Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1278

Bukowinisch-jüdisch-deutsches Vermächtnis

Donnerstag, 30 Juli 2009

Die Buche. Eine Anthologie deutschsprachiger Judendichtung aus der Bukowina. Zusammengestellt von Alfred Margul-Sperber. Aus dem Nachlaß herausgegeben von George Gutu, Peter Motzan und Stefan Sienerth. (Veröffentlichungen des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e.V. an der LMU München). IKGS Verlag, München 2009, 469 S., 28,50 Euro. Bestellung über Südost Verlag Service, Am Steinfeld 4, 94065 Waldkirchen, Tel. 0 85 81/96 0514

Zu den unbestrittenen Verdiensten des Lyrikers, Publizisten und Übersetzers Alfred Margul-Sperber (1898–1967) zählt nicht zuletzt seine neidlose und entdeckungsfreudige Förderung deutsch-jüdischer Dichter der Bukowina.

Von: (KK)

 

Zwischen „bleierner Müdigkeit“ und „glühender“ Liebe zu Ostpreußen

Donnerstag, 30 Juli 2009

Marianne Kopp/Ulf Diederichs (Herausgeber): „Als wir uns fanden, Schwester, wie waren wir jung". Agnes Miegel an Lulu von Strauß und Torney. Briefe 1901 bis 1922. MaroVerlag, Augsburg 2009, 336 S., 22 Euro

Die ostpreußische Schriftstellerin Agnes Miegel (1879–1964) ist heute vergessen.

Von: Bernhard Bilke (KK)

 

In unchristlicher Zeit eine katholische Feder geführt

Donnerstag, 30 Juli 2009

Andreas Burtscheidt: Edmund Freiherr Raitz von Frentz, Rom-Korrespondent der deutschsprachigen katholischen Presse 1924–1964. Veröffentlichung der Kommission für Zeitgeschichte Reihe B: Forschungen Band 112. Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 2008, 377 S., 49,90 Euro

Zwischen 1924 und 1934 lagen die großen Jahre des römischen Korrespondenten Edmund Freiherr Raitz von Frentz (1887–1964) für die katholische Presse in Deutschland. Neben der „Kölnischen Volkszeitung" schrieb er vor allem für die „Schlesische Volkszeitung".

Von: Norbert Matern (KK)

 

Wieso spukt Stalin im Dom zu Breslau?

Donnerstag, 30 Juli 2009

Wojciech Chodzynski: Unkonventioneller Fremdenführer durch den Breslauer Dom. Ungewöhnliche Ereignisse, sensationelle Geschichten. Deutsche Übersetzung von mgr Alicja Wrona. Wroclaw 2009. Zu erhalten bei Alicja Wrona, ul. Zagrzebska 3, 51-206 Wroclaw, 67 S., 5 Euro

Die Broschüre in der liebevollen Übersetzung von Alicja Wrona ist im wahrsten Sinne des Wortes unkonventionell, weil sie kein üblicher kunsthistorischer Führer, sondern, wie es im Vorwort von Wojciech Chadzynski heißt, eine Sammlung von ungewöhnlichen Erzählungen, vergessenen Sagen, Berichten über überraschende Ereignisse und mit ihnen verbundenen sensationellen Geschichten ist.

Von: Horst Milde (KK)

 

Hermann-Stadt-Schreiber

Donnerstag, 30 Juli 2009

Die mittelalterliche siebenbürgische, ja europäisch avancierte Kulturmetropole 2007 bietet einem deutschsprachigen Autor Herberge und eine Stadt voll Stoff

In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Berlin und der Stadt Hermannstadt/Sibiu, Rumänien, schreibt die Deutsche Gesellschaft zum zweiten Mal die Stelle eines/r Stadtschreibers/in in der siebenbürgischen Kulturmetropole aus.
 

Von: (KK)

 

Kunst belebt Betrachter wie Gegenstand

Donnerstag, 30 Juli 2009

Renate Friedländer im Kölnischen Stadtmuseum

Anläßlich des 80. Geburtstages der Berliner Künstlerin Renate Friedländer veranstaltet ihr das Kölnische Stadtmuseum eine repräsentative Ausstellung im Saal des Museums in der Zeughausstraße im Erdgeschoß.

Von: Günther Ott (KK)

Die Blüte vergeht, nicht aber das Blühen: Renate Friedländer, Amaryllis, verwelkend. Bild aus der Ausstellung

Bewährtes unter neuem Namen

Donnerstag, 30 Juli 2009

Stiftung deutsche Kultur im östlichen Europa – OKR

Wer in der Welt wirken will, muß verständlich sein. Dies gilt für unsere Arbeit in besonderem Maße: Wir wirken durch Publikationen, Ausstellungen, Tagungen und Wettbewerbe. Mit mißverständlichem Namen steht man der Wirksamkeit im Wege.

Wer heute in der Öffentlichkeit von Ostdeutschland spricht, muß sich näher erklären, wenn er damit nicht die neuen Bundesländer meint, die seit 1990 zur Bundesrepublik Deutschland gehören.

Von: Eberhard Günter Schulz (KK)

Dynamik und Konsistenz, Solidität und Eleganz: Otto Herbert Hajek, Wegzeichen, Bild: Archiv

Was einigen genommen, wird allen fehlen

Donnerstag, 30 Juli 2009

Und doch ist Pommerland nicht ganz und gar abgebrannt
Eine Reise in das Land der Erinnerung

Wohl keine andere deutsche Ostprovinz wurde in Architektur und Wirtschaftsleben derart stark von den Gutshäusern des Adels geprägt wie Pommern.

Von: Martin Schmidt (KK)

Die Herrschaft ist verschollen, die Herrschaftlichkeit wiederhergestellt: renoviertes ehemaliges pommersches Gutshaus bei Varzin. Bilder: der Autor

Fürsorge von Amts wegen

Donnerstag, 30 Juli 2009

Der Bund kümmert sich um die Heimatsammlungen

Heimatsammlungen sind Stätten des Austauschs, des Gesprächs und der Erinnerung – der Erinnerung an Heimat, an Flucht und Vertreibung und ebenso an die Ankunft im „Westen". In ihnen manifestiert sich die Integration in die damals fremde Umgebung und nicht zuletzt der Beitrag der Vertriebenen und Flüchtlinge zum Aufbau der Bundesrepublik Deutschland.

Von: Matthias Weber (KK)

Schatzkästlein des schlesischen Hausfreundes: das Museum zu Görlitz. Bild: Museum

Der Ruf der ehemals „Gerufenen“

Donnerstag, 30 Juli 2009

Das Deutsche Kulturforum östliches Europa bietet den Vertretern der deutschen Minderheiten im östlichen Europa ein Podium

Das Deutsche Kulturforum östliches Europa lud zum 4. Juli 2009 zu einer Podiumsdiskussion über die deutschen Minderheiten bzw. Volksgruppen im östlichen und südöstlichen Europa in die Katholische Akademie in Berlin-Mitte ein.

Von: Karlheinz Lau (KK)

 
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