Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1248

„Ich bin Ermländer, und ich bin katholisch“

Freitag, 30 November 2007

Johannes Schwalke, der selbst- und heimatbewußte Apostolische Visitator der Ermländer, ist gestorben

Überraschend starb am 29. Oktober in einem Altersheim der ermländischen Katharinenschwestern in Daun in der Eifel der Apostolische Protonotar und langjährige Visitator der Ermländer Johannes Schwalke.

Von: Norbert Matern (KK)

Die Heimat verloren, ihre Formen und Farben aber bewahrt und fortbewegt, im Gemüt wie auf den Gemälden: Ernst Mollenhauer, Sandgrube VI (Keitum). Bild: Galerie Boisserée

Richtig Heimat ist nur eine

Freitag, 30 November 2007

Der sudetendeutsche Diakon Horst Kaller ist aus Bayern ins böhmische Jägerndorf zurückgekehrt

Eine Rückkehr von aus ihrer Heimat vertriebenen Sudetendeutschen an ihren Ursprungsort – das war zumindest bis zur Wende 1989/90 und vielfach noch lange Zeit danach undenkbar.

Von: Markus Bauer (KK)

Horst Kaller vor der evangelischen Kirche in Jägerndorf. Bild: privat

Lyrik im Zwielicht der Jahre

Freitag, 30 November 2007

Hans Niekrawietz: Sämtliche Gedichte. Mit Anmerkungen und einem Nachwort herausgegeben von Gerhard Kosellek, Bergstadtverlag Wilhelm Gottlieb Korn, Würzburg 2007, 540 S., 24,90 Euro

Der verdienstvolle Germanist Gerhart Kosellek hat soeben im Würzburger Bergstadtverlag Wilhelm Gottlieb Korn eine sorgfältig edierte Leseausgabe gleichsam letzter Hand und mit kritischem Apparat von insgesamt 293 Gedichten herausgebracht.


Von: Ernst Josef Krzywon (KK)

 

Die Geschichte des Zuckers hat nichts Süßes

Freitag, 30 November 2007

Horst-Dieter Loebner (Hg.): Die schlesische Rübenzuckerfabrikation. Scripta Mercaturae Verlag, St. Katharinen 2005, 432 S., Beihefte zum Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau, Bd. XIV, 40 Euro

Jede Beschäftigung mit Schlesien wird spätestens im wirtschaftlichen Bereich auf das Stichwort Zucker gelenkt. Es ist nicht mal übertrieben, von einer Schlüsselindustrie des Landes zu sprechen.


Von: Stephan Kaiser (KK)

 

Neues aus der alten Zeit des Ordenslandes

Freitag, 30 November 2007

Westpreußen-Jahrbuch. Aus dem Land an der unteren Weichsel. Bd. 58/2008. Hg. Hans-Jürgen Kämpfert u. a. im Auftrag der Landsmannschaft Westpreußen. Westpreußen-Verlag, Münster 2007, 189 S., 9 Farbtafeln, 15 Euro. Zu beziehen durch die Landsmannschaft Westpreußen, Mühlendamm 1, 48167 Münster-Wolbeck, Tel. 02506/305750, Landsmannschaft-Westpreussen@t-online.de

Der Band 58 des neuen Westpreußen-Jahrbuches auf das Jahr 2008 ist wieder recht umfangreich ausgefallen: auf 189 Seiten mit 21 Abbildungen im Text und neun ganzseitigen Farbtafeln im Anhang werden zehn Aufsätze mit ganz unterschiedlichen Themen über Westpreußen und drei Gedichte präsentiert.


Von: (KK)

 

Irrlichter

Freitag, 30 November 2007

Länderschwerpunkt Rumänien beim Kurzfilmfestival in Berlin

Dieser schöne Titel war die Überschrift einer Kurzfilmauswahl beim diesjährigen Festival „Interfilm“ in Berlin. Und Catalin Leescu, einer der jungen Filmemacher, kann sich durchaus damit identifizieren.

 

Von: Edith Ottschofski (KK)

 

Der Abglanz der Kurischen Nehrung in Köln

Freitag, 30 November 2007

Werke des Expressionisten Ernst Mollenhauer aus Ostpreußen in der Galerie Boisserée

Rheinländer blicken bekanntlich lieber nach dem Westen als nach Ostdeutschland, und das auch schon vor dem Verlust Ostpreußens und Schlesiens und dem Bau der Mauer.

Von: Günther Ott (KK)

Wer von der Nehrung kommt, sucht sie überall, zu finden vermag sie ein Künstler am besten: Ernst Mollenhauer, Am Ostseestrand in Nidden, Ende der 50er Jahre, als er längst nicht mehr dort war. Bild: Galerie Boisserée

An seinem Grab war Hauptmann der einzige Christ

Freitag, 30 November 2007

Dem Gedenken an den großen Kunstfreund und -förderer Max Pinkus

„Eine Stätte bewohnter Sicherheit …, die Dämonen schrecken und einer Welt von Feinden Trotz bieten soll“, bezeichnete Gerhart Hauptmann seinen „Wiesenstein“, versetzt zwischen Felsblöcke, und das Gemäuer wurde vom Dichter als eine „Schutzhülle seiner Seele“ empfunden.

Von: Günter Gerstmann (KK)

Die von Max Pinkus mitfinanzierten Fresken in der Halle des Hauses Wiesenstein erscheinen heute noch poesieumwittert. Bild: Archiv

Grau, teurer Freund, ist alle Ideologie

Freitag, 30 November 2007

Ein lettischer Student erlebt in Estland, wie Geschichte des Baltikums und der Deutschbalten ohne politisch getönte Brille aussehen kann

Was nimmt der Teilnehmer eines Seminars mit nach Hause? Was bleibt davon im Gedächtnis als angenehme Erinnerungen, wenn die Einzelheiten schon vergessen sind?

Von: Imants Cirulis (KK)

Gute Frage, ob aber der alten Bausubstanz angemessen, das ist eine andere. Immerhin ist in Estland wie überall die Globalisierung auch am Vandalismus nicht spurlos vorübergegangen. Foto: privat

Menschenrecht auf Erinnerung und Trauer

Freitag, 30 November 2007

Der Ostdeutsche Kulturrat verleiht seinen Medienpreis für menschliche Geschichten aus unmenschlicher Zeitgeschichte

Dank der Projektförderung durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien konnte der Ostdeutsche Kulturrat in diesem Jahr zum ersten Mal nach 1999 seinen Medienpreis für Beiträge in Periodika, Funk und Fernsehen wieder ausschreiben.

Von: (KK)

Glückwünsche des OKR-Präsidenten Prof. Dr. Eberhard G. Schulz für Dr. Helga Hirsch

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