Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1281

Was du ererbt von fremden Vätern hast

Mittwoch, 30 September 2009

Die Polen haben sich nach jahrzehntelangen Konvulsionen dazu durchgerungen, die Marienburg zu „erwerben“ und zu „besitzen“

Die Marienburg ist gemeinsames Erbe der Polen und Deutschen. Sie ist inzwischen in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen worden.

Von: (KK)

Ein Skelett ihrer selbst: Ruine der Marienburg 1959. Bild: Archiv
 

Ein’ feste Burg braucht die Identität

Mittwoch, 30 September 2009

Festungsmodelle und -pläne aus Ratingen in Schlesien ausgestellt

Innerhalb einer Sonderausstellung des Oberschlesischen Landesmuseums (OSLM) über die schlesischen Festungen, die in verschiedenen schlesischen Städten von Jauer bis Neisse gezeigt wurde, nahm das Modell der Festung Silberberg einen besonderen Platz ein. Das Modell von Wolfgang Bleyl ist geeignet, den herausragenden Stellenwert dieser friderizianischen Bergfestung darzustellen.

Von: (KK)

Was hat das alles mit mir zu tun? Beim Achselzucken soll es nicht bleiben, die Frage ist ernst gemeint und soll hier beantwortet werden: junge Leute in der Ausstellung des Oberschlesischen Landesmuseums in Jauer. Bild: Museum

Karpatencharakter

Mittwoch, 30 September 2009

Das Heimatland an deren Fuß ehrt Hans Bergel, der es verlassen mußte, um ihm das wahre Wort reden zu können

„Wer die Welt erwärmen will, muß ein großes Feuer in sich tragen." Mit Verve zitiert der Botschafter von Rumänien in der Bundesrepublik Deutschland, Lazar Comanescu, den belgischen Priester Phil Bosmans. Hans Bergel ist es, auf den diese Worte zutreffen sollen.

Von: Ingeborg Szöllösi (KK)

Bild: IKGS München

Gottes Wege jenen weisen, die an ihnen zweifeln

Mittwoch, 30 September 2009

Das ostpreußische Waisenkind wurde zur geistlichen Vaterfigur der vertriebenen Sudetendeutschen: Norbert Schlegel

Pater Norbert Schlegel ist am 29. August in Oberaudorf/Oberbayern nach kurzer schwerer Krankheit verstorben.

Von: Erich Pawlu (KK)

Bild: der Autor
 

Breslauer Jahrhunderthalle im Dienst deutsch-polnischer Gegen- wart

Mittwoch, 30 September 2009

Am 12. September fand in der Jahrhunderthalle auf dem Breslauer Ausstellungsgelände das III. Kulturfestival der deutschen Minderheit in Polen unter der Schirmherrschaft des polnischen Innenministers Grzegorz Schetyna und des Bundesinnenministers Wolfgang Schäuble statt.

Ausrichter und für die Organisation verantwortlich waren der Verband deutscher Gesellschaften in Polen und die Deutsche Sozial-Kulturelle Gesellschaft in Breslau.
 

Von: Enrico Göllner (KK)

 

Weiterbildung in Bildungsgeschichte

Mittwoch, 30 September 2009

Der Deutschbaltisch-Estnische Förderverein veranstaltet in Berlin vom 30. Oktober bis zum 1. November 2009 eine Tagung über die Bildungsgeschichte im Baltikum.

Namhafte Wissenschaftler aus Estland, Lettland und Deutschland werden dem Zuhörer gehaltvolle Vorträge präsentieren, die Stoff für lebhafte Diskussionen bieten.
 

Von: (KK)

 

Als der „Ackermann aus Böhmen“ sein Streitgespräch verlor

Mittwoch, 30 September 2009

Tod in Tepl 1945 und im „Spiegel“ 2009

Man reibt sich die Augen: Das Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel", das seit seiner Gründung am 4. Januar 1947 dem Schicksal der Flüchtlinge und Vertriebenen immer distanziert gegenübergestanden hat, brachte unter dem Titel „Mord im Fasanenfeld" am 31. August auf drei Seiten einen Bericht über den grauenvollen Massenmord an 2000 deutschen Männern und Kindern aus Saaz und Postelberg im Sudetenland.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

 

Martin Niemöller in der Türkei

Mittwoch, 30 September 2009

Zitiert als Kronzeuge der freien Medien

In der Auseinandersetzung mit der Regierung Erdogan und deren Versuch, die Mediengruppe Dogan mundtot zu machen, zitieren türkische Medien den evangelischen Theologen Martin Niemöller (1892–1984) und seinen Widerstand gegen Hitler.

Von: Norbert Matern (KK)

 

Ich ist eine andere

Mittwoch, 30 September 2009

Herta Müller versucht, mehrere zu sein, und weil sie sich dabei treu bleibt, gelingt ihr ein moderner historischer Roman

Schreiben ist immer auch blasphemisch. Wer schreibt, tut so, als hätte er das Leben, seins oder gar das anderer Leute, wenn nicht im Griff, so doch im Griffel, als könnte er das Unsägliche sagen und das Unerträgliche so vortragen, daß man es greifen, begreifen und tragen kann. Was aber kann ein Mensch sonst auch tun.

Von: (KK)

Bild: Wikipedia

Für „entsetzte und hoffnungsvolle Menschen“

Mittwoch, 30 September 2009

Der Czernowitzer Schriftsteller Josef Burg ist tot

Nein, heute ist es keine Weltreise mehr nach Czernowitz. Es ist allenfalls ein wenig beschwerlich, und ganz sicher trifft man auf eine andere Welt. Aber es ist nicht die Welt von 1912. In jenem Jahr übersiedelte die Familie von Josef Burg von Wischnitz in den Karpaten nach Czernowitz.

Von: Ulrich Schmidt (KK)

Bild: IKGS München

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