Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1256

Ein wunderbares Stückchen Erde, aufgehoben schwarz auf weiß

Samstag, 10 Mai 2008

Sigismund Frhr. von Zedlitz und Neukirch / Walter Stein: Der Landkreis Liegnitz in Niederschlesien. Landschaft und Ortschaften (Beiträge zur Liegnitzer Geschichte der Historischen Gesellschaft Liegnitz e.V. in Zusammenarbeit mit der Liegnitzer Sammlung Wuppertal, 37. Band.) Henske-Neu­mann Verlag OHG, Hofheim/Taunus 2007, 189 Seiten

Hinter dem etwas trockenen Titel verbirgt sich ein Schatz an Informationen! In bienenfleißiger Arbeit hat Sigismund Frhr. von Zedlitz mit Unterstützung vieler ehema­liger Bewohner des alten Landkreises Daten und Fakten zu den Dörfern ein­schließlich der Stadt Parchwitz zusam­mengetragen.

Von: Ernst-Günter Lattka (KK)

 

Durch Transparenz zum harmonischen Ganzen

Samstag, 10 Mai 2008

Das Münchner Haus des Deutschen Ostens präsentiert das Werk von Heribert Losert als Zeugnis ästhetischer (Selbst-)Verständigung

Im niederösterreichischen Neunkirchen im Jahr 1913 geboren, zog Heribert Losert bereits im Alter von zehn Jahren mit seiner Familie nach Troppau um. Die Hauptstadt des alten  österreichischen Kronlandes Schlesien wurde seine Heimat.

Von: Brigitte Steinert (KK)

Hinter der geometrischen Strenge der Gegenstände strahlt immer ein Licht. Bild aus der Ausstellung

Deutsche Diagonale: Greifswald–Köln

Samstag, 10 Mai 2008

Die Kölner Galerie InterArt richtet dem 85jährigen Pommern Otfried Mahnke eine Jubiläumsausstellung aus

Am 3. September 1923 kam Otfried Mahnke in Greifswald zur Welt. Sein 85. Geburtstag wurde bereits ein halbes Jahr vorher mit einer repräsentativen Ausstellung in der Galerie InterArt in Köln gefeiert, weit entfernt also von seiner alten Heimat Pommern.

Von: Günther Ott (KK)

Halt suchen im Netz der Fluchtlinien: Otfried Mahnke, Die Wiecker Klappbrücke bei Greifswald. Bild: der Künstler

„Wand“-Malerei

Samstag, 10 Mai 2008

Reinhardt Schuster hat mit seiner Kunst die Wände einer Düsseldorfer Tordurchfahrt durchlässig gemacht für seine und unsere Vorstellungen

Eigentlich besteht die „Wand“ aus den zwei Wänden und der sie ver­bindenden Decke in der Tordurchfahrt Aachener Straße 39 in Düsseldorf.

Von: Franz Heinz (KK)

Flächig, aber hintergründig: Reinhardt Schusters „Wand“-Gestaltung. Bild aus der Ausstellung

Gewebe, kein Gespinst

Samstag, 10 Mai 2008

Kattowitzer Künstlergruppe im Oberschlesischen Landesmuseum

Textile Kunst hat in Schlesien eine lange Tradition. Berühmte Künstler dieses Genres sind Max Wislicenus und seine Frau Else. Beide haben um 1900 die Textilklasse an der Breslauer Akademie eingerichtet. Die 1991 gegründete Kattowitzer Künstlergruppe „Przekaz“ (Übertragung) schlägt mit ihren bemerkenswerten Arbeiten einen Bogen in die Gegenwart.

