Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1219

Fast ein Paradies

Donnerstag, 20 April 2006

Als Vorbild in der Behandlung von Minderheiten stellt sich Kroatien bei seiner Bewerbung um die Mitgliedschaft in der EU dar

Wenn  man die Rechte nationaler Minderheiten in einem Staatswesen als Meßlatte für dessen Reife für die Wertegemeinschaft der Europäischen Union nimmt, so ist es gut bestellt um die Würdigkeit Kroatiens, Glied des vereinten Europas zu werden.

Von: Peter Mast (KK)

Im Gewirr die Ordnung entdecken und gestalten: František Kyncl, Monostrukturen

Leistung aus Leiden

Donnerstag, 20 April 2006

Die Arbeitsgemeinschaft Heimatstuben Nordrhein-Westfalen tagt zur Aufnahme der Vertriebenen im Westen Deutschlands

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Ostdeutscher Museen, Heimatstuben und Sammlungen aus Nordrhein-Westfalen hatten im März Gelegenheit, im Rahmen ihrer Frühjahrstagung die Ausstellung zum Thema „Aufbau West.

Von: Dieter Göllner (KK)

„Aufbau West“, aufgebaut als Leistungsschau. Bild: der Autor

Er liebte Schlesien und arbeitete für diese Liebe

Donnerstag, 20 April 2006

Frank Ebisch zum Gedenken

In Breslau verstarb kürzlich Staatssekretär a. D. Frank Ebisch. Er wurde am 5. Juni 1936 in Neiße geboren. Uns verbanden fast vierzig Jahre, der größte Teil davon in gemeinsamer Arbeit für das Land Niedersachsen. Wir brauchten nie viele Worte, um uns zu verstehen.

Von: Horst Milde (KK)

 

Wiedergutmachung nach 73 Jahren

 Donnerstag, 20 April 2006

Gedenktafel für Arnold Mendelssohn wird in Ratibor enthüllt

Am 2. Mai 2006 wird in Ratibor/Racibórz zu Ehren von Arnold Mendelssohn wieder, jetzt mit einem polnischen und einem deutschen Text, eine Gedenktafel enthüllt.

Von: (KK)

 

Die Würde des Menschen ist nicht unantastbar, jedoch erzählbar

Donnerstag, 20 April 2006

Eginald Schlattner: Das Klavier im Nebel. Roman. Paul Zsolnay Verlag, Wien 2005, 523 Seiten, 24,90 Euro

Ein Schriftsteller will mit sich ins reine kommen. Das gilt um so mehr für den spätgereiften Eginald Schlattner, und jede seiner Zeilen trägt schwer an der Fracht von Geschichte und Zeitgeschichte, an der Vielfalt siebenbürgischer Kultur und den Zwiespälten eigener Erfahrung.


Von: Georg Aescht (KK)

 

„Distel und Dorn. Vor blinden Fenstern“

 Donnerstag, 20 April 2006

Heimwärts schlägt mein Herz. Gedichte zur verlorenen Heimat im deutschen Osten. Ausgewählt und zusammengestellt von Ferdinand Urbanek. Bergstadt Verlag Wilhelm Gottlieb Korn, Würzburg 2005. 302 S., 16,80 Euro

Der Herausgeber dieser Anthologie, Professor Dr. Ferdinand Urbanek, 1926 in Oppeln geboren und mit seiner Heimatstadt Glogau – beide Städte liegen am Oderstrom – eng verbunden, war vor seiner Emeritierung Hochschullehrer für germanistische Mediävistik an der Duisburger Universität.


Von: Herbert Hupka (KK)

 

Gebogen erst zeigt der Stahl seine Kraft – und seine Ausdruckskraft

Donnerstag, 20 April 2006

Roland Phleps: Stahlskulpturen. Werkauswahl 2003–2005. Band IV, Rombach-Verlag, Freiburg/Berlin 2006, 160 S.

Hermannstadt, einst die sächsische „Haupt- und Hermannstadt“ Siebenbürgens, wo Roland Phleps geboren wurde, war eher von Musik denn von bildender Kunst geprägt. Die zu Klassikern moderner siebenbürgischer Kunst gewordenen Maler und Grafiker stammen vorwiegend aus der anderen sächsischen Stadt mit vergleichbarem Führungsanspruch: Kronstadt.


Von: Günther Ott (KK)

Die Strenge der Geometrie und die Freiheit der Vorstellungskraft vereint zum blanken Entzücken: Ellipsenpaar von Roland Phleps. Bild aus dem Buch

Heimat als Märchen

Donnerstag, 20 April 2006

Adalbert Stifters Novelle „Der Hochwald“ ist ein Hohelied, so hochgemut, daß es auch wieder unheimlich wirkt

Nach Johann Wolfgang Goethe berichtet eine Novelle über eine „sich ereignete unerhörte Begebenheit“. Das ist auch bei Adalbert Stifters „Hochwald“ der Fall. Ort dieser Begebenheit ist der Böhmerwald zwischen Österreich, Bayern und Böhmen, die sudetendeutsche Heimat des Dichters.

Von: Rüdiger Goldmann (KK)

Der Wald als Geheimnis, aber auch als Ort der Geborgenheit: Adalbert Stifter, Das Vonwiller-Haus in Neuwaldegg. Bild: Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg

Sag, wo ist denn nun das Paradies?

Donnerstag, 20 April 2006

Ein Herr namens Janosch, Kinderbeglücker und Lebenskünstler

Der Interviewer ist erfunden. Erhielt den Namen Jan Skral. Soll in Lwow geboren sein, 1934. Und seit 1963 in Tanger leben. Nichts davon dürfte stimmen. Denn der aus Anlaß seines 75. Geburtstags zu Interviewende mag viele nicht. Am allerwenigsten Journalisten, die ihm mit lästigen Fragen zu Leibe rücken könnten.

Von: Hans Gärtner (KK)

 

Malen als Ereignis

Donnerstag, 20 April 2006

Betrachtungen zur Kunst des František Kyncl anläßlich der Eröffnung einer Ausstellung im Düsseldorfer Gerhart-Hauptmann-Haus

Auf relativ kleinem Raum zeigte eine Ausstellung im Gerhart-Hauptmann-Haus eine Retrospektive des gesamten Werks von František Kyncl – von den frühen realistischen Gemälden, die in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts in der Tschechoslowakei entstanden sind, bis hin zu den skizzenhaften abstrakten visionären Zeichnungen aus den letzten Jahren.

Von: Stephan von Wiese (KK)

František Kyncl, Selbstbildnis von 1953. Bilder (auch S. 7): Gerhart-Hauptmann-Haus

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