Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1221

Zärtlicher Antreiber

 Dienstag, 30 Mai 2006

Ernst Schremmer, der jugendliche Geist ostdeutscher Kunst und Kultur, wäre 90 Jahre alt geworden

Neunzig Jahre wäre er, und es wäre schön, seiner zu gedenken, so ein Anruf aus Bonn. Dann ein Brief und in Kopie beigefügt die Zeichnung von Oskar Kreibich aus dem Jahre 1982 – da war er 66 Jahre „alt“.

Von: Johanna von Herzogenberg (KK)

Oskar Kreibich, Porträt Dr. Ernst Schremmer. Bild aus dem OKR-Band „Porträts aus unserer Zeit“ von Oskar Kreibich

„Oliverplatz“ und „Nougatstraße“

 Dienstag, 30 Mai 2006

Von der schwindenden Erinnerungskultur in „Vertriebenensiedlungen“

„Oliverplatz“, ruft der junge Busfahrer die nächste Haltestelle auf dem Kurfürstendamm aus – und ist vermutlich der Ansicht, es handele sich um Jamie Oliver, Oliver Kalkofe oder Oliver Pocher. Gemeint aber ist der Olivaer Platz als Erinnerung an das Kloster Oliva bei Danzig.

Von: Martin Hollender (KK)

Es hat eine Zeit gegeben, als ein Spaziergang noch keine politischen und geschichtlichen, mithin schmerzlichen Assoziationen, Konnotationen und Erinnerungen heraufbeschwor, als man sich noch „erging“. Aufgehoben ist sie nur noch in der Kunst: Jozef Szermentowski, Im Park

Kulturpreise der Sudetendeutschen Landsmannschaft 2006

Dienstag, 30 Mai 2006

Auch beim diesjährigen Sudetendeutschen Tag in Nürnberg werden wieder Kulturpreise der Sudetendeutschen Landsmannschaft vergeben. Bei einem festlichen Abend im Nürnberger Messezentrum am 2. Juni zeichnet Johann Böhm, der Sprecher der sudetendeutschen Volksgruppe, ehemaliger Präsident des Bayerischen Landtags, Preisträger aus Kunst, Kultur und Wissenschaft aus.


Von: Susanne Habel (KK)

 

Schlesischer Cicerone

Dienstag, 30 Mai 2006

Ernst Badstübner, Dietmar Popp, Andrzej Tomaszewski und Dethard von Winterfeld (Hg.): Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. Deutscher Kunstverlag, Berlin 2005, 1297 S., 49,90 Euro

Lange wurde dieses Handbuch vorbereitet. Das umfangreiche Werk sollte fortan zur Standardausstattung bei Reisen nach Schlesien gehören. Diese wichtige Feststellung soll durch die nachfolgenden Bemerkungen nicht relativiert werden.


Von: Stephan Kaiser (KK)

 

„Preußen liegt in Polen“

 Dienstag, 30 Mai 2006

Preußen – Erbe und Erinnerung. Essays aus Polen und Deutschland. Herausgegeben von Basil Kerski. Deutsches Kulturforum östliches Europa e. V., Potsdam 2005, 264 S., Abb., Anh., 11,90 Euro

Politisch motivierte Verbände und Leser werden das Buch mit Interesse zur Kenntnis nehmen. Die einzelnen Beiträge wurden von deutschen und polnischen Geschichtswissenschaftlern verfaßt und wenden sich vornehmlich an ein historisch motiviertes Publikum.


Von: Esther Knorr-Anders (KK)

 

Sprachbürger

 Dienstag, 30 Mai 2006

Karl Dedecius, der 85jährige deutsche Nachdichter polnischer Literatur, erinnert sich – und alle, die erinnert werden wollen

Es gibt Menschen, die dürfen nicht sterben. Sie sterben auch nicht, denn sie bleiben gegenwärtig. Wer könnte sich denn vorstellen, ihnen nicht mehr zuhören zu können, ihnen nicht mehr über die Schulter zu sehen, wenn sie sich zu dem äußern, was die Welt tatsächlich im Innersten zusammenhält: die Literatur, nein, noch genauer: die Poesie?

Von: Matthias Buth (KK)

Karl Dedecius. Bild: Archiv

Die Blume von der Oder blüht am Rhein

Dienstag, 30 Mai 2006

Das Nationalmuseum Breslau ist mit seiner Ausstellung „Die Blume Europas“ zu Gast im Kölner Wallraf-Richartz-Museum

In jüngster Zeit besinnt man sich auch im Rheinland, wo man kulturell auf Paris und nach dem Krieg auf die USA eingestimmt war, daß Schwerpunkte der Klassischen Moderne in Osteuropa und in Ostdeutschland lagen: in Dresden (Künstlervereinigung „Die Brücke“), Breslau (Kunstakademie), Weimar und Dessau (Bauhaus) und natürlich in der Reichshauptstadt Berlin, der Kunstmetropole.

Von: Günther Ott (KK)

Wohin führt der Weg? Fast aus dem Bild hinaus, wieder ins Bild zurück – und ins Ungewisse: Wassily Kandinsky, Der Abend

Der Wille zur Klarheit und zur Kunst

Dienstag, 30 Mai 2006

Wolfgang Halfar und seine Kunst zwischen Island und Altvater, den Lofoten und Apulien im Oberschlesischen Landesmuseum Ratingen

Der Maler und Grafiker Wolfgang Halfar, geboren 1925 in Gleiwitz, Oberschlesien, und aufgewachsen in Hindenburg, betätigt sich seit über 50 Jahren künstlerisch und kann mittlerweile auf 36 Einzelausstellungen sowie auf 33 Ausstellungsbeteiligungen zurückblicken.

Von: (KK)

Wolfgang Halfar, Ring. Bild aus der Ausstellung

Leistungsschau Schlesien

Dienstag, 30 Mai 2006

Sich selbst zur Feier und Vergewisserung, den andern zur Ver- und Bewunderung – das Schlesische Museum zu Görlitz wurde eröffnet

Zur Eröffnungsfeier am 13. Mai 2006 sprach für die Landsmannschaft Schlesien, die zu den vier Trägern des Schlesischen Museums gehört, Dr. Herbert Hupka ein Grußwort. Wir veröffentlichen eine gekürzte Fassung.

Von: Herbert Hupka (KK)

Renaissancebau als Heimstätte schlesischer Wiedergeburt: der Schönhof. Fotos: Schlesisches Museum zu Görlitz

Vom „Kreuzweg der Nationen“ bis zu „Musa Dagh“

 Dienstag, 30 Mai 2006

Fachtagung des Pädagogischen Arbeitskreises Mittel- und Osteuropa über Flucht und Vertreibung in Bad Kissingen

52 Multiplikatoren und Lehrer aus Hessen – unter ihnen vor allem Historiker – waren zu der Tagung des Pädagogischen Arbeitskreises Mittel- und Osteuropa auf dem Heiligenhof angereist.

Von: Franz Gissau (KK)

Kühle Hoffnung: Max Wislicenus, Vorfrühling. Bilder S. 6, 9, 14, 21 aus der Ausstellung des Nationalmuseums Breslau in Köln (S. 21)

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