Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1295

Überstehen, verstehen, erzählen

Sonntag, 20 Juni 2010

Zur Erinnerung an Adam Zielinski

Den Schriftsteller Adam Zielinski lernte ich im Herbst 2001 kennen. Im Wieser Verlag, mir damals schon ein besonders lieber Verlag mit wichtigen Büchern, war „Jan war Jossele“ erschienen. Die ersten drei Geschichten waren, was ich damals noch nicht wußte, konstitutiv für Adams Lebensgeschichte.

Von: Ulrich Schmidt (KK)

Bild: Wieser Verlag
 

Literatur und Kunst

Samstag, 10 Juli 2010

Schriftsteller diskutieren über Vertrautheit und Fremde beim internationalen Bildhauersymposium „Kunst – Natur – Dörfer“ in Beratzhausen

Schlagworte wie Migration und europäische Integration, aber auch Globalisierung und die Banken- bzw. Wirtschafts- und Finanzkrise standen im Zentrum der Podiumsdiskussion zum Thema „Vertrautheit und Fremde – auf dem Weg nach Europa“ am 25. Juni im Bürgersaal des Zehentstadels in Beratzhausen.

Von: Markus Bauer (KK)

Am Tisch, mit Fragen reich gedeckt (v. l.): Johann Lippet, Christine Riedl-Valder, Horst Samson, Bernhard Setzwein
 

Georg Dehio-Kulturpreis

Samstag, 10 Juli 2010
Das Deutsche Kulturforum östliches Europa lobt im Jahr 2011 wieder den Georg Dehio-Kulturpreis aus. Mit dieser vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bernd Neumann, dotierten Auszeichnung ehrt das Deutsche Kulturforum östliches Europa besondere Leistungen in der Erforschung, Bewahrung und Präsentation von Zeugnissen des gemeinsamen kulturellen Erbes in jenen Regionen des östlichen Europa, in denen im Laufe der Geschichte auch Deutsche gelebt haben, sowie herausragendes Engagement für gegenseitiges Verständnis und interkulturellen Dialog.

Von: (KK)

 

Böhmen auf französisch

Samstag, 10 Juli 2010
Es ist kaum möglich, diese überaus inhaltsreiche, faktendichte Dissertation von Ségolène Plyer im einzelnen zu analysieren. Immerhin legt sie in zwei Bänden 730 Seiten Text mit zahlreichen Anmerkungen vor, die den Leser herausfordern.

Von: (KK)

 

Vier Zeiten – und was für welche…

Samstag, 10 Juli 2010

Friedrich Winter: Bischof Karl von Scheven (1882–1954) – ein pommersches Pfarrerleben in vier Zeiten. Wichern Verlag, Berlin 2009, 272 S., 19,80 Euro

Unerschrocken wandte sich Karl von Scheven, der spätere Bischof der Pommerschen Evangelischen Kirche, 1937 in einem Rundbrief gegen die nationalsozialistische Irrlehre an seine Mitbrüder, und 1953 verteidigte er die Evangelische Studentengemeinde von Greifswald gegen kommunistische Übergriffe.

Von: (KK)

 


 

Bücher und Medien

Samstag, 10 Juli 2010

Hans-Ulrich Minke – Joachim Kuropka – Horst Milde (Hg.); „Fern vom Paradies – aber voller Hoffnung“. Vertriebene werden neue Bürger im Oldenburger Land. Isensee Verlag, Oldenburg 2009, 420 S., viele Abb., brosch., 19.80 Euro

Als es auch keine Selbstverständlichkeit gab

In den letzten Jahren erschienen viele Abhandlungen über die Ankunft und Aufnahme von Heimatvertriebenen aus den Ostgebieten, und es ist sehr zu begrüßen, daß dies gerade auch für das Gebiet der ehemaligen sowjetischen Besatzungszone Deutschlands bzw. der DDR gilt, in dem dieses Thema zu den Tabus gehörte und Zusammenschlüsse von Ostvertriebenen unterbunden waren.

Von: (KK)

Literaturpreis der Künstlergilde

Samstag, 10 Juli 2010
Die Künstlergilde schreibt ihren alljährlichen Literaturwettbewerb in den Sparten Lyrik und Kurzprosa aus. Ein Thema ist nicht vorgegeben. Teilnahmeberechtigt sind sowohl Mitglieder der Künstlergilde als auch Nichtmitglieder. Verlangt werden drei bisher unveröffentlichte Gedichte beziehungsweise ein Prosastück im Umfang von bis zu drei Seiten.

Von: (KK)

 

Bücherburg

Samstag, 10 Juli 2010

Als sublimiertes Andenken an ihre Kirchenburgen haben die Siebenbürger Sachsen am Neckar viele Regalmeter Schrifttum aufgebaut

Erst nachdem sich Christian Rother weiße Handschuhe übergestreift hat, holt er das Reformationsbüchlein von Johannes Honterus mit einem Vorwort von Melanchthon aus dem Jahr 1543 aus dem Regal.

Von: Dieter Göllner (KK)

Bis zur Decke ist es nicht mehr weit, und die Arbeit geht weiter
 

Baltischer noch: Exil-Balten

Samstag, 10 Juli 2010

Darüber und über vieles sonst lernten die Besucher des 8. Baltischen Seminars an der Universität Libau/Liepaja

Das 8. Baltische Seminar an der Universität in Liepaja/Libau, durchgeführt vom Deutschbaltisch-Estnischen Förderverein, zeichnete sich in diesem Jahr durch besonders interessante Vorträge von hohem Niveau aus, die von international renommierten Wissenschaftlern gehalten wurden.

Von: Babette Baronin v. Sass (KK)

Heimatleuchten, das Gegenteil von Heimleuchten: Libau strahlt
 

Kinderhand macht Wahrheit bekannt

Samstag, 10 Juli 2010

Mit Briefen und Reisen haben Schüler aus Dillenburg mit bewirkt, daß die Stadt Aussig a.d.E./Usti n.L. sich zu ihrer Vergangenheit bekennt

Wer heute über die Beneschbrücke in Aussig geht, sieht dort am Geländer der  flußabwärts gewandten Seite eine Gedenktafel angebracht. Zweisprachig trägt sie die einfache Inschrift: „Zum Gedenken an die Opfer der Gewalt vom 31. Juli 1945“.

Von: Gerolf Fritsche (KK)

Bild: der Autor
 

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