Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1298

Deutsches Polen-Institut und Technische Universität Darmstadt

Freitag, 10 September 2010

Das Deutsche Polen-Institut (DPI) und die Technische Universität Darmstadt werden ihre Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Weiterbildung intensivieren. Beide Partner unterzeichneten einen entsprechenden Vertrag.
 

Von: (KK)

Nicht nur sichtlich, auch anschaulich präsent

Freitag, 10 September 2010

Die Sudetendeutschen in einer Ausstellung in Waldkraiburg

Das dunkle Kapitel Vertreibung sei endlich abzuschließen! Diesen und ähnlichen Ansichten, die das Thema des Verlustes der Heimat der Sudetendeutschen und anderer Deutscher aus den Ostgebieten unter den Teppich kehren wollen, müsse entgegengewirkt werden.

Von: Hans Gärtner (KK)

Das Lächeln von einst im Scheinwerferlicht von heute: Blick in die Ausstellung 
 

Der Breslauer Pulver-„Turm von Siloah“

Freitag, 10 September 2010

Eine zur Tradition gewordene Predigt erinnerte im 18. Jahrhundert alljährlich an eine Katastrophe vom 21. Juni 1749

„Predigt am Gedächtniß Tage des vor 48 Jahren zersprengten Pulver Thurms gehalten d. 21 Junius 1797 von David Gottfried Gerhard, Königl. Ober Consistorial Rath u. Inspector.“ Das so beeindruckend überschriebene 28seitige Manuskript, das auf Seite 29 die Notiz trägt: „Fried. Wilh. Simon/Anno 1810/den 22ten Juli“, ist wahrscheinlich das Originalmanuskript, denn ein Kopist hätte nicht so viele Korrekturen vermerkt.

Von: Karl-Ludwig Barkhausen (KK)

Städtische Pracht oder gottloses Gepränge? Breslau nach Loeillot  
 

Von Habsburg bis Hohenzollern, Ost bis West

Freitag, 10 September 2010

Mit weitem Blick, katholischer Gesinnung und schlesischem Mutterwitz: Franz Graf von Ballestrem im Deutschen Reichstag

In den Jahren von 1871 bis 1933, in denen der Deutsche Reichstag bestand, war er 20 Jahre „in schlesischer Hand“. Franz Graf von Ballestrem (Zentrumspartei) amtierte von 1898 bis 1906 und Paul Löbe (SPD) von 1920 mit einer kleinen Unterbrechung bis 1932. Beide sind hervorragende Beispiele für die Vielfalt an bedeutenden Persönlichkeiten, die Schlesien hervorgebracht hat.

Von: Helmut Neubach (KK)

Er setzte Zeichen – auch per Glockenton 
 

Gemeinschaft evangelischer Schlesier

Freitag, 10 September 2010

Vom 1. bis zum 3 Oktober 2010 erinnert die Gemeinschaft evangelischer Schlesier (Hilfskomitee) e.V. mit einer besonderen Gedenkveranstaltung in Wiesbaden, Hotel Oranien, an ihren Weg und Einsatz seit ihrer Gründung im Jahr 1950. Im Zusammenhang damit lädt der Verein für Schlesische Kirchengeschichte e. V. vom 29. September bis zum 1. Oktober 2010 zu seiner Jahresarbeitstagung ebenfalls nach Wiesbaden ein.

Von: (KK)

Die Gezeiten des freiheitlichen Geistes

Freitag, 10 September 2010

Die Pressegeschichte der pommerschen Provinzhaupt- stadt Stettin ist ein Abbild der Geburtswehen einer modernen Öffentlichkeit

Zu Zeiten, da man sich vor Börsennachrichten kaum noch retten kann, ist es vielleicht angebracht, an andere zu erinnern: Vor 175 Jahren erschien am 14. August 1835 die erste Ausgabe der „Börsen-Nachrichten der Ost-See“ als „Allgemeines Journal für Schiffahrt, Handel und Industrie jeder Art“.

Von: Hans-Gerd Warmann (KK)

Der Bau nicht gerade bescheiden, die Werbung nicht gerade geschickt, dahinter aber stand der Wille zu einem demokratisch verfaßten Gemeinwesen
 

Mythologische Bastelstuben

Freitag, 10 September 2010

Wie aus den Kriegern von Tannenberg nationale Wackeldackel wurden oder Des Pudels polnischer und deutscher Kern

Zunächst eine Klarstellung: Das historische Schlachtfeld liegt zwischen den drei ostpreußischen Dörfern Tannenberg, Ludwigsdorf und Grünfelde – Grünfelde hei ßt auf polnisch Grunwald, Ludwigsdorf Lodwigowo und Tannenberg Stebark. Die Polen sprechen stets von der „Schlacht von Grunwald“.

Von: Sigismund Freiherr von Zedlitz (KK)

Flagge als Fanal: das erbeutete Banner des Hochmeisters, nach einer Zeichnung von Jan Dlugosz 
 

„Grenzgänger“ gehen weiter

Freitag, 10 September 2010

Die Robert Bosch Stiftung unterstützt in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin Autoren bei den Recherchen für deutschsprachige Veröffentlichungen, die Mittel-, Ost- und Südosteuropa als Thema grenzüberschreitend und für ein breites Publikum aufbereiten.

Von: (KK)

 

An der Wupper Nogat und Memel beschworen

Freitag, 10 September 2010

„Kleines Ostpreußenfest“ auf Schloß Burg

Das diesjährige „Kleine Ostpreußenfest“ der in Nordrhein-Westfalen ansässigen Landsleute hat auf Schloß Burg an der Wupper im Gedenken an die Volksabstimmung vor 90 Jahren stattgefunden. Die Bewohner der Abstimmungsgebiete Ost- und Westpreußens waren nach den Bestimmungen des Versailler Vertrages damals aufgerufen, sich an die Wahlurnen zu begeben, um über die staatliche Zugehörigkeit ihrer Heimat zu entscheiden.

Von: Dieter Göllner (KK)

 

„Das Liebste und das Sterben“

Freitag, 10 September 2010

Der schlesische DDR-Schriftsteller Günter Görlich ist tot

Am 14. Juli 2010 verstarb in einem Hospiz in Berlin-Lichtenberg der DDR-Schriftsteller Günter Görlich. Geboren am 6. Januar 1928 in der schlesischen Hauptstadt Breslau, wurde er 1944 noch als Flakhelfer eingezogen und geriet 1945 in sowjetrussische Gefangenschaft. Aus dem Kriegsgefangenenlager im nördlichen Ural, wo er im Steinkohlebergbau eingesetzt war, kehrte er 1949 nach Ostberlin zurück, wurde zunächst Bauarbeiter und 1950 „Volkspolizist“.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

 
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