Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1258

Wo man singt, da steh unruhig auf

Freitag, 20 Juni 2008

Die Linkspartei hat das Brandenburg-Lied von Gustav Büchsenschütz als Projektionsfläche ihres historischen Bewußtseins entdeckt

Als Gustav Büchsenschütz, damals gerade 21 Jahre alt geworden, am 10. Mai 1923 in einer havelländischen Jugendherberge bei Berlin das Lied von der märkischen Heide dichtete und komponierte, konnte er nicht ahnen, welchen Sturm der Entrüstung und des Abscheus er 85 Jahre später bei den Genossen der Linkspartei auslösen sollte.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

Die SA sah anders aus: Gustav Büchsenschütz (3. v. l.) als Wandervogel. Bild aus Werner Bader: Steige hoch, du roter Adler

www.donaudreieck.eu

Freitag, 20 Juni 2008

Das „Donaudreieck“ ist ein Netzwerk der deutschen Minderheiten und der ihnen nahestehenden Organisationen und Institutionen im Dreiländereck Kroatien, Serbien und Ungarn.
Die Webseite www.donaudreieck.eu ist Plattform und Identifikationsmittelpunkt des Netzwerkes, dessen Vertreter seit mehreren Jahren grenzüberschreitend zusammenarbeiten.

 

Von: (KK)

 

Ein wohltuend klares Buch über grausam wirre Zeiten

Freitag, 20 Juni 2008

Herma Kennel: Die Welt im Frühling verlassen. Vitalis Verlag,  Prag 2008, 264 Seiten, mit dokumentarischen Schwarzweiß-Abbildungen, 19,90 Euro

Im April stellte Herma Kennel, die Autorin des Erfolgsromans „BergersDorf“, der Öffentlichkeit ihr neuestes Werk vor. Der historische Roman „Die Welt im Frühling verlassen“ erzählt von Zwangsarbeit, Flucht und Widerstand, von Loyalität und Verantwortung im Mähren der Jahre 1944/45.
 

Von: Susanne Habel (KK)

 

Studieren geht über memorieren: Biographie über Karls Carstens

Freitag, 20 Juni 2008

Tim Szatkowski: Karl Carstens – eine politische Biographie. Böhlau Verlag, Köln 2007, 577 S., 39,90 Euro

Die Dissertation von Karl Carstens (1914–1992) umfaßte 78, die von Tim Szatkowski an der Münchner Universität über ihn 577 Seiten. War sie zu schreiben ein Wagnis? Die Unterlagen bis 1945 – ein Koffer Briefe – gab Frau Veronica Carstens nicht heraus, einige Quellen zu den verschiedensten Funktionen des späteren Bundespräsidenten unterliegen noch der archivarischen Sperrfrist.
 

Von: Norbert Matern (KK)

 

„Das Jahrbuch als Heimatkompendium“

Freitag, 20 Juni 2008

Tagung für Autoren, Herausgeber, Ortschronisten und Familienforscher

Anfang Mai veranstaltete die Stiftung Haus Oberschlesien in Ratingen (Hösel) eine internationale Tagung, die sich an interessierte Schlesien- und Heimatforscher wandte. Damit setzte die Stiftung wieder einen wichtigen Akzent. Diese Tagung erwies sich als ein Schritt zur stärkeren Vernetzung von Schlesienforschern in Deutschland, Polen und Tschechien.
 

Von: (KK)

 

Natur im Kloster

Freitag, 20 Juni 2008

Das Haus Schlesien Königswinter-Heisterbacherrott stellt Landschaftsgemälde von Wolf Röhricht in der Partnerstiftung Leubus aus

Weithin sichtbar liegt zwischen Liegnitz und Breslau unmittelbar an der Oder das älteste und zugleich imposanteste Klostergebäude Niederschlesiens, Kloster Leubus. Es wurde im 12. Jahrhundert von Zisterziensermönchen gegründet. Der heutige Bau, der zwischen 1681 und 1720 entstanden ist, zählt zu den größten Barockensembles in Europa.

Von: Nicola Remig (KK)

Opulentes Barock, opulent eingebettet: das Kloster Leubus an der Oder ist ein schicklicher Ort für die Präsenz des Hauses Schlesien in Schlesien. Bild: Haus Schlesien

Auf der Leinwand blüht die Farbe

Freitag, 20 Juni 2008

Elzbieta Mitas stellt in der Kölner Galerie Forum Lindenthal aus

Dr. Hans Thomas, Mäzen und Betreuer der Galerie Forum Lindenthal, setzt sich dafür ein, daß der Bogen Ost–West auf kulturellem Gebiet mit Erfolg gespannt wird. In Gemeinschaftsausstellungen werden Werke von Künstlern aus Deutschland und Osteuropa gegenübergestellt oder in Einzelausstellungen nacheinander präsentiert.

Von: Günther Ott (KK)

Pinsel als Zauberstab – da braucht es weder Hut noch Kaninchen: Magie der Farbe von Elzbieta Mitas. Bild: Galerie
 

Der Ackermann aus Böhmen und die Saat der Sprache

Freitag, 20 Juni 2008

Gertrud Fussenegger über Johann von Tepl

Johann von Tepl war Stadtschreiber in Saaz im nordwestlichen Böhmen am rechten Ufer der Eger und Rektor der dortigen Lateinschule, deshalb auch Johann von Saaz genannt. Er hat um 1350 vermutlich in Tepl, östlich von Marienbad, als Sohn eines Pfarrers das Licht der Welt erblickt. 1411 wurde er als Stadtschreiber in die Prager Neustadt berufen, wo er bald darauf, jedenfalls vor April 1415, starb.

Von: Peter Mast (KK)

In Saaz bestritt Johann von Tepl das Streitgespräch des Ackermannes

„Was wir Weg nennen, ist Zögern“

Freitag, 20 Juni 2008

Der das sagte, Kafka, verweilt in Bild und Text im Münchner Literaturhaus

„Zum Schiff“ hieß das Haus, in dem der Prager Schriftsteller Franz Kafka (1883–1924) bei seinen Eltern wohnte. Einen Streifzug durch „Kafkas Welt“, wie der Tübinger Forscher Hartmut Binder seine neueste, gewichtige Arbeit, soeben bei Rowohlt erschienen, nennt, erlauben er und der Münchner Autor und Journalist Armin Kratzert als Kuratoren dem Besucher der Münchner Literaturhaus-Galerie auf der Basis des Grundrisses dieser Wohnung.

Von: Hans Gärtner (KK)

Der Abiturient, umrankt und umrahmt von Schulkameraden. Bild aus der Ausstellung
 

Kulturelle Kür

Freitag, 20 Juni 2008

Der Sudetendeutsche Tag – eine Leistungsschau von Wissenschaftlern und Künstlern, die sich zum bayerischen „vierten Stamm“ bekennen

Es ist immer wieder faszinierend und überraschend, welch angesehene Wissenschaftler und arrivierte Künstler die – doch schon stark geschrumpfte – sudetendeutsche Volksgruppe jedes Jahr bei ihrem Pfingsttreffen als Empfänger ihrer Kulturpreise präsentieren kann.

Von: Ute Flögel (KK)

Preise verleihen verleiht auch Genugtuung: Landsmannschafts-Sprecher Bernd Posselt, Karlspreisträger Petr Uhl, Franz Pany, Bundesvorsitzender der Sudetendeutschen Landsmannschaft, und Christa Stewens, Schirm-

  Seite 1 von 2 Nächste Seite »