Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1215

Ihr lagen die „speziellen Aufgaben“ nicht

Montag, 30 Januar 2006

Dissidentin der ersten kommunistischen Stunde: Inge Berndt verweigerte sich schon unter Dienstherr Ernst Bloch den Versuchen der Instrumentalisierung von Philosophie in der frühen DDR

Sie löste ihr Arbeitsverhältnis mit der Universität Leipzig, dem Institut für Philosophie und mit ihrem Dienstherrn Professor Dr. Ernst Bloch zum 15. Februar 1953 denkbar einfach auf, sie wolle sich ein neues Arbeitsgebiet suchen.


Von: Gerald Wiemers (KK)

 

Sie fiel den Nazis, ihr Andenken den Kommunisten zum Opfer

Montag, 30 Januar 2006

Auf daß es nicht damit sein Bewenden hat, werden Zeitzeugen zum Lebenslauf der „Nesthäkchen“-Erfinderin Else Ury gesucht

Nach 1939 war es ruhig geworden um das Haus Nr. 181 an der Hauptstraße von Krummhübel im Riesengebirge, an dessen Giebel in Sütterlinschrift der Name „Nesthäkchen“ prangte.

Von: Karl-Heinz Drescher – Michael Ferber (KK)

Idyllisch, trügerisch: Das Haus in Krummhübel, in dem Else Ury gelebt hat, strahlt auch heute noch etwas von der Heimeligkeit aus, die das „Nesthäkchen“ so vielen Kindern vermittelt hat. Bild: Michael Ferber

Impressionen einer Zeitenwende

 Montag, 30 Januar 2006

Aus dem Stettiner Hafen

Die Ausstellung im Deutschen Technikmuseum Berlin präsentiert 28 Schwarzweiß-Ansichten des Stettiner Hafens von elf Fotografinnen und Fotografen.


Von: (KK)

 

„Die brutale Vertreibung“

 Montag, 30 Januar 2006

Alfred de Zayas: Die Nemesis von Potsdam. Die Anglo-Amerikaner und die Vertreibung der Deutschen. Herbig Verlagsbuchhandlung, München 2005, 415 S., 24,90 Euro

Die Überschrift ist dem jetzt wieder abgedruckten Geleitwort des seinerzeitigen amerikanischen Unterstaatssekretärs Robert Murphy aus dem Jahre 1976 entnommen. Im Januar 1977 erschien das Buch von Alfred de Zayas in den USA unter dem Titel „Nemesis at Potsdam.
 


Von: Herbert Hupka (KK)

 

Karten, Köpfe und ein Kaiser: der „Sudetendeutsche Heimatatlas“

Montag, 30 Januar 2006

Sudetendeutscher Heimatatlas. Hg. von Roland Pietsch und Heinrich Pleticha. Archiv Verlag, Braunschweig 2005. 92 Seiten, zahlreiche Illustrationen und Karten, Ledereinband, Großformat, 98 Euro

Wer die Heimat verloren hat, will wiedergewinnen, was von ihr noch zu retten ist. Das sind vor allem Erinnerungen. Die aber brauchen Stützen: Worte, Bilder, Texte, Karten.


Von: Hans Gärtner (KK)

 

„Sofort, mit 50 Kilo Gepäck, und für immer“: Vertreibung als Thema des Hessischen Rundfunks

Montag, 30 Januar 2006

Der Hessische Rundfunk setzt seine Serie über die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg und die Aufnahme der Vertriebenen in Hessen fort. Unter dem Titel „Westwärts ins Ungewisse“ sendet er am 5. Februar 2006 um 15 Uhr im 3. Fernsehprogramm (Hessischer Rundfunk) einen Film zu dieser T…

Von: (KK)

 

„Wörter, meine Fallschirme“

Montag, 30 Januar 2006

Wenig ehrenhafte, eher pflichtschuldige Ehrung des oberschlesischen Schriftstellers Horst Bienek in der Münchner Residenz

Des Schriftstellers Horst Bienek (1930–1990) aus Gleiwitz in Oberschlesien ist in den anderthalb Jahrzehnten nach seinem plötzlichen Tod am 7. Dezember 1990 kaum gedacht worden.

 

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

Ein Blick aus der Zeit, als es auch für ihn noch Zukunft gab: Horst Bienek. Bild: Archiv

Bekenntnis eines „Zwischenschaftlers“

 Montag, 30 Januar 2006

Dieter Schlesak gab sich diesen Ehrentitel und wurde nun zum Ehrendoktor der Universität Bukarest ernannt

Der Schriftsteller und Publizist Dieter Schlesak wurde von der Universität Bukarest zum Ehrendoktor ernannt. Die feierliche Verleihung war einer der Höhepunkte der dreitägigen Veranstaltungsreihe, mit der das 100. Jubiläum der Gründung des Germanistiklehrstuhls der Universität Bukarest im Jahr 1905 begangen wurde.

Von: Rohtraut Wittstock (KK)

Manchmal trennt nur die Fadenheftung Himmel und Erde. Heimat, eine Skizze scheinbar fahriger Linien und doch ein Bild großer Tiefe und Komplexität: Adolph Menzels „Blick in dasxNymphenbad“. Bild: siehe nächste Seite

Wie die Welt ins Bild kommt

Montag, 30 Januar 2006

Die Ausstellung „Menzel in Dresden“ zeigt die Gier des Meisters nach der Form und seine Virtuosität in deren Aneignung

Das Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zeigt zur Jahreswende bis zum 20. Februar eine Ausstellung, die sich als Beitrag zum 800jährigen Jubiläum Dresdens im Jahr 2006 versteht: „Menzel in Dresden“.


Von: (KK)

„Roßstirnen“ sehen sich an: Adolph Menzels Zeichnung „Roßstirn aus dem Prunkharnisch des Kurfürsten Christians I.“ und das Modell Augenhöhle in Augenhöhle, auf daß der Betrachter sehen lerne. Bilder (auch Vorseite) aus der Ausstellung

 

Gesetzestreue ist gut, Selbstachtung ist besser

 Montag, 30 Januar 2006

Tagung der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen zu den Erfolgen und Grenzen des internationalen Kulturgüterschutzes

Kunstwerke, Gegenstände der Wissenschaft, der Kultur und der Religion haben für das Selbstverständnis und die Identität von Nationen und Volksgruppen gerade in der heutigen Zeit fortschreitender Globalisierungen eminente Bedeutung.

Von: Tobias Irmscher (KK)

Schutzbedürftig wie die, die sie einst schützte: Kirchenburg im siebenbürgischen Tartlau. Bild: Georg Gerster

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