Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1255

„Eichendorff-Weg“ in Neisse

Sonntag, 20 April 2008

Das in Neisse lebende, ungemein aktive Ehepaar Josef und Maria Theresia Rock, das u.a. maßgeblich an der Installierung des Domschatz-Museums und der Wiedererrichtung des Eichen­dorff-Denkmals beteiligt war, teilt soeben mit, daß auch die neue „Eichendorff-Warte“, ein Pavillon auf der aussichts­reichen Charlottenhöhe, eingeweiht werden konnte.

Von: Sigismund Freiherr v. Zedlitz (KK)

 

Erinnerung, so wirr wie verwirrend konkret

Sonntag, 20 April 2008

Monika Taubitz: Abstellgleis. Roman. Neisse Verlag, Dresden 2007, 228 Seiten, 18 Euro

„Ein alter Baum bin ich nach der schmerzhaften Amputation meines Wurzelwerks. Nun fühle ich mich verdorrend und überall fremd. Erlahmt. Kraftlos. Ohne Orientierung.“ So klagt die in einem Pflegeheim an Vereinsamung verstummende alte Frau, die von ihrem Vertreibungsschicksal nicht loskommt.


Von: Renata Schumann (KK)

 

Cool Kids of Death – das „versteht“ sich nun auch in Polen

Sonntag, 20 April 2008

Deutsches Polen-Institut (Hrsg.): Jahrbuch Polen 2008 / Jugend. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2008, 242 S., 11,80 Euro

Das aktuelle Jahrbuch Polen gibt einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Lebenswelten der polnischen Jugend. Es versucht anhand verschiedener Stichworte und Themen zu erfassen, was Jungsein in Polen heute bedeutet.


Von: (KK)

 

Besonders heimelig: die „kleinen“ Heimaten

Sonntag, 20 April 2008

Gregor Ploch / Jerzy Myszor / Christine Kucinski (Hg.): Die ethnisch-nationale Identität der Bewohner Oberschlesiens und des Teschener Schlesiens / Tozsamosc etniczno-
narodowa mieszkanców Górnego Slaska i Slaska Cieszynskiego. Via Silesia. Veröffentlichungen zur deutsch-polnischen Verständ
igung, Band 2, Münster 2008, 288 S., 4 Euro. Infos zum Bezug unter der Telefonnummer 0251/ 4904792.

Wer sich mit der Oberschlesienforschung beschäftigt, kommt nicht an der Frage nach der ethnisch-nationalen Identität der Bewohner dieser Region vorbei.


Von: (KK)

 

Internet-Heimat

Sonntag, 20 April 2008

Der Beauftragte der Bundesregie­rung für Aussiedlerfragen und natio­nale Minderheiten, Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Christoph Bergner, hat in Berlin das Internetportal über die deutschen Minderheiten freigeschaltet. Unter www.agdm.fuen.org vermittelt das Internetportal unmittelbar Informationen über deutsche Minderheiten und Volksgruppen in 24 Staaten Europas und Zentralasiens und enthält zahlreiche Verweise zu weiterführenden Quellen, insbeson­dere auch zu den regionalen deutsch­sprachigen Zeitungen.


Von: (KK)

 

Berlinerin aus Königsberg

Sonntag, 20 April 2008

Von 1867 bis 1891, vierundzwanzig Jahre mit einigen Unterbrechungen, lebte Käthe Kollwitz in Königsberg. Von ihrer Geburt an bis zu ihrer Heirat war Königsberg ihr Lebensmittelpunkt. Vielen Menschen in Deutschland ist dies unbekannt. Sie kennen das Leben der großen Königsberger Künstlerin nur ab ihrer Übersiedlung nach Berlin, nach der Heirat mit Karl Kollwitz.


Von: Lorenz Grimoni (KK)

Käthe Kollwitz zu Königsberger Zeiten. Bilder:

Stilleben, gar nicht still

Sonntag, 20 April 2008

Bei Bozena Lesiak triumphiert die Farbe

Die Paßkontrolle an der polnisch-deutschen Grenze ist aufgehoben. Kein Visumzwang mehr. Davon profitieren vor allem der Handel und der Tourismus, nicht zuletzt auch die Begegnungen von Verwandten und Freunden. Und der Austausch von Kunst und  Kultur?

Von: Günther Ott (KK)

Bild aus der Ausstellung

KK-Notizbuch

Sonntag, 20 April 2008

Am 15. Mai, 18 Uhr, spricht Karlheinz Lau in der Reihe „Märkisches Gesprächsforum“ der Stiftung Brandenburg im Hotel Kaiserhof, Fürstenwalde, zum Thema „Deutschlands historischer Osten – verblassende Erinnerung oder kulturelles Erbe?“.

 

Von: (KK)

 

„Mein“, „dein“, „unser“: Königsberg, Prag, Breslau

Sonntag, 20 April 2008

Auch die Leipziger Buchmesse zeigt, daß über deutsche Kultur im Osten noch nicht das letzte Wort gesprochen worden ist

Jedes Jahr aufs neue ist man überrascht von der Fülle des Angebots der Leipziger Buchmesse, das dem ostdeutschen Kulturerbe gewidmet ist, wobei man manche Verleger erst darauf aufmerksam machen muß, daß…

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

Selbst wenn die Konturen verschwimmen, kann eine Landschaft erstaunlich klar wirken: Gemälde von Bozena Leziak

Widerständig für die Verständigung

Sonntag, 20 April 2008: Alter

Karls-Preis der Sudetendeutschen für Petr Uhl

Den nach Kaiser Karl IV. benannten Europäischen Karlspreis der Sudetendeutschen erhält beim diesjährigen Pfingsttreffen der heimatvertriebenen Volksgruppe in Nürnberg der tschechische Bürgerrechtler und Publizist Petr Uhl.

Von: (KK)

Bild: Sudetendeutsche Landsmannschaft

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