Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1303

Literatur und Kunst

Montag, 20 Dezember 2010

Der Geschichtsbildner

Zum Tod von Heinrich Pleticha

Als Heinrich Pleticha im September 1924 in dem kleinen Industriestädtchen Warnsdorf zur Welt kam, war die österreichisch-ungarische Monarchie erst seit wenigen Jahren Geschichte, durch die Diktate von Saint-Germain zerschlagen. Das Denkmal Kaiser Josephs II. stand nunmehr auf tschechischem Boden, die 20000 deutschen Einwohner wußten nicht wohin.
 

Von: Hermann Schreiber (KK)

Bild: Archiv
 

Fleiß, Beflissenheit und Flair

Montag, 20 Dezember 2010

Künstlerisch-kreative Sommerferien in Krockow und Elbing

Sommerferien in Polen bei strahlender Sonne – als solche erlebten Jugendliche und Erwachsene drei inspirierende Tage während der Sommer-Werkstatt in Krockow/ Krokowa. Unter den 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren auch Schülerinnen und Lehrerinnen des dortigen Gymnasiums.
 

Von: Marie-Luise Salden (KK)

Kunst macht froh, zumal wenn man sie selbst macht: die werdenden Künstlerinnen und Künstler(chen) vor der Elbinger Galerie
 

„Nachbarin, Euer Fläschchen!“

Montag, 20 Dezember 2010

Ihres ist wohl nicht dabei in Rheinbach, aber viele andere

Der Ausstellungstitel geht auf Goethes „Faust“ zurück . Der „Hilferuf“ der Museumsleiterin Dr. Ruth Fabritius hat sich großer Resonanz erfreut. Das Experiment der Einbeziehung des Publikums in die Vorbereitungsphase ist gelungen. Rund 50 Leihgeberinnen und Leihgeber aus der gesamten Region zwischen Zülpich und Bonn bis hinein in die Eifel waren bereit, sich von ihren gläsernen Kostbarkeiten für die Zeit der Ausstellung (bis 30. Januar 2011) zu trennen.
 

Von: D. G. (KK)

Bild: Glasmuseum Rheinbach
 

Worum es geht, wenn es um alles geht

Montag, 20 Dezember 2010

Der Franz-Werfel-Preisträger David Vondrácek hat das tschechische Fernsehpublikum mit seinem Film zu dieser Frage aufgerüttelt

Die Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen verlieh am 28. November 2010 in der Frankfurter Paulskirche den Franz-Werfel-Menschenrechtspreis. Der Franz-Werfel-Menschenrechtspreis wird an Einzelpersonen, Initiativen oder Gruppen verliehen, die sich gegen die Verletzung von Menschenrechten durch Völkermord, Vertreibung und die bewußte Zerstörung nationaler, ethnischer, rassischer oder religiöser Gruppen gewandt haben. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen. Er ist mit 10000 Euro dotiert.

Von: Eckhard Scheld (KK)

Ein Preis, viele Sympathien: (v. l.) Petr Uhl, Erika Steinbach, David Vondrácek und Gäste
 

Mythos und Metamorphose

Montag, 20 Dezember 2010

Und ihr Meister in der deutschen Gegenwartskunst: Markus Lüpertz

Markus Lüpertz, geboren 1941 in Reichenberg / Liberec, heute Tschechische Republik, zählt zu den wichtigsten Künstlern der Moderne. Seine Malerei gilt als neoexpressionistisch, sein Werk zeichnet sich durch einen freien Umgang mit Zeichen und Motiven aus. Zugleich setzt sich Markus Lüpertz wie kaum ein anderer Künstler theoretisch und künstlerisch mit klassischen Bildthemen auseinander.
 

Von: (KK)

Jeder drapiert sich, so gut er kann: Markus Lüpertz Bilder
 

Die Troppauer Sicht von Troppau in Ratingen

Montag, 20 Dezember 2010

Partnerausstellung im Oberschlesischen Landesmuseum

Um den hohen Stellenwert der Zusammenarbeit mit Kulturinstitutionen in Polen und Tschechien hervorzuheben, hat das Oberschlesische Landesmuseum im Jahre 2009 die neue Ausstellungsreihe „Unsere Partner stellen sich vor“ initiiert.

Von: Dieter Göllner (KK)

Blick in die Ausstellung
 

Dialog erinnern, um ihn zu führen

Montag, 20 Dezember 2010

Die Tschechische und die Deutsche Bischofskonferenz feiern in Prag jüngste Vergangenheit, die auch in Zukunft jung erhalten werden muß

Bald nach der Samtenen Revolution und der Errichtung demokratischer Strukturen in der damaligen Tschechoslowakei tauschten im Laufe des Jahres 1990 die Tschechoslowakische und die Deutsche Bischofskonferenz in einem Briefwechsel ihre Gedanken zur jüngsten Vergangenheit aus.

Von: Markus Bauer (KK)

Staatsminister Ludwig Spaenle, Ackermann- Vorsitzender Martin Kastler, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Außenminister Karel Schwarzenberg, Erzbischof Dominik Duka und Bischof Joachim Reinelt
 

Bleibende Verantwortung für die deutsche Kultur im östlichen Europa

Montag, 20 Dezember 2010

60 Jahre OKR

Trotz aller Schwierigkeiten im Jahre 2010 soll wenigstens an seinem Ende der Tatsache gedacht werden, daß vor 60 Jahren in einer viel schwereren Zeit als der unsrigen beherzte Frauen und Männer den Mut und die Tatkraft fanden, den Ostdeutschen Kulturrat zu gründen und damit ein Werk zu beginnen, dem aus der heutigen Sicht unendlich viel zu verdanken ist.

Von: Klaus Weigelt und Roswitha Wisnierwski unter Mitarbeit von Georg Aescht (KK)

Damals war der Stolz berechtigt, ob die Hoffnung es heute ist, wird sich zeigen: Sonderdienst von 1989
 

Forschen um des Glaubens willen

Montag, 20 Dezember 2010

Ausschreibung des Kardinal-Bertram-Stipendiums

Die Kardinal-Bertram-Stiftung fördert in Verbindung mit dem Institut für ostdeutsche Kirchen- und Kulturgeschichte e. V. die Erforschung der schlesischen Kirchengeschichte. Es gewährt jährlich zwei Kardinal-Bertram-Stipendien in Höhe von je 2000 Euro, um Forschungsreisen in Archive innerhalb und außerhalb der Bundesrepublik Deutschland zu ermöglichen.
 

Von: (KK)

Abwesend anwesend. Istallation von Peter Jacobi
 

Vitrinenphantasien

Montag, 20 Dezember 2010

Tiefenfurter Porzellan im Haus Schlesien

Der im Jahre 1939 rund 1350 Einwohner zählende niederschlesische Ort Tiefenfurt, der einst den Kreisen Görlitz und Bunzlau zugeordnet war, ist durch seinen Poststempel „Tiefenfurter Porzellan ist weltbekannt“ weit über die Grenzen hinweg berühmt geworden. Das Museum für schlesische Landeskunde von Königswinter-Heisterbacherrott hat den Stempelnamen als Ausstellungstitel gewählt und zeigte die bisher größte Ausstellung mit Tiefenfurter Porzellan.
 

Von: (KK)

Ob das Jubelpaar gejubelt hat ob des Glanzes? Sammler und Ausstellungskuratoren tun es
 

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