Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1236

Der späte Segen des Andreas Gryphius

Freitag, 30 März 2007

Gregor Ploch / Christine Kucinski (Hg.): Die deutsch-polnische Verständigung am Beispiel der Stadt Glogau / Porozumienie polsko-niemieckie na przykladzie miasta Glogowa.
[Via Silesia. Veröffentlichungen zur deutsch-polnischen Verständigung. 1/2006]. Münster 2007. 200 S., 4 Euro. Bestellung
: gdpv, Ermlandweg 22, D-48159 Münster, Tel.: 0251/4904792, Fax: 42012,  kontakt@gdpv.de

Über die Verständigung von Völkern kann man reden. Man kann sie aber auch verwirklichen. Wie dies konkret funktionieren kann, läßt sich am besten am Beispiel der niederschlesischen Stadt Glogau ersehen.

Von: (KK)

 

Wer aus dem Ural kommt, versteht mehr vom Verstehen

 Freitag, 30 März 2007

Tatjana Löwen: Der Regen ist schuld. Geschichten aus dem Altenheim zum Nachdenken. Waldemar Weber Verlag, Augsburg 2007, 158 S., 12 Euro

Am liebsten wären alle ewig jung. Doch gegen das Altern ist nun mal kein Kraut gewachsen. Und so ist die Autorin Tatjana Löwen (56) mit ihrem Buch „Der Regen ist schuld.


Von: Nina Paulsen (KK)

 

Die Lokalzeitung als Zeitzeugin

Freitag, 30 März 2007

Einblicke in das „Bunzlauer Stadtblatt“ (1881–1945) im Haus Schlesien

Die Ausstellung zum Bunzlauer Stadtblatt ist das Ergebnis einer seit Jahren bewährten Zusammenarbeit polnischer und deutscher Heimatfreunde.

Von: (KK)

 

Holz lebt zweimal

Freitag, 30 März 2007

Zumal wenn es in die Hände einer meisterlichen Bildhauerin gerät, wie Elsbeth Siebenbürger eine war

Am 22. Februar 2007 starb die bekannte schlesische Bildhauerin Elsbeth Siebenbürger. Elsbeth Tesmer, Sproß einer Juristenfamilie, wurde 1914 in Liegnitz geboren, wuchs dort auf und machte 1933 ihr Abitur.

Von: Idis B. Hartmann (KK)

Die Gestalt der Demut, das Antlitz der Frage: „Kniende“ von Elsbeth Siebenbürger. Bilder: Künstlergilde Esslingen

Stetig besser scheitern

Freitag, 30 März 2007

Gert Fabritius malt es uns aufs schönste vor

Existentielle Koordinaten bestimmen das künstlerische Werk von Gert Fabritius (geboren in Siebenbürgen 1940). Davon kann sich der Betrachter bis zum 6. Mai im Museum im Kleinhues-Bau, Kornwestheim, überzeugen.

 

Von: Irmgard Sedler / Günter Baumann (KK)

„Zieder Totentanz“. Bilder aus der Ausstellung

Bilder des „zehnfach interessanten Landes“

Freitag, 30 März 2007

Tausendfach gesammelt: Albrecht Haselbachs Schlesien-Fundus wird in Regensburg und Görlitz aufbereitet und gezeigt

Fasziniert von der kulturellen Energie, die über Jahrhunderte von seiner Heimat im heutigen Polen ausging, erwarb Albrecht Haselbach (1892–1979), Brauereibesitzer in Namslau, Anfang der 1940er Jahre eine einzigartige Sammlung von über 4000 Kupferstichen, Radierungen, Lithographien, Druckgraphiken und Zeichnungen.

Von: (KK)

Es hat den Anschein, als erweiche Heimatliebe sogar dem Graphiker den Stift und lasse die Konturen schmelzen: Riesengebirgspanorama aus der Sammlung Haselbach. Bild aus der Ausstellung

Bücher machen Schule, wer aber macht die Bücher?

Freitag, 30 März 2007

Und wie? Ausstellung „Schulbücher im Fadenkreuz von Wissenschaft und Politik“ zum Jahrestag der deutsch-polnischen Kommission

Der alte Streit ist nicht vergessen: Schulbücher stehen im Fadenkreuz von Wissenschaft und Politik. Als 1976 die Schulbuchempfehlungen in der alten Bundesrepublik veröffentlicht wurden, gab es postwendend härteste Kontroversen zwischen Befürwortern und Gegnern, Experten des Vertriebenenverbandes erarbeiteten Alternativ-Empfehlungen – allerdings ohne polnische Beteiligung zum Beispiel aus Exilkreisen.

Von: Karlheinz Lau (KK – Preußische Allgemeine Zeitung)

Zwar wachse, wo Gefahr sei, das Rettende auch, tröstet uns der Dichter, doch sieht es nicht aus, als könnte man sich darauf verlassen: „Mutmaßungen über die Arche“ von Gert Fabritius

Ritterschaften und Petschaften

Freitag, 30 März 2007

Das Herder-Institut in Marburg ist in Deutschland die wohl bedeutendste Forschungsstätte für Themen der baltischen Geschichte

Das 1950 in Marburg gegründete Herder-Institut ist eine Service-Einrichtung für die historische Ostmitteleuropa-Forschung mit seinen Sammlungen, seinen Publikationen und seinen Forumsaktivitäten.

Von: Peter Wörster / Dorothee M. Goeze (KK)

Stolz, gestochen und gedruckt: Vedute von Danzig aus den Beständen des Herder-Instituts in Marburg

Nichtalltäglicher Dienst im Alltag

Freitag, 30 März 2007

Anton Cosa, der katholische Bischof von Moldova, ist tätiger Zeuge einer dramatischen Gegenwart im ärmsten Land Europas

Hätte es die Sowjetunion nicht gegeben, wäre Bischof Anton Cosa von Moldova heute auch Bischof für viele Rußlanddeutsche. Denn zu seinem Bistum gehört Tiraspol, einst Bischofssitz und Mittelpunkt für 335000 Rußlanddeutsche.

Von: Norbert Matern (KK)

Nicht die Faust in der Tasche ballen, sondern damit auf den Tisch schlagen: Anton Cosa. Bild: der Autor

Verständigung, das „sanfte Gesetz“ der Gegenwart

Freitag, 30 März 2007

Ihm folgt der Adalbert Stifter Verein seit 60 Jahren

Als einen „festen Grund, auf den die deutsch-tschechische Zusammenarbeit bauen kann“, schätzte einst Václav Havel, tschechischer Ex-Staatspräsident und zeitgenössischer Schriftsteller von Rang, die Arbeit des Adalbert Stifter Vereins ein.

 

Von: Hans Gärtner (KK)

 
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