Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1280

Hochleistungskünstler poetisch-epischer Weisheit

Donnerstag, 10 September 2009

Gespräch mit Wilhelm von Sternburg, dem Autor einer neuen Biographie über den großen Joseph Roth

U. S.: Joseph Roth war Jude, Katholik, Monarchist und vor allem ein begnadeter Schriftsteller, innerlich also sehr zerrissen. Von welcher Warte aus sind Sie an ihn herangegangen?

Von: Ulrich Schmidt (KK)

 

Junge Germanistik als späte Gerechtigkeit

Donnerstag, 10 September 2009

Der Klausenburger Kongreß der rumänischen Germanisten gerät zur vielfältigen Schau verflossener Vielfalt

Die rumänische Germanistik war schon vor der Wende in Osteuropa führend und ist es bis heute geblieben. Ein lebendiges Beispiel dafür bieten auch die Jubiläumsveranstaltungen, gewidmet 20 Jahren deutsch-rumänischer kultureller Zusammenarbeit.

Von: Ingmar Brantsch (KK)

 

Rollenwechsel im Görlitzer Schönhof

Donnerstag, 10 September 2009

Künstlerinnen in Schlesien um 1880 bis 1945

In den vergangenen Jahrzehnten haben sich Kunsthistoriker, Verlage, Galerien und Museen häufig mit dem Leben und Werk von Künstlerinnen befaßt. Man fragte nach spezifisch weiblichen Positionen in der bildenden Kunst und untersuchte aus sozialgeschichtlicher Sicht die gesellschaftliche Rolle der Frauen im Kunstbetrieb.

Von: (KK)

 

Von der Identität des deutschen Volkes

Donnerstag, 10 September 2009

Gedanken im Anschluß an den Tag der Heimat

Zur Identität eines Volkes gehören mehrere Elemente. Da ist zunächst die durch die gemeinsame Volkszugehörigkeit bedingte Gemeinsamkeit der geschichtlichen Überlieferung und des geschichtlichen Erlebens. Das Gewicht der geschichtlichen Überlieferung hängt natürlich ab vom Bildungsniveau. Die Wirksamkeit des zeitgeschichtlichen Erlebens ist dagegen abhängig von den Einschnitten, die die Ereignisse der Zeitgeschichte bei den einzelnen Bürgern hinterlassen haben.

Von: Eberhard Günter Schulz (KK)

Vernunft sollte sich von selbst verstehn: das Kant-Denkmal vor der Universität Königsberg/Kaliningrad. Bild: der Autor

Entwurzelte Statuen

Donnerstag, 10 September 2009

Die Königsberger Standbilder Immanuel Kants und Friedrichs I. haben eine dunkle Zeitgeschichte, die im noch Dunkleren endet

Marion Gräfin Dönhoff, die in diesem Jahr 100 geworden wäre, versicherte immer wieder, daß die von Christian Daniel Rauch geschaffene und 1857 bei Hermann Gladenbeck in Berlin-Friedrichshagen gegossene Bronzestatue Immanuel Kants in Königsberg auf dem Paradeplatz vor der Neuen Universität nach dem britischen Luftangriff am 30. August 1944 von ihr „auf Wunsch des Königsberger Kulturbetreuers im Herbst 1944 ohne den Sockel in Friedrichstein in Empfang genommen und im Park an sicherer Stelle aufgestellt" worden sei.

Von: Heinrich Lange (KK)

Verhüllt wie die neue, von Marion Gräfin Dönhoff initiierte Kant-Statue vor der Universität Königsberg/Kaliningrad (vgl. S. 3) bei ihrer feierlichen Einweihung im Jahre 1992 beschwört diese in ihren Erinnerungen auch die Geschichte des Originals von Christian Daniel Rauch. Bild: der Autor

Von der Pubertät der Demokratie

Donnerstag, 10 September 2009

Brünner Symposium von Ackermann-Gemeinde und Bolzano-Stiftung

Unterschiedliche Aspekte der Demokratie – ihre Grundlagen, die Entwicklung in den Staaten Mittel- und Osteuropas, Verbesserungen – beleuchtete das 18. Brünner Symposium, das von der Ackermann-Gemeinde und der Bernard-Bolzano-Gesellschaft durchgeführt wurde.

Von: Markus Bauer (KK)

Weiß gedeckte Tische, doch keine leichte Kost. Bild: der Autor

„Schwankt sein Charakterbild“ denn immer noch?

Donnerstag, 10 September 2009

Eine Ausstellung im Haus der Heimat Stuttgart versucht die vielen Facetten der Persönlichkeit Wallensteins nachzuzeichnen

Von Albrecht von Wallenstein (1583–1634) geht eine ungebrochene Faszination aus. Kaum eine andere historische Persönlichkeit wirkte so polarisierend auf Zeitgenossen wie rückblickende Beobachter.

Von: (KK)

MitOst – miteinander

Donnerstag, 10 September 2009

Das 7. Internationale MitOst-Festival findet diesmal am Meer statt: Gefeiert wird vom 14. bis zum 18. Oktober im polnischen Danzig an der Ostsee. Thematisch hat das Treffen den Schwerpunkt „20 Jahre Wende". Auf der Mitgliederversammlung und während der Vereinswerkstatt haben alle MitOstler die Chance, an der Entwicklung des Vereins mitzuwirken. Auch dieses Jahr wird es ein interessantes Kulturprogramm geben, das Menschen von überall zusammenbringt.
 

Von: (KK)

 

„Leben festhalten!“ In München weiß man, wie

Donnerstag, 10 September 2009

Als Ausbildung für angehende Verfasser von Zeitzeugenberichten oder Erlebniserzählungen bietet das Haus des Deutschen Ostens (HDO) München einen Ganztageskurs am Samstag, dem 19. September, von 10 bis 17 Uhr mit der in Aussig an der Elbe geborenen Schriftstellerin Ursula Haas an.

Von: (KK)

 

„Irgendwo gibt’s soviel Himmel, wie die Zwiebel Häute hat“

Donnerstag, 10 September 2009

Martin Rosswog, Ulla Lachauer: Menschen an der Memel. Mit einem einführenden Text von Ulla Lachauer, Photographie und Tagebuchtexte: Martin Rosswog. Begleitpublikation zur Ausstellung „Der kleine Frieden. Aufbruch an der Memel". Edition Braus, Heidelberg o. J., 120 S., 35 Euro

In der Pförtnerloge der Zellulosefabrik in Sowjetsk, dem verschütteten ostpreußischen Tilsit, hängt eine martialische Jacke in Tarnfarben, in der auch der starke Mann Putin gesteckt haben könnte, die Rückwand aber ziert eine Panoramatapete mit lieblichem Meerblick.

Von: Georg Aescht (KK)

 
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