Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1282

Siebenbürgen, Land der Fragen

Dienstag, 20 Oktober 2009

Das Haus des Deutsche Ostens bot vielen bayerischen, polnischen und rumänischen Schülern Anlaß zu kreativem Kopfzerbrechen

„Europa im Karpatenbogen" lautete der Leitgedanke zum aktuellen Schülerwettbewerb „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn" in Bayern. Die bayerischen Schülerinnen und Schüler waren beim Wettbewerb dazu aufgerufen, in vier Altersstufen ihr Wissen über einen Teil Europas zu testen, der vielen bisher noch fremd war – und den zu entdecken sich lohnt.

Von: (KK)

Je karger die Landschaft, um so üppiger die Fragen. Die Siebenbürgerin Jutta Pallos Schönauer malt realistisch anmutende Metaphern: Menschen, die über eine Brücke gehen. Bild: die Künstlerin

Die alte Heimat bietet ein Dach in der neuen

Dienstag, 20 Oktober 2009

Die Kulturtage der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen der Siebenbürger Sachsen fanden Aufnahme im rumänischen Generalkonsulat Bonn

Die zweitägige Kulturveranstaltung der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen im rumänischen Generalkonsulat und in der Kreuzkirche in Bonn erfreute sich guter Besucherresonanz.

Von: Dieter Göllner (KK)

Ein bißchen wie einst dort, aber ganz im Hier

Exotisch und ein bißchen stolz

Dienstag, 20 Oktober 2009

Lebensbilder heimatverbliebener Deutsch- böhmen in Prag

Inge Eflerová steht vor dem 1,50 Meter mal 1,20 Meter großen PVC-Plakat. Sie nickt, geht dichter heran, schaut genauer hin und freut sich dann.

Von: Susanne Beckmann (KK)

Für alle, die hören und sehen wollen. Bild: die Autorin

„Preußischste aller Städte“

Dienstag, 20 Oktober 2009

Doch auch der preußische Feingeist hat in Neuruppin eine Heimstatt im Gedenken an Theodor Fontane und Karl Friedrich Schinkel

Statt Fontane- könnte sich Neuruppin auch Schinkelstadt nennen. Denn 38 Jahre vor Theodor Fontane (rechts) kam Karl Friedrich Schinkel, Maler und Baumeister des Klassizismus, in der Stadt am Ruppiner See zur Welt. Der spätere Schriftsteller und der spätere Architekt besuchten dasselbe Gymnasium, beiden setzte die dankbare Heimatstadt ein Denkmal.

Von: Norbert Matern (KK)

Leicht einschüchternd wirkt das Statuarische und Stoische, die so Dargestellten haben anders gewirkt und anderes bewirkt: Fontane (l. u.) und Schinkel. Bild: Stadt Neuruppin

Wie lebt es sich mit zweierlei Heimat?

Dienstag, 20 Oktober 2009

Projekt arbeitsloser Akademiker in Oldenburg

Unter dem Titel „Lebenswelten – verinnerte Orte" fand in Oldenburg vom 3. Juli bis zum 30. August eine leider viel zu kurze Ausstellung statt. Sieben junge Akademiker ohne feste Anstellung hatten sich mit Unterstützung der Agentur für Arbeit und der örtlichen Volkshochschule entschlossen, „eine künstlerische und dokumentarische Annäherung" an das Thema Vertreibung zu präsentieren.

Von: Horst Milde (KK)

 

Aus tschechischen Archiven ins deutsche Licht – und Zwielicht

Dienstag, 20 Oktober 2009

Detlef Brandes: Die Sudetendeutschen im Krisenjahr 1938. Oldenbourg Verlag, München 2009, 399 Seiten, 39,80 Euro  

Pünktlich zum 70. Jahrestag des Münchner Abkommens veröffentlicht Detlef Brandes sein neues Buch. Zeitlich geordnet versucht er ein quellennahes Bild der Ereignisse zu geben.

Von: Gerolf Fritsche (KK)

 

Das Bauhaus auf erbaulicher Reise erleben

Dienstag, 20 Oktober 2009

Gerd Kähler: Route der Moderne. Vom Welterbe Breslau zum Welterbe Dessau. Hg. Wüstenrot Stiftung. Jovis Verlag, Berlin o. J., 160 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, 19,95 Euro


Das Bauhaus feiert dieses Jahr neunzigsten Gründungstag. Pünktlich zu diesem Jubiläum liegt ein Reiseführer der besonderen Art vor, ein Architekturführer auf der „Route der Moderne".
 

Von: Michael Ferber (KK)

 

Literatur und Securitate in „Spiegelungen“, aber seitenrichtig

Dienstag, 20 Oktober 2009

Spiegelungen. Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas. 4 (58), Jahrgang 2009, Heft 3. Vertrieb über: Intime Services GmbH, Postfach 13 63, 82034 Deisenhofen, Tel. 0 89 / 85 70 91 12, Einzelheft 6,15 Euro

Die neue Folge der Zeitschrift „Spiegelungen", die im Verlag des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS) erscheint, wird mit einem Fragment aus einem neuem Roman Johann Lippets eröffnet.
 

Von: (KK)

 

Manchmal ist die Folge der Erfolge folgerichtig

Dienstag, 20 Oktober 2009

Schon am 1. Oktober 2009, also eine Woche vor der Nobelpreisverleihung an Herta Müller, hat die Jury des Franz-Werfel-Menschenrechtspreises beschlossen, der Autorin die diesjährige Auszeichnung der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen zuzuerkennen.

Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen und ging 2007 an György Konrád. Mitglieder der Jury sind Otto von Habsburg, Klaus Hänsch, Helga Hirsch, Milan Horacek, Hilmar Kopper, Otto Graf Lambsdorff, Rüdiger Safranski und Erika Steinbach.
 

Von: (KK)

 

Herta Müller

Dienstag, 20 Oktober 2009

Wer dem Autor der Besprechung zu Herta Müllers „Atemschaukel“ in unserem vorigen Heft ein wenig recht zu geben bereit war, kann sich nun von der Stockholmer Akademie vollends in diesem Recht bestätigt sehen. Recht besehen aber tut weder das eine noch das andere etwas zur Sache, das ist die Literatur der Herta Müller.

Schwer vorstellbar, daß sich irgendein Securitate-Offizier zu jener Zeit, als sich Herta Müller noch in deren Macht- und Wachtbereich aufhalten mußte, mit dem Gedanken getragen hätte, auch nur eine Zeile von dem zu lesen, was diese Person schrieb, der er ein Teil seiner Aufmerksamkeit widmete – schließlich war zu jenen Zeiten allerhand Aufmerksamkeit allerhand Personen zu widmen, waren Akten zu verfertigen und nicht Gedanken beim Reden oder Schreiben.

Von: Georg Aescht (KK)

 
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