Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1282

Manchmal ist die Folge der Erfolge folgerichtig

Dienstag, 20 Oktober 2009

Schon am 1. Oktober 2009, also eine Woche vor der Nobelpreisverleihung an Herta Müller, hat die Jury des Franz-Werfel-Menschenrechtspreises beschlossen, der Autorin die diesjährige Auszeichnung der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen zuzuerkennen.

Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen und ging 2007 an György Konrád. Mitglieder der Jury sind Otto von Habsburg, Klaus Hänsch, Helga Hirsch, Milan Horacek, Hilmar Kopper, Otto Graf Lambsdorff, Rüdiger Safranski und Erika Steinbach.
 

Von: (KK)

 

Herta Müller

Dienstag, 20 Oktober 2009

Wer dem Autor der Besprechung zu Herta Müllers „Atemschaukel“ in unserem vorigen Heft ein wenig recht zu geben bereit war, kann sich nun von der Stockholmer Akademie vollends in diesem Recht bestätigt sehen. Recht besehen aber tut weder das eine noch das andere etwas zur Sache, das ist die Literatur der Herta Müller.

Schwer vorstellbar, daß sich irgendein Securitate-Offizier zu jener Zeit, als sich Herta Müller noch in deren Macht- und Wachtbereich aufhalten mußte, mit dem Gedanken getragen hätte, auch nur eine Zeile von dem zu lesen, was diese Person schrieb, der er ein Teil seiner Aufmerksamkeit widmete – schließlich war zu jenen Zeiten allerhand Aufmerksamkeit allerhand Personen zu widmen, waren Akten zu verfertigen und nicht Gedanken beim Reden oder Schreiben.

Von: Georg Aescht (KK)

 

Die Farben des Schnees

Dienstag, 20 Oktober 2009

Der Riesengebirgsmaler Friedrich Iwan im Haus Schlesien

Der deutsche Dichter und Dramatiker Theodor Körner hat die Schneekoppe im Riesengebirge bestiegen. Auch Johann Wolfgang Goethe hat es getan. Der Naturforscher Alexander von Humboldt sprach von einem „der hundert schönsten Blicke der Welt".

Von: (KK)

Friedrich Iwan, Ehrwald mit Zugspitze. Bild aus der Ausstellung

Kreis mit Ausrichtung

Dienstag, 20 Oktober 2009

Er heißt „Der Osten“ und richtet die nunmehr 59. Wangener Gespräche aus

Bei den diesjährigen 59. Wangener Gesprächen wurde der Schriftsteller Gerd-Peter Eigner mit dem Eichendorff-Literaturpreis geehrt. Gerd-Peter Eigner wurde im oberschlesischen Malapane (Ozimek) 1942 geboren.

Von: Johannes Rasim (KK)

Monika Taubitz und Gerd-Peter Eigner, Bild: der Autor

„Realität und Impression“ sind in Breslau Realität

Dienstag, 20 Oktober 2009

Wolfgang von Webskys Gemälde im Stadtschloß

Eine Delegation aus Königswinter mit Mitgliedern des Vereins Haus Schlesien, Angehörige der Familie von Websky und viele Breslauer waren unter den rund 200 Besuchern am 18. September 2009 im Foyer des Breslauer Stadtschlosses.

Von: Alexandra Offermann (KK)

 

Ein begrüßenswerter Aufruf für Wahrheit und Versöhnung

Dienstag, 20 Oktober 2009

Junge Historiker aus Deutschland und Polen äußern sich aus Anlaß des 70. Jahrestages des Beginns des Zweiten Weltkriegs

Die ehrenwerte Absicht dieses Aufrufs ist es wert, nicht nur im allgemeinen begrüßt, sondern auch unter den Kerngesichtspunkten der Verfasser kritisch überprüft zu werden.

Von: Eberhard Günter Schulz (KK)

Herr, es ist Zeit … In vielen Dingen sogar höchste Zeit, wissen deutsche und polnische Wissenschaftler: Gertrud Staats, Wiese. Bild: Schlesisches Museum zu Görlitz

Ackermann aus Böhmen in Böhmen

Dienstag, 20 Oktober 2009

Das 31. Bundestreffen der Ackermann-Gemeinde in Pilsen, das erste in Tschechien, hat zum Thema „Nachbarn, Freunde, Europäer“

Als „Rückkehr ins Land der Gründungsväter" bezeichnete Adolf Ullmann, der Bundesvorsitzende der Ackermann-Gemeinde, das 31. Bundestreffen seines Verbandes in Pilsen – und damit erstmals in Tschechien.

Von: Markus Bauer (KK)

Stacheldraht ist nicht mehr zu beseitigen, auch Polstersessel sind Arbeitsplätze, wenn es um gute Nachbarschaft geht: Eröffnung des Treffens in Pilsen. Bild: der Autor

Siebenbürgen, Land der Fragen

Dienstag, 20 Oktober 2009

Das Haus des Deutsche Ostens bot vielen bayerischen, polnischen und rumänischen Schülern Anlaß zu kreativem Kopfzerbrechen

„Europa im Karpatenbogen" lautete der Leitgedanke zum aktuellen Schülerwettbewerb „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn" in Bayern. Die bayerischen Schülerinnen und Schüler waren beim Wettbewerb dazu aufgerufen, in vier Altersstufen ihr Wissen über einen Teil Europas zu testen, der vielen bisher noch fremd war – und den zu entdecken sich lohnt.

Von: (KK)

Je karger die Landschaft, um so üppiger die Fragen. Die Siebenbürgerin Jutta Pallos Schönauer malt realistisch anmutende Metaphern: Menschen, die über eine Brücke gehen. Bild: die Künstlerin

Die alte Heimat bietet ein Dach in der neuen

Dienstag, 20 Oktober 2009

Die Kulturtage der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen der Siebenbürger Sachsen fanden Aufnahme im rumänischen Generalkonsulat Bonn

Die zweitägige Kulturveranstaltung der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen im rumänischen Generalkonsulat und in der Kreuzkirche in Bonn erfreute sich guter Besucherresonanz.

Von: Dieter Göllner (KK)

Ein bißchen wie einst dort, aber ganz im Hier

Exotisch und ein bißchen stolz

Dienstag, 20 Oktober 2009

Lebensbilder heimatverbliebener Deutsch- böhmen in Prag

Inge Eflerová steht vor dem 1,50 Meter mal 1,20 Meter großen PVC-Plakat. Sie nickt, geht dichter heran, schaut genauer hin und freut sich dann.

Von: Susanne Beckmann (KK)

Für alle, die hören und sehen wollen. Bild: die Autorin

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