Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1261

Geschichte ist, was jedem geschieht

Mittwoch, 20 August 2008

Junge Düsseldorfer entdecken sie in der Erinnerung ihrer Familien

Im großen Saal des Gerhart-Hauptmann-Hauses in der Düsseldorfer Bismarckstraße zeigten 29 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b der Theodor-Litt-Realschule die Ergebnisse ihrer Projektarbeit „Wege nach Düsseldorf.

Von: Franz Heinz (KK)

 

Einmal vertrieben – immer getrieben

Mittwoch, 20 August 2008

Andreas Kossert: Kalte Heimat. Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945. Siedler Verlag, München 2008, 431 S., 24,95 Euro 

Der 1970 geborene Historiker Andreas Kossert arbeitet am Deutschen Historischen Institut in Warschau. Er wurde bekannt durch seine Veröffentlichungen „Masuren, Ostpreußens vergessener Süden“ und „Ostpreußen – Geschichte und Mythos“.
 

Von: Karlheinz Lau (KK)

 

Ostpreußischer Barock in russischer Sicht

Mittwoch, 20 August 2008

Wladimir Gilmanov legt eine umfassende Würdigung des Werks von Simon Dach vor

Simon Dach ist einer der frühen bedeutenden Barockdichter (1604–1659) der deutschen Sprache. Es sollte mindestens für Germanisten der Mühe wert sein, sich mit ihm zu befassen. In Deutschland haben dies Gottlieb Bayer bereits im 18. Jahrhundert und gut hundert Jahre später Herrmann Österley federführend mit ihren Biographien getan.
 

Von: Gerolf Fritsche (KK)

   

Alle sind wir Minderheiten, mehr oder minder

Mittwoch, 20 August 2008

Europäisches Journal für Minderheitenfragen. Wien 2008, 89 S. Zu bestellen: Springer Verlag, Sachsenplatz 4–6, 1201 Wien, Fax 01-3302426-62, www.springer.at

Im Münchener Presseclub stellten die beiden Herausgeber, die Professoren Christoph Pan und Franz Matscher, und Chefredakteurin Beate Sybille Pfeil das neue „Europäische Journal für Minderheitenfragen“ vor.

Von: Norbert Matern (KK)

 

Disziplinierte Heftigkeit als Programm

Mittwoch, 20 August 2008

Dieses haben die Siebenbürger Sachsen Katharina Zipser mit ihrem diesjährigen Kulturpreis entgolten

Es gibt wenigstens zwei Gründe, warum es nicht einfach ist, über Katharina Zipser als Mensch und Künstlerin zu sprechen. Der erste ist, daß Katharina Zipser ein ungewöhnlicher Mensch ist, und der zweite, das Katharina Zipser eine an sich einzigartige, heutzutage kaum noch anzutreffende Künstlernatur verkörpert.

Von: Marius J. Tataru (KK)

Wie malt man einen Menschen, dem die Welt verlorengeht? Und wie malt man diese Welt? Katharina Zipser: Der steinerne Gast. Bild: die Künstlerin

Mittler, in Glauben gehüllt

Mittwoch, 20 August 2008

Gerhardt Csejka löst ein, was der von ihm übersetzte Mircea Cartarescu vom Engel fordert, vor allem aber er von sich selbst

Versprochen, erfüllt: Seit dem 5. Juni dieses Jahres wird der NRW-Übersetzerpreis, dotiert mit 25000 Euro, jährlich verliehen. Der Preis wird alle zwei Jahre von der NRW-Kulturstiftung ausgelobt und im Europäischen Übersetzerkollegium Straelen von Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff überreicht.

Von: Ulrich Schmidt (KK)

Übersetzerpreis NRW für Gerhardt Csejka. Bild: Übersetzerkolloquium Straelen
 

Verlust als Impuls

Mittwoch, 20 August 2008

Der Königsberger Maler Erich Gindler hat 1945 alles verloren und nichts verlorengegeben, zeigt das Ostpreußische Landesmuseum

Im Ostpreußischen Landesmu­seum in Lüneburg ist wieder eine Ausstellung zu se­hen, die Werke eines heute zu Un­recht vergessenen Malers zeigt. Gewürdigt wird das Lebenswerk von Erich Gind­ler, geboren am 3. Februar 1903 in Königsberg.

Von: (KK)

Stürmische Erinnerung: Frachtkahn im alten Pregelhafen in Königsberg. Bild aus der Ausstellung

Im Abendlicht des Abendlandes

Mittwoch, 20 August 2008

Die Bilder mögen sich gleichen, dennoch sind es Bilder von zwei verschiedenen Städten. Und selbst angenommen, diese glichen sich, wie mittelalterlich geprägte mitteleuropäische Urbanität ja nun mal eine ganz eigene und allen Niederlassungen gemeinsame Ausstrahlung entfaltet, darf eine falsche Archivablage nicht unseren Lesern zur Desinformation gereichen.


(KK)

 

Heimat zum Geschenk machen

Mittwoch, 20 August 2008

Marie-Luise Salden kehrt mit ihrer Kunst in ihre Geburtsstadt zurück

Die Elbinger Künstlerin Marie-Luise Salden begegnete in diesem Sommer ihrer Geburts­stadt mit einer umfassenden Ausstellung ihrer Werke im Centrum Sztu­ki Galeria EL. Gezeigt wurden Farb-Holzschnit­te, Zeichnungen und Papier-Schöpfungen von 1970 bis heute. Hier schildert sie ihre Eindrücke.

Von: Marie-Luise Salden (KK)

Kunst ist nicht künstlich, sondern freundlich, das zeigte sich auch bei der Ausstellungseröffnung in Elbing (v. l.): Dirk Urland vom Hauptmann-Haus, Marie-Luise Salden und Jaroslaw Denisiuk, der Direktor des Centrum Sztuki. Bild: die Autorin
 

Der Landvermesser kam nicht bis Königsberg

Mittwoch, 20 August 2008

Ein schönes Buch hält sich von allem Kafkaesken fern und errichtet dem verschwundenen Königsberger Schloß ein sinnlich erfaßbares Denkmal

Ende Juni fand im Weißen Saal des Charlottenburger Schlosses in Berlin eine bemerkenswerte Veranstaltung statt.

Von: Klaus Weigelt (KK)

Auf dieser historischen Postkarte düstert es herauf, in Wulf Wagners Buch hingegen scheint es
 

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