Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1283

Opulenz als Stilprinzip

Dienstag, 10 November 2009

Der böhmische Deko-Papst Alfons Mucha in München ausgestellt

Ein Maler, zwei Frauen. Der Maler: Alfons Mucha, Tscheche, 1939 im Alter von 79 Jahren in Prag gestorben. Der Name der Frauen tut nichts zur Sache. Die eine ist Münchnerin, die andere wohnt in Berlin. Als Schülerin sah die Münchnerin Mitte der 1960er Jahre bei Neumeister ein Jugendstilbettgestell.

Von: Hans Gärtner (KK)

Apotheose des tschechischen Patriotismus und der malerischen Prachtentfaltung: Alfons Mucha verherrlicht slawische Geschichte für das „Sokol-Festival“. Wandmalerei von 1925. Bild: aus der Ausstellung

Das Rätsel des „Tschechoslowakischen“

Dienstag, 10 November 2009

Die kulturelle Einheit Europas wurde im Osten aufrechterhalten

Ein blasser Brüsseler Herbstmorgen – es war der des 10. November 1989. Am Abend vorher hatte in Berlin Günther Schabowski aus Versehen oder aus Schusseligkeit die Mauer geöffnet und damit letztendlich die DDR und den real vegetierenden Sozialismus in Europa abgeschafft.

Von: Dietmar Stutzer (KK)

 

Die Verpflichtung zu Freiheit und Demokratie

Dienstag, 10 November 2009

Eberhard Günter Schulz zum 80. Geburtstag

Der Präsident der Stiftung Deutsche Kultur im östlichen Europa – OKR, Professor Dr. Eberhard Günter Schulz, feierte am 27. Oktober dieses Jahres seinen 80. Geburtstag. Viele Menschen werden an diesem Tag dankbar und in herzlicher Verbundenheit an ihn gedacht und ihm Glückwünsche gesandt haben, denn sein Wirken in vielen Bereichen des kulturellen Lebens ist hoch anerkannt.

Von: Roswitha Wisniewski (KK)

Professor Dr. Roswitha Wisniewski, Vizepräsidentin, und Professor Dr. Eberhard Günter Schulz, Präsident der Stiftung Deutsche Kultur im östlichen Europa – OKR. Bild: Irmingard Gattner

Der erste Nachbar mit der dritten Fremdsprache

Dienstag, 10 November 2009

Als solche können deutsche Schüler nun Polnisch lernen, wie es im Buch steht, und zwar in diesem: „Willkommen, Polen!“

Seit einem Jahr lernen die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse der Gabriele-von-Bülow-Oberschule in Berlin Polnisch. Die Effekte sind erstaunlich gut. Selbstausgedachte improvisierte Dialoge, durch die der Sprachwitz durchkommt, helfen die Sprache schneller zu erlernen und machen sogar Spaß.

Von: Arkadiusz Luba (KK)

Vom Bilderstürmer zum Sammler und Bewahrer

Dienstag, 10 November 2009

Als Kommunist hat Zbigniew Czarnuch deutsche Spuren beseitigt, jetzt ist er ihr eifriger Sachwalter

Es gilt, über die Würdigung eines polnischen Bürgers aus der Neumark zu berichten, der sich seit Jahrzehnten zwischen Deutschen und Polen als Brückenbauer versteht.

Von: Karlheinz Lau (KK)

Bild: Deutsches Kulturforum östliches Europa
 

Heimat in Bits und Bytes

Dienstag, 10 November 2009

In Ulm beraten Sammler und Pfleger dinglichen Vertriebenenerbes – und werden dazu beraten

In Deutschland gibt es mehr als 400 Heimatstuben und -museen, die nach dem Zweiten Weltkrieg von Ostflüchtlingen und Vertriebenen aufgebaut worden sind.

Von: Henrike Hampe (KK)

Bastei als Bastion der Kulturpflege: das Donauschwäbische Zentralmuseum. Bild: Museum

Auch an der Ostsee froren die Musen nicht

Dienstag, 10 November 2009

Die mediterranen Geschöpfe fanden vielmehr in Königsberg wärmste Aufnahme, wie eine Duisburger Ausstellung zum Musikleben zeigt

Simon Dach hat weit über 1000 Lieder geschrieben, Georg Riedel das Matthäus-Evangelium und 150 Psalmen vertont.

Von: Dieter Göllner (KK)

Hommage an Simon Dach. Bild aus der Ausstellung

Kirchengeschichte als Herzensangelegenheit

Dienstag, 10 November 2009

Jahrestagung des einschlägig tätigen schlesischen Vereins in der Oberlausitz und die Fragen nach der Zukunft

Unter dem Thema „Was bedeutet uns Schlesien heute?" ging es bei der Jahrestagung des Vereins für schlesische Kirchengeschichte in der Tagungsstätte der evangelischen Kirche in der Oberlausitz um zwei eng miteinander verbundene Fragen. Die eine war die Frage nach den Zukunftsaussichten der Arbeit des Vereins, die bisher vor allem von der Generation der Schlesier getragen wurde, die ihre Heimat in Schlesien noch bewußt erlebt hatten. Sie wird immer kleiner.

Von: Manfred Bünger (KK)

Berggeist stützt Berggeistlichkeit: Rübezahl und die Kirche Wang im Riesengebirge von Werner Striese. Bild: der Künstler

Bilder schaffen mit Eisen und Licht

Dienstag, 10 November 2009

Zum 80. Geburtstag des Bildhauers und Fotografen Werner Striese

Am 26. Oktober 1929 wurde in dem kleinen niederschlesischen Dorf Steinsdorf bei Haynau Werner Striese geboren, der heute in Bad Urach lebt und in diesen Tagen seinen 80. Geburtstag im Kreis der Familie begeht.

Von: Dietmar Scholz (KK)

 

Die Riesengebirgs-Älpler

Dienstag, 10 November 2009

Die Umsiedlung der Tiroler Protestanten nach Niederschlesien

Jahrhundertelang war das religiöse Bekenntnis in Deutschland und ganz Europa von existentieller Bedeutung. Zwar gehörten die Religionskriege seit dem 17. Jahrhundert in Europa der Vergangenheit an, mißliebige Minderheiten wurden jedoch weiterhin unterdrückt und benachteiligt, wenn sie sich nicht dem vorherrschenden Glauben anschließen wollten.

Von: Rüdiger Goldmann (KK)

Alpentraum: Tiroler Haus mit Museum und Gaststätte – und Satellitenschüssel – in Erdmannsdorf-Zillertal. Bild: der Autor

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