Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1239

Ein Heimatbuch auch für solche, die nicht dort zu Hause sind

Mittwoch, 30 Mai 2007

Edler von Pollak, Erhard / Kotschner, Johann: Preßburg, Bratislava, Pozsony, Posonium, Istropolis. Lebendige Stadt am Donaustrom. Hrsg. Hilfsbund Karpatendeutscher Katholiken e. V., Verlag Vivit GmbH, SK-06001 Kesmark, Slowakei 2006 , 453 S., 25 Euro

Nach Bänden über die Zips und das Hauerland liegt nun ein drittes Werk über die deutschen Sprachinseln in der Slowakei vor, speziell über Preßburg, die alte Krönungsstadt der Habsburger.


Von: Norbert Matern (KK)

 

Der erste Weg, auf dem man sich die Welt erwandert

Mittwoch, 30 Mai 2007

Auf Schulwegen durch Deutschland. Ein literarischer Reiseführer. Herausgegeben von Axel Dornemann. Wiesenburg Verlag, Schweinfurt 2007, 180 Seiten, 19,80 Euro

Eine nette Idee hatte Axel Dornemann, der 2005 die erste Bibliographie zu Flucht und Vertreibung in der Literatur veröffentlichte (besprochen in der KK Nr. 1216 vom 20. Februar 2006), mit einer hier anzuzeigenden literarischen Anthologie zum Schulweg.


Von: (KK)

 

„Und jeden blickt’s wie seine Heimat an“

Mittwoch, 30 Mai 2007

Vor 200 Jahren erkor Joseph von Eichendorff Heidelberg zum Hort einer romantischen Empfindung, die nicht nur seine Poesie prägte

„In der Mondhelle passierten wir das Städtchen Neckarsteinach, das ein Vorspiel von Heidelberg höchst romantisch und ganz eng zwischen felsigten belaubten Bergen ruht.

Von: Dietmar Stutzer (KK)

Schemenhaft schön: das Heidelberger Schloß, gezeichnet von Marius Schlesiona. Bild: Bergstadtverlag Wilhelm Gottlieb Korn

Farbe und Faltung, Schicht und Schichtung

Mittwoch, 30 Mai 2007

Mit eigener Technik schließt Gabriele Hornig die Oberfläche des Bildes auf für das freie Spiel der Assoziationen

Das Haus Schlesien, gegründet als Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, wurde 1980 von Dr. Herbert Hupka feierlich eingeweiht.

Von: Günther Ott (KK)

Auch im Vagen und Unwägbaren noch ist Struktur, es kommt nur darauf an, sie zu erspüren und zu gestalten: Gabriele Hornig, Mimerle II

Herkunft: Europa, Sprache: Musik

Mittwoch, 30 Mai 2007

Das Salon- und Liebhaberorchester des Bukowina-Instituts Augsburg ist zu einem multi- und internationalen Klangkörper gediehen

1988 gründete der Bezirk Schwaben nach mehrjährigen Verhandlungen mit verschiedenen Augsburger Institutionen das Bukowina-Institut. Für die Integration von Aussiedlern stünden Mittel zur Verfügung, meinten die Berater von Bundesinnenministerium, Freistaat Bayern und Bezirk Schwaben. Man möge doch Projektvorschläge unterbreiten.

Von: (KK)

 

Kunsthistorie an historischem Ort

Mittwoch, 30 Mai 2007

Die Ausstellung Artur Wasner des Hauses Schlesien Königswinter wird vom Breslauer Stadtmuseum im Historischen Rathaus gezeigt

Haus Schlesien hatte dem schlesischen Maler Artur Wasner (1887–1939) in den Wintermonaten 2006/2007 eine große Retrospektive gewidmet.

Von: (KK)

Gotische Bögen, schlesisches Licht, impressionistische Malerei: Artur Wasners Gemälde im würdigen Historischen Rathaus zu Breslau. Bild: Haus Schlesien

Sie mußten gehen – und vergingen

Mittwoch, 30 Mai 2007

Der Pädagogische Arbeitskreis Mittel- und Osteuropa mit einer dramatisch eindrucksvollen Bestandsaufnahme der Völkermorde

Bekannt ist, daß das vergangene Jahrhundert eines der Kriege war. Gleichermaßen geläufig scheint zu sein, daß dabei viele Soldaten ihr Leben lassen mußten, in Krieg und Gefangenschaft.

Von: Gerolf Fritsche (KK)

Ordnung der Grafik gegen historische Unordnung und menschliches Leid: PAMO-Schaubild

Domus Rigensis

Mittwoch, 30 Mai 2007

Zum 16. Male begehen Deutschbalten und Letten in diesem Jahr ihre Kulturtage in Riga. Sie sind der jährliche Höhepunkt der gemeinsamen Arbeit des Vereins. Ein interessantes Programm wird Gäste, Interessierte und Mitglieder erfreuen.


Von: Babette Baronin von Sass (KK)

 

Museal digital

Mittwoch, 30 Mai 2007

4000 historische Schlesien-Ansichten sind jetzt in Buchform und im Internet verfügbar

Unter dem Titel „Bilder des zehnfach interessanten Landes“ berichtete die KK1236 über die rund 4000 Schlesien-Ansichten umfassende Sammlung des ehemaligen Brauereibesitzers Albrecht Haselbach aus Namslau, von der eine Auswahl nun nach Ausstellungen in Görlitz und Regensburg in Kattowitz, Breslau und Marburg gezeigt wird.

Von: (KK)

Zeit-Reisen. Historische Ansichten aus der Sammlung Haselbach, 320 Seiten 209 Abbildungen. Verlag Herder-Institut, Marburg, Marburg 2007, 25 Euro. Zu beziehen über das Herder-Institut, Gisonenweg 5–7, 35037 Marburg.

Der natürlichen Wahrheit zum Recht verhelfen

Mittwoch, 30 Mai 2007

Der ostpreußische Naturwissenschaftler Hugo Schauinsland hat es ein Leben lang versucht, der Erfolg hat heute noch Bestand

Hugo Schauinsland war Ostpreuße. Geboren am 30. Mai 1857 auf dem Vorwerk Waldienen des Gutes Dedawe im Kreis Labiau am Südrand des Kurischen Haffs, wuchs er nach dem durch eine Erkrankung des Vaters bedingten Umzug (1863) in der ostpreußischen Hauptstadt Königsberg auf.

Von: Harriet von Natzmer und Christoph Hinkelmann (KK)

Schauen lehren: Hugo Schauinsland. Gemälde von Christian Pundsack. Bild: Ostpreußisches Landesmuseum

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