Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1299

Die Bühne zum Bild machen

Donnerstag, 30 September 2010

Helmut Stürmer hat auf den Brettern, die die Welt bedeuten, eine eigene gestaltet

„Eine atemberaubende Neuinterpretation“; „eine der besten Aufführungen, die ich seit langer Zeit gesehen habe“; „grandioses Theaterereignis“. Uneingeschränkte Elogen der Presse für einen modernen „Faust“, vorgestellt vom Nationaltheater Sibiu (Hermannstadt, Siebenbürgen) beim Edinburgh Festival 2009. Die ungewöhnliche Inszenierung, in der freien Bearbeitung des Regisseurs Silviu Purcarete, wurde in einem Flugzeug-Hangar gespielt.

Von: Avram Rotenberg (KK)

Bild: Internet 
 

„Paris bezauberte mich“

Donnerstag, 30 Donnerstag 2010

Die so große wie strenge Käthe Kollwitz gewann dem Charme der Metropole besonderen Reiz ab

Zu seinem 25jährigen Jubiläum zeigt das Käthe Kollwitz Museum Köln in einer rund 140 Werke umfassenden Ausstellung Käthe Kollwitz im Kreise von Impressionisten und Neoimpressionisten. Käthe Kollwitz (1867–1945), eine der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, war beeindruckt von der französischen Kunstmetropole, die sie 1901 und 1904 besuchte.

Von: Kulturreport (KK)

Fragend, selbstbewußt: Selbstbildnis
 

Immerfort etwas „herauszugeben“

Donnerstag, 30 September 2010

Zum Tod des unermüdlichen Poeten und Übersetzers, Künstlers und Mitkünstlers Ludvik Kundera

Die Lebenslust des 1920 in Brünn/Brno geborenen Ludvik Kundera, Cousin des Romanciers Milan Kundera, spiegelte sich in einer Vielzahl seiner Aktivitäten. Er war Dichter, kongenialer Übersetzer, Theatermensch, Maler, leidenschaftlicher Teetrinker, aber auch Experte für alkoholische Destillate.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde der junge Student Ludvik Kundera zum Arbeitseinsatz nach Berlin-Spandau verpflichtet, wo er nur knapp dem Tod entging. Erste schriftstellerische Versuche stammen bereits aus dieser Zeit.

Von: Volker Strebel (KK)

Bild: Archiv 
 

Literatur und Kunst

Donnerstag, 30 Donnerstag 2010

Wo ein Wille ist, ist auch eine Vorstellung

Als beides sah Arthur Schopenhauer die Welt – so klar, daß ihm zu hoffen nichts blieb

Der Kaufmannssohn Arthur Schopenhauer, der einmal ein berühmter Philosoph werden sollte, wurde am 22. Februar 1788 in Danzig geboren. Die alte Hansestadt (1361–1669) in der Weichselniederung existierte von 1454 bis 1793 als Freie Stadt unter polnischer Oberhoheit und wurde nach der Zweiten Polnischen Teilung 1793 ins immer mächtiger werdende Königreich Preußen eingegliedert, von 1878 bis 1919 war sie die Hauptstadt Westpreußens.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

Schopenhauer in seinem 70. Lebensjahr. Stich nach einer Photographie von J. Schäfer   
 

Wieviel Halt und Heimat braucht ein Mensch?

Donnerstag, 30 September 2010

Schon der titelgebende Einleitungsessay „Einen Halt suchen“ von Joachim Wittstock, dem diesjährigen Kulturpreisträger des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, wirft die siebenbürgisch-sächsische Grundfrage auf nach einem Halt im Glauben am Beispiel des Reformators und Begründers der selbständigen evangelischen Landeskirche der Siebenbürger Sachsen, Johannes Honterus (1498–1549).

Von: Ingmar Brantsch (KK)

 

Wer die Moral gepachtet hat, braucht keine Wahrheit

Donnerstag, 30 September 2010

Das hätte ein gutes Büchlein über Tschechen, Böhmen und Mähren werden können, wenn beiden Völkern der böhmischen Länder eine gerechte Würdigung zuteil geworden wäre. Das geschieht hier leider nicht, da der Verfasser Österreich­Ungarn negativ bewertet (er spricht sogar von Imperialismus und von Mißachtung der verschiedenen Nationen) und im Gegenzug die tschechoslowakische Republik eines Masaryk und Benes allzu einseitig als „Demokratie“ verklärt, die von den Diktatoren Hitler und Stalin unterworfen und von den Ententemächten Frankreich und England im Stich gelassen worden seien.
 

Von: Rüdiger Goldmann (KK)

 

Kann nicht auch freie Erfindung wahrhaftig sein?

Donnerstag, 30 September 2010

Die vergleichsweise kurze Zeitspanne von Flucht und Vertreibung der angestammten Bevölkerung aus Deutschlands Ostgebieten und aus deutschen Siedlungsgebieten vor und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hat zu individuellen Erlebnisberichten in großer Zahl geführt. Aber kann nicht auch freie Erfindung wahrhaftig sein und Wahrheit enthalten?
 

Von: Stephan Kaiser (KK)


Sorge um Seelsorger

Donnerstag, 30 September 2010

Die Reihe „Arbeiten zur schlesischen Kirchengeschichte“ mit ihrem schönen blau-gelben Umschlag erscheint seit 1988 und wird vom Institut für ostdeutsche Kirchen- und Kulturgeschichte herausgegeben. In dem vorliegenden Band sind, sachlich berechtigt, zwei Untersuchungen vereinigt, die unter der Leitung von Professor Dr. Josef Pilvousek, dem bekannten Kirchenhistoriker der Katholisch- Theologischen Fakultät der Universität Erfurt, entstanden.
 

Von: Hans-Ludwig Abmeier (KK)

 

Bücher und Medien

Donnerstag, 30 September 2010

Gefallen im Krieg des Staates gegen die Bürger

Wenn sich die Sonne in den 1970er und 1980er Jahren im Westen neigte, haben viele rumänische Staatsbürger, aber auch manch ein Deutscher aus der DDR die Flucht über die Westgrenze Rumäniens gewagt. Stacheldraht und die Donau, Schießbefehl und Folter haben sie nicht abgeschreckt. Der Drang nach Freiheit war so groß, daß sie ihr Leben riskierten.

Von: (KK)

 

Ostkirche, Außenstelle West

Donnerstag, 30 September 2010

Ursprünglich für russische Kurgäste: orthodoxe Kirche Bad Ems

Mit der Hand bis zur Fußspitze verneigen sich die Gläubigen vor dem schmucken orthodoxen Gotteshaus am Lahnufer von Bad Ems, um sich dann immer wieder zu bekreuzigen.

Am Eingang der Kirche der Heiligen Märtyrerin Alexandra empfängt sie Tatjana Winter, schon an ihrem Vornamen als Deutsche aus Rußland zu erkennen.
 

Von: Norbert Matern (KK)

Jetzt versammeln sich vornehmlich Rußlanddeutsche oder deren Angehörige, ab und zu aber auch „hochpreisige“ Russen unter der vergoldeten Kuppel
 

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