Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1283

Der erste Nachbar mit der dritten Fremdsprache

Dienstag, 10 November 2009

Als solche können deutsche Schüler nun Polnisch lernen, wie es im Buch steht, und zwar in diesem: „Willkommen, Polen!“

Seit einem Jahr lernen die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse der Gabriele-von-Bülow-Oberschule in Berlin Polnisch. Die Effekte sind erstaunlich gut. Selbstausgedachte improvisierte Dialoge, durch die der Sprachwitz durchkommt, helfen die Sprache schneller zu erlernen und machen sogar Spaß.

Von: Arkadiusz Luba (KK)

Vom Bilderstürmer zum Sammler und Bewahrer

Dienstag, 10 November 2009

Als Kommunist hat Zbigniew Czarnuch deutsche Spuren beseitigt, jetzt ist er ihr eifriger Sachwalter

Es gilt, über die Würdigung eines polnischen Bürgers aus der Neumark zu berichten, der sich seit Jahrzehnten zwischen Deutschen und Polen als Brückenbauer versteht.

Von: Karlheinz Lau (KK)

Bild: Deutsches Kulturforum östliches Europa
 

Heimat in Bits und Bytes

Dienstag, 10 November 2009

In Ulm beraten Sammler und Pfleger dinglichen Vertriebenenerbes – und werden dazu beraten

In Deutschland gibt es mehr als 400 Heimatstuben und -museen, die nach dem Zweiten Weltkrieg von Ostflüchtlingen und Vertriebenen aufgebaut worden sind.

Von: Henrike Hampe (KK)

Bastei als Bastion der Kulturpflege: das Donauschwäbische Zentralmuseum. Bild: Museum

Auch an der Ostsee froren die Musen nicht

Dienstag, 10 November 2009

Die mediterranen Geschöpfe fanden vielmehr in Königsberg wärmste Aufnahme, wie eine Duisburger Ausstellung zum Musikleben zeigt

Simon Dach hat weit über 1000 Lieder geschrieben, Georg Riedel das Matthäus-Evangelium und 150 Psalmen vertont.

Von: Dieter Göllner (KK)

Hommage an Simon Dach. Bild aus der Ausstellung

Kirchengeschichte als Herzensangelegenheit

Dienstag, 10 November 2009

Jahrestagung des einschlägig tätigen schlesischen Vereins in der Oberlausitz und die Fragen nach der Zukunft

Unter dem Thema „Was bedeutet uns Schlesien heute?" ging es bei der Jahrestagung des Vereins für schlesische Kirchengeschichte in der Tagungsstätte der evangelischen Kirche in der Oberlausitz um zwei eng miteinander verbundene Fragen. Die eine war die Frage nach den Zukunftsaussichten der Arbeit des Vereins, die bisher vor allem von der Generation der Schlesier getragen wurde, die ihre Heimat in Schlesien noch bewußt erlebt hatten. Sie wird immer kleiner.

Von: Manfred Bünger (KK)

Berggeist stützt Berggeistlichkeit: Rübezahl und die Kirche Wang im Riesengebirge von Werner Striese. Bild: der Künstler

Bilder schaffen mit Eisen und Licht

Dienstag, 10 November 2009

Zum 80. Geburtstag des Bildhauers und Fotografen Werner Striese

Am 26. Oktober 1929 wurde in dem kleinen niederschlesischen Dorf Steinsdorf bei Haynau Werner Striese geboren, der heute in Bad Urach lebt und in diesen Tagen seinen 80. Geburtstag im Kreis der Familie begeht.

Von: Dietmar Scholz (KK)

 

Die Riesengebirgs-Älpler

Dienstag, 10 November 2009

Die Umsiedlung der Tiroler Protestanten nach Niederschlesien

Jahrhundertelang war das religiöse Bekenntnis in Deutschland und ganz Europa von existentieller Bedeutung. Zwar gehörten die Religionskriege seit dem 17. Jahrhundert in Europa der Vergangenheit an, mißliebige Minderheiten wurden jedoch weiterhin unterdrückt und benachteiligt, wenn sie sich nicht dem vorherrschenden Glauben anschließen wollten.

Von: Rüdiger Goldmann (KK)

Alpentraum: Tiroler Haus mit Museum und Gaststätte – und Satellitenschüssel – in Erdmannsdorf-Zillertal. Bild: der Autor

Tagen heißt erhellen, wenn schon nichts aufzuhellen ist

Dienstag, 10 November 2009

Zur Rußlanddeportation der Rumänien- deutschen in Bad Kissingen

Durch die Verleihung des Literaturnobelpreises an Herta Müller und die Aufmerksamkeit, die ihr Roman „Atemschaukel" erfährt, wird nun ein angemessenes Gedenken an die Wiederkehr der überlebenden Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben vor 60 Jahren aus dem Gulag in der Sowjetunion begünstigt.

Von: (KK)

 

Ein herrlicher Flecken – von der Geschichte befleckt

Dienstag, 10 November 2009

Radka Denemarková: Ein herrlicher Flecken Erde. Aus dem Tschechischen von Eva Profousová. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2009. 294 S., 19,95 Euro 

Daß sich tschechische Schriftsteller der jungen und mittleren Generation ganz bewußt mit bislang ausgesparten Themen der eigenen Geschichte beschäftigen, hat sich längst herumgesprochen. Brüche mit Tabus der kommunistischen, aber auch national-chauvinistischen Geschichtsschreibung werden dabei nicht gescheut.
 

Von: Volker Strebel (KK)

 

Vom Wert des Priestertums in finsterer Zeit

Dienstag, 10 November 2009

Paulus Herrmann: Bericht über die Polen- und Russenzeit in Elbing vom Januar 1945 bis Mai 1946. Redaktion Jozef Borzyszkowski und Marion Brandt. Übersetzung aus dem Deutschen und Einleitung Mieczyslaw Jozefczyk und aus dem Polnischen Roza Jamroz. Verlag Instytut Kaszubski i Elblaska Uczelnia Humanistyczno-Ekonomicza in Zusammenarbeit mit der Academia Baltica in Lübeck, Gdansk – Elblag 2009. 128 S.

Zu den ersten Flüchtlingen im Herbst 1944 in Elbing gehörte der katholische Pfarrer Paulus Herrmann aus Schillfelde bei Tilsit. Er erlebte in Elbing die Kampfhandlungen Anfang 1945 und blieb in der Stadt bis zum Mai 1946. 

Von: Hans-Jürgen Schuch (KK)

   
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