Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1298

An der Wupper Nogat und Memel beschworen

Freitag, 10 September 2010

„Kleines Ostpreußenfest“ auf Schloß Burg

Das diesjährige „Kleine Ostpreußenfest“ der in Nordrhein-Westfalen ansässigen Landsleute hat auf Schloß Burg an der Wupper im Gedenken an die Volksabstimmung vor 90 Jahren stattgefunden. Die Bewohner der Abstimmungsgebiete Ost- und Westpreußens waren nach den Bestimmungen des Versailler Vertrages damals aufgerufen, sich an die Wahlurnen zu begeben, um über die staatliche Zugehörigkeit ihrer Heimat zu entscheiden.

Von: Dieter Göllner (KK)

 

„Das Liebste und das Sterben“

Freitag, 10 September 2010

Der schlesische DDR-Schriftsteller Günter Görlich ist tot

Am 14. Juli 2010 verstarb in einem Hospiz in Berlin-Lichtenberg der DDR-Schriftsteller Günter Görlich. Geboren am 6. Januar 1928 in der schlesischen Hauptstadt Breslau, wurde er 1944 noch als Flakhelfer eingezogen und geriet 1945 in sowjetrussische Gefangenschaft. Aus dem Kriegsgefangenenlager im nördlichen Ural, wo er im Steinkohlebergbau eingesetzt war, kehrte er 1949 nach Ostberlin zurück, wurde zunächst Bauarbeiter und 1950 „Volkspolizist“.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

 

Märchenonkel, frei von Onkelhaftigkeit

Freitag, 10 September 2010

Zum Tod des generationenübergreifenden Erzählers Josef Holub

Es war nur ein kurzer Nachruf in der Fellbacher Zeitung vom 12. Juli: „Der bekannte Jugendbuchautor Josef Holub aus Großerlach-Grab ist jetzt nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 83 Jahren gestorben.“ Welch einen Verlust sein Tod aber für die Literatur bedeutet, wird man erst später ermessen können.

Von: Eckhard Scheld (KK)

Bild: der Verlag 

Literatur und Kunst

Freitag, 10 September 2010

Bodenlos ist der doppelte Boden

George Saiko hat in Wien die Nazis überlebt, jetzt lebt
die Erinnerung an ihn wieder auf

Ein ewiges Rätsel der Geistesgeschichte ist, wie das eine in Vergessenheit gerät, das andere wiederaufersteht, womit Menschen ebenso gemeint sind wie Bücher. Englisch prägnant wurde dies zum geflügelten Wort: „Some books are undeservedly forgotten, non are undeservedly remembered.“ (Manche Bücher werden zu Unrecht vergessen, zu Unrecht in Erinnerung gerufen werden keine.)

Von: Krzysztof Fedorowicz, Izabela Taraszczuk (KK)

Das Foto ist schlecht, das Bild ist gut. Und erst die Blicke…
 

Verortet: deutsche Literatur

Freitag, 10 September 2010

Eine Ausstellung über Gedenkorte der deutschsprachigen Literatur in Südosteuropa wurde im September 2009 im Fünfkirchner Lenau-Haus eröffnet. András F. Balogh, Dozent am Germanistischen Institut der Loránd-Eötvös-Universität Budapest, hatte die Idee und auch die Initiative ergriffen, diese Orte unter die Lupe zu nehmen und sie anhand eines Registers systematisch aufzuarbeiten.
 

Von: (KK)

 

„Carmen“ und „Rigoletto“ auf deutsch im sowjetischen Lager

Freitag, 10 September 2010

Seit einiger Zeit liegt nun der 3. Band der Karl-Kurt-Klein-Reihe vor, der im Klausenburger Universitätsverlag erschienen ist. Als Autor zeichnet der verdienstvolle Banater Germanist und Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Horst Fassel, Tübingen. Begründet wurde diese wissenschaftliche Bücherreihe im Jahr 2002 mit dem Tagungsband „Zur Geschichte des deutschsprachigen Theaters in Südosteuropa im 20. Jahrhundert“.
 

Von: Claus Stephani (KK)

 

Bücher und Medien

Freitag, 10 September 2010

Der scharfe Blick des Zeichners und der Scharfblick der Forscherin

Manch langer Weg bringt viel Ertrag. Im 18. Jahrhundert ging Friedrich Bernhard Werner (geboren 1690 in Kamenz, gestorben 1776 in Breslau) den beschwerlichen Gang durch ganz Mitteleuropa.

Von: Stephan Kaiser (KK)

 

Ausstellung zu Umsiedlungen „ins Reich“ in München

Freitag, 10 September 2010

Das Haus des Deutschen Ostens München bietet im 40. Jahr seiner Gründung die Eröffnung der Ausstellung zu den Umsiedlungen „ins Reich“ 1939/1940 im historischen Kontext an. Anlaß ist der 70. Jahrestag. Im Mittelpunkt stehen die Umsiedlung der Buchenlanddeutschen im Spätherbst und Winter 1940 und die Folgen für diese Gemeinschaft.
 

Von: Luzian Geier (KK)

 

Deutsches Polen-Institut und Technische Universität Darmstadt

Freitag, 10 September 2010

Das Deutsche Polen-Institut (DPI) und die Technische Universität Darmstadt werden ihre Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Weiterbildung intensivieren. Beide Partner unterzeichneten einen entsprechenden Vertrag.
 

Von: (KK)

Nicht nur sichtlich, auch anschaulich präsent

Freitag, 10 September 2010

Die Sudetendeutschen in einer Ausstellung in Waldkraiburg

Das dunkle Kapitel Vertreibung sei endlich abzuschließen! Diesen und ähnlichen Ansichten, die das Thema des Verlustes der Heimat der Sudetendeutschen und anderer Deutscher aus den Ostgebieten unter den Teppich kehren wollen, müsse entgegengewirkt werden.

Von: Hans Gärtner (KK)

Das Lächeln von einst im Scheinwerferlicht von heute: Blick in die Ausstellung 
 

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