Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1256

Toleranz ist mehr Tun als Lassen

Samstag, 10 Mai 2008

Kulturstiftung der Vertriebenen erinnert an die Altranstädter Konvention

Schloß Altranstädt westlich von Leipzig ist mit seiner vergleichsweise bescheidenen Gestalt gewiß nicht der Ort, an dem man den Schauplatz bedeutender historischer Ereignisse vermutet. Und dennoch: Zum einen erfolgte dort der Friedenschluß des Jahres 1706, in dem August der Starke auf Druck des Sachsen besetzt haltenden Königs Karl XII. von Schweden den Verzicht auf die polnische Krone erklärte.

Von: Ernst Gierlich (KK)

Von himmlischen und irdischen Gnaden: protestantische Kirche in Hirschberg

Was Rainer Maria Rilke mit Karl Kraus verbindet

Samstag, 10 Mai 2008

Vielmehr, wer: Sidonie Nádherny von Borutin

15 Kilometer südlich von Beneschau (Benesov), der 37 Kilometer südsüdöstlich von Prag gelegenen Kleinstadt, liegt Janowitz (Vrchotovy Janovice). Hier befindet sich ein aus der Zeit um 1350 stammendes ehemaliges Wasserschloß, das um die Mitte des 18. Jahrhunderts in eine Rokokoanlage verwandelt und 100 Jahre später im neugotischen Stil umgebaut wurde.

Von: Peter Mast (KK)

Eine Sidonie ist eine Sidonie ist eine Sidonie. Bild: Archiv

Marie-Luise Salden stellt in ihrer Taufkirche in Elbing/Elblag aus

Samstag, 10 Mai 2008

Marie-Luise Salden zeigt vom 5. Juni bis zum 27. Juli in ihrer Geburts- und Heimatstadt Elbing/Elblag im Centrum Sztuki Galeria EL ihre Ausstellung „Inspirationen“ mit Farbholzschnitten, Zeichnungen, Papier-Schöpfungen aus den Jahren 1970 bis heute.
 

Von: (KK)

 

Speck- und Orangenpater

Samstag, 10 Mai 2008

Werenfried van Straaten hat mit der Sorge um das leibliche Wohl der Vertriebenen der Sorge um die Seele gedient

Vor genau 60 Jahren begann der Prämonstratenserpater Werenfried van Straaten die „Speckschlacht“ zugunsten der deutschen Heimatvertriebenen.

Von: Norbert Matern (KK)

 

Polemik ist gut, solange sie literarisch bleibt

Samstag, 10 Mai 2008

Ingmar Brantsch: Das Weiterleben der rumäniendeutschen Literatur nach dem Umbruch. Geest-Verlag, Vechta 2007, 249 Seiten, 11 Euro

Über den EU-Neuling Rumänien ist in letzter Zeit eine Vielzahl an Büchern erschienen, einige auch mit Bezug auf die dortigen Deutschen und ihre kulturellen Hinterlassenschaften. Letzteres verbindet sich fast immer mit Wehmut, da es offenbar nur noch um Vergangenes, ja Untergegangenes geht.
 

Von: Martin Schmidt (KK)

 

Was bleibt, wenn nichts mehr bleibt als das Wort

Samstag, 10 Mai 2008

Stefan Sienerth: Studien und Aufsätze zur Geschichte der deutschen Literatur und Sprachwissenschaft in Südosteuropa. Bd. I und Bd. II. IKGS Verlag, München 2008 (Veröffentlichungen des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e. V. an der LMU München), 50 Euro. Bestellung über Herold Druck- u. Verlag GmbH, Raiffeisenallee 10, 82041 Oberhaching, Telefon 089/61387115

Von: (KK)

 

Ein wunderbares Stückchen Erde, aufgehoben schwarz auf weiß

Samstag, 10 Mai 2008

Sigismund Frhr. von Zedlitz und Neukirch / Walter Stein: Der Landkreis Liegnitz in Niederschlesien. Landschaft und Ortschaften (Beiträge zur Liegnitzer Geschichte der Historischen Gesellschaft Liegnitz e.V. in Zusammenarbeit mit der Liegnitzer Sammlung Wuppertal, 37. Band.) Henske-Neu­mann Verlag OHG, Hofheim/Taunus 2007, 189 Seiten

Hinter dem etwas trockenen Titel verbirgt sich ein Schatz an Informationen! In bienenfleißiger Arbeit hat Sigismund Frhr. von Zedlitz mit Unterstützung vieler ehema­liger Bewohner des alten Landkreises Daten und Fakten zu den Dörfern ein­schließlich der Stadt Parchwitz zusam­mengetragen.

Von: Ernst-Günter Lattka (KK)

 

Durch Transparenz zum harmonischen Ganzen

Samstag, 10 Mai 2008

Das Münchner Haus des Deutschen Ostens präsentiert das Werk von Heribert Losert als Zeugnis ästhetischer (Selbst-)Verständigung

Im niederösterreichischen Neunkirchen im Jahr 1913 geboren, zog Heribert Losert bereits im Alter von zehn Jahren mit seiner Familie nach Troppau um. Die Hauptstadt des alten  österreichischen Kronlandes Schlesien wurde seine Heimat.

Von: Brigitte Steinert (KK)

Hinter der geometrischen Strenge der Gegenstände strahlt immer ein Licht. Bild aus der Ausstellung

Deutsche Diagonale: Greifswald–Köln

Samstag, 10 Mai 2008

Die Kölner Galerie InterArt richtet dem 85jährigen Pommern Otfried Mahnke eine Jubiläumsausstellung aus

Am 3. September 1923 kam Otfried Mahnke in Greifswald zur Welt. Sein 85. Geburtstag wurde bereits ein halbes Jahr vorher mit einer repräsentativen Ausstellung in der Galerie InterArt in Köln gefeiert, weit entfernt also von seiner alten Heimat Pommern.

Von: Günther Ott (KK)

Halt suchen im Netz der Fluchtlinien: Otfried Mahnke, Die Wiecker Klappbrücke bei Greifswald. Bild: der Künstler

„Wand“-Malerei

Samstag, 10 Mai 2008

Reinhardt Schuster hat mit seiner Kunst die Wände einer Düsseldorfer Tordurchfahrt durchlässig gemacht für seine und unsere Vorstellungen

Eigentlich besteht die „Wand“ aus den zwei Wänden und der sie ver­bindenden Decke in der Tordurchfahrt Aachener Straße 39 in Düsseldorf.

Von: Franz Heinz (KK)

Flächig, aber hintergründig: Reinhardt Schusters „Wand“-Gestaltung. Bild aus der Ausstellung

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