Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1298

Literatur und Kunst

Freitag, 10 September 2010

Bodenlos ist der doppelte Boden

George Saiko hat in Wien die Nazis überlebt, jetzt lebt
die Erinnerung an ihn wieder auf

Ein ewiges Rätsel der Geistesgeschichte ist, wie das eine in Vergessenheit gerät, das andere wiederaufersteht, womit Menschen ebenso gemeint sind wie Bücher. Englisch prägnant wurde dies zum geflügelten Wort: „Some books are undeservedly forgotten, non are undeservedly remembered.“ (Manche Bücher werden zu Unrecht vergessen, zu Unrecht in Erinnerung gerufen werden keine.)

Von: Krzysztof Fedorowicz, Izabela Taraszczuk (KK)

Das Foto ist schlecht, das Bild ist gut. Und erst die Blicke…
 

Verortet: deutsche Literatur

Freitag, 10 September 2010

Eine Ausstellung über Gedenkorte der deutschsprachigen Literatur in Südosteuropa wurde im September 2009 im Fünfkirchner Lenau-Haus eröffnet. András F. Balogh, Dozent am Germanistischen Institut der Loránd-Eötvös-Universität Budapest, hatte die Idee und auch die Initiative ergriffen, diese Orte unter die Lupe zu nehmen und sie anhand eines Registers systematisch aufzuarbeiten.
 

Von: (KK)

 

„Carmen“ und „Rigoletto“ auf deutsch im sowjetischen Lager

Freitag, 10 September 2010

Seit einiger Zeit liegt nun der 3. Band der Karl-Kurt-Klein-Reihe vor, der im Klausenburger Universitätsverlag erschienen ist. Als Autor zeichnet der verdienstvolle Banater Germanist und Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Horst Fassel, Tübingen. Begründet wurde diese wissenschaftliche Bücherreihe im Jahr 2002 mit dem Tagungsband „Zur Geschichte des deutschsprachigen Theaters in Südosteuropa im 20. Jahrhundert“.
 

Von: Claus Stephani (KK)

 

Bücher und Medien

Freitag, 10 September 2010

Der scharfe Blick des Zeichners und der Scharfblick der Forscherin

Manch langer Weg bringt viel Ertrag. Im 18. Jahrhundert ging Friedrich Bernhard Werner (geboren 1690 in Kamenz, gestorben 1776 in Breslau) den beschwerlichen Gang durch ganz Mitteleuropa.

Von: Stephan Kaiser (KK)

 

Ausstellung zu Umsiedlungen „ins Reich“ in München

Freitag, 10 September 2010

Das Haus des Deutschen Ostens München bietet im 40. Jahr seiner Gründung die Eröffnung der Ausstellung zu den Umsiedlungen „ins Reich“ 1939/1940 im historischen Kontext an. Anlaß ist der 70. Jahrestag. Im Mittelpunkt stehen die Umsiedlung der Buchenlanddeutschen im Spätherbst und Winter 1940 und die Folgen für diese Gemeinschaft.
 

Von: Luzian Geier (KK)

 

Deutsches Polen-Institut und Technische Universität Darmstadt

Freitag, 10 September 2010

Das Deutsche Polen-Institut (DPI) und die Technische Universität Darmstadt werden ihre Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Weiterbildung intensivieren. Beide Partner unterzeichneten einen entsprechenden Vertrag.
 

Von: (KK)

Nicht nur sichtlich, auch anschaulich präsent

Freitag, 10 September 2010

Die Sudetendeutschen in einer Ausstellung in Waldkraiburg

Das dunkle Kapitel Vertreibung sei endlich abzuschließen! Diesen und ähnlichen Ansichten, die das Thema des Verlustes der Heimat der Sudetendeutschen und anderer Deutscher aus den Ostgebieten unter den Teppich kehren wollen, müsse entgegengewirkt werden.

Von: Hans Gärtner (KK)

Das Lächeln von einst im Scheinwerferlicht von heute: Blick in die Ausstellung 
 

Der Breslauer Pulver-„Turm von Siloah“

Freitag, 10 September 2010

Eine zur Tradition gewordene Predigt erinnerte im 18. Jahrhundert alljährlich an eine Katastrophe vom 21. Juni 1749

„Predigt am Gedächtniß Tage des vor 48 Jahren zersprengten Pulver Thurms gehalten d. 21 Junius 1797 von David Gottfried Gerhard, Königl. Ober Consistorial Rath u. Inspector.“ Das so beeindruckend überschriebene 28seitige Manuskript, das auf Seite 29 die Notiz trägt: „Fried. Wilh. Simon/Anno 1810/den 22ten Juli“, ist wahrscheinlich das Originalmanuskript, denn ein Kopist hätte nicht so viele Korrekturen vermerkt.

Von: Karl-Ludwig Barkhausen (KK)

Städtische Pracht oder gottloses Gepränge? Breslau nach Loeillot  
 

Von Habsburg bis Hohenzollern, Ost bis West

Freitag, 10 September 2010

Mit weitem Blick, katholischer Gesinnung und schlesischem Mutterwitz: Franz Graf von Ballestrem im Deutschen Reichstag

In den Jahren von 1871 bis 1933, in denen der Deutsche Reichstag bestand, war er 20 Jahre „in schlesischer Hand“. Franz Graf von Ballestrem (Zentrumspartei) amtierte von 1898 bis 1906 und Paul Löbe (SPD) von 1920 mit einer kleinen Unterbrechung bis 1932. Beide sind hervorragende Beispiele für die Vielfalt an bedeutenden Persönlichkeiten, die Schlesien hervorgebracht hat.

Von: Helmut Neubach (KK)

Er setzte Zeichen – auch per Glockenton 
 

Gemeinschaft evangelischer Schlesier

Freitag, 10 September 2010

Vom 1. bis zum 3 Oktober 2010 erinnert die Gemeinschaft evangelischer Schlesier (Hilfskomitee) e.V. mit einer besonderen Gedenkveranstaltung in Wiesbaden, Hotel Oranien, an ihren Weg und Einsatz seit ihrer Gründung im Jahr 1950. Im Zusammenhang damit lädt der Verein für Schlesische Kirchengeschichte e. V. vom 29. September bis zum 1. Oktober 2010 zu seiner Jahresarbeitstagung ebenfalls nach Wiesbaden ein.

Von: (KK)

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