Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1265

Vom Klassenkampf der Genossen gegen die Volksgenossen

Montag, 10 November 2008

Vladimir Votypka: Böhmischer Adel. Familiengeschichten. Böhlau-Verlag, Wien 2007. 383 Seiten, 24,90 Euro

Der tschechische Journalist Vladimir Votypka hat schon drei Bücher über den „böhmischen“ Adel geschrieben. Das Werk, das jetzt in deutscher Übersetzung bei Böhlau erschienen ist (leider recht verspätet ins Deutsche übertragen), beschränkt sich auf die Adelsfamilien, die seiner Meinung nach abstammungsmäßig dem tschechischen Volk zuzurechnen sind oder sich zu ihm bekennen.

Von: Rüdiger Goldmann (KK)

 

Früchte des „Mutes, sich zu erinnern“

Montag, 10 November 2008

Margot Ehrich: Komm nach Madagaskar. Rimbaud Verlag, Aachen 2008. 106 S., 15 Euro

Bereits der Titel des neuesten Erzählbandes von Margot Ehrich spricht eine Einladung zu Abenteuern in einem fernen, wenig bekannten Land aus, wie der Tierfilm „Madagaskar“, der in den Kreisen der jungen Filmbesucher unlängst großen Widerhall fand.

Von: Julia Schiff (KK)

 

Polnisches Nachdenken und Gedenken in Breslau

Montag, 10 November 2008

Durch den bekannten schlesischen Autor Günter Elze wurde ich auf das Buch „Friedhöfe des alten Breslau“ von Marek Burak und Halina Okolska aufmerksam. Es erschien 2007 im Verlag des Breslauer Architekturmuseums, umfaßt 350 Seiten und wurde mit Förderung durch die Deutsche Sozialkulturelle Gesellschaft Breslau in die deutsche Sprache übersetzt.

Von: Sigismund Freiherr von Zedlitz (KK)

 

Literarhistorisches Vermächtnis

Montag, 10 November 2008

Arno Lubos: Literatur Schlesiens – Aufsätze und Vorträge. Literarische Landschaften. Herausgegeben im Auftrag der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen von Frank-Lothar Kroll, Band 9. 165 S., broschiert, Verlag Duncker & Humblot, Berlin 2007, 34 Euro. Der Band ist zu beziehen über den Buchhandel oder über die Kulturstiftung, Kaiserstraße 113, 53113 Bonn, Telefon 0228/91512-0, kulturstiftung@t-online.de.

Aus der geplanten Sammlung für seine Arbeit exemplarischer, gleichwohl z.T. noch unveröffentlichter Aufsätze und Vorträge wurde unversehens eine Gedenkschrift

Von: (KK)

 

„Damahaft“

Montag, 10 November 2008

Hans Dama: Zeitspanne. Gedichte aus 5 Jahrzehnten. Verlag Pollischansky (office@verlag-pollischansky.at), Wien 2008. 70 S., 14,50 Euro

Nach dem Prosaband „Unterwegs“ (2003) und dem halben Dutzend Gedichtbänden seit 1980 erscheint in diesem Jahr von dem im Banater Großsanktnikolaus geborenen und in Wien beheimateten Wissenschaftler und Autor der Lyrikband „Zeitspanne“.

Von: Dieter Michelbach (KK)

 

Prosa in unser aller Präsens

Montag, 10 November 2008

Dem diesjährigen Georg-Dehio-Preisträger Richard Wagner gerecht werden kann man nur, indem man ihn liest, wir besprechen ihn trotzdem

„Es ist zwar kein Krieg mehr, aber es ist privater Krieg. Jeder hat seinen persönlichen Krieg. (…) Das ist das Gesetz. Das ungeschriebene Gesetz des Lebens.“

Von: Georg Aescht (KK)

Zwischen Rosa Luxemburg und Gerhart Hauptmann

Montag, 10 November 2008

Konrad Haenisch, sozialdemokratischer Journalist und Politker, war zugleich ein devoter Bewunderer des schlesischen Dichters

Der Name Konrad Haenisch (1896–1925) wird den Hauptmann-Freunden kaum bekannt sein. Der sozialdemokratische Journalist und Politiker, ein Verehrer des Dichters, zeitweise preußischer Kultusminister, hielt eine Rede auf der Berliner Feier zum 60. Geburtstag.

Von 1919 bis 1924 gibt es einen Briefwechsel zwischen ihnen (Staatsbibliothek GH BrNL, 76 Blatt), zweimal besuchte Haenisch auf Einladung den Wiesenstein, im August 1920 und Dezember 1921 (nicht in der „Chronik“ registriert).

Von: H. D. Tschörtner (KK)

Allzu durchsichtig ist der Spachtel auf der Tischecke – und daran, daß die beiden Bildhälften übereinandergestellt eine Statue ergeben, erkennt selbst ein dem Dichter weniger Ergebener als Konrad Haenisch, daß Gerhart Hauptmann stets auch am eigenen Standbild arbeitete. Th. Th. Heine hat mit seiner spitzen Feder daran gekratzt. Bild: Archiv

Aus dem Fördertopf im obersten Regal

Montag, 10 November 2008

Die Europäische Kommission unterstützt eine Ausstellung Ulm/Neusatz

Für sein Ausstellungsprojekt „Donauschwaben und Serben. Zusammenleben in der multiethnischen Region Vojvodina“ erhält das Donauschwäbische Zentralmuseum Ulm (DZM) von der Generaldirektion für Bildung und Kultur der Europäischen Kommission einen Zuschuß in Höhe von 55000 Euro.

Von: (KK)

Inbild der Heimatlosigkeit. Bild: Donauschwäbisches Zentralmuseum

Tröstliche Ikonographie des trostlosen Alltags

Montag, 10 November 2008

Die russische Malerin Ekaterina Yastrebova in Köln

Durch seine kirchliche Malerei, insbesondere die Ikone, sicherte sich Rußland einen bedeutenden Platz in der europäischen Kunstgeschichte. Ein Beitrag zur weltlichen Kunst wurde von den russischen Künstlern erst später geleistet.

Von: Günther Ott (KK)

 

Kulturnation Deutschland in dürftiger Zeit

Montag, 10 November 2008

Bemerkungen im Anschluß an die Reden zum Nationalfeiertag 2008

Bundespräsident Horst Köhler und der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Ole von Beust, haben sich in ihren Reden am 3. Oktober in Hamburg zum Thema „Kulturnation Deutschland“ geäußert. Dies war das Motto für den diesjährigen Nationalfeiertag.

Von: Eberhard Günter Schulz (KK)

Die Stelen des Bildhauers Otto Herbert Hajek sprechen die klare Sprache, die nottut. Bild: Archiv

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