Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1287

Düstere Verwunschenheit und Wünsche für die Zukunft

Samstag, 30 Januar 2010

Das Lehndorffsche Schloß Steinort in Masuren könnte zum Kulturort und zum Gegenstück der benachbarten Wolfsschanze werden

In Masuren begegnen sich seit dem Mittelalter Deutsche und Polen. Orte und Persönlichkeiten prägen die deutsche wie die polnische Erinnerung. Masuren ist berühmt für seine wunderschöne Landschaft. Es ist das Paradies der Segler und Fahrrad-Touristen.

Von: Arkadiusz Luba (KK)

Ein Jammer, doch mit Jammern ist niemandem geholfen: Schloß Steinort ist eine Herausforderung
 

Literatur-Lotse

Samstag, 30 Januar 2010

Zum Tod des Germanisten Gero von Wilpert

Am 24. Dezember 2009 verstarb in Sydney/Australien der deutsche Literaturwissenschaftler Gero von Wilpert im Alter von 76 Jahren. Er war am 13. März 1933 in Dorpat geboren und mit seinen Eltern und seiner Schwester während des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland umgesiedelt worden. In Heidelberg hatte er Literaturwissenschaft, Altphilologie und Philosophie studiert.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

Auch in einer scheinbar starren Landschaft, ja selbst in einem Zettelkasten herrscht Bewegung, wenn man sie zu lesen versteht wie der Literaturwissen-
schaftler Gero von Wilpert oder der Maler Eckard Alker
 

Vertrieben, doch nie ohne Heimat

Samstag, 30 Januar 2010

Der Banater Stefan Heinz-Kehrer hat auf der Bühne und am Schreibtisch stets seinen Landsleuten in die Augen geschaut

Am 18. Dezember 2008 erhielt ich die letzte Post von Stefan Heinz-Kehrer: eine traditionelle Glückwunschkarte mit Glöckchen, Schneemann und Weihnachtsbaum und dem in Gold gefaßten Aufdruck „Schöne Bescherung und ein tolles Jahr!“

Von: Franz Heinz (KK)

Bild: privat
 

Literatur und Kunst

Samstag, 30 Januar 2010

Freude ist eine ernste Sache

Das wird einem selten so bewußt wie beim Betrachten der Bilder von Eckard Alker, dem Schlesier aus dem Bergischen Land

Fern von seiner Geburtsheimat findet der Maler auch im Bergischen Motive, die seinem ursprünglichen Hang entgegenkommen, Wirklichkeit durch Gestaltung transparent zu machen, die seiner zum Tiefsinn neigenden Ernsthaftigkeit Anlaß bieten, in der Kunst aufzugehen und auch dem Wunsch nach Freude zu genügen. Jürgen Wilhelm spricht zur Eröffnung einer Ausstellung über diese vermeintlichen Merkwürdigkeiten aus allernächster Vertrautheit.
 

Von: Jürgen Wilhelm (KK)

Frappierende Nähe von Gotik und Moderne bei Eckard Alkers Darstellung des Altenberger Doms
 

„Hie gut Brandenburg allewege“

Samstag, 30 Januar 2010
Das interessante Buch „Steige hoch, du roter Adler. Welthits aus märkischem Sand“ von Werner Bader ist wieder da. Soeben ist es in der vierten Auflage erschienen. In dem Buch schildert Werner Bader, selbst Märker aus Leidenschaft, die kaum bekannte Entstehungsgeschichte, und – eine kostbare Besonderheit – er läßt den Schöpfer des Liedes, Gustav Büchsenschütz, seine Story selbst erzählen. Werner Bader ist von Büchsenschütz noch vor seinem Tod zum Nachlaßverwalter für sein Werk bestimmt worden.

Von: (KK)

 

„Wie die Diskussion mit diesen Elementen organisiert wurde“

Samstag, 30 Januar 2010
Eine Geschichte sei erst zu Ende gedacht, wenn sie die schlimmstmögliche Wendung genommen habe, meinte Friedrich Dürrenmatt. Ein solches Denken setzt allerdings eine Übersichtlichkeit voraus, die einer wohl am eigenen Schreibtisch herzustellen vermag, wenn er in der Schweiz steht. Was aber, wenn dieser Schreibtisch in Ceausescus Rumänien stand, die Schreibstube verwanzt war, wenn die Briefe, die an diesem Tisch geschrieben wurden oder auf diesen Tisch kamen, von anderen gelesen wurden, wenn die Worte, die einer hier schrieb oder draußen sagte, ohne sein Wissen erfaßt und „übersetzt“ wurden – übersetzt in die Sprache der Staatsmacht?

Von: Georg Aescht (KK)

 

Bücher und Medien

Samstag, 30 Januar 2010

„Enttäuschte Loyalität“ als Erfahrung mitteleuropäischer Juden

Man könnte das Leben von Eduard Goldstücker (1913–2000) in drei grobe Phasen aufteilen: Jugend und erstes Exil während der Zeit des Protektorats Böhmen und Mähren, akademische Erfahrungen als Professor für Germanistik in Ost und West sowie der Einsatz für Menschenrechte in Mittel- und Osteuropa aus dem zweiten Exil in Großbritannien.
 

Von: Volker Strebel (KK)

 

Wer glaubt, will wissen

Samstag, 30 Januar 2010

Drei ostdeutsche Priestergestalten, die Naturwissenschaftler waren, oder Die Bemessung von Erfolg und Mißerfolg

Die Angst zu versagen trifft Gewinner- und Verlierertypen offensichtlich gleichermaßen. Beim Abitur fragen die Gewinnertypen bange: Werde ich meine Eins durchbringen können? Und die Verlierertypen: Werde ich eine Fünf abwenden können?

Von: Michael Zielonka (KK)

Der klare Blick des Augustinermönchs galt dem Irdischen: Gregor Mendel
 

Gebete kann man auch singen

Samstag, 30 Januar 2010

Prälat Winfried Pilz hat christlichen Glauben und Gesang kinderfreundlich im Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ zusammengebracht

Seit zehn Jahren (und noch bis März) steht er an der Spitze des in Aachen beheimateten Kindermissionswerks, das vor allem durch die Sternsingeraktion bekannt ist. Als „weltweit größte Aktion von Kindern für Kinder“ bezeichnet Winfried Pilz diese Initiative.

Von: Markus Bauer (KK)

Bild: der Autor
 

„Macht was draus“

Samstag, 30 Januar 2010

Der BdV Nordrhein-Westfalen folgt mit seinem Seminar auf Schloß Muhrau dem Vermächtnis der vertriebenen Schloßherrin

Muhrau gehört nicht zu den bekannten Schlössern Niederschlesiens. Das Herrenhaus im neoklassizistischen Stil kann nicht als schön oder romantisch bezeichnet werden, obwohl man bei klarem Wetter aus dem obersten – noch nicht renovierten – Turmzimmer einen weiten Ausblick über die Parkbäume nach Südwesten bis zum Schneegebirge und nach Osten zum Zobten, dem heiligen Berg Schlesiens, genießen kann.

Von: Rüdiger Goldmann (KK)

Auftrumpfend bis aufragend: Adelshaus Muhrau und Gotteshaus St. Peter und Paul in Striegau (S. 9)
 

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