Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1293

Gegen „Titostalgie“

Sonntag, 30 Mai 2010
Georg Wildmann: Die Tragödie der Selbstbehauptung im Wirkfeld des Nationalismus der Nachfolgestaaten 1918–1944. Donauschwäbische Geschichte Bd. III. München 2010, 807 S., geb., 39 Euro; zu beziehen istdas Buch  wie auch die Bände I und II (jeweils 20 Euro)  über die  Donauschwäbische  Kulturstiftung, PF 83 02 06,  81702 München, kulturstiftung@donauschwaben.net

Von: (KK)

 

Bücher und Medien

Sonntag, 30 Mai 2010

Testamente als Zukunftsentwürfe

Bogdan Bobowski: Das Religionsbewußtsein des Schweidnitzer Bürgertums im Lichte seiner Testamente (von der Mitte des 14. bis Anfang des 17. Jahrhunderts). Bearbeitung auf der Grundlage von Originaltestamenten Schweidnitzer Bürger aus der Zeit von der Mitte des 14. Jh.s bis zum Anfang des 17. Jh.s, die im Staatsarchiv Breslau/Wroclaw (Archiwum Panstwowe we Wroclawiu) verwahrt werden.

Von: (KK)

 

Großer Sudetendeutscher Kulturpreis für Rudolf Grulich

Sonntag, 30 Mai 2010

Rudolf Grulich wurde am 21. Mai, mit dem Großen Sudetendeutschen Kulturpreis 2010 ausgezeichnet.

Grulich erhält den Preis für seine lebenslangen Bemühungen, den kulturellen und religiösen Reichtum Ostmitteleuropas für das sich einigende Europa fruchtbar zu machen, ohne dabei geschehenes Unrecht, wie die Aufrechterhaltung der Benes-Dekrete in Tschechien und der Slowakei, unter dem Deckmantel einer falsch verstandenen „political correctness“ zu verschweigen.

Von: (KK)

 

Hochwasser in Polen

Sonntag, 30 Mai 2010

Überschwemmungen an Weichsel und Oder

Wieder einmal hat die Trogwetterlage (5b, sagen die Meteorologen) in Mitteleuropa zu starken Überschwemmungen in Schlesien geführt. Dieses Mal besonders stark auch an der oberen Weichsel (in Klein-Polen), da das Regengebiet zwei- bis dreihundert Kilometer weiter östlich lag als gewöhnlich. So waren die Nebenflüsse der Oder in Niederschlesien von der Katzbach bis zu Bober und Queis nicht so stark betroffen.

Von: Eberhard Günter Schulz (KK)

Europäischer Kosmopolitismus Anno dazumal: Krakau nach Brauns „Civitates“, um 1600
 

Eine Minderheit wird gemindert

Sonntag, 30 Mai 2010

Traian Basescu hat keine Deutschen mehr übrig, und für sie auch nichts

In der Januar-Ausgabe der rumänischsprachigen Monatszeitschrift „Magazinul romanesc pentru romanii din Germania“ (Rumänische Zeitschrift für die Rumänen in Deutschland) erschien auf Seite zwei die Neujahrsbotschaft des rumänischen Präsidenten Traian Basescu unter der sinngemäß übertragenen Überschrift „Machen wir aus der Solidarität eine Lebensart“.

Von: Helmfried Hockl (KK)

 

Schlesien, heilsam

Sonntag, 30 Mai 2010

Das Schlesische Museum zu Görlitz erschließt das Reise- und Bäderland mit einer imaginären Tour

Schlesien ist immer eine Reise wert. Natur, Kurorte und Sehenswürdigkeiten haben seit Jahrhunderten Reiselustige angezogen. Die Ausstellung stellt einige der attraktivsten Reiseziele vor und informiert über die Geschichte des Tourismus in Schlesien seit dem Ende des 18. Jahrhunderts.

Von: (KK)

Zitat einer Zitadelle, aber nicht zur Verteidigung, vielmehr zur Begrüßung: Bahnhof Breslau
Bilder aus der Ausstellung
 

Erde in ihrer raffiniertesten Form

Sonntag, 30 Mai 2010

Die Ausstellung „Porzellanikon“ in den Museen Selb und Hohenberg weist nach Osten

Die insgesamt 550 Kilometer lange Porzellanstrasse führt über Bamberg und Bayreuth nach Osten. An ihr liegen mit Selb und Hohenberg a.d. Eger die wichtigsten Porzellanmanufakturen Bayerns und Europas. Noch heute wird in der Region 60 Prozent des europäischen Porzellans hergestellt.

Von: Norbert Matern (KK)

Starke Wirkung des Zerbrechlichen: Josephine Baker in  Rosenthal- Porzellan
 

Die Kunst und die Kunst der Verständigung

Sonntag, 30 Mai 2010

Die Sudetendeutsche Landsmannschaft feiert in Bonn Oskar Böse, durch Barbara Bachmann auch Otfried Preußler und Markus Karas

Das Wirken von drei Kulturpreisträgern prägte die Landestagung der Sudetendeutschen Landsmannschaft im Gustav-Stresemann-Institut sowie bei einem Festakt im Collegium Leoninum in Bonn.

Von: Ute Flögel (KK)

Der „Fachmann der Phantasie“ Otfried Preußler gibt aus dem Hintergrund seinen schelmischen Segen: (v. l.) Oskar Böse, Barbara Bachmann und Markus Karas
 

Heimat nicht als Ort, sondern als Tat

Sonntag, 30 Mai 2010

Die Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen setzt mit einer Tagung in Stuttgart ein Zeichen zum Gedenken an Herbert Czaja

Was war er nun eigentlich, dieser 1914 in Teschen/Österreichisch-Schlesien geborene Herbert Czaja? War er Gymnasiallehrer, Politiker, engagierter Katholik, Versöhner und Vermittler zwischen Deutschland und seinen östlichen Nachbarn, die der Zweite Weltkrieg und seine Folgen entzweit hatten?

Von: Erika Kip (KK)

Rastlos wortreich tätig: Herbert Czaja
 

Jasnaja Poljana – Isartorplatz

Sonntag, 30 Mai 2010

In München wird Leo Tolstois tätig gedacht: im Tolstoi Hilfs- und Kulturwerk und der gleichnamigen russischen Bibliothek

Eine feine Andresse: München, Thierschstraße 11. Gleich zweimal ist der Name des russischen Schriftstellers Leo Tolstoi zu finden. Im fünften Stock des gepflegten Altbaus Nähe Isartorplatz befinden sich die Büroräume des „Tolstoi Hilfs- und Kulturwerks e.V.“.

Von: Hans Gärtner (KK)

Weise sein wäre zu einfach: ein skeptischer Leo Tolstoi
 

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