Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1277

Lerngegenstand: schleichende Eskalation

Freitag, 10 Juli 2009

Die BAG für Ostdeutsches Kulturerbe im Unterricht fragt nach dem Verhältnis zwischen Deutschen, Tschechen und Slowaken

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Ostdeutsches Kulturerbe im Unterricht e.V. (BAG) veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem vhs-Bildungszentrum Sambachshof, Bad Königshofen, im Frühling ein politisch-historisches Bildungsseminar mit dem Thema „Deutsche, Tschechen und Slowaken in Vergangenheit und Gegenwart".

Von: Adolf Fiedler (KK)

Bücherleichen als Zeichen menschlicher Katastrophen, fotografiert von Peter Jacobi.

Vom Beäugen zum Betrachten

Freitag, 10 Juli 2009

Partner müssen sich nicht liebhaben – die Partnerschaft von Polen und Deutschen ist ein Medium des Lernens und Kennenlernens

Wie beurteilen Polen und Deutsche den Stand der deutsch-polnischen Beziehungen? Wie stehen Polen zu der Möglichkeit, einen Deutschen als Nachbarn zu haben? Akzeptieren Deutsche einen Polen als ihren Chef oder Schwiegersohn? Diese und andere Fragen hat das Institut für Öffentliche Angelegenheiten (ISP) aus Warschau untersucht. Ein Interview mit Dr. Agnieszka Lada, Mitautorin der Studie.

Von: Arkadiusz Luba (KK)

Wie die Zäune auch sind, wichtig ist der Blick hindurch und darüber: Zeichnung von Josef Kardinal

Journalistenpreis „1989–2009: Europa im Dialog“

Freitag, 10 Juli 2009

Zum 20. Jahrestag der friedlichen Revolution in Europa schreibt MitOst den von der Robert Bosch Stiftung geförderten Internationalen Journalistenpreis „1989–2009: Europa im Dialog" aus. Gesucht werden Beiträge über das zusammenwachsende Europa jenseits der alten Trennlinie von Ost und West. Dabei soll das Jahr 1989 der Ausgangspunkt für Darstellungen der aktuellen und künftigen Entwicklungen Europas sein.

Von: (KK)

 

„Die Heimatlosigkeit ist eine seelische Krankheit“

Freitag, 10 Juli 2009

Rainer Bendel (Hrsg.): Die Fremde wird zur Heimat. Integration der Vertriebenen in der Diözese Rottenburg. Beiträge zu Theologie, Kirche und Gesellschaft, Bd. 14. Lit Verlag, Berlin 2008, 514 S., 39,90 Euro

Rainer Bendel (Hrsg.): Vertriebene finden Heimat in der Kirche. Integrationsprozesse im geteilten Deutschland nach 1945. Böhlau Verlag, Köln 2008. 670 S., 79,90 Euro>

Von: Norbert Matern (KK)

 

Auf den Spuren eines Suchenden, bei dem viele Leser fündig wurden

Freitag, 10 Juli 2009

Wolfgang Tschechne: Im Vorgarten des Paradieses. Leben und Werk des Schriftstellers Paul Keller. Bergstadtverlag Wilhelm Gottlieb Korn, Würzburg 2006. 128 S. 14,90 Euro 

Der 1873 in einem Dorf des niederschlesischen Kreises Schweidnitz geborene Paul Keller war ausgebildeter Volksschullehrer und wirkte als solcher vor allem in Breslau, schied aber bereits in mittleren Jahren auf eigenen Antrag aus dem Schuldienst aus, um sich ganz dem Schreiben zuwenden zu können.
 

Von: Hans-Ludwig Abmeier (KK)

 

Mit dem Leben für den Glauben einstehen

Freitag, 10 Juli 2009

Zeugnis für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts. Herausgegeben von Helmut Moll im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz. 2 Bde. 4. vermehrte und aktualisierte Aufl. Schöningh-Verlag, Paderborn 2006. LXXII, 1–651; XII, 652–1462

Mehr als 800 Menschen sind gemäß bestimmten Aufnahmekriterien als Blutzeugen aufgeführt. Ihr Leben und Sterben wird in einzelnen Artikeln beschrieben.
 

Von: Roswitha Wisniewski (KK)

 

Gar mancher hat eine Heimat im heutigen Polen – selbst Gott

Freitag, 10 Juli 2009

Jahrbuch Polen 2009 / Religion. Harrasowitz Verlag, Wiesbaden 2009. 220 S., 11,80 Euro. Bestellung: verlag@harrassowitz.de oder kaluza@dpi-da.de 

Der polnische Katholizismus, zumal in seiner traditionellen, volkstümlichen Form, gehört zu dem in den westlichen Ländern verbreiteten Bild unseres Nachbarn.
 

Von: (KK)

 

Klang und Nachklang

Freitag, 10 Juli 2009

Heimatklänge aus Ostpreußen. Lieder, Gedichte und Schmunzelgeschichten mit Agnes Miegel, Marion Lindt, Ruth Geede und Alfred Lau. Lindenbaum Verlag GmbH, Bergstraße 11, 56290 Beltheim-Schnellbach, Telefon 0 67 46 / 73 00 47. Laufzeit: 1 Std. 17 Minuten, 12,80 Euro

Die schönsten Lieder und Tänze aus der alten deutschen Provinz Ostpreußen verbinden sich auf diesem Tonträger mit wunderbaren Geschichten in ostpreußischem Dialekt, mit humorvollen Vertellkes und nostalgisch-wehmütigen Gedichten zu einem unvergeßlichen Reigen aus ostpreußischen Heimatklängen.

Von: (KK)

 

In Kultur und Kunst „das andere Land“ finden

Freitag, 10 Juli 2009

Die Sudetendeutschen Kulturpreise machen auch diesmal das Reservoir dieser Volksgruppe an Künstlern und Wissenschaftlern augenfällig

Kultur und Wissenschaft prägen die Pfingsttreffen der Sudetendeutschen traditionell ebenso stark wie die politischen Demonstrationen, auch wenn die Berichte in den Medien ein anderes Bild vermitteln. Die Bayerische Staatsministerin Christine Haderthauer als neue Schirmherrschafts- ministerin der  Sudetendeutschen Volksgruppe bescheinigte den Vertriebenen beim 60. Sudetendeutschen Tag in Augsburg sogar eine intensivere und kämpferischere Beziehung zur Kultur, als Nichtvertriebene sie pflegten. Kultur bilde das Herzstück jeder Gemeinschaft und schaffe Identität.

Von: Ute Flögel (KK)

Am liebsten feiert man sich immer noch selbst: (v.l.) Reinfried Vogler, Kulturreferent der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Reinhard Führer, Träger des Großen Sudetendeutschen Kulturpreises 2009, und Bernd Posselt, Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, bei dem Festlichen Abend im Augsburger Rathaus. Bild: die Autorin

Janíks Dorf

Freitag, 10 Juli 2009

Die Slowaken sehen sich gern als ein Täubchenvolk, eine Lebenslüge, die eine Kultur flügellahm macht

Während Brüssel – bei aller Krise – den erstaunlichen Wirtschaftsaufschwung in der Slowakei lobt und der Tigerstaat 2009 den Euro einführen darf, sprengt die Kultur bisher keine Grenzen.

Von: Irena Brezná (KK)

Was ist trauriger,

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