Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1294

Der Große Ausverkauf in den Kammerspielen

Sonntag, 20 Juni 2010

Gianina Carbunariu inszeniert, wie die rumänischen Behörden mit „ihren“ Deutschen „Familienzusammen- führung“ inszeniert haben

Die junge rumänische Regisseurin und Theaterautorin Gianina Carbunariu packt gern heiße Eisen an, um sie einem aktuell betroffenen Publikum auf der Bühne vorzusetzen.

Von: Halrun Reinholz (KK)

Eher unbestechlich denn unbekümmert unterwegs: Gianina Carbunariu
 

Das Denken kennt keinen sicheren Hafen

Sonntag, 20 Juni 2010

Darum blieb Immanuel Kant im Hafen Königsberg und blickte von hier aus auf „seine“ Welt, die jetzt in Duisburg zu sehen ist

Für jeden, der sich mit der europäischen Geistesgeschichte beschäftigt, ist der deutsche Philosoph Immanuel Kant eine feststehende Größe.

Von: Dieter Göllner (KK)

Inszenierung dem zu Ehren, der nie eine solche gebraucht hat, doch die dazu gebrauchten Bücher sehr wohl anders zu brauchen wußte
 

Maike Wetzel in Fünfkirchen

Sonntag, 20 Juni 2010

Das Stadtschreiber-Stipendium des Deutschen Kulturforums östliches Europa soll das gemeinsame kulturelle Erbe der Deutschen und ihrer Nachbarn in jenen Regionen Mittel- und Osteuropas, in denen Deutsche gelebt haben bzw. heute noch leben, in der breiten Öffentlichkeit bekannt machen sowie außergewöhnliches Engagement für gegenseitiges Verständnis und interkulturellen Dialog fördern.

Von: (KK)

 

Diener ohne Herrn

Sonntag, 20 Juni 2010

Franz Peter Künzel. Dreifacher Diener der Literatur. Helmut Preußler – Verlag und Buchhandlung, Dagmarstraße 8, 90482 Nürnberg, Telefon 09 11/9 54 78-18, 9,90 Euro zzgl. Versand

Diese Festschrift ist Franz Peter Künzel gewidmet, dem verdienstvollen Streiter für die deutsch-tschechische und deutsch-slowakische Verständigung, langjährigen Vorsitzenden der Künstlergilde und Herausgeber der Kulturzeitschrift „Sudetenland“.

Von: (KK)

 

Germanistisch beackert

Sonntag, 20 Juni 2010

Carola L. Gottzmann (Hrsg.): Deutschsprachige Literatur im Baltikum und in Sankt Petersburg. Literarische Landschaften, Bd. 11. Berlin 2010, 261 S., 36 Euro

Ungeachtet der exponierten geographischen Lage des Baltikums braucht die dort entstandene deutschsprachige Dichtung, vor allem die der frühen Neuzeit und des 19. Jahrhunderts, in Form und Inhalt den Vergleich mit Werken der binnendeutschen literarischen Avantgarde nicht zu scheuen.

Von: (KK)

 

Bedacht, nicht bedächtig

Sonntag, 20 Juni 2010

Ingmar Brantsch: Ich war kein Dissident. Autobiographie. Pop Verlag, Ludwigsburg 2009, 254 S., 13,80 Euro

Die fast 70jährige Lebensreise des Schriftstellers und Literaturkritikers Ingmar Brantsch, deren Stationen er mit feinem Sinn für Humor und Gerechtigkeit in seinem neuen Buch „Ich war kein Dissident“ schildert, beginnt mit dem schönsten und lyrischsten Teil: „Kindheit im Karpatenbogen“.

Von: (KK)

 

Wo stand der Dichter?

Sonntag, 20 Juni 2010

Peter Sprengel: „Der Dichter stand auf hoher Küste“.`Gerhart Hauptmann im Dritten Reich. Propyläen Verlag, Berlin 2009. 382 S. zahlreiche Abb., 25,60 Euro

Es bedarf wohl der Kompetenz eines herausragenden Literatur- und Theaterwissenschaftlers wie Peter Sprengel, eine Analyse des politischen Standortes eines bedeutenden deutschen Dichters der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu wagen
 

Von: (KK)

 

Bücher und Medien

Sonntag, 20 Juni 2010

Harald Roth/Konrad Gündisch: Fünfkirchen/Pécs. Geschichte einer Europäischen Kulturhauptstadt. Böhlau Verlag, Wien 2010. 170 S., 19,90 Euro

Mehr als fünf Kirchen

An der rund 2000jährigen Geschichte von Fünfkirchen (ungarisch Pécs) könne Europa im kleinen abgelesen werden, heißt es auf dem Buchrücken der ersten dieser beiden Neuerscheinungen zum Kulturhauptstadtjahr der südungarischen Architekturschönheit.

Von: (KK)

 

Böhmerwaldseminar in Klattau

Sonntag, 20 Juni 2010
Das Böhmerwaldseminar ist eine grenzüberschreitende deutsch-tschechische Veranstaltung der kulturellen Breitenarbeit, in der kulturgeschichtliche Kenntnisse über die böhmischen Länder vermittelt werden. Es findet dieses Jahr zum neunten Mal statt, wobei die Veranstaltungsorte regelmäßig wechseln. In diesem Jahr ist das westböhmische Klattau/Klatovy, auch als Eingangstor zum Böhmerwald bezeichnet, Veranstaltungsort.

Von: (KK)

 

Ehrenzeichen der Republik Polen für Horst Milde

Sonntag, 20 Juni 2010

Am 8. Mai 2010 erhielt der ehemalige niedersächsische Landtagspräsident Horst Milde aus der Hand des polnischen Ministers für Kultur und nationales Erbe, Bogdan Zdrojewski, das Ehrenzeichen der Republik Polen für Verdienste um die polnische Kultur.

Die Auszeichnung wurde Horst Milde an historischer Stelle, dem früheren königlichen Breslauer Schloß, vom Minister überreicht.

Von: (KK)

 
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