Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1238

Nachbarschaftliche Gratwanderung

Donnerstag, 10 Mai 2007

Die Gemeinschaft für deutsch-polnische Verständigung begibt sich auf die Suche nach der Tradition im Teschener Schlesien

Die österliche Woche war ein Anlaß für die Gemeinschaft für deutsch-polnische Verständigung (gdpv), zu ihrem Frühjahrsforum an den historischen Randbezirk Schlesiens zu fahren.

Von: Gregor Ploch (KK)

Groß, doch in der Erinnerung versunken: eine der größten schlesischen Kirchen, die Teschener Jesus-Kirche. Bild: Archiv

„Der Mensch ist eins mit seinen Wurzelfasern“

Donnerstag, 10 Mai 2007

Der ungarische Schriftsteller György Konrád erhält den Franz-Werfel-Menschenrechtspreis der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen

Der große ungarische Romancier und Essayist György Konrád wird mit dem Franz-Werfel-Menschenrechtspreis 2007 der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen ausgezeichnet.

Von: (KK)

Skeptischer Humanist, milder Verfechter der Menschenrechte: György Konrád. Bild: Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen

Manchmal stiefmütterlich: deutsche Erinnerung

Donnerstag, 10 Mai 2007

Karlheinz Lau hilft ihr in München mit einem Vortrag über das oft vernachlässigte Ostbrandenburg auf die Sprünge

Theodor Fontane hat auf seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ die Oder kaum überschritten. Er kam gerade einmal bis Küstrin, dessen Geschichte er ein gehaltvolles, lesenswertes Kapitel widmete, sowie bis Tamsel, wo Friedrich der Große die von ihm verehrte Frau von Wreech besucht hatte, und bis zum Schlachtfeld von Zorndorf, auf dem der friderizianischen Armee 1758 ein außerordentlich schweres Blutopfer abgefordert worden war, beides in der nächsten Nähe jener alten Festungsstadt.

Von: Peter Mast (KK)

Auch Ostbrandenburg ist ein Ort traurigen Angedenkens, aber wenigstens dieses wird heute gepflegt: Gottesdienst in Königsberg in der Neumark 1989. Bild: Archiv

Heimatpflege – ein komplexes Gewebe

Donnerstag, 10 Mai 2007

Die Betreuer von Heimatstuben NRW lernten Webarten

Trachten und Tücher, Gesticktes und Geklöppeltes – das von fleißigen Händen geschaffene Kulturgut aus den deutschen Herkunftsgebieten im östlichen Europa ist reich an vielfältigen  textilen Sammelstücken.

Von: Dieter Göllner (KK)

Die Heimatpfleger sind eine Gemeinschaft, der jeder Gedanke an Konkurrenz fernliegt, vielmehr ist ihr Interesse auch für die Leistung anderer Voraussetzung für die eigene: Teilnehmer der Tagung besuchen die Ausstellung „Aufbau West“. Bild: der Autor

Damit böhmische Geschichte niemandem böhmisch vorkommt

Donnerstag, 10 Mai 2007

Bernd Rill: Böhmen und Mähren. Geschichte im Herzen Mitteleuropas. 2 Bände, insgesamt 1224 S., Casimir Katz Verlag, Gernsbach 2006, 59 Euro

Eine neue Geschichte der Böhmischen Länder gleich auf 1200 Seiten läßt aufmerken. Sie ist das bisher letzte Glied in einer Kette mit beachtenswerten Werken und Namen.


Von: Heinrich Pleticha (KK)

 

Lang vor der Globalisierung ging es in Württemberg schon recht global zu

Donnerstag, 10 Mai 2007

Zar Alexander I. und die Auswanderung nach Rußland. Diese und weitere Publikationen des Hauses der Heimat Stuttgart zum Thema sind gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro plus Versandkosten über den Buchhandel oder direkt beim HdH (Telefon 0711/66 951-11, Fax 0711/66 951-49) erhältlich.

Im Großraum Stuttgart leben heute nicht nur viele Bessarabiendeutsche, über die die Landeshauptstadt bereits 1954 die Patenschaft übernommen hat.

 

 

Von: (KK)

 

Sie gaben vor, die Welt zu erlösen, und begründeten eine neue Sklavenhalterordnung

 Donnerstag, 10 Mai 2007

Spurlos verschwunden – Die vergessene Odyssee der Verschleppten. Dokumentation, Deutschland 2006, ZDF,  Regie: Peter Hartl, Andrzej Klamt

Wie kaum ein historisches Ereignis hat sich die „Heimkehr der Zehntausend“ aus sowjetischer Gefangenschaft im Herbst 1955 in das Bewußtsein der Bundesrepublik Deutschland eingegraben.

 

Von: (KK)

 

Gegenstandsfrei, doch wirklichkeitsnah

Donnerstag, 10 Mai 2007

Vor 80 Jahren wurde Otto Herbert Hajek, der Meister der klassischen Moderne, im böhmischen Kaltenbach geboren

Er schloß sich nicht in sein Atelier ein, mied nicht die Öffentlichkeit. Otto Herbert Hajek liebte sein künstlerisches Schaffen, und er zeigte seine Arbeiten gerne dem Publikum.

Von: Günther Ott (KK)

Robust und resolut nehmen sich die „Wegzeichen“ aus, die Otto Herbert Hajek in die vom Menschen gestaltete Natur gesetzt hat

Im Dunstkreis des Magiers

 Donnerstag, 10 Mai 2007

Alfred Kubins Ausstrahlung über das Innviertel hinaus erfaßte viele Zeitgenossen und prägte einen Kulturraum

„Berührungen“ hieß eine Ausstellung in der Passauer Landkreis-Galerie im vergangenen Herbst auf Schloß Neuburg am Inn. Die im Ausstellungs- und Katalogtitel tonangebenden „Berührungen“ weisen auf „die Namen vieler Personen, die mit Kubin in gesellschaftlicher, kultureller und menschlicher Verbindung standen und auf die eine oder andere Weise mit ihm in Berührung kamen“.

Von: Hans Gärtner (KK)

Geheimnisvolles Pandämonium: Alfred Kubin, „Phantasien im Böhmerwald“. Bild: Künstlergilde

Aktiver Humanismus im passiven Widerstand

Donnerstag, 10 Mai 2007

Daß Gerhart Hauptmann in Nazi-Deutschland blieb, war ein Opfer, das der Dramendichter dem eigenen Werk brachte

Mir träumte etwas Schreckliches! Gerhart Hauptmann habe nach seiner Rückkehr aus Rapallo und den Anfeindungen durch die Nationalsozialisten in der bitteren Erkenntnis, daß sie nicht wie erhofft bald abwirtschaften würden, sich doch, wie so viele politisch und rassisch Verfolgte, zur Emigration entschlossen.

Von: H. D. Tschörtner (KK)

Stehend schreiben, schreibend widerstehn: Gerhart Hauptmann 1941. Bild: Archiv

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