Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1261

Heimat zum Geschenk machen

Mittwoch, 20 August 2008

Marie-Luise Salden kehrt mit ihrer Kunst in ihre Geburtsstadt zurück

Die Elbinger Künstlerin Marie-Luise Salden begegnete in diesem Sommer ihrer Geburts­stadt mit einer umfassenden Ausstellung ihrer Werke im Centrum Sztu­ki Galeria EL. Gezeigt wurden Farb-Holzschnit­te, Zeichnungen und Papier-Schöpfungen von 1970 bis heute. Hier schildert sie ihre Eindrücke.

Von: Marie-Luise Salden (KK)

Kunst ist nicht künstlich, sondern freundlich, das zeigte sich auch bei der Ausstellungseröffnung in Elbing (v. l.): Dirk Urland vom Hauptmann-Haus, Marie-Luise Salden und Jaroslaw Denisiuk, der Direktor des Centrum Sztuki. Bild: die Autorin
 

Der Landvermesser kam nicht bis Königsberg

Mittwoch, 20 August 2008

Ein schönes Buch hält sich von allem Kafkaesken fern und errichtet dem verschwundenen Königsberger Schloß ein sinnlich erfaßbares Denkmal

Ende Juni fand im Weißen Saal des Charlottenburger Schlosses in Berlin eine bemerkenswerte Veranstaltung statt.

Von: Klaus Weigelt (KK)

Auf dieser historischen Postkarte düstert es herauf, in Wulf Wagners Buch hingegen scheint es
 

Heimat als Gegenteil von Enge

Mittwoch, 20 August 2008

Das Oberschlesische Landesmuseum ist in seinem 25. Jahr bemüht, Schlesien als europäische Region darzustellen

Was Goethe im August 1790 als ein „zehnfach interessantes Land“ beschrieb, ist dieser Tage in Ratingen nachzuerleben. Eine Sonderschau unter dem genannten Motto stellt – noch bis Anfang Oktober d. J. – das sich wandelnde Oberschlesien dar, markiert darüber hinaus die wichtigsten Stationen des Oberschlesischen Landesmuseums in seiner 25jährigen Existenz.

Von: Dieter Göllner (KK)

Triumdirektorat (v.l.): Albrecht Tyrell, Nikolaus Gussone, Stephan Kaiser. Bild: der Autor
 

Jubiläum des BdV-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen

Mittwoch, 20 August 2008

Der BdV-Landesverband Nordrhein-Westfalen begeht am 30. August 2008  ab 11 Uhr im Gerhart-Hauptmann-Haus, Düsseldorf,  den 60. Jahrestag seiner Gründung. Zu dieser Veranstaltung möchten wir Sie heute nochmals einladen. Hauptredner der Veranstaltung wird Privatdozent Dr. Matthias Stickler sein, der sich in seinem Buch „Ostdeutsch heißt Gesamtdeutsch“ intensiv mit der Geschichte des Bundes der Vertriebenen beschäftigt hat.
 

Von: (KK)

 

Lettern, die die Welt bewegten

Mittwoch, 20 August 2008

Alexander Solschenizyn hat wie kein anderer die kommunistischen Lager beschrieben und damit das „Lager“ sturmreif geschrieben

Im Zuchthaus Waldheim in Sachsen, wo ich die Jahre 1962/64 verbrachte, wußten wir nichts von Alexander Solschenizyn, dem russischen Schriftsteller, der acht Jahre in Arbeitslagern verbracht hatte.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

Stoisch auf dem Guten und Wahren beharren ist schön: Alexander Solschenizyn. Bild: Archiv

Der robuste Wert des Zerbrechlichen

Mittwoch, 20 August 2008

Walter Spiegl zeigt im Stadtmuseum Waldkraiburg Glanzstücke seiner Sammlung von Biedermeier-Glas

Was Walter Spiegls Braut zur Hochzeit geschenkt bekam, war schon den jung Vermählten zu zerbrechlich: zwei Rosenthalgläser, schlank, zart, auf zerbrechlichem Fuß. Man suchte nach Beständigerem im jungen Haushalt, wo gern ein Gläschen getrunken wurde.

Von: Hans Gärtner (KK)

Transparente Meisterschaft: Glastasse mit Bronzemontierung. Bild: der Autor
 

Wasser für Leidende – und auf die Mühlen von Kneipp

Mittwoch, 20 August 2008

Bilder schlesischer Kurorte im Haus Schlesien

Königin Luise und Zar Alexander ließen sich dort kurieren. Goethe wurde auch gelegentlich gesehen, und der junge Chopin fand Zuhörer für seine ersten öffentlichen Konzerte. Auch der schlesische Dichter Karl von Holtei lebte zeitweilig dort.

Von: (KK)

Zeuge für die Heilwirkung schlesischer Quellen: der schlesische Dichter Karl von Holtei. Bild: Dieter Göllner

Geschichte ist, was jedem geschieht

Mittwoch, 20 August 2008

Junge Düsseldorfer entdecken sie in der Erinnerung ihrer Familien

Im großen Saal des Gerhart-Hauptmann-Hauses in der Düsseldorfer Bismarckstraße zeigten 29 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b der Theodor-Litt-Realschule die Ergebnisse ihrer Projektarbeit „Wege nach Düsseldorf.

Von: Franz Heinz (KK)

 

Einmal vertrieben – immer getrieben

Mittwoch, 20 August 2008

Andreas Kossert: Kalte Heimat. Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945. Siedler Verlag, München 2008, 431 S., 24,95 Euro 

Der 1970 geborene Historiker Andreas Kossert arbeitet am Deutschen Historischen Institut in Warschau. Er wurde bekannt durch seine Veröffentlichungen „Masuren, Ostpreußens vergessener Süden“ und „Ostpreußen – Geschichte und Mythos“.
 

Von: Karlheinz Lau (KK)

 

Ostpreußischer Barock in russischer Sicht

Mittwoch, 20 August 2008

Wladimir Gilmanov legt eine umfassende Würdigung des Werks von Simon Dach vor

Simon Dach ist einer der frühen bedeutenden Barockdichter (1604–1659) der deutschen Sprache. Es sollte mindestens für Germanisten der Mühe wert sein, sich mit ihm zu befassen. In Deutschland haben dies Gottlieb Bayer bereits im 18. Jahrhundert und gut hundert Jahre später Herrmann Österley federführend mit ihren Biographien getan.
 

Von: Gerolf Fritsche (KK)

   
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