Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1288

Edles aus Unedelmetall

Samstag, 20 Februar 2010

Seit 200 Jahren leiht Gablonz seinen Namen dieser Veredlung, und das zu feiern ist Rheinbach der richtige Ort

Im Lexikon ist nachzulesen, daß Gablonzer Schmuck aus „Unedelmetall“ besteht und in einer Blei-Zinn-Legierung in Verbindung mit anderen Bestandteilen im Spritz (Schleuder)-Gußverfahren hergestellt wird. Als „Steinbesatz“ werden einfache Preß- oder Gußgläser sowie hand- oder maschinengeschliffene spezielle Bleigläser verwendet. Und wenn es um kunstvoll verarbeitetes Böhmenglas geht, bietet das Rheinbacher Glasmuseum sicherlich eine optimale Plattform für die Präsentation der Ausstellung „Glanz und Glitter – 200 Jahre Gablonzer Modeschmuck“.

Von: Dieter Göllner (KK)

Schmuck, auf den das schmückende Beiwort „schmuck“ ohne Einschränkung zutrifft 

Wer hat das Meißener Porzellan erfunden?

Samstag, 20 Februar 2010

Falsche Angaben darüber, die auf ideologische Verzerrungen zurückgehen, halten sich bis heute

Die Staaliche Porzellan-Manufaktur Meißen begeht im Jahre 2010 ihr 300. Jubiläum mit einer das ganze Jahr über in Meißen gezeigten, die Geschichte der 300jährigen Produktion in verschiedenen Abteilungen wiedergebenden Ausstellung.

Von: Eberhard Günter Schulz (KK)

Die Legende von Oberon und Titania in legendärem Material
Bild: Staatl. Porzellan-Manufaktur Meißen

Mitreden

Samstag, 20 Februar 2010

Zumindest das Recht darauf wollen sich die Vertriebenen nicht nehmen lassen, wie sie in Düsseldorf gezeigt haben

Mitreden, Mitgestalten, Mithandeln. Unter diesem Schlagwort hatte die CDU-Fraktion des Landtags Nordrhein-Westfalen zu einem Werkstattgespräch in den Plenarsaal nach Düsseldorf eingeladen. Der erwies sich allerdings als zu klein für den Andrang, den die Einladung bei den Vertriebenen ausgelöst hatte.

Von: Franz Heinz (KK)

Ausdrucksstarke Zerbrechlichkeit: Wandtafel aus Meißener Porzellan 

„… mit von Steinen geschriebenen Schatten“

Samstag, 20 Februar 2010

Jörg Schmutterers eigensinnige Gemälde zu Paul Celan

Die drei niedrigen, weißgestrichenen Räume mit den knarzenden Dielenböden des Hauses Schmidzeile 10 (Galerie Zeitgenössische Kunst) im oberbayerischen Innstädtchen Wasserburg schmückt ihr Dauermieter Jörg Schmutterer bis Frühlingsanfang mit Aquarellen und großformatigen Bildschöpfungen aus neuester Zeit.

Von: Hans Gärtner (KK)

„In den Flüssen nördlich der Zukunft / werf ich das Netz aus“
 

„Mein Herz, wo habe ich es vergeudet?“

Samstag, 20 Februar 2010

Vergeudet hat er nichts, verschenkt dafür um so mehr, sich und seine große Kunst – Zum 200. Geburtstag von Frédéric Chopin

Polnisches Masowien: Durch das Licht des Juli wandern die fliehenden Schatten der Dämonen des Mittags. Die Kornweihen jagen. ie wehen vor der Wand ferner Wälder her, lassen sich von Aufwinden unter das Gewölk des hohen Sommers tragen, stürzen herab und schießen durch flirrendes Licht über reifendem Getreide.

Von: Dietmar Stutzer (KK)

Erstes Lichtbild des Musikers von 1847
 

Literatur und Kunst

Samstag, 20 Februar 2010

Was einer schreibt, das ist er

Wie das eine das andere intensiviert, wird im Gespräch mit dem Schriftsteller Hans Bergel Ereignis

KK: Innerhalb der letzten Monate erschienen drei Bücher, die sich mit Ihnen und Ihrem literarischen Werk beschäftigen:

Von: (KK)

Der Mann ohne Vaterland, in der Welt zu Hause – und im geschriebenen Wort: Hans Bergel
 

Woher als Antwort aufs Wohin

Samstag, 20 Februar 2010

Der autobiographisch bestimmte Bericht sucht aus verschiedener Perspektive zu verdeutlichen, woher eine Familie mit ihren Hauptzweigen stammt. Er führt nach Niederschlesien, heute Polen, und geht auf Kindheitserinnerungen zurück. Über das Ende des Zweiten Weltkriegs reicht er hinaus bis Juni 1946.

Überlieferungen aus der Familientradition und die Wahrnehmungen aus Kindersicht sind eingebettet in das soziale Umfeld und den Zusammenhang mit allgemeinen Entwicklungen der älteren und vor allem der jüngeren Geschichte in diesem besonderen Raum zwischen Oder und Riesengebirge.
 

Von: (KK)

 

Auf den Spuren Herta Müllers

Samstag, 20 Februar 2010
Als das Nobelpreiskomitee die Preisträgerin für Literatur 2009 bekanntgab, fragten sich nicht nur Journalisten in aller Welt, wer diese aus Rumänien stammende Berliner Autorin Herta Müller sei. Die Medien haben ausführlich berichtet und dabei manchmal oberflächliche Informationen zusammengetragen. Kennen wir nun Herta Müller? Das Donauschwäbische Zentralmuseum Ulm bietet eine literarische Themenführung an.

Von: (KK)

 

Die ungarische Kulturhauptstadt Europas auf deutsch erleben

Samstag, 20 Februar 2010
Das Deutsche Kulturforum östliches Europa (Potsdam) schreibt in. Zusammenarbeit mit dem „Pécs  2010“-Management-  Zentrum die Stelle eines Stadtschreibers/einer Stadtschreiberin in der Europäischen Kulturhauptstadt Fünfkirchen/Pécs aus. Deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die bereits schriftstellerische oder journalistische Veröffentlichungen vorzuweisen haben, sind eingeladen, sich zu bewerben. Insbesondere werden solche Autorinnen und Autoren angesprochen, die sich auf die Wechselseitigkeiten von Literatur und historischem Kulturerbe der Stadt und der Region einlassen wollen.

Von: (KK)

 

Die turnerische Verwirklichung Mitteleuropas

Samstag, 20 Februar 2010

Gerold Tietz: Böhmische Grätschen. Karl Stutz Verlag, Passau 2009. 168 Seiten, 16,80 Euro

Auch in seinem vierten Roman umkreist Gerold Tietz den böhmischen Kosmos, jenes Gebilde, das im Herzen Europas durch eine besondere kulturelle Gemengelage gekennzeichnet war.Über Jahrhunderte waren Tschechen und Deutsche, Katholiken, Protestanten und Juden in einer Art „Konfliktpartnerschaft“ (Jan Kren) eher recht als schlecht miteinander ausgekommen.

Von: Volker Strebel (KK)

 
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