Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1266

Herbstliche Lese zum Selberlesen

Sonntag, 30 November 2008

Dietmar Scholz: Blätter im Herbst. Gedichte. Beurenia-Verlag, Beuren 2008; Wilder Wein. Gedichte. Beurenia-Verlag, Beuren 2008

„Ein Anblick von heute und morgen / ist nicht der selbe Blick.“ Mit diesen zwei Gedichtzeilen formuliert Dietmar Scholz eine allgemeine und zugleich persönliche Erfahrung: die Wandelbarkeit und Veränderung alles Lebendigen – es bleibt nichts, wie es ist.

Von: Albert Gnädinger (KK)

 

Gegen „staatliche“ Publizistik

Sonntag, 30 November 2008

Renovabis und das evangelische Hilfswerk „Hoffnung für Osteuropa“ verliehen erstmals gemeinsam den „Journalistenpreis Osteuropa 2008“. Ausgezeichnet wurden im Münchner Presseclub drei junge Journalistinnen aus Ungarn, Polen und Bosnien-Herzegowina.


Von: Norbert Matern (KK)

 

Zum Tode von Albrecht Baehr

Sonntag, 30 November 2008

Am 22. 10. 2008 starb der Rundfunkjournalist Albrecht Baehr. 1917 in Breslau geboren, kam er nach seinem Kriegsdienst schließlich zum Südwestdeutschen Rundfunk, der ja durch seinen Intendanten Friedrich Bischoff die Tradition des Breslauer Rundfunks fortsetzte.


Von: Eberhard G. Schulz (KK)

 

Er hat märkischen Wäldern ein Licht aufgesteckt

Sonntag, 30 November 2008

Walter Leistikows Abstraktion mißfiel dem Kaiser, seine Konkretion fasziniert Kunstliebhaber auch heute, derzeit im Bröhan-Museum Berlin

So wie Hermann Löns als Dichter der Lüneburger Heide bekannt wurde – obwohl er doch im westpreußischen Kulm geboren wurde und in Deutsch Krone aufwuchs –, so wurde auch Walter Leistikow als Maler der märkischen Seen- und Kiefernlandschaften um Berlin bekannt, obwohl er in Bromberg geboren wurde.

Von: Barbara Kämpfert (KK)

Ob die Sonne auf- oder untergeht, alles, was Flügel hat, fliegt auf ihren Strahl. Ein Klischee spricht jedoch nicht gegen ein schönes Bild wie diese Zeichnung Walter Leistikows. Bild aus der Ausstellung

Malen und Messen: „Natur + Geometrie“

Sonntag, 30 November 2008

Luisa Schatzmann mißt mit ihren Bildern die Kölner Trinitatiskirche aus

Köln ist reich an privaten Galerien, die sich in Einzel- oder Gruppenausstellungen modernen Künstlern und deren Schaffen widmen. Das Museum Ludwig für Moderne Kunst und der Kölnische Kunstverein erweitern diesen Rahmen.

Von: Günther Ott (KK)

Luisa Schatzmann: Neuronenforst

Kunstverwandtschaften

Sonntag, 30 November 2008

Joseph von Eichendorff und Marie-Luise Salden im Hauptmann-Haus

Im Düsseldorfer Gerhart-Hauptmann-Haus ist derzeit eine Reminiszenz an den schlesischen Dichter Joseph Freiherr von Eichendorff (1788–1857) zu sehen, mit der das Museum für schlesische Landeskunde von Königswinter-Heisterbacherrott unter dem Motto „O Täler weit, o Höhen …“ an den weltweit bekannten Dichter erinnert.

Von: (KK)

Alles fließt, um zur Form zu finden: Farbholzschnitt von Marie-Luise Salden. Bild: Dieter Göllner

Willentlich oder unwillentlich: fremd

Sonntag, 30 November 2008

Bamberg gedenkt seines „flüchtigen“ Bürgers E.T.A. Hoffmann

Ein Glückstag war der 8. September 1808 eigentlich nicht, an dem E.T.A. Hoffmann, bis 1806 im Unheilsgefolge der polnischen Teilungen noch preußischer Regierungsrat zuerst im zentralpolnischen Plock, dann in Warschau, in Bamberg eintraf.

Von: Dietmar Stutzer (KK)

Kritischer Blick aufs eigene Profil: Selbstporträt. Bild: Archiv

Heimat und Arbeit und die Suche danach

Sonntag, 30 November 2008

Die Gemeinschaft für deutsch-polnische Verständigung folgt den Spuren der Suchenden von Oberschlesien bis an die Ruhr

Mehr als 60 meist junge Tagungsteilnehmer aus Oberschlesien und Deutschland versammelten sich vom 23. bis zum 26. Oktober im niederrheinischen Kleve, um beim Herbstforum der Gemeinschaft für deutsch-polnische Verständigung (gdpv) auf die Suche nach Spuren von Oberschlesiern und Polen in Nordrhein-Westfalen zu gehen.

Von: Gregor Ploch (KK)

 

Bedauerliches Mißverständnis

Sonntag, 30 November 2008

In meinem Beitrag „Kulturnation Deutschland in dürftiger Zeit“ in der „Kulturpolitischen Korrespondenz“ 1265 vom 10. November 2008 habe ich für die Zeit des zwölfjährigen NS-Regimes in Deutschland unter dem Gesichtspunkt der ganzen mehr als tausendjährigen deutschen Geschichte den je nach Interpretation unpassenden Ausdruck „Entgleisung“ gebraucht.


Von: Eberhard G. Schulz (KK)

 

Klare Kunst, trübe Geschichte

Sonntag, 30 November 2008

Kulturtagung des BdV NRW widmet sich Simon Dach und Carl Gotthard Langhans ebenso wie dem Drama der Sudetendeutschen

Gesungen wurde es diesmal zwar nicht, das bekannte Lied „Ännchen von Tharau“. Aber dank des Vortrages von Prof. Dr. hab. Wladimir Gilmanov aus Königsberg erlebten die Teilnehmer der diesjährigen Landeskulturtagung des Bundes der Vertriebenen in Nordrhein-Westfalen eine interessante Neuinterpretation der Liebeshymne.

Von: Dieter Göllner (KK)

Simon Dachs barocke Inständigkeit kann auch heute vermittelt werden: Wladimir Gilmanow. Bild: der Autor
 

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