Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1269

Ob Schwarzweiß auch ein wenig ostpreußisch ist?

Freitag, 30 Januar 2009: Alter: 2 yrs

Die Königsberger Jahre der Käthe Kollwitz in Stuttgart

Die Wurzeln für die Lebensanschauung und für das Lebenswerk von Käthe Kollwitz (1867–1945) liegen in ihrer Heimatstadt Königsberg. Das Elternhaus und die Familie, die Bibliothek des Vaters, die Freie Gemeinde, ihre ersten Königsberger Lehrer, dann aber auch die Stadt und ihr Hafen – alles wirkte sich wie eine formende Kraft auf das Kunstverständnis und die Weltanschauung der Künstlerin aus.

Von: (KK)

 

Kunstsinn hat auch mit Eigensinn zu tun:Selbstbildnis mit aufgestütztem Kinn. Bild: Käthe- Kollwitz- Museum Köln

Böhmisches, zu „Böhmischem“ verkommen

Freitag, 30 Januar 2009

Stift Tepl bietet Einkehr und Besinnung nur noch dem, der über die Vergänglichkeit sinnen will

Deutsche Klöster wie Maria Laach, Corvey, Andechs oder Waldsassen, österreichische Klöster wie Melk, Mondsee, Kremsmünster oder St. Florian mögen dem kulturell interessierten oder religiös geprägten Reisenden bekannt sein.

Von: Rüdiger Goldmann (KK)

Beschädigte Pracht: Klosterkirche des Stifts. Bilder: der Autor

Denkmal auf Papier

Freitag, 30 Januar 2009

Die Staatsbibliothek zu Berlin muß Dietrich Bonhoeffers Nachlaß restaurieren, ehe er öffentlich zugänglich gemacht werden kann

Die Staatsbibliothek zu Berlin bittet um Spenden für die Restaurierung und Digitalisierung der schriftlichen Hinterlassenschaften des evangelischen Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer, der Leitfigur des Protestantismus im 20. Jahrhundert in Deutschland und in der gesamten angelsächsischen Welt.

Von: Martin Hollender (KK)

Dem widerständigen deutschen Sohn gewidmet vom polnischen Breslau: Bonhoeffer-Denkmal in seiner Heimatstadt. Bild: Archiv
 

Noch war Polen nicht gewonnen

Freitag, 30 Januar 2009

Aber der Großpolnische Aufstand von 1918/19 zeigte mit Nachdruck, daß die polnische Frage eine europäische Existenzfrage ist

Seit 1793/95 war die polnische Frage nach dem Existenzrecht bzw. der Wiederentstehung Polens von derartigem Gewicht, daß sie die Politik in Europa stark mitbestimmte.

Von: Martin Sprungala (KK)

Selbst Postkarten können imperialen Anspruch erheben, das zeigt auch diese zeitgenössische Ansicht von Posen mitsamt Legende – man achte besonders auf „Landschaft“. Bild: Archiv

Wende – doch nicht zur Indifferenz

Freitag, 30 Januar 2009

Gespräch mit Basil Kerski, der seit zehn Jahren die Redaktion des deutsch-polnischen Magazins „Dialog“ leitet

35 Jahre leistet die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin als Teil des Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bundesverband e.V. einen wichtigen Beitrag zur Verständigung zwischen Deutschen und Polen.

Von: Arkadiusz Luba (KK)

Immanuel Kant und andere „Aufgaben unserer Zeit“

Freitag, 30 Januar 2009

Eberhard Günter Schulz: Gedanken über Deutschland in Europa 1967–2007. Georg Olms Verlag, Hildesheim, Zürich, New York 2008. 226 S., 2 Karten, 24,80 Euro

Aus der Feder des bekannten Duisburger Philosophieprofessors und Repräsentanten schlesischer Kultur in der Bundesrepublik Deutschland erschienen vor drei Jahren im Hildesheimer Verlag Georg Olms die Bücher „Durch Selbstdenken zur Freiheit.

Von: Hans-Ludwig Abmeier (KK)

 

Aufklärung darüber, wie Aufklärung verhindert wurde

Freitag, 30 Januar 2009

Peter Pragal: Der geduldete Klassenfeind. Als West-Korrespondent in der DDR. Osburg-Verlag, Berlin 2008, 304 Seiten, 19,95 Euro

Von meiner Wohnung im oberfränkischen Bad Rodach aus kann ich weit nach Thüringen hineinschauen.  Die heutige Grenze zwischen zwei Bundesländern, die bis zum Herbst 1989 zwei deutsche Staaten voneinander trennte, liegt nur drei Kilometer entfernt.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

 

Abgründige Schicksale, sachliche Texte

Freitag, 30 Januar 2009

Frauenverband im Bund der Vertriebenen und Volksbund Deutsche Kriegsgräber- fürsorge: Treibgut des Krieges – Zeugnisse von Flucht und Vertreibung der Deutschen. Gefördert durch Stiftung Gedenken und Frieden. Zu bestellen beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Werner-Hilpert-Straße 2, 34112 Kassel, gegen eine Spende

Von: Erika Kip (KK)

 

Das will so sorgfältig gelesen werden, wie es geschrieben ist

Freitag, 30 Januar 2009

Joachim Wittstock: Die uns angebotene Welt. Roman, ADZ Verlag, Bukarest 2007, 398 S.

Die bald zwanzig Jahre, seit die heillose Geschichte des vorigen Jahrhunderts vorbehaltlos angegangen wird, seit Autoren aller Abstufungen des wissenschaftlichen und künstlerischen Anspruchs auch die sozialistische Finsternis zu durchleuchten versuchen, waren reich an publizistischen Erträgen aller Art,

Von: Georg Aescht (KK)

 

Kultur mit, aber auch gegen Geschichte

Freitag, 30 Januar 2009

Als eine der beiden europäischen Kulturhauptstädte 2009 tritt die Stadt Linz aus dem Schatten ihres ungeliebten Liebhabers Hitler

Bürgermeister Franz Dobusch (SPÖ) kann stolz auf seine Stadt sein. Die Industrie mit voestalpine über Plasser & Theurer bis zur Computerfirma Gericom – um nur diese zu nennen – sorgt dafür, daß nicht nur die 190000 Einwohner, sondern auch 10000 Pendler Arbeit und Brot haben und das Flair  von Linz an der Donau genießen können.

Von: Norbert Matern (KK)

Linz leuchtet. Die Kulturmeile an der Donau mit dem Lentos Kunstmuseum (Mitte links). Bilder: Stadt Linz

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