Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1257

Die Wissenschaft vom Osten im Westen beheimatet

Freitag, 30 Mai 2008: Alter: 2 yrs

Das von Wilfried Schlau gegründete Studentenbildungswerk überantwortet seine Aufgaben besser dotierten Einrichtungen

Das Anfang der 1960er Jahre von dem Deutschbalten Professor Dr. Wilfried Schlau gegründete Studentenbildungswerk e.V. hat kürzlich in einer Mitgliederversammlung seine Selbstauflösung beschlossen. Hervorgegangen war diese Einrichtung aus dem Verband heimatvertriebener und geflüchteter deutscher Studenten (VHDS), dem späteren ODS. So waren die Mitstreiter Professor Schlaus bei der Gründung des Studentenbildungswerkes noch aktive oder ehemalige Führungskräfte des VHDS wie z.B. der Ostpreuße Hans-Günther Parplies, die Pommern Erhard W. Appelius und Fritz Rauch oder die Sudetendeutschen Walter F. Schleser und Herbert Günter Haischmann.

Von: (KK)

Wilfried Schlau (zweiter von rechts) hat auch im Rahmen des Ostdeutschen Kulturrates die Wissenschaft und das Wissen vom Osten Europas mit energischer Güte vertreten, u.a. war er zuständig für den Wissenschaftspreis für einschlägige Dissertationen. Hier bei der Preisverleihung 1989 an der Universität Bonn. Bild: Archiv

Die Mitte setzt Ost und West voraus

Freitag, 30 Mai 2008

Ein Deutsch-Tschechisches Symposium in Brünn schwört den idyllisch „ganzheitlichen“ Vorstellungen von Europa ab

Rund 250 Teilnehmer aus sieben europäischen Staaten wohnten dem zum 17. Mal durchgeführten Deutsch-Tschechischen Symposium in Brünn bei.

Von: Markus Bauer (KK)

 

Arcadia Silesica

Freitag, 30 Mai 2008

Haus Schlesien zeigt Schlösser und Herrenhäuser im Glatzer Bergland

Aufgrund ihrer zahlreichen Heilbäder war die Grafschaft Glatz lange Zeit überregional als „Gesundbrunnen Deutschlands“ bekannt. Vor allem aber der große Bestand an Schlössern und Herrenhäusern prägt die Landschaft und macht sie zu einer kulturhistorisch hochinteressanten Region.

Von: Nicola Remig (KK)

Schloß Eckersdorf, fotografiert von Arne Franke. Bild aus der Ausstellung

Masurische Wolken in Ellingen

Freitag, 30 Mai 2008

Kulturzentrum Ostpreußen zeigt Fotografien von Mieczyslaw Wieliczko

„In Ostpreußen sehen die Wolken anders aus.“ So überschrieb Wolfgang Freyberg, der Direktor des Kulturzentrums Ostpreußen in Ellingen, die neu eröffnete Sonderschau in den Räumen des Deutschordensschlosses, in der der polnische Fotograf Mieczyslaw Wieliczko Bilder aus vier Jahreszeiten in Ermland und Masuren zeigt.

Von: Manfred E. Fritsche (KK)

Die Schönheit der Landschaft bedarf keiner Erklärung, aber der Erzählung. Bild: der Autor

Dreisprachig, einmütig – hoffentlich

Freitag, 30 Mai 2008

Gemeinschaft für deutsch-polnische Verständigung in Habelschwerdt

Die im südlichen Teil des Glatzer Landes gelegene Stadt Habelschwerdt (Bystrzyca Klodzka) war der Veranstaltungsort der diesjährigen Frühjahrstagung der Gemeinschaft für deutsch-polnische Verständigung (gdpv). Die gdpv ist eine Jugendorganisation, zu deren Zielen es gehört, die junge Generation für die Geschichte und Kultur Schlesiens zu begeistern und sich mit den deutsch-polnischen Beziehungen auseinanderzusetzen.

Von: Gregor Ploch (KK)

Siebenbürgen war immer schon ein Gefilde der denkbar vielfältigen Ertüchtigung. Daß es literarisch dereinst so ersprießlich sein würde, wußten diese Tüchtigen wohl noch nicht. Postkarte aus Konrad Kleins Buch „Grüße aus dem Bärenland“, Südostdeutsches Kulturwerk München

Bergen, Bukarest, Budapest, Bergel

Freitag, 30 Mai 2008

Tagung zur rumäniendeutschen Literatur in Bad Kissingen

Bergen, Bukarest, Bad Kissingen – hinzu kamen Budapest und Bergel. Diese fünf sich als überraschende „Stabreime“ herausstellenden Begriffe umrahmten die Tagung in der Bildungs- und Begegnungsstätte Heiligenhof/Akademie Mitteleuropa, Bad Kissingen, mit dem Titel „Grenzüberschreitungen, Zwischenräume, Identitätsoptionen.

Von: Dieter Michelbach (KK)

 

Das abgebrannte Pommerland ersteht – schwarz auf weiß

Freitag, 30 Mai 2008

Pommersches Jahrbuch für Literatur. Band 2. Herausgegeben von Karl-Heinz Borchardt, Michael Gratz und Jan Watrak. Peter Lang Verlag, Frankfurt/Main u. a. 2007, 303 S.

Der zweite Band des Pommerschen Jahrbuchs ist, anders als der erste, im Peter Lang ­Verlag erschienen und weist auch ein verändertes Herausgeberteam auf.
 

Von: Roswitha Wisniewski (KK)

 

Geteiltes Echo auf den „Ruf Gottes zum Gehen aus der Heimat“

Freitag, 30 Mai 2008

Christian-Erdmann Schott: Geh aus deinem Vaterland …Vertreibung – Integration – Vermächtnis der evangelischen Schlesier. Vorträge, Aufsätze, Predigten. LIT Verlag, Berlin 2008, 304 Seiten, 29,90 Euro

Der Verfasser möchte mit seinem Sammelband vor allem den „Beitrag der vertriebenen Schlesier zur Nachkriegs-Kirchengeschichte“ dokumentieren, und zwar in drei Bereichen:
 

Von: Klaus Hildebrandt (KK)

 

Halbstarke Entrüstung

Freitag, 30 Mai 2008

Die Antifa „entlarvt“ Agnes Miegel

Die Mitglieder der 1969 im niedersächsischen Bad Nenndorf gegründeten „Agnes-Miegel-Gesellschaft“, in der Mehrzahl ältere Damen und Herren, überwiegend mit ostpreußischer Biographie, wußten kaum, wer diese 70 jungen Leute einer „Antifa“-Gruppe Weser/Deister/Leine waren, die  am 1. März 2008 protestierend durch die Straßen zogen,  um sich dann, im Sprechchor „antifaschistische“ Parolen rufend, vor dem Hotel Hannover in der Innenstadt zu versammeln.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

Zu einer „Entlarvung“ sah Willy Brandt offenbar keinen Anlaß. Bild: Archiv

Die Aura des Bruders als Schatten

  Freitag, 30 Mai 2008

Aus ihm ist Carl Hauptmann nie ganz herausgetreten, auch selbst aber ist er mit seinem Dichtertum nicht recht ins reine gekommen

„Die Tragik meines Lebens“, hat der zweiundvierzigjährige Carl Hauptmann das Verhältnis zu dem jüngeren und berühmteren Bruder Gerhart genannt, dem er sich „in tiefster Seele verwandt und im innersten Lebensgefühl verbunden“ fühlte.

Von: Günter Gerstmann (KK)

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