Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1277

„Die Heimatlosigkeit ist eine seelische Krankheit“

Freitag, 10 Juli 2009

Rainer Bendel (Hrsg.): Die Fremde wird zur Heimat. Integration der Vertriebenen in der Diözese Rottenburg. Beiträge zu Theologie, Kirche und Gesellschaft, Bd. 14. Lit Verlag, Berlin 2008, 514 S., 39,90 Euro

Rainer Bendel (Hrsg.): Vertriebene finden Heimat in der Kirche. Integrationsprozesse im geteilten Deutschland nach 1945. Böhlau Verlag, Köln 2008. 670 S., 79,90 Euro>

Von: Norbert Matern (KK)

 

Auf den Spuren eines Suchenden, bei dem viele Leser fündig wurden

Freitag, 10 Juli 2009

Wolfgang Tschechne: Im Vorgarten des Paradieses. Leben und Werk des Schriftstellers Paul Keller. Bergstadtverlag Wilhelm Gottlieb Korn, Würzburg 2006. 128 S. 14,90 Euro 

Der 1873 in einem Dorf des niederschlesischen Kreises Schweidnitz geborene Paul Keller war ausgebildeter Volksschullehrer und wirkte als solcher vor allem in Breslau, schied aber bereits in mittleren Jahren auf eigenen Antrag aus dem Schuldienst aus, um sich ganz dem Schreiben zuwenden zu können.
 

Von: Hans-Ludwig Abmeier (KK)

 

Mit dem Leben für den Glauben einstehen

Freitag, 10 Juli 2009

Zeugnis für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts. Herausgegeben von Helmut Moll im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz. 2 Bde. 4. vermehrte und aktualisierte Aufl. Schöningh-Verlag, Paderborn 2006. LXXII, 1–651; XII, 652–1462

Mehr als 800 Menschen sind gemäß bestimmten Aufnahmekriterien als Blutzeugen aufgeführt. Ihr Leben und Sterben wird in einzelnen Artikeln beschrieben.
 

Von: Roswitha Wisniewski (KK)

 

Gar mancher hat eine Heimat im heutigen Polen – selbst Gott

Freitag, 10 Juli 2009

Jahrbuch Polen 2009 / Religion. Harrasowitz Verlag, Wiesbaden 2009. 220 S., 11,80 Euro. Bestellung: verlag@harrassowitz.de oder kaluza@dpi-da.de 

Der polnische Katholizismus, zumal in seiner traditionellen, volkstümlichen Form, gehört zu dem in den westlichen Ländern verbreiteten Bild unseres Nachbarn.
 

Von: (KK)

 

Klang und Nachklang

Freitag, 10 Juli 2009

Heimatklänge aus Ostpreußen. Lieder, Gedichte und Schmunzelgeschichten mit Agnes Miegel, Marion Lindt, Ruth Geede und Alfred Lau. Lindenbaum Verlag GmbH, Bergstraße 11, 56290 Beltheim-Schnellbach, Telefon 0 67 46 / 73 00 47. Laufzeit: 1 Std. 17 Minuten, 12,80 Euro

Die schönsten Lieder und Tänze aus der alten deutschen Provinz Ostpreußen verbinden sich auf diesem Tonträger mit wunderbaren Geschichten in ostpreußischem Dialekt, mit humorvollen Vertellkes und nostalgisch-wehmütigen Gedichten zu einem unvergeßlichen Reigen aus ostpreußischen Heimatklängen.

