Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1223

Das Gegenteil eines böhmischen Dorfes

Montag, 10 Juli 2006

Das Sudetendeutsche Haus in München beherbergt die größte Spezialbibliothek für die böhmischen Länder und viele, die damit arbeiten

Zwanzig Jahre Sudetendeutsches Haus in München. Grund genug, das Anfang des Jahres mit dem bayerischen Ministerpräsidenten zu feiern. Jetzt stellte der Vorstandsvorsitzende der Sudetendeutschen Stiftung, Hartmut Singbartl, als Hausherr im Rahmen einer Pressekonferenz die wissenschaftlichen Institutionen, die in dem weitläufigen Gebäude ihren Sitz haben, vor.

 

Von: Norbert Matern (KK)

Wie viele Fenster, so viele Ausblicke auf Kultur und Geschichte, auf Kunst und Gegenwart eröffnet das Sudetendeutsche Haus in München jedem, der sich die Sicht auf die böhmischen Länder nicht durch Klischees verstellen läßt. Bild: „Sudetenland“

Behutsam und zupackend zugleich: Kulturgutschutz „von unten“

Montag, 10 Juli 2006

Das ostpreußische Tharau kennt man vom „Ännchen“ her, nun ist auch Tharaus „Ännchen“-Kirche wieder unter Dach und Fach

Die Podiumsdiskussion der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen zum „internationalen Kulturgüterschutz“ gehörte für kulturgeschichtlich interessierte deutsche Besucher gewiß zu den aufregenden Veranstaltungen der diesjährigen Leipziger Buchmesse, sind doch noch immer zahllose einzigartige Zeugnisse deutscher Baukunst in den Heimatgebieten der deutschen Vertriebenen vom endgültigen Verfall bedroht.

Von: Elimar Schubbe (KK)

Wer mitbauen möchte, muß nicht mit aufs Dach: Kontakt Förderkreis Kirche Tharau/Ostpreußen e.V., Vorsitzender Dieter Haese, Am Bungert 31, 53227 Bonn, Telefon 0228 / 443691, Fax 0228 / 445161. Spendenkonto: Sparkasse KölnBonn, BLZ 38050000, Konto 46001046. Die Spenden sind steuerabzugsfähig. Bild: Förderkreis

Flaches Land, weite Sicht

Montag, 10 Juli 2006

Masurens europäische Perspektiven erweisen sich bei der diesjährigen Begegnung der Masurischen Gesellschaft keineswegs als eintönig

Der Kultur-Rotstift hat Masuren erreicht, und so mußte Tadeusz Willan, der Vorsitzende der Masurischen Gesellschaft, wohl oder übel das XVI. Kultur- und Begegnungsfest in Krutinnen um einen Tag kürzen.

 

Von: Brigitte Jäger-Dabek (KK)

Auch der diesjährige Träger des Dehio-Buchpreises (vgl. S. 11), Karl-Markus Gauß, hat seine Botschaft schon der „Storchenpost“ anvertraut

Rassiges Emblem preußischer Tugenden

Montag, 10 Juli 2006

Trakehnerfreunde treffen sich im Kulturzentrum Ostpreußen Ellingen

Im Juli ist die Deutschordensstadt Ellingen zwei Tage lang Treffpunkt der Trakehner-Freunde. Das Kulturzentrum Ostpreußen stellt dazu in einer Sonderschau die Geschichte des ostpreußischen Hauptgestüts Trakehnen dar.

Von: (KK)

Eigentor

Montag, 10 Juli 2006

Fußball ist zwar nicht der Hort feinsinniger Differenzierungen, doch Wissen um Zeitgeschichte wäre auch dem Wissen um Fußball förderlich

Schon einmal in der jüngsten Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wollte es ein Politiker der Regierungspartei nicht verstehen, daß zwei Mitglieder der Opposition im Deutschen Bundestag so eifrig für die Existenz einer deutschen Minderheit in Schlesien stritten und ständig die Möglichkeit zur Aussiedlung einforderten.

Von: Herbert Hupka (KK)

 

Fremdenlob

 Montag, 10 Juli 2006

Vorschläge für den Georg Dehio-Kulturpreis des Deutschen Kulturforums östliches Europa willkommen

Das Deutsche Kulturforum östliches Europa in Potsdam vergibt im Herbst 2007 zum dritten Mal den vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien dotierten Georg Dehio-Kulturpreis.

Von: (KK)

 

Barbara Suchner an die Bezieher ihrer „Lyrischen Flugblätter“

 Montag, 10 Juli 2006

Seit über 20 Jahren gebe ich die „Lyrischen Flugblätter“ heraus. Jetzt machen aber meine tauben Hände nicht mehr mit. Ich darf Ihnen sagen, daß alle Arbeiten, die mit dem Heraussuchen der Gedichte bis zum Versand verbunden sind, eine Qual für mich bedeuten, weil mir die Finger nicht mehr gehorchen.


Von: Barbara Suchner (KK)

 

Selbst wenn Schicksal zur Meinung wird, kann es bewegen

Montag, 10 Juli 2006

Zuhause sind wir jetzt im Oldenburger Land. Auswertung der Umfrage zur Situation der Heimatvertriebenen 60 Jahre nach der Vertreibung. Hg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft von der Arbeitsgemeinschaft Vertriebene von Hans-Ulrich Minke. Isensee Verlag, Oldenburg 2005, zahlr. Tabellen, 106 S.

Unter den vielfältigen Aktivitäten, zu denen das Jahr 2005 – das sechzigste nach Kriegsende –  Veranlassung gegeben hat, verdient die Veröffentlichung dieser Umfrage besondere Beachtung.

Von: Christian-Erdmann Schott (KK)

 

Gottgefällige Lust fürs Auge, für die Bildung ein Gewinn

Montag, 10 Juli 2006

Paul Gerhard Eberlein (Hg.): Schlesische Kirchen. Farbiger Bildband mit einführenden Texten. Senfkorn Verlag Alfred Theisen, Görlitz 2006. 124 S., 23,90 Euro

Was für Schätze! Prachtvoll strahlen sie dem Leser entgegen, die kunstvollen Lichtbilder schlesischer Kirchen in dem aufwendig gestalteten Band aus dem Görlitzer Senfkorn Verlag. Fotos mag man sie gar nicht nennen, weil sie eher wie Gemälde wirken und doch „Momentaufnahmen“ sind eines gegenwärtigen Zustands, wenn auch sorgsam „in Form geprägt“.


Von: Ursula Schmidt-Goertz (KK)

 

Die „leise, langsame, verschwiegene Oder“

Montag, 10 Juli 2006

Mariana Hausleitner und Harald Roth (Hg.): Der Einfluß von Faschismus und Nationalsozialismus auf Minderheiten in Ostmittel- und Südosteuropa. IKGS-Verlag, München 2006, 360 S. 20,50 Euro

Der Band ist ein Beitrag zur vergleichenden Faschismusforschung über die genannte Region. In ihm sind eine Reihe konzeptionell und methodisch unterschiedlicher Arbeiten versammelt.

Von: (KK)

 
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