Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1303

Bücher und Medien

Montag, 20 Dezember 2010

Der Heilige Stuhl war auch ein heißer

Der handlich und übersichtlich gestaltete Band dokumentiert die meisten Referate zu den internationalen Beziehungen des Vatikans 1870–1939 des „Ersten Karl Graf Spreti Symposions“, das 2009 in der Katholischen Akademie in München stattfand. Die Karl Graf Spreti Stiftung pflegt die Erinnerung an den 1970 in Guatemala ermordeten deutschen Botschafter.
 

Von: Norbert Matern (KK)

   

Bücher und Medien

Montag, 20 Dezember 2010

Der Mensch sollte dem Menschen zu denken geben

Die Debatte darüber, wie der Begriff Konservativismus inhaltlich bestimmt wird, findet erst seit einigen Jahren mit wahrnehmbarer Deutlichkeit statt. Zwei Gründe neben sicher weiteren sind zu nennen. Die gesellschafts- und politikkritischen Strömungen, die von den 1968 tragenden Generationen ausgingen mit qualitativen Veränderungen im Bewußtsein der Menschen gerade in der Verarbeitung der nationalsozialistischen Diktatur sind überwunden.
 

Von: Karlhein Lau (KK)

 


 

Bücher und Medien

Montag, 20 Dezember 2010

Manch Aufbruch ist für manchen nur ein Bruch

Das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg stellt den Band 41 seiner Schriften vor. Der Titel „Aufbruch und Krise“ bezieht sich auf gegensätzliche Wahrnehmungen der politischen und gesellschaftlichen Situation im östlichen Europa nach dem Ersten Weltkrieg.

Von: (KK)

 
 

Bücher und Medien

Montag, 20 Dezember 2010

Schöne Bescherung vom „Speckpater“

Hörbuch „Danke, Pater Werenfried“

Rechtzeitig zum Weihnachtsfest gibt das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ eine Biographie seines Gründers Pater Werenfried van Straaten als unentgeltliches Hörbuch heraus. Das Hörbuch enthält auf fünf CDs den Inhalt des Buches „Danke, Pater Werenfried“, in dem die Journalistin Eva-Maria Kolmann das Leben des „Speckpaters“ in Briefform beschreibt.
 

Von: (KK)

 

Literatur und Kunst

Montag, 20 Dezember 2010

Der Geschichtsbildner

Zum Tod von Heinrich Pleticha

Als Heinrich Pleticha im September 1924 in dem kleinen Industriestädtchen Warnsdorf zur Welt kam, war die österreichisch-ungarische Monarchie erst seit wenigen Jahren Geschichte, durch die Diktate von Saint-Germain zerschlagen. Das Denkmal Kaiser Josephs II. stand nunmehr auf tschechischem Boden, die 20000 deutschen Einwohner wußten nicht wohin.
 

Von: Hermann Schreiber (KK)

Bild: Archiv
 

Fleiß, Beflissenheit und Flair

Montag, 20 Dezember 2010

Künstlerisch-kreative Sommerferien in Krockow und Elbing

Sommerferien in Polen bei strahlender Sonne – als solche erlebten Jugendliche und Erwachsene drei inspirierende Tage während der Sommer-Werkstatt in Krockow/ Krokowa. Unter den 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren auch Schülerinnen und Lehrerinnen des dortigen Gymnasiums.
 

Von: Marie-Luise Salden (KK)

Kunst macht froh, zumal wenn man sie selbst macht: die werdenden Künstlerinnen und Künstler(chen) vor der Elbinger Galerie
 

„Nachbarin, Euer Fläschchen!“

Montag, 20 Dezember 2010

Ihres ist wohl nicht dabei in Rheinbach, aber viele andere

Der Ausstellungstitel geht auf Goethes „Faust“ zurück . Der „Hilferuf“ der Museumsleiterin Dr. Ruth Fabritius hat sich großer Resonanz erfreut. Das Experiment der Einbeziehung des Publikums in die Vorbereitungsphase ist gelungen. Rund 50 Leihgeberinnen und Leihgeber aus der gesamten Region zwischen Zülpich und Bonn bis hinein in die Eifel waren bereit, sich von ihren gläsernen Kostbarkeiten für die Zeit der Ausstellung (bis 30. Januar 2011) zu trennen.
 

Von: D. G. (KK)

Bild: Glasmuseum Rheinbach
 

Worum es geht, wenn es um alles geht

Montag, 20 Dezember 2010

Der Franz-Werfel-Preisträger David Vondrácek hat das tschechische Fernsehpublikum mit seinem Film zu dieser Frage aufgerüttelt

Die Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen verlieh am 28. November 2010 in der Frankfurter Paulskirche den Franz-Werfel-Menschenrechtspreis. Der Franz-Werfel-Menschenrechtspreis wird an Einzelpersonen, Initiativen oder Gruppen verliehen, die sich gegen die Verletzung von Menschenrechten durch Völkermord, Vertreibung und die bewußte Zerstörung nationaler, ethnischer, rassischer oder religiöser Gruppen gewandt haben. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen. Er ist mit 10000 Euro dotiert.

Von: Eckhard Scheld (KK)

Ein Preis, viele Sympathien: (v. l.) Petr Uhl, Erika Steinbach, David Vondrácek und Gäste
 

Mythos und Metamorphose

Montag, 20 Dezember 2010

Und ihr Meister in der deutschen Gegenwartskunst: Markus Lüpertz

Markus Lüpertz, geboren 1941 in Reichenberg / Liberec, heute Tschechische Republik, zählt zu den wichtigsten Künstlern der Moderne. Seine Malerei gilt als neoexpressionistisch, sein Werk zeichnet sich durch einen freien Umgang mit Zeichen und Motiven aus. Zugleich setzt sich Markus Lüpertz wie kaum ein anderer Künstler theoretisch und künstlerisch mit klassischen Bildthemen auseinander.
 

Von: (KK)

Jeder drapiert sich, so gut er kann: Markus Lüpertz Bilder
 

Die Troppauer Sicht von Troppau in Ratingen

Montag, 20 Dezember 2010

Partnerausstellung im Oberschlesischen Landesmuseum

Um den hohen Stellenwert der Zusammenarbeit mit Kulturinstitutionen in Polen und Tschechien hervorzuheben, hat das Oberschlesische Landesmuseum im Jahre 2009 die neue Ausstellungsreihe „Unsere Partner stellen sich vor“ initiiert.

Von: Dieter Göllner (KK)

Blick in die Ausstellung
 

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