkehr und zugleich der Betriebsamkeit

 Montag, 30 Januar 2006

Ein Besuch in der Benediktinerabtei Brevnov über Prag offenbart ein Stück Geschichte, wie es böhmischer kaum sein kann

Prag hat sich in den Jahren nach der Wende zu einer Touristenhochburg ersten Ranges in Europa entwickelt.

Von: Text und Interview: Inge Steinsträßer (KK)

Das Monastische und das Touristische bilden zwar keine heilige, aber immerhin eine einträgliche Allianz: Kloster Brevnov. Bild: die Autorin

Süße Selbstvergessenheit der Zuckerproduzenten

Montag, 30 Januar 2006

Mangels kulturellen Gedächtnisses ins wirtschaftliche Fiasko

Wenn es um die süßen Sachen geht, können die Leute ganz schön sauer werden, vor allem aufeinander.

Von: Dietmar Stutzer (KK)

Zucker international: Haus Schlesien, Königswinter, und der Kreis Wohlau/Wolow haben im Kloster Leubus eine Gedenkstätte für Franz Karl Achard eingerichtet. Bild: Haus Schlesien

Der Kardinal aus Oberschlesien

Montag, 30 Januar 2006

Zum Tode von Leo Kardinal Scheffczyk, dem Meister der katholischen Dogmatik und der sympathischen Bescheidenheit

Als Papst Johannes Paul II. Professor Leo Scheffczyk am 21. Januar 2001 in das Kollegium der Kardinäle berief, zitierte die „Süddeutsche Zeitung“ den soeben hoch geehrten Theologen mit den Worten „zu groß für mich“ und kommentierte: „Das sagt der emeritierte Münchner Dogmatikprofessor wohl nicht deshalb, weil es sich so gut anhört in einem so bedeutenden Moment.


Von: Herbert Hupka (KK)

Leo Kardinal Scheffczyk. Bild: Archiv

Ihr lagen die „speziellen Aufgaben“ nicht

Montag, 30 Januar 2006

Dissidentin der ersten kommunistischen Stunde: Inge Berndt verweigerte sich schon unter Dienstherr Ernst Bloch den Versuchen der Instrumentalisierung von Philosophie in der frühen DDR

Sie löste ihr Arbeitsverhältnis mit der Universität Leipzig, dem Institut für Philosophie und mit ihrem Dienstherrn Professor Dr. Ernst Bloch zum 15. Februar 1953 denkbar einfach auf, sie wolle sich ein neues Arbeitsgebiet suchen.


Von: Gerald Wiemers (KK)

 

Sie fiel den Nazis, ihr Andenken den Kommunisten zum Opfer

Montag, 30 Januar 2006

Auf daß es nicht damit sein Bewenden hat, werden Zeitzeugen zum Lebenslauf der „Nesthäkchen“-Erfinderin Else Ury gesucht

Nach 1939 war es ruhig geworden um das Haus Nr. 181 an der Hauptstraße von Krummhübel im Riesengebirge, an dessen Giebel in Sütterlinschrift der Name „Nesthäkchen“ prangte.

Von: Karl-Heinz Drescher – Michael Ferber (KK)

Idyllisch, trügerisch: Das Haus in Krummhübel, in dem Else Ury gelebt hat, strahlt auch heute noch etwas von der Heimeligkeit aus, die das „Nesthäkchen“ so vielen Kindern vermittelt hat. Bild: Michael Ferber

Impressionen einer Zeitenwende

 Montag, 30 Januar 2006

Aus dem Stettiner Hafen

Die Ausstellung im Deutschen Technikmuseum Berlin präsentiert 28 Schwarzweiß-Ansichten des Stettiner Hafens von elf Fotografinnen und Fotografen.


Von: (KK)

 

„Die brutale Vertreibung“

 Montag, 30 Januar 2006

Alfred de Zayas: Die Nemesis von Potsdam. Die Anglo-Amerikaner und die Vertreibung der Deutschen. Herbig Verlagsbuchhandlung, München 2005, 415 S., 24,90 Euro

Die Überschrift ist dem jetzt wieder abgedruckten Geleitwort des seinerzeitigen amerikanischen Unterstaatssekretärs Robert Murphy aus dem Jahre 1976 entnommen. Im Januar 1977 erschien das Buch von Alfred de Zayas in den USA unter dem Titel „Nemesis at Potsdam.
 


Von: Herbert Hupka (KK)

 

Karten, Köpfe und ein Kaiser: der „Sudetendeutsche Heimatatlas“

Montag, 30 Januar 2006

Sudetendeutscher Heimatatlas. Hg. von Roland Pietsch und Heinrich Pleticha. Archiv Verlag, Braunschweig 2005. 92 Seiten, zahlreiche Illustrationen und Karten, Ledereinband, Großformat, 98 Euro

Wer die Heimat verloren hat, will wiedergewinnen, was von ihr noch zu retten ist. Das sind vor allem Erinnerungen. Die aber brauchen Stützen: Worte, Bilder, Texte, Karten.


Von: Hans Gärtner (KK)

 

„Sofort, mit 50 Kilo Gepäck, und für immer“: Vertreibung als Thema des Hessischen Rundfunks

Montag, 30 Januar 2006

Der Hessische Rundfunk setzt seine Serie über die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg und die Aufnahme der Vertriebenen in Hessen fort. Unter dem Titel „Westwärts ins Ungewisse“ sendet er am 5. Februar 2006 um 15 Uhr im 3. Fernsehprogramm (Hessischer Rundfunk) einen Film zu dieser T…

Von: (KK)

 
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