Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1267

Berlin mit slawischem Zungenschlag

Samstag, 20 Dezember 2008

Der Schul- und Bildungsverein „Oswiata“ sorgt sich seit mehr als 100 Jahren um das kulturelle Selbstbewußtsein polnischer Berliner

Sprache ist ein identitätsstiftendes Merkmal jeder Nation. Sie ist nicht nur ein schlichtes Verständigungsmittel, sondern auch Trägerin der Eigenart und der Eigenheit einer Volksgruppe. In Berlin wird die polnische Sprache vom Polnischen Schulverein „Oswiata“ (Bildung) unterstützt.

Von: Arkadiusz Luba (KK)

 

In der Erbfolge der Hedwig Courths-Mahler: Lia Avé-Klajman

Samstag, 20 Dezember 2008

In München verstarb vor kurzem die Journalistin Lia Avé-Klajman an einem Herzleiden. Seit Jahren an den Rollstuhl gefesselt, hatte sie doch bis ins 86. Lebensjahr wachen Geistes am kulturellen Geschehen teilgenommen. Obwohl Kind einer jüdischen Familie, hatte sie in Mährisch Ostrau unbehelligt die Schule besuchen können und war 1945 mit ihrer Mutter nach Bayern vertrieben worden.

Von: H. Sch. (KK)

 

Einer der letzten Vermesser

Samstag, 20 Dezember 2008

Arno Lubos: Literatur Schlesiens. Aufsätze und Vorträge. Herausgegeben von der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen in Bonn. Verlag Duncker & Humblot, Berlin 2008, 176 S., 28 Euro

Das Buch trägt einen bescheidenen Titel und bietet dem Leser eine Sammlung von neun Aufsätzen zur Literatur einer deutschen Provinz, die 1945 untergegangen ist.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

 

Hier kann man der Geschichte nicht entkommen

Samstag, 20 Dezember 2008

Joachim Tauber, Ralph Tuchtenhagen: Vilnius – kleine Geschichte der Stadt. Böhlau Verlag, Köln 2008, 284 S., 22,90 Euro

2009 ist Vilnius zusammen mit dem oberösterreichischen Linz Kulturhauptstadt Europas. Gerade rechtzeitig zu diesem Ereignis legen die Hamburger Osteuropaforscher Joachim Tauber und Ralph Tuchtenhagen eine kurzgefaßte wissenschaftlich fundierte Geschichte der litauischen Hauptstadt vor. Sie ist um so wertvoller, als es nur wenige solcher Publikationen in westlichen Sprachen gibt.

Von: Norbert Matern (KK)

 

Matthias Kneips deutscher Beitrag zur polnischen „Nationalen Erziehung“

Samstag, 20 Dezember 2008

Der Schriftsteller und Mitarbeiter des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt, Dr. Matthias Kneip, wird vom Polnischen Ministerium für Nationale Erziehung mit der Medaille der Kommission der nationalen Erziehung ausgezeichnet. Die Verleihung der Auszeichnung fand am 6. Dezember 2008 im Polnischen Generalkonsulat in München statt.

Von: (KK)

 

Jüdisch, deutsch, österreichisch

Samstag, 20 Dezember 2008

Bei einer literarischen Spurensuche in der Ukraine zeigt sich, was das alles einmal gewesen sein mag, vor allem aber, was nicht mehr ist

Als die UEFA die Fußballeuropameisterschaften 2012 an Polen und die Ukraine vergab, war das Erstaunen groß. Polen und Ukraine?

Von: Ulrich Schmidt (KK)

Betoniertes Heldentum: Mit solch ungestümen Ungetümen sucht sich die Ukraine ihrer selbst zu vergewissern. Foto: der Autor
 

Sich vom einen befreien, um ein anderes zu tun

Samstag, 20 Dezember 2008

Eine große Monographie zeigt Walther Andreas Kirchner als Künstler, der seine banatschwäbische Herkunft zur Weltläufigkeit gestaltet hat

In seiner in diesen Bildband integrierten umfassenden Studie zum Leben und Werk von Walther Andreas Kirchner verwendet Walther Konschitzky das Bild der Jahresringe, mit dem er Permanenz und Intensität der künstlerischen Auseinandersetzung Kirchners mit seinen Themen verdeutlicht.

Von: Franz Heinz (KK)

Tragische Maske. Bild: Archiv
 

Dem Blick für Kunst eine Richtung geben

Samstag, 20 Dezember 2008

Klassische Moderne in der Kölner Galerie Glöckner

Claudia und Bruno Glöckner eröffneten 1976 in Köln eine Galerie, in deren periodischen Ausstellungen vornehmlich Werke der klassischen Moderne gezeigt werden. Zentren der neuen Kunst waren einst Dresden mit der Künstlergruppe „Die Brücke“, Weimar und Dessau mit dem berühmten Bauhaus, Breslau mit der Kunstakademie und die Reichshauptstadt Berlin.

Von: Günther Ott (KK)

Konturen geben der Farbe Form, Willy Robert Huth: Wäscherinnen, Pommern. Bild: Galerie Glöckner
 

Dankbarkeit und Hoffnung

Samstag, 20 Dezember 2008

Gedanken zum Jahreswechsel

Es müssen ja nicht gleich sieben magere Jahre sein, die uns bevorstehen. Aber immerhin gibt es Fachleute, die für das neue Jahr eine Minderung des Bruttosozialproduktes von bis zu vier Prozent erwarten. Das wäre natürlich nicht wenig und würde sich negativ auf die Beschäftigtenzahl und vor allem auch auf die Einkommensverhältnisse auswirken.

Von: Eberhard G. Schulz (KK)

Atem und Licht: Standbild von Walther Andreas Kirchner. Bild: Archiv
 

„Wer zählt die Völker“ – und vergißt den Menschen nicht?

Samstag, 20 Dezember 2008

Demographischer Kongreß an der Universität Grünberg/Zielona Gora

Im Oktober 2008 fand an der Universität Zielona Góra der wissenschaftliche Kongreß „Demographischer Wandel in Mitteleuropa seit dem 18. Jahrhundert“ statt.

Von: Izabela Taraszczuk (KK)

Masse und Mensch, ein ständiges Thema des ostpreußischen Malers Otto Schliwinski. Bild: Archiv
 

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