Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1301

Literatur und Kunst

Mittwoch, 10 November 2010

„Landnahme“ im Allgäu

Bei den Wangener Gesprächen kreist seit 60 Jahren das schlesische „Zauberwort“ des Joseph von Eichendorff

Vom 23. bis zum 26. September fanden in diesem Jahr in Wangen im Allgäu die 60. Wangener Gespräche statt. Der Höhepunkt der Tagung des Wangener Kreises – Gesellschaft für Literatur und Kunst Der Osten e. V. war, wie alljährlich, die Verleihung des Eichendorff-Literaturpreises.
 

Von: Johannes Rasim (KK)

Man muß kein Taugenichts sein, um in würdigen Bezug zu dem Freiherrn aus Lubowitz gebracht zu werden: Monika Taubitz, eingerahmt von Dieter Hildebrandt (l.) und
Christoph Hein
 

Karl-Dedecius-Jünger

Mittwoch, 10 November 2010

Zum fünften Mal lädt die Robert Bosch Stiftung polnische und deutsche Übersetzer ein, sich um den Karl-Dedecius-Preis zu bewerben. Die Auszeichnung wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut Darmstadt vergeben und geht zugleich an einen deutschen und einen polnischen Übersetzer.

Von: (KK)

   

Bücher und Medien

Mittwoch, 10 November 2010

Die Sorge um die Seele ist auch politisch

Im März 1945 kehrte der Militärpfarrer Schaffran nicht zu seiner Division zurück, er hielt nach einer Aussprache mit dem Breslauer Festungskommandanten den Dienst in seiner Pfarrgemeinde und bei den verwundeten Soldaten für wichtiger. Nach der Kapitulation am 6. Mai 1945 begab er sich freiwillig in sowjetrussische Gefangenschaft, um die Soldaten nicht allein zu lassen.

Von: Hans-Ludwig Abmeier (KK)

 

Bücher und Medien

Mittwoch, 10 November 2010

Weichsel und Warthe zum Wieder- und Weiterlesen

Themenschwerpunkt in diesem Jahrgang ist das 65jährige Bestehen der Hilfskomitees, einer wichtigen Basis der Landsmannschaft Weichsel–Warthe. Die Titelbilder des Jahrbuchs nehmen Bezug auf die in den vergangenen Jahrzehnten geleistete Arbeit der kirchlichen Organisationen. Auch das Kalendarium nimmt sich des Titelthemas an und zeigt auf den Monatsseiten Bilder zu kirchlichen Persönlichkeiten und Arbeiten.

Von: (KK)


 

Den Namen wird man sich merken müssen

Mittwoch, 10 November 2010

„Herta Müller und ihr frühes Umfeld“ am Heiligenhof

Die Akademie Mitteleuropa e. V. veranstaltet vom 28. November bis zum 2. Dezember in der Bildungs- und Begegnungsstätte Heiligenhof in Bad Kissingen eine Tagung für Germanistikstudenten und -doktoranden aus Deutschland und Ostmitteleuropa mit dem Schwerpunktthema „Herta Müller und ihr frühes Umfeld“.

Von: (KK)

 

„Abends auf dem Berg“ am Rhein

Mittwoch, 10 November 2010

Der Deutsch-Rumänische Kulturkreis in Köln beschäftigt sich mit rumänischer Lyrik, aber auch mit ganz und gar Unlyrischem

Ein doppeltes Paul-Celan-Gedenken – mit Anni-Lorei Mainka und Andrei Baleanu als Referenten – war das Thema eines aktuellen Treffens des Deutsch-Rumänischen Kulturkreises „Dialog“ in Köln. Seit mehr als zehn Jahren finden hier die Treffen dieses originellen Gesprächskreises statt, der sich zum Ziel gesetzt hat, einen Beitrag zur Förderung rumänischer und deutscher Kultur zu leisten, im Sinne der traditionellen Beziehungen zwischen dem deutschen Sprachraum und Rumänien.

Von: Avram Rotenberg (KK)

Welt(kriegs)bürger

Mittwoch, 10 November 2010

Warum Harry Mulisch kein deutscher Schriftsteller war

Am 30. Oktober verstarb in Amsterdam im Alter von 83 Jahren der niederländische Schriftsteller Harry Mulisch, dessen Vater Sudetendeutscher war, an einem Krebsleiden. Der Autor, der mit seinen Romanen „Das Attentat“ (1982) und „Die Entdeckung des Himmels“ (1992) bekannt wurde, wuchs in Haarlem bei seinen Eltern auf, die 1926 geheiratet hatten und sich 1936 scheiden ließen.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

 

Anfassen, Auffassen

Mittwoch, 10 November 2010

Gabriele Hornig über ihr Verständnis von Kunst

Gabriele Hornig war bis 2005 Redakteurin beim WDR, 1981 Stadtschreiberin in Bad Harzburg und wurde beim Erzählerwettbewerb der Stiftung Ostdeutscher Kulturrat ausgezeichnet. In den letzten Jahren widmet sie sich fast ausschließlich der Malerei. Geboren wurde die Künstlerin 1945 in Altweistritz/ Schlesien. Nach der Vertreibung fand die Familie in Plettenberg im Sauerland eine neue Heimat.

Von: (KK)

„Das Gemalte bin ich“, und die vor dem Gemälde ist sie: Gabriele Hornig vor ihrem Werk „Das Ziel“
 

Ihr Ernst gönnt sich keine Metaphern

Mittwoch, 10 November 2010

Renata Schumann erhält den Andreas-Gryphius-Preis

Die Schriftstellerin und Journalistin Renata Schumann, die in diesem Herbst mit dem Andreas-Gryphius-Preis der Künstlergilde ausgezeichnet wird, ist auch den Lesern unserer Zeitschrift wohlbekannt. Um so interessanter ist es, sie einmal durch eine „fremde“ Stimme vorstellen zu lassen, in der gleichwohl eine ganz besondere Empathie mitklingt.

Von: Dietrich Pätzold (KK)

Die Tasten, die die Welt bedeuten: Renata Schumann hat nie darauf gespielt, sondern sich immer an ihnen abgearbeitet
 

Der Mensch ist kein Ausstellungsstück

Mittwoch, 10 November 2010

Wenngleich die Geschichte ihn selten als Subjekt behandelt, sollte deren museale Darstellung es versuchen

Die Medien verkünden es täglich: Millionen von Menschen befinden sich auf der Flucht oder werden vertrieben. Für 2008 sprach man von knapp 43 Millionen registrierten Flüchtlingen und Vertriebenen. Wie kann nun das Schicksal der Betroffenen museal dargestellt werden? – In Berlin fand eine  aufsehenerregende Konferenz statt, die sich mit dieser Frage beschäftigte.

Von: Arkadiusz Luba (KK)

Den ästhetischen Reiz des Vergänglichen erkundet Bogdan Zukowski mit seinen „Ermländischen Kapellen“ 
 

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