Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1286

Die Geschichte bei den Namen rufen

Sonntag, 10 Januar 2010

Erst recht, wenn sie „keiner mehr nennt“ – Marion Gräfin Dönhoff Versuch einer Würdigung

Konsequent, das muß man ihr lassen, war diese couragierte Frau aus altem Adelsgeschlecht. 1945 gab sie zwei ihrer Leidenschaften auf:

Von: Erika Kip (KK)

Was ist milder, die Landschaft oder der Blick der Frau dafür? Der Rowohlt Verlag bot eine Antwort in ihren Büchern an
Bild: Rowohlt

Schlesische Reflexe im Spiegel des Bodensees

Sonntag, 10 Januar 2010

In Meersburg trafen sich „Poetae Silesiae“ polnischer und deutscher Zunge zu den zweiten Deutsch-polnischen Kulturtagen

Zum festlichen Auftakt begrüßte auf dem Schloßplatz in Meersburg bei strahlendem Herbstwetter die Kapelle der Meersburger Knabenmusik die eintreffenden Gäste.

Von: Monika Taubitz (KK)

Das Neue Schloß in Meersburg, ein „schicklicher Ort“ für neue Begegnungen

Ex oriente lux

Sonntag, 10 Januar 2010

Aus dem Osten kommt das Licht

Am Beginn eines neuen Jahres scheint es nicht unangemessen, einen Blick auf die Geschichte Europas zu werfen.

Die Quelle der Kultur des Abendlandes sprudelte im Morgenland, als die Araber Mesopotamiens in ihrem babylonischen Reich die Keilschrift und die Zahlen erfanden, die als arabische Zahlen den Alltag in der ganzen Welt und in der einfachsten Konkretisierung immer noch die Mathematik beherrschen.

Von: Eberhard Günter Schulz (KK)

„Wer nicht von dreitausend Jahren sich weiß Rechenschaft zu geben, bleibt im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zu Tage leben.“
J. W. v. Goethe

Gestochen scharf tritt es hervor aus den Äonen, das Kolosseum, gezeichnet von Johann Untch
 

Das Taschentuch und die Einsamkeit

Samstag, 10 Januar  2010

Ein Fest für Herta Müller in Berlin

„Hast du ein Taschentuch, fragte die Mutter jeden Morgen am Haustor, bevor ich auf die Straße ging. Ich hatte keines. Und weil ich keines hatte, ging ich noch mal ins Zimmer zurück und nahm mir ein Taschentuch.“
 

Von: Ingeborg Szöllösi (KK)

 

Womit in der Kunst zu wirtschaften ist

Sonntag, 10 Januar 2010

Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg bietet eine umfassende Werkschau des Künstlers und Theoretikers Adolf Hölzel

Als einer der ersten hat sich Adolf Hölzel, geboren 1853 in Olmütz/Mähren, gestorben 1934 in Stuttgart, zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit der Frage nach einer modernen Bildkomposition zwischen Figuration und Abstraktion auseinandergesetzt.

Von: (KK)

An der Grenze zwischen Imagination und Abstraktion: Adolf Hölzel

Literatur und Kunst

Sonntag, 10 Januar 2010

Papier ist nicht geduldig

Es schneidet, erst recht, wenn daraus eine Akte gemacht wird, wußten deutsche Literaten aus Rumänien in München zu berichten

DIN A4, das war einer der Begriffe, die besonders häufig ausgesprochen wurden bei dieser Tagung über deutsche Literatur in Rumänien im Spiegel und Zerrspiegel der Securitate-Akten.

Von: Georg Aescht (KK)

Die weihnachtliche Anmutung trügt ebenso wie die Klarheit des Wassers, wissen (v. l.) die Veranstalter Stefan Sienerth und Peter Motzan wie die Referenten Georg Herbstritt und Cristina Anisescu

Vom Tempelhüter zu Lukas Podolski

Sonntag, 10 Januar 2010

Heimat – Deutsches Leben in Mittel- und Osteuropa. Kartenspiel mit 62 Fragen und Antworten auf 33 vierfarbigen Karten, mit vielen Abbildungen. 3,99 Euro (zzgl. 0,90 Euro Versandkosten) Bestellungen unter: Mattscheibe Media, Telefon 030/2408469-33, y.grassmann@mattscheibe-media.de

„Heimat – Deutsches Leben in Mittel- und Osteuropa“ ist ein neues Quiz-Kartenspiel. 62 Fragen und Antworten vermitteln unter haltsam und lehrreich interessante und wichtige Fakten rund um den historischen deutschen Osten und halten so die Erinnerungen an die Heimat der Eltern und Großeltern wach.
 

Von: (KK)

 

Verbandspräsident und Lehrer

Sonntag, 10 Januar 2010
1923 wurde Wilhelm Ebert in Fleißen im deutschsprachigen Egerland geboren. Schon früh erlebte er, wie die  Sudetendeutschen immer mehr benachteiligt wurden. „In meiner frühesten Kindheit gab es noch deutsche Briefträger, Post- und Bahnbeamte, später traf man in diesen Positionen nur noch auf Tschechen, die kaum 20 Wörter deutsch sprechen konnten.“ Auch im Parlament wurde der Ton gegenüber den bisher staatstreuen Sozialdemokraten schärfer. Ebert verfolgte dies auch deshalb, weil er sich schon mit elf Jahren den „Roten Falken“ angeschlossen hatte.

Von: Norbert Matern (KK)

 

Mutter Teresa als Tochter von Skopje

Sonntag, 10 Juni 2010

Wolf Oschlies: Mutter Teresa – Die Jugend in Skopje, Wieser Verlag, Klagenfurt 2009. 193 Seiten, 12,95 Euro

Dieses Buch „füllt eine Lücke“ – und hier hat diese Rezensenten-Phrase einmal ihre Berechtigung. Mit Literatur über Mutter Teresa kann man mittlerweile Straßen pflastern, sofern man sich nicht für die Jugend dieser Frau interessiert, die 1910 als Gonxha Bojaxhiu in Skopje geboren wurde und bis 1928 in der makedonischen Hauptstadt lebte. Über ihr späteres Wirken als Missionarin in Indien sind zahllose schlechte Bücher, süßliche Traktätchen und phantasievolle „Dokumentationen“ verfaßt worden, die durchweg höchst flüchtig mit Kindheit und Jugend Mutter Teresas umgehen.

Von: (KK)

 

Bücher und Medien

Sonntag, 10 Januar 2010

Sommerfrische in Schlesien einst, erfrischend und einladend aufbereitet

Angelika Marsch ist, nicht nur in Fachkreisen, keine Unbekannte. Seit Jahrzehnten befaßt sie sich mit historischer Bildkunde. Dabei gelangen ihr z.T. sensationelle Entdeckungen, wie die „Reisebilder Pfalzgraf Ottheinrichs von 1536/37“, die die ältesten bisher bekannten Ansichten schlesischer und anderer Städte zeigen. Ihre Veröffentlichungen sind immer eine Augenweide.
 

Von: Sigismund Freiherr von Zedlitz (KK)

 
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