Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1250

Steinbach zur Armenien-Resolution des US-Parlamentsausschusses

Donnerstag, 10 Januar 2008

Der Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten des US-Repräsentantenhauses hat sich mit deutlicher Mehrheit dafür ausgesprochen, den von den Türken und Kurden 1915/16 an den Armeniern Anatoliens verübten Völkermord, dem rund anderthalb Millionen Menschen zum Opfer fielen, auch offiziell als solchen zu deklarieren.


Von: (KK)

 

Ein Verein, der nicht „tümelt“, sondern tut

Donnerstag, 10 Januar 2008

Der Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland bündelt trotz beschränkter Möglichkeiten weiterhin einschlägige Initiativen

Die diesjährige Tagung des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland fand am 24. November in einem prachtvollen Saal des hessischen Landtags in Wiesbaden statt.

Von: Martin Schmidt (KK)

 

„Mourir pour Danzig?“ Emil Orlik wußte es besser: Eine Stadt ist kein Symbol, sondern menschengeschaffene Gestalt. Bild: Galerie Glöckner

Nichts ist abgründig, wenn man Hintergründe kennt

Donnerstag, 10 Januar 2008

Die Gemeinschaft für deutsch-polnische Verständigung übt sich bei ihrem Jauernicker Forum in interkultureller Kommunikation

Traditionell haben sich junge Polen und Deutsche in Jauernick bei Görlitz zum Herbstforum der Gemeinschaft für deutsch-polnische Verständigung (gdpv) getroffen. Dieses Mal lautete das Motto: „Interkulturelle Kommunikation und die deutsch-polnische Verständigung am besonderen Beispiel Schlesiens“.

Von: Gregor Ploch (KK)

Traute Zweisamkeit in Stein. Was die beiden freundlichen Gesichter am barocken Bau des Schlesischen Museums zu Görlitz so rührend vorführen, bleibt im deutsch-polnischen Verhältnis allerdings eher ein frommer Wunsch. Bild: Schlesisches Museum zu Görlitz

Im Osten wollten sie der Erlösung näherkommen

Donnerstag, 10 Januar 2008

Finden sollten sie die in Bessarabien angesiedelten Deutschen allerdings nur auf Zeit, und diese Zeit ist längst um

Nach Jahren der Beschäftigung mit dem Schicksal der in Bayern heimisch gewordenen Vertriebenen ist die bekannte Vortragsreihe des Hauses des Deutschen Ostens in München unter dem Titel „Warum wir hier sind …“ soeben mit einem Kapitel über die Bessarabiendeutschen ausgeklungen

 

Von: Peter Mast (KK)

Eleganz auf steinigem akademischem Weg

Donnerstag, 10 Januar 2008

Der Schlesienforscher Helmut Neubach hat es mit seiner Arbeit nie leicht gehabt, es sich aber auch nicht leicht gemacht

Diese Würdigung kommt spät, denn bereits seit 1962 beschäftigt sich der renommierte Historiker Helmut Neubach mit dem deutschen Osten.

Von: Martin Sprungala (KK)

Seine Hellsicht bewahrte ihn nicht vor den Finsternis

Donnerstag, 10 Januar 2008: Alter

Willy Cohn: Kein Recht, nirgends. Tagebuch vom Untergang des Breslauer Judentums. Hg. von Norbert Conrads. Böhlau-Verlag, Köln 2006. Zwei Bände, 528 und 1126 Seiten, 59,90 Euro

Man schreckt davor zurück, die Aufzeichnungen des Breslauer Juden Willy Cohn (1888–1941) aus den Jahren 1933/41 einen „Glücksfall“ für die Geschichtsforschung zu nennen; zu demütigend waren für den Verfasser die politischen Umstände, unter denen die tägliche Niederschrift erfolgte.


Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

 

Über das Moos auf den Steinen des alten Österreich hinaus

Donnerstag, 10 Januar 2008

Stefan Alker: Das Andere nicht zu kurz kommen lassen. Werk und Wirken von Gerhard Fritsch. Braumüller, Wien 2007

In einem souverän und kritisch wertenden Aufsatz von 2004 hat Klaus Amann, Universitätsprofessor in Klagenfurt, kennzeichnende Beispiele aus der österreichischen Literatur des Zweiten Weltkriegs vorgestellt

Von: Hermann Schreiber (KK)

 

Wenn Vergessen nicht mehr möglich ist

Donnerstag, 10 Januar 2008

Ich heiße jetzt Nechama. Geschichte eines Lebens zwischen Königsberg i. Pr., Moldawien und Israel. Herausgegeben vom Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg, Stuttgart 2007, 85 S., 5 Euro

„Mein Schicksal und das meiner Schwester war so hart, daß wir es nicht vergessen können. Ich will versuchen, mir alles von der Seele zu schreiben und alles so zu schildern, wie es wirklich war.“


Von: (KK)

 

„Ich denke an einen anonymen Streich“

Donnerstag, 10 Januar 2008

Das erste Lustspiel, das Gerhart Hauptmann „in den Schoß gefallen“ war, wußte er selbst nicht recht zu handhaben

„College Crampton“, die erste Komödie des Dichters, entstand 1891 während der Arbeit an den „Webern“ in Schreiberhau. Den Plan dazu datiert die „Chronik“ auf Februar/März. Eine Reise nach Berlin im November mit dem Besuch der Aufführung von Molières „Geizigem“ stimuliert die Niederschrift, die in erstaunlich kurzer Zeit abgeschlossen wird. Schon im November schreibt Hauptmann an Otto Brahm:

Von: H. D. Tschörtner (KK)

Für Olaf Gulbransson hatte der Dichter selbst komische Züge. Bild: Künstlergilde

Auch seine Wirklichkeit war wirklich unromantisch

Donnerstag, 10 Januar 2008

In Frankfurt sieht man den Romantiker Eichendorff in deren grellem Licht

Er ist auf Waldesrauschen festgelegt, auf plätschernde Brunnen und schlagende Nachtigallen, auf all die Versatzstücke der deutschen Romantik, dieser unser am meisten vertonte Dichter Joseph Freiherr von Eichendorff, geboren 1788, gestorben am 26. November 1857.

Von: Erika Kip (KK)

Der Geburtsort war ein Idyll, jedoch Eichendorff darauf festzulegen ist eher eine Verstümmelung. Bild aus der Ausstellung

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