Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1292

Künstlerische Wundversorgung für eine Stadt

Montag, 10 Mai 2010

Breslau 1948 in Graphiken von Jerzy Grabiánski

Bis zum 18. Juli 2010 zeigt die Stiftung Kulturwerk Schlesien in ihrem Schlesischen Kabinett im Grafschaftsmuseum Wertheim die Ausstellung „Breslau 1948 in Graphiken von Jerzy Grabiánski“.

Breslau 1948, drei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa – das war eine Stadt weitgehend in Trümmern.

Von: (KK)

Elisabeth-Kirche mit den Häusern Hänsel und Gretel
 

Die Kurische Nehrung als Vermächtnis

Montag, 10 Mai 2010

Gemälde von Karl Leo Herbert Guttmann in Düsseldorf

Der Landschaftsmaler Professor Karl Storch war eine der Künstlerpersönlichkeiten, die schon früh das Talent des 1907 in Memel/ Ostpreußen geborenen Karl Leo Herbert Guttmann erkannt und gefördert haben. Und weil die Kurische Nehrung ein beliebter Aufenthaltsort bedeutender Maler der Zeit war, ergab sich schon für den 13jährigen des öfteren die Gelegenheit, mit den Künstlern auf das Haff hinauszurudern.

Von: Dieter Göllner (KK)

Stets wirklichkeitszugewandt: der Maler
 

Literatur und Kunst

Montag, 10 Mai 2010

Polyhistor

Wie er im Buche steht, wie es aber vor allem in seinen vielen und reichen Büchern steht: Hermann Schreiber ist 90

Am 4. Mai 2010 wurde der Historiker und Schriftsteller Hermann Schreiber 90 Jahre alt. Er wurde als Sohn eines Buchhändlers in Wiener Neustadt geboren.

Von: Heinrich Pleticha (KK)

Über die Jungfernbrücke im pommerschen Greifenberg mag der junge Hermann Schreiber oft gegangen sein, so oft, wie er Brücken zwischen kulturhistorischen Fächern elegant überquert hat
 

Dehio für Europa-Erzähler

Montag, 10 Mai 2010

Das Deutsche Kulturforum östliches Europa in Potsdam vergibt im Herbst 2010 den Georg Dehio-Buchpreis. Mit dieser vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bernd Neumann, dotierten Auszeichnung werden Autorinnen und Autoren geehrt, die sich in ihren Werken fundiert und differenziert mit den Traditionen und Wechselbeziehungen deutscher Kultur
und Geschichte im östlichen Europa auseinandersetzen.
 

Von: (KK)

 

„Angefallen wegen Provokation“

Montag, 10 Mai 2010
Am 14. August 1961, einen Tag nach Errichtung der Berliner Mauer, schrieb der Westberliner Schriftsteller Günter Grass einen offenen Brief an die Ostberliner Schriftstellerin Anna Segher, Vorsitzende des DDR-Schriftstellerverbands, und erhob scharfen Protest gegen die Verriegelung der innerdeutschen Grenze durch die DDR-Regierung. Da er ihren Widerstandsroman „Das siebte Kreuz“ (1942) gelesen hatte, verglich er den eingemauerten SED-Staat mit einem Konzentrationslager und schrieb: „Die Angst Ihres Georg Heisler hat sich mir unverkäuflich mitgeteilt; nur heißt der Kommandant des Konzentrationslagers heute nicht mehr Fahrenberg, er heißt Walter Ulbricht und steht Ihrem Staat vor.“

Von: Jörg Berndhard Bilke (KK)

 

Bücher und Medien

Montag, 10 Mai 2010

Gabriele Köpp: Warum war ich bloß ein Mädchen? Das Trauma einer Flucht 1945. Herbig Verlag, München 2010. 160 S., 16,95 Euro

Man muß es selbst lesen

Der Band kommt bescheiden daher, aber er hat verdiente Aufmerksamkeit gefunden. Gerade 65 Jahre nach Kriegsende berichtet hier zum erstenmal eine heute 80jährige Frau von den Massenvergewaltigungen der vorrückenden sowjetischen Armeen.
 

Von: Dietmar Stutzer (KK)

 

Die Schwelle stetig senken

Montag, 10 Mai 2010

Das Kulturzentrum Rehlovice steht allen offen

Es ist leicht zusammengefaßt: Wer einmal da war, der kommt wieder. Dahinter steckt keine Magie, sondern Lenka Holiková und ihre Familie. Sie haben in einem nordböhmischen Dorf etwas Einzigartiges geschaffen: ein Kulturzentrum für Deutsche, Österreicher, Schweizer und Tschechen gleichermaßen.

Von: Susanne Beckmann (KK)

Monumental, ruinös und
heimelig zugleich
 

Was dauert, ist die Hoffnung

Montag, 10 Mai 2010

Ackermann-Gemeinde und Bolzano-Stiftung tagen in Brünn

Mit dem „Ringen um den Sinn der europäischen Integration“ beschäftigten sich gut 200 Teilnehmer aus Deutschland, Tschechien, Österreich und der Slowakei am Palmsonntagwochenende in Brünn beim 19. Brünner Symposium „Dialog in der Mitte Europas“, das die Ackermann-Gemeinde zusammen mit der Bernard-Bolzano-Gesellschaft organisierte.
 

Von: Markus Bauer (KK)

Ringen um den Sinn der europäischen Integration mit Kopfhörern und offenen Ohren und Augen: Teilnehmer des Brünner Symposiums
 

Mit Gott an einer Heimat arbeiten

Montag, 10 Mai 2010

Amtseinführung von Dr. Joachim Giela als Visitator für die ehemalige Erzdiözese Breslau und das ehemalige Generalvikariat Branitz

Jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt. Für Dr. Joachim Giela hätte der erste Schritt als Visitator nicht schöner sein können. underte von Gläubigen, Freunden, Bekannten und viele Gäste aus ganz Deutschland sowie Ober- und Niederschlesien hatten sich schon frühzeitig am Sonnabend, dem 20. März 2010, in der St. Josef-Kirche in Münster eingefunden.

Von: Christine Kucinski (KK)

Niederknien ist des Priesters erster Schritt: Dr. Joachim Giela empfängt den Segen für seine große Aufgabe
 

Deutsch-polnisches gemeinsames Licht

Montag, 10 Mai 2010

Die Stiftung Deutsche Kultur im östlichen Europa – OKR will es mit einem Tagungsband in die Vertreibungsgeschichte bringen

Als ich dieses 317 Seiten umfassende Buch gelesen hatte, überkam mich, einen betroffenen vertriebenen Deutschen aus Hinterpommern, ein tiefes Dankbarkeitsgefühl.

Von: Sieghard Rost (KK)

Wie sich die Bilder gleichen: Die Kälte, das Schicksal, die Kälte des Schicksals, das alles haben sie gemeinsam, die Vertriebenen, ob diese Deutschen aus Lübchen …
 

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