Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1265

Literarhistorisches Vermächtnis

Montag, 10 November 2008

Arno Lubos: Literatur Schlesiens – Aufsätze und Vorträge. Literarische Landschaften. Herausgegeben im Auftrag der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen von Frank-Lothar Kroll, Band 9. 165 S., broschiert, Verlag Duncker & Humblot, Berlin 2007, 34 Euro. Der Band ist zu beziehen über den Buchhandel oder über die Kulturstiftung, Kaiserstraße 113, 53113 Bonn, Telefon 0228/91512-0, kulturstiftung@t-online.de.

Aus der geplanten Sammlung für seine Arbeit exemplarischer, gleichwohl z.T. noch unveröffentlichter Aufsätze und Vorträge wurde unversehens eine Gedenkschrift

Von: (KK)

 

„Damahaft“

Montag, 10 November 2008

Hans Dama: Zeitspanne. Gedichte aus 5 Jahrzehnten. Verlag Pollischansky (office@verlag-pollischansky.at), Wien 2008. 70 S., 14,50 Euro

Nach dem Prosaband „Unterwegs“ (2003) und dem halben Dutzend Gedichtbänden seit 1980 erscheint in diesem Jahr von dem im Banater Großsanktnikolaus geborenen und in Wien beheimateten Wissenschaftler und Autor der Lyrikband „Zeitspanne“.

Von: Dieter Michelbach (KK)

 

Prosa in unser aller Präsens

Montag, 10 November 2008

Dem diesjährigen Georg-Dehio-Preisträger Richard Wagner gerecht werden kann man nur, indem man ihn liest, wir besprechen ihn trotzdem

„Es ist zwar kein Krieg mehr, aber es ist privater Krieg. Jeder hat seinen persönlichen Krieg. (…) Das ist das Gesetz. Das ungeschriebene Gesetz des Lebens.“

Von: Georg Aescht (KK)

Zwischen Rosa Luxemburg und Gerhart Hauptmann

Montag, 10 November 2008

Konrad Haenisch, sozialdemokratischer Journalist und Politker, war zugleich ein devoter Bewunderer des schlesischen Dichters

Der Name Konrad Haenisch (1896–1925) wird den Hauptmann-Freunden kaum bekannt sein. Der sozialdemokratische Journalist und Politiker, ein Verehrer des Dichters, zeitweise preußischer Kultusminister, hielt eine Rede auf der Berliner Feier zum 60. Geburtstag.

Von 1919 bis 1924 gibt es einen Briefwechsel zwischen ihnen (Staatsbibliothek GH BrNL, 76 Blatt), zweimal besuchte Haenisch auf Einladung den Wiesenstein, im August 1920 und Dezember 1921 (nicht in der „Chronik“ registriert).

Von: H. D. Tschörtner (KK)

Allzu durchsichtig ist der Spachtel auf der Tischecke – und daran, daß die beiden Bildhälften übereinandergestellt eine Statue ergeben, erkennt selbst ein dem Dichter weniger Ergebener als Konrad Haenisch, daß Gerhart Hauptmann stets auch am eigenen Standbild arbeitete. Th. Th. Heine hat mit seiner spitzen Feder daran gekratzt. Bild: Archiv

Aus dem Fördertopf im obersten Regal

Montag, 10 November 2008

Die Europäische Kommission unterstützt eine Ausstellung Ulm/Neusatz

Für sein Ausstellungsprojekt „Donauschwaben und Serben. Zusammenleben in der multiethnischen Region Vojvodina“ erhält das Donauschwäbische Zentralmuseum Ulm (DZM) von der Generaldirektion für Bildung und Kultur der Europäischen Kommission einen Zuschuß in Höhe von 55000 Euro.

Von: (KK)

Inbild der Heimatlosigkeit. Bild: Donauschwäbisches Zentralmuseum

Tröstliche Ikonographie des trostlosen Alltags

Montag, 10 November 2008

Die russische Malerin Ekaterina Yastrebova in Köln

Durch seine kirchliche Malerei, insbesondere die Ikone, sicherte sich Rußland einen bedeutenden Platz in der europäischen Kunstgeschichte. Ein Beitrag zur weltlichen Kunst wurde von den russischen Künstlern erst später geleistet.

Von: Günther Ott (KK)

 

Kulturnation Deutschland in dürftiger Zeit

Montag, 10 November 2008

Bemerkungen im Anschluß an die Reden zum Nationalfeiertag 2008

Bundespräsident Horst Köhler und der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Ole von Beust, haben sich in ihren Reden am 3. Oktober in Hamburg zum Thema „Kulturnation Deutschland“ geäußert. Dies war das Motto für den diesjährigen Nationalfeiertag.

Von: Eberhard Günter Schulz (KK)

Die Stelen des Bildhauers Otto Herbert Hajek sprechen die klare Sprache, die nottut. Bild: Archiv

Verstörte Heimat

Montag, 10 November 2008

Das Schlesien-Seminar in Groß Stein ist Jahr für Jahr ein Forum der Kritik und der Möglichkeiten

Zum dreizehnten Mal wurde in den Tagen vom 29. September bis zum 4. Oktober im Schloß Groß Stein im Oppelner Land das Schlesienseminar „Gestern, Heute, Morgen“ abgehalten, das von der Seelsorge der deutschen Minderheit, dem Haus der deutsch-polnischen Zusammenarbeit und dem Eichendorff-Konversatorium organisiert wird.

Von: Renata Schumann (KK)

Spannungsfeld Oberschlesien: Joseph von Eichendorff blickt auf einen Förderturm in Beuthen. Bilder: Oberschlesisches Landes-

Museale Lebendigkeit

Montag, 10 November 2008

In Minden und in Wesel präsentiert das Land Nordrhein-Westfalen seinen Bezug zur preußischen Vergangenheit

Die Preußenmuseen zu Wesel und Minden zeigen unter dem Titel „Grimms Mädchen“ eine Ausstellung mit Frauendarstellungen aus dem umfangreichen Werk des Beuys-Schülers Alfred Grimm. Zu sehen sind Zeichnungen, Gouachen sowie Arbeiten in Acryl und Öl, die Porträts meist jüngerer Frauen – alleine, als Paar oder in der Gruppe.

Von: Dieter Göllner (KK)

Eine ehemalige Defensionskaserne in Minden (links) und ein ehemaliges Proviantmagazin der Festungszitadelle in Wesel (oben rechts): Das Bundesland Nordrhein-Westfalen bekennt sich stilecht zu seinen preußischen Wurzeln. Bilder: der Autor

Waldschrat und grüner Prophet

Montag, 10 November 2008

Das Münchner Haus des Deutschen Ostens präsentiert Gusto Gräser

Im Haus des Deutschen Ostens München wurde in Zusammenarbeit mit dem Gusto-Gräser-Archiv in Freudenstein eine besondere Ausstellung eröffnet. Unter dem Titel „Von Schwabing zum Berg der Wahrheit. Gusto Gräser – ein grüner Philosoph und Prophet aus Siebenbürgen“ wird zum 50. Todestag an Leben, Werk und Zeit  des Wegbereiters der Grünen erinnert.

Von: (KK)

 
  Seite 1 von 2 Nächste Seite »