Von: (KK)

Strukturierte Fläche strukturiert den Raum: Ewa Rosiek-Busko, Zyklus aus einer Ausstellung. Bild aus der Ausstellung

Lichtbildner in neuem Licht

Samstag, 10 Mai 2008

Präsentation des „Museums Fotoatelier Josef Seidel“ aus Krumau

Noch heute sagen die Leute in Krumau (Cesky Krumlov) zu jemandem, der um etwas gebeten wurde, was er nicht erfüllen kann: „Dann laß dich damit beim Seidel fotografieren!“ Peter Resch weiß das. Und gibt es in perfektem Deutsch an die Hörer seines Vortrags über das Fotoatelier Josef Seidel im Sudetendeutschen Haus in München weiter. Ein Schmunzeln geht durch den gut besetzten Saal.

Von: Hans Gärtner (KK)

Josef Seidel in einer Aufnahme seines Sohnes und Schülers Franz. Bild: Museum Fotoatelier Josef Seidel

„Ausgewohnt“, menschenleer, namenlos

Samstag, 10 Mai 2008

Tschechische Fachleute berichten, wie nationalistische Ressentiments und kommunistische Mißwirtschaft dem Egerland zugesetzt haben

Zunehmend interessieren sich tschechische Wissenschaftler, Studenten und Schüler für die kulturellen Spuren der vertriebenen Deutschen in ihren Heimatregionen. Besonders traurig fällt die Bestandsaufnahme für das Egerland im Westen Böhmens aus, das großflächig deutsch besiedelt war und durch die Vertreibung weitgehend entvölkert wurde.

Von: Ute Flögel (KK)

Die Marienbader Kolonnaden künden davon, daß böhmische Orte keine „böhmischen Dörfer“ waren. Bild: die Autorin

Disparat, aber nicht desperat

Samstag, 10 Mai 2008

Weizsäcker und Krzeminski zu den deutsch-polnischen Beziehungen

Mehr als ein Quartal ist vergangen, seit Polen im Schengenraum ist. Nach den neuesten Meldungen funktioniert alles gut – jedenfalls, wenn man den Verkehr auf beiden Seiten der Oder-Neiße-Grenze betrachtet. Ein guter Ausgangspunkt für Diskussionen über die deutsch-polnischen Beziehungen, bei denen immer noch „Schuld und Sühne“ einerseits, „Stolz und Vorurteil“ andererseits Grundbegriffe sind. Aus bestrafter Schuld kann immerhin eine sühnende Kraft entstehen.

Von: Arkadiusz Luba (KK)

Engmaschig gewebt, vielfältig durchbrochen: Renate Domke, Modul-Tuch. Bild aus der Ausstellung

Toleranz ist mehr Tun als Lassen

Samstag, 10 Mai 2008

Kulturstiftung der Vertriebenen erinnert an die Altranstädter Konvention

Schloß Altranstädt westlich von Leipzig ist mit seiner vergleichsweise bescheidenen Gestalt gewiß nicht der Ort, an dem man den Schauplatz bedeutender historischer Ereignisse vermutet. Und dennoch: Zum einen erfolgte dort der Friedenschluß des Jahres 1706, in dem August der Starke auf Druck des Sachsen besetzt haltenden Königs Karl XII. von Schweden den Verzicht auf die polnische Krone erklärte.

Von: Ernst Gierlich (KK)

Von himmlischen und irdischen Gnaden: protestantische Kirche in Hirschberg

Was Rainer Maria Rilke mit Karl Kraus verbindet

Samstag, 10 Mai 2008

Vielmehr, wer: Sidonie Nádherny von Borutin

15 Kilometer südlich von Beneschau (Benesov), der 37 Kilometer südsüdöstlich von Prag gelegenen Kleinstadt, liegt Janowitz (Vrchotovy Janovice). Hier befindet sich ein aus der Zeit um 1350 stammendes ehemaliges Wasserschloß, das um die Mitte des 18. Jahrhunderts in eine Rokokoanlage verwandelt und 100 Jahre später im neugotischen Stil umgebaut wurde.

Von: Peter Mast (KK)

Eine Sidonie ist eine Sidonie ist eine Sidonie. Bild: Archiv

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