Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1277

Gar mancher hat eine Heimat im heutigen Polen – selbst Gott

Freitag, 10 Juli 2009

Jahrbuch Polen 2009 / Religion. Harrasowitz Verlag, Wiesbaden 2009. 220 S., 11,80 Euro. Bestellung: verlag@harrassowitz.de oder kaluza@dpi-da.de 

Der polnische Katholizismus, zumal in seiner traditionellen, volkstümlichen Form, gehört zu dem in den westlichen Ländern verbreiteten Bild unseres Nachbarn.
 

Von: (KK)

 

Klang und Nachklang

Freitag, 10 Juli 2009

Heimatklänge aus Ostpreußen. Lieder, Gedichte und Schmunzelgeschichten mit Agnes Miegel, Marion Lindt, Ruth Geede und Alfred Lau. Lindenbaum Verlag GmbH, Bergstraße 11, 56290 Beltheim-Schnellbach, Telefon 0 67 46 / 73 00 47. Laufzeit: 1 Std. 17 Minuten, 12,80 Euro

Die schönsten Lieder und Tänze aus der alten deutschen Provinz Ostpreußen verbinden sich auf diesem Tonträger mit wunderbaren Geschichten in ostpreußischem Dialekt, mit humorvollen Vertellkes und nostalgisch-wehmütigen Gedichten zu einem unvergeßlichen Reigen aus ostpreußischen Heimatklängen.

Von: (KK)

 

In Kultur und Kunst „das andere Land“ finden

Freitag, 10 Juli 2009

Die Sudetendeutschen Kulturpreise machen auch diesmal das Reservoir dieser Volksgruppe an Künstlern und Wissenschaftlern augenfällig

Kultur und Wissenschaft prägen die Pfingsttreffen der Sudetendeutschen traditionell ebenso stark wie die politischen Demonstrationen, auch wenn die Berichte in den Medien ein anderes Bild vermitteln. Die Bayerische Staatsministerin Christine Haderthauer als neue Schirmherrschafts- ministerin der  Sudetendeutschen Volksgruppe bescheinigte den Vertriebenen beim 60. Sudetendeutschen Tag in Augsburg sogar eine intensivere und kämpferischere Beziehung zur Kultur, als Nichtvertriebene sie pflegten. Kultur bilde das Herzstück jeder Gemeinschaft und schaffe Identität.

Von: Ute Flögel (KK)

Am liebsten feiert man sich immer noch selbst: (v.l.) Reinfried Vogler, Kulturreferent der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Reinhard Führer, Träger des Großen Sudetendeutschen Kulturpreises 2009, und Bernd Posselt, Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, bei dem Festlichen Abend im Augsburger Rathaus. Bild: die Autorin

Janíks Dorf

Freitag, 10 Juli 2009

Die Slowaken sehen sich gern als ein Täubchenvolk, eine Lebenslüge, die eine Kultur flügellahm macht

Während Brüssel – bei aller Krise – den erstaunlichen Wirtschaftsaufschwung in der Slowakei lobt und der Tigerstaat 2009 den Euro einführen darf, sprengt die Kultur bisher keine Grenzen.

Von: Irena Brezná (KK)

Was ist trauriger,

„Wälder und Menschen“ in „Jahren und Zeiten“

Freitag, 10 Juli 2009

Die Internationale Ernst-Wiechert-Gesellschaft pflegt nicht nur das Andenken des Dichters, sondern auch das Nachdenken über sein Werk

Anfang Juni 2009 wurde in Mülheim an der Ruhr die zehnte wissenschaftliche Arbeitstagung der Internationalen Ernst-Wiechert-Gesellschaft durchgeführt. Die 1989 in Duisburg gegründete Gesellschaft kann auf erfolgreiche zwei Jahrzehnte zurückblicken.

