Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1304

Bücher und Medien

Dienstag, 25 Januar 2011

Im schlesischen Bücherbergwerk

In diesem Band sind die gelehrte und die wissenschaftliche Literatur zu den verschiedenen Gebieten des Buch- und Bibliothekswesens in Schlesien verzeichnet. Aufgeführt und kommentiert sind selbständige und unselbständige Arbeiten für alle schlesischen Orte, die von der Forschung erfaßt wurden. Der Berichtszeitraum reicht von 1601 bis 2009; gesammelt ist die Literatur zu dem Zeitraum von 1475 bis etwa 1800.

Von: (KK)

 

Literatur und Kunst

Dienstag, 25 Januar 2011

Monumentum Pomeranorum

In Stettin wurde die Pommersche Bibliothek, die ehemalige Stadtbücherei, an der Grünen Schanze wiedereröffnet

Die festliche Neueröffnung der ältesten Bibliothek Stettins, der ehemaligen Stadtbücherei der pommerschen Provinzhauptstadt, an der Grünen Schanze, der heutigen Dworcowa 8, wurde zu einem bedeutenden kulturellen Ereignis.

Von: Hans-Gerd Warmann (KK)

 

Die ehemalige Schule ist jetzt eine Schule auch des Wissens um Pommerns deutsche Vergangenheit: das renovierte Bibliotheksgebäude
 

Literatur und Kunst

Dienstag, 25 Januar 2011

Nicht übersehen, was da ist

Darum bemüht sich die Künstlerwerkstatt im Düsseldorfer Gerhart-Hauptmann-Haus mit unübersehbarem Erfolg

Es war wieder ein schöner Abend für alle, zu dem die Künstlerwerkstatt im Gerhart-Hauptmann-Haus Düsseldorf eingeladen hatte. Die Bildwerke der zur Eröffnung anwesenden Künstlerinnen Karin Flörsheim, Chemnitz/Düsseldorf, und Gabriele Hornig, Schlesien/Köln, verwandelten den Ausstellungssaal in der Bismarckstraße in eine Sinfonie leuchtender Farben und bewegter Strukturen mit herausgestellter Symbolik.

Von: (KK)

Denkt jemand an Mynheer Peeperkorn? Zu verdenken ist es ihm nicht: Gabriele Hornig, Gerhart Hauptmann II
 

Literatur und Kunst

Dienstag, 25 Januar 2011

Literatur, von Menschen über Menschen gemacht

Herta Müller erfährt leidvoll, wie ihr großer Roman plattester Aktenevidenz gegenübergestellt wird

Eine Ausstellung über Leben und Werk einer lebenden Schriftstellerin – kein leichtes Unterfangen. Als Dr. Reinhard Wittmann, Leiter des Literaturhauses München, Ernest Wichner fragt, ob er, langjähriger Freund und Begleiter Herta Müllers sowie Leiter des Literaturhauses Berlin, eine Ausstellung über die Nobelpreisträgerin kuratieren würde, braucht dieser etwas Bedenkzeit. Zu Recht. Erinnert sich doch jeder an Literaturhaus-Ausstellungen, sehr gelungene zwar, aber über verstorbene Persönlichkeiten. Ausstellungen über Paul Celan beispielsweise, jenen Poeten, von dem man auch sagen kann:

Von: Ingeborg Szöllösi (KK)

„Ich ist eine andere“, titelte die „Kulturpolitische Korrespondenz“ zu Herta Müllers Roman „Atemschaukel“. Daß auch dessen Hauptgestalt ein anderer ist als Oskar Pastior und selbst Oskar Pastior vielen ein anderer werden würde als noch vor einem Jahr, das alles bleibt Herta Müller noch zu erzählen
 

„Visionäres Kernanliegen“

Dienstag, 25 Januar 2011

Die europäische Relevanz der ostdeutschen Kultur

Meinungs- und Bewußtseinsbildung im öffentlichen Raum sind komplexe, oft nur schwer durchschaubare, vielfach von divergierenden Interessen bestimmte Phänomene. So hatten Flucht und Vertreibung ebenso wie Geschichte und Kultur in den Vertreibungsgebieten mehr als andere Themenbereiche nach dem Zweiten Weltkrieg jahrzehntelang unter öffentlichen Stimmungsschwankungen zu leiden.

