Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1283

Die Riesengebirgs-Älpler

Dienstag, 10 November 2009

Die Umsiedlung der Tiroler Protestanten nach Niederschlesien

Jahrhundertelang war das religiöse Bekenntnis in Deutschland und ganz Europa von existentieller Bedeutung. Zwar gehörten die Religionskriege seit dem 17. Jahrhundert in Europa der Vergangenheit an, mißliebige Minderheiten wurden jedoch weiterhin unterdrückt und benachteiligt, wenn sie sich nicht dem vorherrschenden Glauben anschließen wollten.

Von: Rüdiger Goldmann (KK)

Alpentraum: Tiroler Haus mit Museum und Gaststätte – und Satellitenschüssel – in Erdmannsdorf-Zillertal. Bild: der Autor

Tagen heißt erhellen, wenn schon nichts aufzuhellen ist

Dienstag, 10 November 2009

Zur Rußlanddeportation der Rumänien- deutschen in Bad Kissingen

Durch die Verleihung des Literaturnobelpreises an Herta Müller und die Aufmerksamkeit, die ihr Roman „Atemschaukel" erfährt, wird nun ein angemessenes Gedenken an die Wiederkehr der überlebenden Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben vor 60 Jahren aus dem Gulag in der Sowjetunion begünstigt.

Von: (KK)

 

Ein herrlicher Flecken – von der Geschichte befleckt

Dienstag, 10 November 2009

Radka Denemarková: Ein herrlicher Flecken Erde. Aus dem Tschechischen von Eva Profousová. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2009. 294 S., 19,95 Euro 

Daß sich tschechische Schriftsteller der jungen und mittleren Generation ganz bewußt mit bislang ausgesparten Themen der eigenen Geschichte beschäftigen, hat sich längst herumgesprochen. Brüche mit Tabus der kommunistischen, aber auch national-chauvinistischen Geschichtsschreibung werden dabei nicht gescheut.
 

Von: Volker Strebel (KK)

 

Vom Wert des Priestertums in finsterer Zeit

Dienstag, 10 November 2009

Paulus Herrmann: Bericht über die Polen- und Russenzeit in Elbing vom Januar 1945 bis Mai 1946. Redaktion Jozef Borzyszkowski und Marion Brandt. Übersetzung aus dem Deutschen und Einleitung Mieczyslaw Jozefczyk und aus dem Polnischen Roza Jamroz. Verlag Instytut Kaszubski i Elblaska Uczelnia Humanistyczno-Ekonomicza in Zusammenarbeit mit der Academia Baltica in Lübeck, Gdansk – Elblag 2009. 128 S.

Zu den ersten Flüchtlingen im Herbst 1944 in Elbing gehörte der katholische Pfarrer Paulus Herrmann aus Schillfelde bei Tilsit. Er erlebte in Elbing die Kampfhandlungen Anfang 1945 und blieb in der Stadt bis zum Mai 1946. 

Von: Hans-Jürgen Schuch (KK)

   

„Speckpater“ und „Maschinengewehr Gottes“

Dienstag, 10 November 2009
Zwei Patres, die ganz oder vorwiegend im Dienst der Heimatvertriebenen gestanden haben, dem Prämonstratenser Werenfried van Straaten (1913–2003) und dem Jesuiten Johannes Leppich (1915–1992) widmet Dechant Markus Trautmann aus dem westfälischen Dülmen eine mit vielen Fotos angereicherte Doppelbiographie. 

Von: Norbert Matern (KK)

 

Das Gleichnis vom Gewehr

Dienstag, 10 November 2009

Von Rußland lernen heißt rechnen lernen – mit dem Schlimmsten

Verrückte Welt! Aus – leider! – täglich gegebenem Anlaß, vom Kosovo bis nach Afghanistan, wird in Kommentaren oftmals ein griffiges Wort des russischen Dichters und Dramatikers Anton Pawlowitsch Tschechow zitiert, wenn jemand die teuflische Dynamik von Drohgesten zu Kriegsakten in Erinnerung rufen möchte:

Von: Wolf Oschlies (KK)

Osip Braz: Anton Pawlowitsch Tschechow. Bild: Wikipedia

Opulenz als Stilprinzip

Dienstag, 10 November 2009

Der böhmische Deko-Papst Alfons Mucha in München ausgestellt

Ein Maler, zwei Frauen. Der Maler: Alfons Mucha, Tscheche, 1939 im Alter von 79 Jahren in Prag gestorben. Der Name der Frauen tut nichts zur Sache. Die eine ist Münchnerin, die andere wohnt in Berlin. Als Schülerin sah die Münchnerin Mitte der 1960er Jahre bei Neumeister ein Jugendstilbettgestell.

Von: Hans Gärtner (KK)

Apotheose des tschechischen Patriotismus und der malerischen Prachtentfaltung: Alfons Mucha verherrlicht slawische Geschichte für das „Sokol-Festival“. Wandmalerei von 1925. Bild: aus der Ausstellung

Das Rätsel des „Tschechoslowakischen“

Dienstag, 10 November 2009

Die kulturelle Einheit Europas wurde im Osten aufrechterhalten

Ein blasser Brüsseler Herbstmorgen – es war der des 10. November 1989. Am Abend vorher hatte in Berlin Günther Schabowski aus Versehen oder aus Schusseligkeit die Mauer geöffnet und damit letztendlich die DDR und den real vegetierenden Sozialismus in Europa abgeschafft.

Von: Dietmar Stutzer (KK)

 

Die Verpflichtung zu Freiheit und Demokratie

Dienstag, 10 November 2009

Eberhard Günter Schulz zum 80. Geburtstag

Der Präsident der Stiftung Deutsche Kultur im östlichen Europa – OKR, Professor Dr. Eberhard Günter Schulz, feierte am 27. Oktober dieses Jahres seinen 80. Geburtstag. Viele Menschen werden an diesem Tag dankbar und in herzlicher Verbundenheit an ihn gedacht und ihm Glückwünsche gesandt haben, denn sein Wirken in vielen Bereichen des kulturellen Lebens ist hoch anerkannt.

Von: Roswitha Wisniewski (KK)

Professor Dr. Roswitha Wisniewski, Vizepräsidentin, und Professor Dr. Eberhard Günter Schulz, Präsident der Stiftung Deutsche Kultur im östlichen Europa – OKR. Bild: Irmingard Gattner

Der erste Nachbar mit der dritten Fremdsprache

Dienstag, 10 November 2009

Als solche können deutsche Schüler nun Polnisch lernen, wie es im Buch steht, und zwar in diesem: „Willkommen, Polen!“

Seit einem Jahr lernen die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse der Gabriele-von-Bülow-Oberschule in Berlin Polnisch. Die Effekte sind erstaunlich gut. Selbstausgedachte improvisierte Dialoge, durch die der Sprachwitz durchkommt, helfen die Sprache schneller zu erlernen und machen sogar Spaß.

Von: Arkadiusz Luba (KK)

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