Von: Klaus Weigelt (KK)

Staunend in sich gekehrt: Ernst Wiechert

Rheinischer Bogen zur Oder

Freitag, 10 Juli 2009

Die schlesischen Museen in Nordrhein-Westfalen bemühen sich um die Präsentation schlesischer Schätze – von dort und von hier, dort und hier

Um den hohen Stellenwert der grenzüberschreitenden Aktivitäten mit Partnern in Polen und Tschechien zu unterstreichen, hat das Oberschlesische Landesmuseum von Ratingen-Hösel eine neue Veranstaltungsreihe gestartet. Beginnend mit diesem Jahr bekommen schlesische Kooperationsinstitu- tionen die Gelegenheit, sich im Rahmen von Sonderschauen in Nordrhein-Westfalen zu präsentieren.

Von: Dieter Göllner (KK)

Nach Bunzlau kam König Drosselbart augenscheinlich nicht, königlich aber wirken sowohl die Keramik als auch die Fassaden. Bild aus der Ausstellung in Haus Schlesien

Stilleben nach dem Exodus

Freitag, 10 Juli 2009

Das fotografische Werk von Prof. Peter Jacobi steht im Mittelpunkt der Ausstellung des Donauschwäbischen Zentralmuseums Ulm, die dem baulichen Erbe der deutschen Siedlungsgebiete im Banat und in Siebenbürgen gewidmet ist. Der Künstler zeigt vom 3. Juli bis zum 30. August 2009 großformatige Aufnahmen einer Kulturlandschaft aus dem östlichen Mitteleuropa. 

Die Kulturlandschaft der Banater Schwaben und vor allem die Kirchenburgen der Siebenbürger Sachsen stellen ein historisches und kulturelles Erbe von großem Wert dar, das nach dem Massenexodus der deutschen Bevölkerung Rumäniens vom Verfall bedroht ist.

Von: (KK)

Bild aus der Ausstellung
 

Lerngegenstand: schleichende Eskalation

Freitag, 10 Juli 2009

Die BAG für Ostdeutsches Kulturerbe im Unterricht fragt nach dem Verhältnis zwischen Deutschen, Tschechen und Slowaken

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Ostdeutsches Kulturerbe im Unterricht e.V. (BAG) veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem vhs-Bildungszentrum Sambachshof, Bad Königshofen, im Frühling ein politisch-historisches Bildungsseminar mit dem Thema „Deutsche, Tschechen und Slowaken in Vergangenheit und Gegenwart".

Von: Adolf Fiedler (KK)

Bücherleichen als Zeichen menschlicher Katastrophen, fotografiert von Peter Jacobi.

Vom Beäugen zum Betrachten

Freitag, 10 Juli 2009

Partner müssen sich nicht liebhaben – die Partnerschaft von Polen und Deutschen ist ein Medium des Lernens und Kennenlernens

Wie beurteilen Polen und Deutsche den Stand der deutsch-polnischen Beziehungen? Wie stehen Polen zu der Möglichkeit, einen Deutschen als Nachbarn zu haben? Akzeptieren Deutsche einen Polen als ihren Chef oder Schwiegersohn? Diese und andere Fragen hat das Institut für Öffentliche Angelegenheiten (ISP) aus Warschau untersucht. Ein Interview mit Dr. Agnieszka Lada, Mitautorin der Studie.

Von: Arkadiusz Luba (KK)

Wie die Zäune auch sind, wichtig ist der Blick hindurch und darüber: Zeichnung von Josef Kardinal

Journalistenpreis „1989–2009: Europa im Dialog“

Freitag, 10 Juli 2009

Zum 20. Jahrestag der friedlichen Revolution in Europa schreibt MitOst den von der Robert Bosch Stiftung geförderten Internationalen Journalistenpreis „1989–2009: Europa im Dialog" aus. Gesucht werden Beiträge über das zusammenwachsende Europa jenseits der alten Trennlinie von Ost und West. Dabei soll das Jahr 1989 der Ausgangspunkt für Darstellungen der aktuellen und künftigen Entwicklungen Europas sein.

Von: (KK)

 
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