Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1304

Erzählen

Dienstag, 25 Januar 2011

Die älteste soziale und kulturbildende Kommunikationsform der Menschheit ist das Erzählen. Es entspricht dem menschlichen Bedürfnis, Erfahrungen zu teilen und an künftige Generationen weiterzugeben, es befördert das Erinnern, regt die Phantasie an, macht den Menschen kreativ und drückt sein Streben nach Lebenssinn aus.

Von: (KK)

 

Leugnen

Dienstag, 25 Januar 2011

Die EU-Justizkommissarin Viviane Reding wurde in einem gemeinsamen Brief der Außenminister Litauens, Lettlands, Ungarns, Rumäniens, Bulgariens und der Tschechischen Republik aufgefordert, sich für ein Verbot der „Billigung, Leugnung und Verharmlosung der Verbrechen“ totalitärer Diktaturen einzusetzen.

Von: (KK)

 

Bücher und Medien

Dienstag, 25 Januar 2011

Hier steht, was man ahnt, aber wissen sollte

Trotz aller Schwierigkeiten im Jahre 2010 soll wenigstens an seinem Ende der Tatsache gedacht werden, daß vor 60 Jahren in einer viel schwereren Zeit als der unsrigen beherzte Frauen und Männer den Mut und die Tatkraft fanden, den Ostdeutschen Kulturrat zu gründen und damit ein Werk zu beginnen, dem aus der heutigen Sicht unendlich viel zu verdanken ist.

Von: Klaus Weigelt und Roswitha Wisnierwski unter Mitarbeit von Georg Aescht (KK)

 

Bücher und Medien

Dienstag, 25 Januar 2011

Drum denke, wem Gedenken gegeben

Trotz aller Schwierigkeiten im Jahre 2010 soll wenigstens an seinem Ende der Tatsache gedacht werden, daß vor 60 Jahren in einer viel schwereren Zeit als der unsrigen beherzte Frauen und Männer den Mut und die Tatkraft fanden, den Ostdeutschen Kulturrat zu gründen und damit ein Werk zu beginnen, dem aus der heutigen Sicht unendlich viel zu verdanken ist.

Von: Klaus Weigelt und Roswitha Wisnierwski unter Mitarbeit von Georg Aescht (KK)

Damals war der Stolz berechtigt, ob die Hoffnung es heute ist, wird sich zeigen: Sonderdienst von 1989
 

Bücher und Medien

Dienstag, 25 Januar 2011

Nacherzählend nahegebracht

Mit großem Eifer und vorbildlicher Akkuratesse erforscht Sigismund Freiherr von Zedlitz die Geschichte seines über 700 Jahre in Schlesien beheimateten Geschlechtes. Dafür liefert er jetzt wieder einen Beleg, indem er den Bericht über die Pilgerreise seines Ahnen nach Jerusalem veröffentlicht, der erstmals 1894 in der „Zeitschrift des Deutschen Palästina-Vereins“ erschienen und daher kaum noch greifbar ist.

Von: Sigismund Freiherr von Zedlitz (KK)

 

Bücher und Medien

Dienstag, 25 Januar 2011

Im schlesischen Bücherbergwerk

In diesem Band sind die gelehrte und die wissenschaftliche Literatur zu den verschiedenen Gebieten des Buch- und Bibliothekswesens in Schlesien verzeichnet. Aufgeführt und kommentiert sind selbständige und unselbständige Arbeiten für alle schlesischen Orte, die von der Forschung erfaßt wurden. Der Berichtszeitraum reicht von 1601 bis 2009; gesammelt ist die Literatur zu dem Zeitraum von 1475 bis etwa 1800.

Von: (KK)

 

Literatur und Kunst

Dienstag, 25 Januar 2011

Monumentum Pomeranorum

In Stettin wurde die Pommersche Bibliothek, die ehemalige Stadtbücherei, an der Grünen Schanze wiedereröffnet

Die festliche Neueröffnung der ältesten Bibliothek Stettins, der ehemaligen Stadtbücherei der pommerschen Provinzhauptstadt, an der Grünen Schanze, der heutigen Dworcowa 8, wurde zu einem bedeutenden kulturellen Ereignis.

Von: Hans-Gerd Warmann (KK)

 

Die ehemalige Schule ist jetzt eine Schule auch des Wissens um Pommerns deutsche Vergangenheit: das renovierte Bibliotheksgebäude
 

Literatur und Kunst

Dienstag, 25 Januar 2011

Nicht übersehen, was da ist

Darum bemüht sich die Künstlerwerkstatt im Düsseldorfer Gerhart-Hauptmann-Haus mit unübersehbarem Erfolg

Es war wieder ein schöner Abend für alle, zu dem die Künstlerwerkstatt im Gerhart-Hauptmann-Haus Düsseldorf eingeladen hatte. Die Bildwerke der zur Eröffnung anwesenden Künstlerinnen Karin Flörsheim, Chemnitz/Düsseldorf, und Gabriele Hornig, Schlesien/Köln, verwandelten den Ausstellungssaal in der Bismarckstraße in eine Sinfonie leuchtender Farben und bewegter Strukturen mit herausgestellter Symbolik.

Von: (KK)

Denkt jemand an Mynheer Peeperkorn? Zu verdenken ist es ihm nicht: Gabriele Hornig, Gerhart Hauptmann II
 

Literatur und Kunst

Dienstag, 25 Januar 2011

Literatur, von Menschen über Menschen gemacht

Herta Müller erfährt leidvoll, wie ihr großer Roman plattester Aktenevidenz gegenübergestellt wird

Eine Ausstellung über Leben und Werk einer lebenden Schriftstellerin – kein leichtes Unterfangen. Als Dr. Reinhard Wittmann, Leiter des Literaturhauses München, Ernest Wichner fragt, ob er, langjähriger Freund und Begleiter Herta Müllers sowie Leiter des Literaturhauses Berlin, eine Ausstellung über die Nobelpreisträgerin kuratieren würde, braucht dieser etwas Bedenkzeit. Zu Recht. Erinnert sich doch jeder an Literaturhaus-Ausstellungen, sehr gelungene zwar, aber über verstorbene Persönlichkeiten. Ausstellungen über Paul Celan beispielsweise, jenen Poeten, von dem man auch sagen kann:

Von: Ingeborg Szöllösi (KK)

„Ich ist eine andere“, titelte die „Kulturpolitische Korrespondenz“ zu Herta Müllers Roman „Atemschaukel“. Daß auch dessen Hauptgestalt ein anderer ist als Oskar Pastior und selbst Oskar Pastior vielen ein anderer werden würde als noch vor einem Jahr, das alles bleibt Herta Müller noch zu erzählen
 

„Visionäres Kernanliegen“

Dienstag, 25 Januar 2011

Die europäische Relevanz der ostdeutschen Kultur

Meinungs- und Bewußtseinsbildung im öffentlichen Raum sind komplexe, oft nur schwer durchschaubare, vielfach von divergierenden Interessen bestimmte Phänomene. So hatten Flucht und Vertreibung ebenso wie Geschichte und Kultur in den Vertreibungsgebieten mehr als andere Themenbereiche nach dem Zweiten Weltkrieg jahrzehntelang unter öffentlichen Stimmungsschwankungen zu leiden.

Von: Klaus Weigelt (KK)

Das Einfache, das schwer zu machen ist: aufeinander zugehen und dabei die Spannung des Brückenbogens aushalten, wie Siegbert Amler es zeigt
 

  Seite 1 von 3 Nächste Seite »