Von: (KK)

 

In Kultur und Kunst „das andere Land“ finden

Freitag, 10 Juli 2009

Die Sudetendeutschen Kulturpreise machen auch diesmal das Reservoir dieser Volksgruppe an Künstlern und Wissenschaftlern augenfällig

Kultur und Wissenschaft prägen die Pfingsttreffen der Sudetendeutschen traditionell ebenso stark wie die politischen Demonstrationen, auch wenn die Berichte in den Medien ein anderes Bild vermitteln. Die Bayerische Staatsministerin Christine Haderthauer als neue Schirmherrschafts- ministerin der  Sudetendeutschen Volksgruppe bescheinigte den Vertriebenen beim 60. Sudetendeutschen Tag in Augsburg sogar eine intensivere und kämpferischere Beziehung zur Kultur, als Nichtvertriebene sie pflegten. Kultur bilde das Herzstück jeder Gemeinschaft und schaffe Identität.

Von: Ute Flögel (KK)

Am liebsten feiert man sich immer noch selbst: (v.l.) Reinfried Vogler, Kulturreferent der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Reinhard Führer, Träger des Großen Sudetendeutschen Kulturpreises 2009, und Bernd Posselt, Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, bei dem Festlichen Abend im Augsburger Rathaus. Bild: die Autorin

Janíks Dorf

Freitag, 10 Juli 2009

Die Slowaken sehen sich gern als ein Täubchenvolk, eine Lebenslüge, die eine Kultur flügellahm macht

Während Brüssel – bei aller Krise – den erstaunlichen Wirtschaftsaufschwung in der Slowakei lobt und der Tigerstaat 2009 den Euro einführen darf, sprengt die Kultur bisher keine Grenzen.

Von: Irena Brezná (KK)

Was ist trauriger,

„Wälder und Menschen“ in „Jahren und Zeiten“

Freitag, 10 Juli 2009

Die Internationale Ernst-Wiechert-Gesellschaft pflegt nicht nur das Andenken des Dichters, sondern auch das Nachdenken über sein Werk

Anfang Juni 2009 wurde in Mülheim an der Ruhr die zehnte wissenschaftliche Arbeitstagung der Internationalen Ernst-Wiechert-Gesellschaft durchgeführt. Die 1989 in Duisburg gegründete Gesellschaft kann auf erfolgreiche zwei Jahrzehnte zurückblicken.

Von: Klaus Weigelt (KK)

Staunend in sich gekehrt: Ernst Wiechert

Rheinischer Bogen zur Oder

Freitag, 10 Juli 2009

Die schlesischen Museen in Nordrhein-Westfalen bemühen sich um die Präsentation schlesischer Schätze – von dort und von hier, dort und hier

Um den hohen Stellenwert der grenzüberschreitenden Aktivitäten mit Partnern in Polen und Tschechien zu unterstreichen, hat das Oberschlesische Landesmuseum von Ratingen-Hösel eine neue Veranstaltungsreihe gestartet. Beginnend mit diesem Jahr bekommen schlesische Kooperationsinstitu- tionen die Gelegenheit, sich im Rahmen von Sonderschauen in Nordrhein-Westfalen zu präsentieren.

Von: Dieter Göllner (KK)

Nach Bunzlau kam König Drosselbart augenscheinlich nicht, königlich aber wirken sowohl die Keramik als auch die Fassaden. Bild aus der Ausstellung in Haus Schlesien

Stilleben nach dem Exodus

Freitag, 10 Juli 2009

Das fotografische Werk von Prof. Peter Jacobi steht im Mittelpunkt der Ausstellung des Donauschwäbischen Zentralmuseums Ulm, die dem baulichen Erbe der deutschen Siedlungsgebiete im Banat und in Siebenbürgen gewidmet ist. Der Künstler zeigt vom 3. Juli bis zum 30. August 2009 großformatige Aufnahmen einer Kulturlandschaft aus dem östlichen Mitteleuropa. 

Die Kulturlandschaft der Banater Schwaben und vor allem die Kirchenburgen der Siebenbürger Sachsen stellen ein historisches und kulturelles Erbe von großem Wert dar, das nach dem Massenexodus der deutschen Bevölkerung Rumäniens vom Verfall bedroht ist.

Von: (KK)

Bild aus der Ausstellung
 

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