Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1304

Bildungsweg als Heimweg

Dienstag, 25 Januar 2011

Ein mährischer Historiker wird mährischer Ehrenbürger

Auspitz in Südmähren, erstmals 1303 urkundlich erwähnt und 1572 von Kaiser Maximilian II. zur Stadt erhoben, kann auf eine von Deutschen geprägte Geschichte von mindestens 650 Jahren zurückblicken. Zu den berühmten Bürgern der Stadt zählt Wenzel Freiherr von Ebner-Eschenbach (1743–1820), der Schwiegervater der Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) und die 1929 geborene, heute in Wien lebende Schriftstellerin Ilse Tielsch, Verfasserin einer Romantrilogie 1980/88 über die Vertreibung der Deutschen aus Mähren.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)


Politik als Zwang zum fatalen Abenteuer

Dienstag, 25 Januar 2011

Der „Heiligenhof“ bietet Menschen ein Forum, die seinerzeit mehr oder minder erfolgreich versucht haben, den Eisernen Vorhang zu lüpfen

Die Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ veranstaltet vom 18. bis zum 20. Februar erneut eine Wochenendtagung „Fluchtgeschichten – Illegale Grenzübertritte aus Rumänien, der DDR und anderen Ostblockstaaten“. Hierbei sind insbesondere Personen eingeladen, die eine Flucht über den Eisernen Vorhang gewagt haben, denen diese Flucht geglückt ist oder die dabei scheiterten.

Von: (KK)

Wenn man sich aus dem „Schwarzen Quadrat“ etwas wegdenkt, kann man sich vieles hinzudenken: Gabriele Hornig, Malewitsch trifft Chagall
 

Erzählen

Dienstag, 25 Januar 2011

Die älteste soziale und kulturbildende Kommunikationsform der Menschheit ist das Erzählen. Es entspricht dem menschlichen Bedürfnis, Erfahrungen zu teilen und an künftige Generationen weiterzugeben, es befördert das Erinnern, regt die Phantasie an, macht den Menschen kreativ und drückt sein Streben nach Lebenssinn aus.

Von: (KK)

 

Leugnen

Dienstag, 25 Januar 2011

Die EU-Justizkommissarin Viviane Reding wurde in einem gemeinsamen Brief der Außenminister Litauens, Lettlands, Ungarns, Rumäniens, Bulgariens und der Tschechischen Republik aufgefordert, sich für ein Verbot der „Billigung, Leugnung und Verharmlosung der Verbrechen“ totalitärer Diktaturen einzusetzen.

Von: (KK)

 

Bücher und Medien

Dienstag, 25 Januar 2011

Hier steht, was man ahnt, aber wissen sollte

Trotz aller Schwierigkeiten im Jahre 2010 soll wenigstens an seinem Ende der Tatsache gedacht werden, daß vor 60 Jahren in einer viel schwereren Zeit als der unsrigen beherzte Frauen und Männer den Mut und die Tatkraft fanden, den Ostdeutschen Kulturrat zu gründen und damit ein Werk zu beginnen, dem aus der heutigen Sicht unendlich viel zu verdanken ist.

Von: Klaus Weigelt und Roswitha Wisnierwski unter Mitarbeit von Georg Aescht (KK)

 

Bücher und Medien

Dienstag, 25 Januar 2011

Drum denke, wem Gedenken gegeben

Trotz aller Schwierigkeiten im Jahre 2010 soll wenigstens an seinem Ende der Tatsache gedacht werden, daß vor 60 Jahren in einer viel schwereren Zeit als der unsrigen beherzte Frauen und Männer den Mut und die Tatkraft fanden, den Ostdeutschen Kulturrat zu gründen und damit ein Werk zu beginnen, dem aus der heutigen Sicht unendlich viel zu verdanken ist.

Von: Klaus Weigelt und Roswitha Wisnierwski unter Mitarbeit von Georg Aescht (KK)

Damals war der Stolz berechtigt, ob die Hoffnung es heute ist, wird sich zeigen: Sonderdienst von 1989
 

Bücher und Medien

Dienstag, 25 Januar 2011

Nacherzählend nahegebracht

Mit großem Eifer und vorbildlicher Akkuratesse erforscht Sigismund Freiherr von Zedlitz die Geschichte seines über 700 Jahre in Schlesien beheimateten Geschlechtes. Dafür liefert er jetzt wieder einen Beleg, indem er den Bericht über die Pilgerreise seines Ahnen nach Jerusalem veröffentlicht, der erstmals 1894 in der „Zeitschrift des Deutschen Palästina-Vereins“ erschienen und daher kaum noch greifbar ist.

Von: Sigismund Freiherr von Zedlitz (KK)

 

Bücher und Medien

Dienstag, 25 Januar 2011

Im schlesischen Bücherbergwerk

In diesem Band sind die gelehrte und die wissenschaftliche Literatur zu den verschiedenen Gebieten des Buch- und Bibliothekswesens in Schlesien verzeichnet. Aufgeführt und kommentiert sind selbständige und unselbständige Arbeiten für alle schlesischen Orte, die von der Forschung erfaßt wurden. Der Berichtszeitraum reicht von 1601 bis 2009; gesammelt ist die Literatur zu dem Zeitraum von 1475 bis etwa 1800.

Von: (KK)

 

Literatur und Kunst

Dienstag, 25 Januar 2011

Monumentum Pomeranorum

In Stettin wurde die Pommersche Bibliothek, die ehemalige Stadtbücherei, an der Grünen Schanze wiedereröffnet

Die festliche Neueröffnung der ältesten Bibliothek Stettins, der ehemaligen Stadtbücherei der pommerschen Provinzhauptstadt, an der Grünen Schanze, der heutigen Dworcowa 8, wurde zu einem bedeutenden kulturellen Ereignis.

Von: Hans-Gerd Warmann (KK)

 

Die ehemalige Schule ist jetzt eine Schule auch des Wissens um Pommerns deutsche Vergangenheit: das renovierte Bibliotheksgebäude
 

Literatur und Kunst

Dienstag, 25 Januar 2011

Nicht übersehen, was da ist

Darum bemüht sich die Künstlerwerkstatt im Düsseldorfer Gerhart-Hauptmann-Haus mit unübersehbarem Erfolg

Es war wieder ein schöner Abend für alle, zu dem die Künstlerwerkstatt im Gerhart-Hauptmann-Haus Düsseldorf eingeladen hatte. Die Bildwerke der zur Eröffnung anwesenden Künstlerinnen Karin Flörsheim, Chemnitz/Düsseldorf, und Gabriele Hornig, Schlesien/Köln, verwandelten den Ausstellungssaal in der Bismarckstraße in eine Sinfonie leuchtender Farben und bewegter Strukturen mit herausgestellter Symbolik.

Von: (KK)

Denkt jemand an Mynheer Peeperkorn? Zu verdenken ist es ihm nicht: Gabriele Hornig, Gerhart Hauptmann II
 

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