Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1256

„Ausgewohnt“, menschenleer, namenlos

Samstag, 10 Mai 2008

Tschechische Fachleute berichten, wie nationalistische Ressentiments und kommunistische Mißwirtschaft dem Egerland zugesetzt haben

Zunehmend interessieren sich tschechische Wissenschaftler, Studenten und Schüler für die kulturellen Spuren der vertriebenen Deutschen in ihren Heimatregionen. Besonders traurig fällt die Bestandsaufnahme für das Egerland im Westen Böhmens aus, das großflächig deutsch besiedelt war und durch die Vertreibung weitgehend entvölkert wurde.

Von: Ute Flögel (KK)

Die Marienbader Kolonnaden künden davon, daß böhmische Orte keine „böhmischen Dörfer“ waren. Bild: die Autorin

Disparat, aber nicht desperat

Samstag, 10 Mai 2008

Weizsäcker und Krzeminski zu den deutsch-polnischen Beziehungen

Mehr als ein Quartal ist vergangen, seit Polen im Schengenraum ist. Nach den neuesten Meldungen funktioniert alles gut – jedenfalls, wenn man den Verkehr auf beiden Seiten der Oder-Neiße-Grenze betrachtet. Ein guter Ausgangspunkt für Diskussionen über die deutsch-polnischen Beziehungen, bei denen immer noch „Schuld und Sühne“ einerseits, „Stolz und Vorurteil“ andererseits Grundbegriffe sind. Aus bestrafter Schuld kann immerhin eine sühnende Kraft entstehen.

Von: Arkadiusz Luba (KK)

Engmaschig gewebt, vielfältig durchbrochen: Renate Domke, Modul-Tuch. Bild aus der Ausstellung

Toleranz ist mehr Tun als Lassen

Samstag, 10 Mai 2008

Kulturstiftung der Vertriebenen erinnert an die Altranstädter Konvention

Schloß Altranstädt westlich von Leipzig ist mit seiner vergleichsweise bescheidenen Gestalt gewiß nicht der Ort, an dem man den Schauplatz bedeutender historischer Ereignisse vermutet. Und dennoch: Zum einen erfolgte dort der Friedenschluß des Jahres 1706, in dem August der Starke auf Druck des Sachsen besetzt haltenden Königs Karl XII. von Schweden den Verzicht auf die polnische Krone erklärte.

Von: Ernst Gierlich (KK)

Von himmlischen und irdischen Gnaden: protestantische Kirche in Hirschberg

Was Rainer Maria Rilke mit Karl Kraus verbindet

Samstag, 10 Mai 2008

Vielmehr, wer: Sidonie Nádherny von Borutin

15 Kilometer südlich von Beneschau (Benesov), der 37 Kilometer südsüdöstlich von Prag gelegenen Kleinstadt, liegt Janowitz (Vrchotovy Janovice). Hier befindet sich ein aus der Zeit um 1350 stammendes ehemaliges Wasserschloß, das um die Mitte des 18. Jahrhunderts in eine Rokokoanlage verwandelt und 100 Jahre später im neugotischen Stil umgebaut wurde.

Von: Peter Mast (KK)

Eine Sidonie ist eine Sidonie ist eine Sidonie. Bild: Archiv

Marie-Luise Salden stellt in ihrer Taufkirche in Elbing/Elblag aus

Samstag, 10 Mai 2008

Marie-Luise Salden zeigt vom 5. Juni bis zum 27. Juli in ihrer Geburts- und Heimatstadt Elbing/Elblag im Centrum Sztuki Galeria EL ihre Ausstellung „Inspirationen“ mit Farbholzschnitten, Zeichnungen, Papier-Schöpfungen aus den Jahren 1970 bis heute.
 

Von: (KK)

 

Speck- und Orangenpater

Samstag, 10 Mai 2008

Werenfried van Straaten hat mit der Sorge um das leibliche Wohl der Vertriebenen der Sorge um die Seele gedient

Vor genau 60 Jahren begann der Prämonstratenserpater Werenfried van Straaten die „Speckschlacht“ zugunsten der deutschen Heimatvertriebenen.

Von: Norbert Matern (KK)

 

Polemik ist gut, solange sie literarisch bleibt

Samstag, 10 Mai 2008

Ingmar Brantsch: Das Weiterleben der rumäniendeutschen Literatur nach dem Umbruch. Geest-Verlag, Vechta 2007, 249 Seiten, 11 Euro

Über den EU-Neuling Rumänien ist in letzter Zeit eine Vielzahl an Büchern erschienen, einige auch mit Bezug auf die dortigen Deutschen und ihre kulturellen Hinterlassenschaften. Letzteres verbindet sich fast immer mit Wehmut, da es offenbar nur noch um Vergangenes, ja Untergegangenes geht.
 

Von: Martin Schmidt (KK)

 

Was bleibt, wenn nichts mehr bleibt als das Wort

Samstag, 10 Mai 2008

Stefan Sienerth: Studien und Aufsätze zur Geschichte der deutschen Literatur und Sprachwissenschaft in Südosteuropa. Bd. I und Bd. II. IKGS Verlag, München 2008 (Veröffentlichungen des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e. V. an der LMU München), 50 Euro. Bestellung über Herold Druck- u. Verlag GmbH, Raiffeisenallee 10, 82041 Oberhaching, Telefon 089/61387115

Von: (KK)

 

Ein wunderbares Stückchen Erde, aufgehoben schwarz auf weiß

Samstag, 10 Mai 2008

Sigismund Frhr. von Zedlitz und Neukirch / Walter Stein: Der Landkreis Liegnitz in Niederschlesien. Landschaft und Ortschaften (Beiträge zur Liegnitzer Geschichte der Historischen Gesellschaft Liegnitz e.V. in Zusammenarbeit mit der Liegnitzer Sammlung Wuppertal, 37. Band.) Henske-Neu­mann Verlag OHG, Hofheim/Taunus 2007, 189 Seiten

Hinter dem etwas trockenen Titel verbirgt sich ein Schatz an Informationen! In bienenfleißiger Arbeit hat Sigismund Frhr. von Zedlitz mit Unterstützung vieler ehema­liger Bewohner des alten Landkreises Daten und Fakten zu den Dörfern ein­schließlich der Stadt Parchwitz zusam­mengetragen.

Von: Ernst-Günter Lattka (KK)

 

Durch Transparenz zum harmonischen Ganzen

Samstag, 10 Mai 2008

Das Münchner Haus des Deutschen Ostens präsentiert das Werk von Heribert Losert als Zeugnis ästhetischer (Selbst-)Verständigung

Im niederösterreichischen Neunkirchen im Jahr 1913 geboren, zog Heribert Losert bereits im Alter von zehn Jahren mit seiner Familie nach Troppau um. Die Hauptstadt des alten  österreichischen Kronlandes Schlesien wurde seine Heimat.

Von: Brigitte Steinert (KK)

Hinter der geometrischen Strenge der Gegenstände strahlt immer ein Licht. Bild aus der Ausstellung

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