Von: Klaus Weigelt (KK)

Das Einfache, das schwer zu machen ist: aufeinander zugehen und dabei die Spannung des Brückenbogens aushalten, wie Siegbert Amler es zeigt
 

Begriffe, greifbar

Dienstag, 25 Dezember 2011

Der Grafiker und Bildhauer Siegbert Amler aus Hirschberg in Schlesien erhält das Verdienstkreuz am Bande

Der Bildhauer und Grafiker Siegbert Amler wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Siegbert Amler, 1929 in Hirschberg/Schlesien geboren, konnte nach der Vertreibung, 19jährig, eine Lehre als Holzbildhauer in Wolfenbüttel beginnen und nahm Zeichenunterricht bei Professor Ehlers in Detmold. Ab 1954 studierte er an der Werkkunstschule in Flensburg und legte das Staatsexamen ab.

Von: Idis B. Hartmann (KK)

Himmel, Hallig – Holz. Doch nicht nach dem Stabreim trachtet Siegbert Amler, sondern nach dem Reim der künstlerischen Form auf die Wirklichkeit der Gegenstände und Gedanken
 

Ost-Ost-Grenze

Dienstag, 25 Januar 2011

Was die „Bruderstaaten“ DDR und CSSR unter Brüderlichkeit verstanden, ist Thema des deutsch-tschechischen Geschichtsbuches

Jaroslav Zapletal, Erdkundelehrer im nordwestböhmischen Falkenau an der Eger (Sokolov), war in den 1970er Jahren mal kurz, ganz kurz in der DDR. Er lief von Graslitz (Kraslice) in Richtung Klingenthal über die grüne Grenze, nur um sich so ein Schild mit „Halt! Staatsgrenze! Passieren verboten!“ der Deutschen zu schnappen, und schaffte es heil wieder zurück. Dabei hatte die CSSR ihre Grenze zum Arbeiter-und-Bauern-Staat strenger bewacht als jene zu Polen.

Von: Marius Koity (KK)

Denkmal der Richtungs- und Ratlosigkeit: „Petit monument“, fotografiert von Petr Velkoborsky

„Grundsteine im Gepäck“

Dienstag, 25 Januar 2011

Der Schriftsteller Matthias Kneip und der Bildhauer Stanislaw Wysocki erhalöten den Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen 2011

Der Regensburger Schriftsteller und Mitarbeiter am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt, Dr. Matthias Kneip, erhält den Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen 2011. Uwe Schünemann, Niedersachsens Minister für Inneres und Sport, hat die Preisträger bekanntgegeben, der Schriftsteller Matthias Kneip und der Bildhauer Stanislaw Wysocki wurden von einer unabhängigen Jury aus Deutschland und Polen gewählt.

Von: (KK)

 

Der gebrochene Widerstand der Standbilder

Dienstag, 25 Januar 2010

Die Königsberger Statuen von Kant und Friedrich I. wurden zum Stoff von Legenden und wahrscheinlich zum Rohstoff für Sowjetdenkmäler

Die Publizistin Marion Gräfin Dönhoff versicherte immer wieder, daß die von Christian Daniel Rauch geschaffene und 1857 bei Hermann Gladenbeck in Berlin-Friedrichshagen gegossene Bronzestatue Immanuel Kants in Königsberg auf dem Paradeplatz vor der Neuen Universität nach dem britischen Luftangriff am 30. August 1944 von ihr „auf Wunsch des Königsberger Kulturbetreuers im Herbst 1944 ohne den Sockel in Friedrichstein in Empfang genommen und im Park an sicherer Stelle aufgestellt“ wurde.

Von: Heinrich Lange (KK)

Oberbaurat Hans Gerlach
 

Das Baltikum leuchtet – wem?

Dienstag, 25 Januar 2011

Stadtschreiber-Stipendium des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Reval/Tallinn

Das Deutsche Kulturforum östliches Europa schreibt in Zusammenarbeit mit der estnischen Hauptstadt Reval/Tallinn und dem Estnischen Schriftstellerverband die Stelle eines Stadtschreibers/einer Stadtschreiberin in der Europäischen Kulturhauptstadt aus. Es ist nach Danzig/Gdansk 2009 (Sabrina Janesch) und Fünfkirchen/Pécs 2010 (Maike Wetzel) die dritte Station dieses Stipendiums.

Von: (KK)

 
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