Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1268

Gerhart Hauptmann als Inbild, sein Tod als Sinnbild

Samstag, 10 Januar 2009

Günter Gerstmann (Hg.): „Bin ich noch in meinem Haus?“. Die letzten Tage Gerhart Hauptmanns, berichtet und erläutert mit weiteren Texten von Gerhart Pohl.

Die Stiftung Martin-Opitz-Bibliothek in Herne hat jetzt eine weitere Nachauflage des bewegenden Berichts von Gerhart Pohl über die letzten Tage von Gerhart Hauptmann, „Bin ich noch in meinem Haus?“, herausgebracht.

Von: Albrecht Börner (KK)

 

„Leicht würgendes Gefühl der Wehmut“

Samstag, 10 Januar 2009

Claudiu M. Florian: Zweieinhalb Störche. Roman einer Kindheit in Siebenbürgen. Transit Verlag, Berlin 2008, 19,80 Euro

Es gibt Romane, die in Cafés entstehen, andere wiederum auf Reisen. Dieser wurde auf kleinen alltäglichen Fahrten niedergeschrieben.

Von: Edith Ottschofski (KK)

 

In Schlesien war es wie sonstwo, aber es war in Schlesien

Samstag, 10 Januar 2009

Siegfried Alexander Scholz: Zeiten und Menschen – Schlesien und Fedor Sommer. Bestellung über: Verlag Hohenfriedeberg, Vor dem Kamphof 40, 49201 Dissen a. T. W., Telefon 05421 / 1579, 32 Euro zuzüglich Porto

Das Buch, knapp 560 Seiten umfassend, ist übersichtlich gegliedert und fast durchgehend mit Bildmaterial versehen (Fotos, Lagepläne, Zeichnungen, Kartenausschnitte u. a.).


Von: (KK)

 

Von München bis Lissa und Riga

Samstag, 10 Januar 2009

Die internationalen Jüdischen Kulturtage in München halten die Erinnerung an Leid und Leidenschaften wach

Die internationalen 22. Jüdischen Kulturtage in München 2008 präsentierten sich auch diesmal, wie die Veranstalterin Ilse Ruth Snopkowski, Vorsitzende der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition, vorher angekündigt hatte, „vielfältig und kontrovers, modern und traditionsbewußt“.

Von: Claus Stephani (KK)


Die Veranstalterin Ilse Ruth Snopkowski. Bild: privat

Klassische Moderne, moderne Preise

Samstag, 10 Januar 2009

Das Auktionshaus Lempertz in Köln beweist mit seinem östlich geprägten Sortiment Gespür für den westlichen Kunstmarkt

Mit der Versteigerung „Moderne Kunst“ beendete das Auktionshaus Lempertz in Köln sein Geschäftsjahr 2008. Es war die 932. Auktion dieses Hauses. Angeboten wurden 422 Arbeiten der freien und angewandten Kunst.

Von: Günther Ott (KK)

Schönheit, die sich von selbst versteht: Karl Schmidt-Rottluff, Rote und weiße Dahlien in einer Tonvase. Bild: Lempertz

Entmündigung, Emanzipation, Endzeit, Erfolg

Samstag, 10 Januar 2009

All diese Begriffe umschreiben das Schicksal von Regionalliteraturen. Begreifen wollten sie Germanisten auf dem „Heiligenhof“

Die Literaturen Ostmitteleuropas verfügen über viele gemeinsamen Anknüpfungspunkte, wie eine Tagung von Germanisten aus Polen, Rumänien, Tschechien, Ungarn und Deutschland zeigte.

Von: Dieter Michelbach (KK)


 

Ein Schnappschuß mit leibhaftigen Regionalliteraten im höchst leibhaftigen Bundeskanzleramt (2007 auf Einladung des Kulturstaatsministers). Die rumäniendeutschen Autoren (v. l.) Michael Markel, Elisabeth Axmann, Werner Söllner und Ingmar Brantsch machen weder einen beamteten noch einen behausten Eindruck, aber: Ein Schuft, wer Minderes dabei denkt. Foto: George Gutu

Eine Schreibmaschine besitzen – dürfen

Samstag, 10 Januar 2009

Was das heißt, kann Richard Wagner sagen

In diesem Herbst ist das Buch „Es reicht: Gegen den Ausverkauf unserer Werte“ des Banater deutschen Schriftstellers Richard Wagner beim Aufbau Verlag erschienen, ebenfalls im Herbst wurde er für sein vielfältiges literarisches Schaffen mit dem Georg Dehio-Buchpreis des Deutschen Kulturforums östliches Europa ausgezeichnet (siehe KK1265).

Von: Ingeborg Szöllösi (KK)

   

Renaissance, wiedergeboren

Samstag, 10 Januar 2009

Neuerschaffung meines Geburtshauses in Elbing

Die denkwürdige Geschichte meines ehemaligen Elternhauses in Elbing/Elblag, nach neuester Forschung aus dem 13. Jahrhundert im gotischen Stil überliefert, macht den sensiblen und klugen Umgang mit der deutschen Geschichte im heutigen Polen sichtbar.

Von: Marie-Luise Salden (KK)

 

Blick zurück und ostwärts

Samstag, 10 Januar 2009

Schon eine punktuelle Rückschau auf Ereignisse in der europäischen Öffentlichkeit des vergangenen Jahres zeigt, daß auch 2008 alle, denen Kultur und ihre Befreiung aus der Erstarrung des Kalten Krieges am Herzen liegt, zu manchen Hoffnungen berechtigt.

Januar
Zu Jahresbeginn gründen Esten, Deutsche und Freunde des Baltikums in Berlin einen Deutschbaltisch-Estnischen Förderverein e.V. Dieser wird als Trägerorganisation der Domus-Revaliensis-Tage in der estnischen Hauptstadt Reval (Tallinn) aus der Taufe gehoben, veranstaltet aber darüber hinaus auch andernorts Seminare, mit denen vor allem jüngeren Esten die deutschbaltischen Spuren in der Geschichte und Kultur ihres Landes vermittelt werden sollen.

Von: Martin Schmidt (KK)

Der rumänische Spätromantiker Mihai Eminescu verleiht dem britischen „Trust“ den Namen, unter dessen Schirmherrschaft auch das Panorama des alten siebenbürgisch-sächsischen Bischofssitzes Birthälm seinen unverwechselbaren Charakter bewahren soll. Bild: Georg Gerster
 

Pontifex im Wortsinn

Samstag, 10 Januar 2009

Der Oppelner Erzbischof Professor Alfons Nossol erhält den Mérite Européen für seine Verdienste in der deutsch-polnischen Versöhnung

Am 28. November 2008 wurde dem Erzbischof der oberschlesischen Diözese Oppeln/Opole, Prof. Alfons Nossol, in Berlin die Medaille des „Mérite Européen“ in Gold der gleichnamigen luxemburgischen Stiftung verliehen.

Von: Norbert Willisch (KK)

Der Glaube sieht anders: Alfons Nossol. Bild: H. Lüders. Copyright: Konrad-Adenauer-Stiftung

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