Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1236

Ira et studio et televisio

Freitag, 30 März 2007

Mit polemischer Vehemenz hat unser Autor Jörg Bernhard Bilke im letzten Heft (KK 1235 vom 10. März) den Teilnehmern der Gesprächsrunde bei Sabine Christiansen zum Fernseh-Zweiteiler „Die Flucht“ Wissenslücken nachgewiesen. So erfrischend das erscheint, so notwendig ist es, Unstimmigkeiten richtigzustellen, die im Eifer der aktuellen Diskussion auch der Redakteur übersehen hat.


Von: (KK)

 

„Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Wort…“

 Freitag, 30 März 2007

Anmerkungen zu dem Filmepos „Die Flucht“

Alle Vorabkritiken lagen gründlich daneben: Das Filmepos „Die Flucht“ ist keine Seifenoper, in der es Maria Furtwängler nicht unter einer Gräfin getan und in der sie sich zuallererst zwischen zwei Männern zu entscheiden gehabt hätte.

Von: Dietmar Stutzer (KK)

Mit Schau und Spiel hat ihr Schauspiel weniger zu tun als mit Wissen und Bewußtsein: Maria Furtwängler

Von den Mühen, ein erfolgreicher Autor zu werden

Freitag, 30 März 2007

Helmut Braun: Ich bin nicht Ranek – Annäherung an Edgar Hilsenrath. Verlag Dittrich, Berlin 2006, 288 Seiten, 19,90 Euro

Noch vor dem Abschluß der zehnbändigen Gesamtausgabe von Edgar Hilsenraths Werken (acht Bände sind im Dittrich-Verlag bereits erschienen) kann man von einer Renaissance dieses Schriftstellers sprechen – nicht zuletzt seit der euphorischen Kritik von „Der Nazi und der Frisör“ in Elke Heidenreichs Lese-Sendung.

 

Von: Erika Kip (KK)

 

Der späte Segen des Andreas Gryphius

Freitag, 30 März 2007

Gregor Ploch / Christine Kucinski (Hg.): Die deutsch-polnische Verständigung am Beispiel der Stadt Glogau / Porozumienie polsko-niemieckie na przykladzie miasta Glogowa.
[Via Silesia. Veröffentlichungen zur deutsch-polnischen Verständigung. 1/2006]. Münster 2007. 200 S., 4 Euro. Bestellung
: gdpv, Ermlandweg 22, D-48159 Münster, Tel.: 0251/4904792, Fax: 42012,  kontakt@gdpv.de

Über die Verständigung von Völkern kann man reden. Man kann sie aber auch verwirklichen. Wie dies konkret funktionieren kann, läßt sich am besten am Beispiel der niederschlesischen Stadt Glogau ersehen.

Von: (KK)

 

Wer aus dem Ural kommt, versteht mehr vom Verstehen

 Freitag, 30 März 2007

Tatjana Löwen: Der Regen ist schuld. Geschichten aus dem Altenheim zum Nachdenken. Waldemar Weber Verlag, Augsburg 2007, 158 S., 12 Euro

Am liebsten wären alle ewig jung. Doch gegen das Altern ist nun mal kein Kraut gewachsen. Und so ist die Autorin Tatjana Löwen (56) mit ihrem Buch „Der Regen ist schuld.


Von: Nina Paulsen (KK)

 

Die Lokalzeitung als Zeitzeugin

Freitag, 30 März 2007

Einblicke in das „Bunzlauer Stadtblatt“ (1881–1945) im Haus Schlesien

Die Ausstellung zum Bunzlauer Stadtblatt ist das Ergebnis einer seit Jahren bewährten Zusammenarbeit polnischer und deutscher Heimatfreunde.

Von: (KK)

 

Holz lebt zweimal

Freitag, 30 März 2007

Zumal wenn es in die Hände einer meisterlichen Bildhauerin gerät, wie Elsbeth Siebenbürger eine war

Am 22. Februar 2007 starb die bekannte schlesische Bildhauerin Elsbeth Siebenbürger. Elsbeth Tesmer, Sproß einer Juristenfamilie, wurde 1914 in Liegnitz geboren, wuchs dort auf und machte 1933 ihr Abitur.

Von: Idis B. Hartmann (KK)

Die Gestalt der Demut, das Antlitz der Frage: „Kniende“ von Elsbeth Siebenbürger. Bilder: Künstlergilde Esslingen

Stetig besser scheitern

Freitag, 30 März 2007

Gert Fabritius malt es uns aufs schönste vor

Existentielle Koordinaten bestimmen das künstlerische Werk von Gert Fabritius (geboren in Siebenbürgen 1940). Davon kann sich der Betrachter bis zum 6. Mai im Museum im Kleinhues-Bau, Kornwestheim, überzeugen.

 

Von: Irmgard Sedler / Günter Baumann (KK)

„Zieder Totentanz“. Bilder aus der Ausstellung

Bilder des „zehnfach interessanten Landes“

Freitag, 30 März 2007

Tausendfach gesammelt: Albrecht Haselbachs Schlesien-Fundus wird in Regensburg und Görlitz aufbereitet und gezeigt

Fasziniert von der kulturellen Energie, die über Jahrhunderte von seiner Heimat im heutigen Polen ausging, erwarb Albrecht Haselbach (1892–1979), Brauereibesitzer in Namslau, Anfang der 1940er Jahre eine einzigartige Sammlung von über 4000 Kupferstichen, Radierungen, Lithographien, Druckgraphiken und Zeichnungen.

Von: (KK)

Es hat den Anschein, als erweiche Heimatliebe sogar dem Graphiker den Stift und lasse die Konturen schmelzen: Riesengebirgspanorama aus der Sammlung Haselbach. Bild aus der Ausstellung

Bücher machen Schule, wer aber macht die Bücher?

Freitag, 30 März 2007

Und wie? Ausstellung „Schulbücher im Fadenkreuz von Wissenschaft und Politik“ zum Jahrestag der deutsch-polnischen Kommission

Der alte Streit ist nicht vergessen: Schulbücher stehen im Fadenkreuz von Wissenschaft und Politik. Als 1976 die Schulbuchempfehlungen in der alten Bundesrepublik veröffentlicht wurden, gab es postwendend härteste Kontroversen zwischen Befürwortern und Gegnern, Experten des Vertriebenenverbandes erarbeiteten Alternativ-Empfehlungen – allerdings ohne polnische Beteiligung zum Beispiel aus Exilkreisen.

Von: Karlheinz Lau (KK – Preußische Allgemeine Zeitung)

Zwar wachse, wo Gefahr sei, das Rettende auch, tröstet uns der Dichter, doch sieht es nicht aus, als könnte man sich darauf verlassen: „Mutmaßungen über die Arche“ von Gert Fabritius

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