Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1250

Über das Moos auf den Steinen des alten Österreich hinaus

Donnerstag, 10 Januar 2008

Stefan Alker: Das Andere nicht zu kurz kommen lassen. Werk und Wirken von Gerhard Fritsch. Braumüller, Wien 2007

In einem souverän und kritisch wertenden Aufsatz von 2004 hat Klaus Amann, Universitätsprofessor in Klagenfurt, kennzeichnende Beispiele aus der österreichischen Literatur des Zweiten Weltkriegs vorgestellt

Von: Hermann Schreiber (KK)

 

Wenn Vergessen nicht mehr möglich ist

Donnerstag, 10 Januar 2008

Ich heiße jetzt Nechama. Geschichte eines Lebens zwischen Königsberg i. Pr., Moldawien und Israel. Herausgegeben vom Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg, Stuttgart 2007, 85 S., 5 Euro

„Mein Schicksal und das meiner Schwester war so hart, daß wir es nicht vergessen können. Ich will versuchen, mir alles von der Seele zu schreiben und alles so zu schildern, wie es wirklich war.“


Von: (KK)

 

„Ich denke an einen anonymen Streich“

Donnerstag, 10 Januar 2008

Das erste Lustspiel, das Gerhart Hauptmann „in den Schoß gefallen“ war, wußte er selbst nicht recht zu handhaben

„College Crampton“, die erste Komödie des Dichters, entstand 1891 während der Arbeit an den „Webern“ in Schreiberhau. Den Plan dazu datiert die „Chronik“ auf Februar/März. Eine Reise nach Berlin im November mit dem Besuch der Aufführung von Molières „Geizigem“ stimuliert die Niederschrift, die in erstaunlich kurzer Zeit abgeschlossen wird. Schon im November schreibt Hauptmann an Otto Brahm:

Von: H. D. Tschörtner (KK)

Für Olaf Gulbransson hatte der Dichter selbst komische Züge. Bild: Künstlergilde

Auch seine Wirklichkeit war wirklich unromantisch

Donnerstag, 10 Januar 2008

In Frankfurt sieht man den Romantiker Eichendorff in deren grellem Licht

Er ist auf Waldesrauschen festgelegt, auf plätschernde Brunnen und schlagende Nachtigallen, auf all die Versatzstücke der deutschen Romantik, dieser unser am meisten vertonte Dichter Joseph Freiherr von Eichendorff, geboren 1788, gestorben am 26. November 1857.

Von: Erika Kip (KK)

Der Geburtsort war ein Idyll, jedoch Eichendorff darauf festzulegen ist eher eine Verstümmelung. Bild aus der Ausstellung

Schwarz-weißes Licht aus Prag

Donnerstag, 10 Januar 2008

Die Grafik von Emil Orlik erlebt derzeit in der Kölner Galerie Glöckner eine angemessene Würdigung

Seit kurzem ist die osteuropäische Grenze nach Deutschland geöffnet, der Visumszwang aufgehoben. Die Grenzkontrollen fallen fort.

Von: Günther Ott (KK)

Zerzaust und stolz: Landschaft in den Karpaten. Bild: Galerie Glöckner

Das Spiel der Könige als Ernst der Künstlerin

Donnerstag, 10 Januar 2008

Helga von Berg-Harder gewinnt dem Schach eigene Faszination ab

„Schach ist das einzige Spiel, das allen Völkern und allen Zeiten zugehört und von dem niemand weiß, welcher Gott es auf die Erde gebracht, um die Langeweile zu töten, die Sinne zu schärfen, die Seele zu spannen.“

Von: Dieter Göllner (KK)

Erstarrte Tradition. Figuren aus China

KK-Notizbuch

Donnerstag, 10 Januar 2008

Bereits zum fünften Mal haben das Schlesische Museum und das Kulturhistorische Museum in Görlitz gemeinsam  ihr Regionalgeschichtliches Kolleg durchgeführt. Dreizehn Vorträge beleuchteten diesmal aus unterschiedlichen Perspektiven die Geschichte der Via Regia

 

Von: (KK)

 

Ein Triumph der Freiheit

Donnerstag, 10 Januar 2008

Die europäischen Versprechungen sind mit Leben zu erfüllen

Da gab es nun wirklich etwas zu feiern an den östlichen Grenzen Deutschlands und Österreichs. Grenzkontrollen fielen weg, der Verkehr von Personen und Gütern kann nun frei fließen. Die Realität der Osterweiterung der Europäischen Union wird nun im alltäglichen Verkehr erlebbar.

Von: Eberhard G. Schulz (KK)

 

Ort des Grauens, umgestaltet zum Ort der Hoffnung: Wenn unterschiedlich Uniformierte gemeinsam einen Schlagbaum öffnen, kann man sich einiges davon versprechen. Bild: dpa

 

Steinbach zur Armenien-Resolution des US-Parlamentsausschusses

Donnerstag, 10 Januar 2008

Der Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten des US-Repräsentantenhauses hat sich mit deutlicher Mehrheit dafür ausgesprochen, den von den Türken und Kurden 1915/16 an den Armeniern Anatoliens verübten Völkermord, dem rund anderthalb Millionen Menschen zum Opfer fielen, auch offiziell als solchen zu deklarieren.


Von: (KK)

 

Ein Verein, der nicht „tümelt“, sondern tut

Donnerstag, 10 Januar 2008

Der Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland bündelt trotz beschränkter Möglichkeiten weiterhin einschlägige Initiativen

Die diesjährige Tagung des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland fand am 24. November in einem prachtvollen Saal des hessischen Landtags in Wiesbaden statt.

Von: Martin Schmidt (KK)

 

„Mourir pour Danzig?“ Emil Orlik wußte es besser: Eine Stadt ist kein Symbol, sondern menschengeschaffene Gestalt. Bild: Galerie Glöckner

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