Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1304

„Visionäres Kernanliegen“

Dienstag, 25 Januar 2011

Die europäische Relevanz der ostdeutschen Kultur

Meinungs- und Bewußtseinsbildung im öffentlichen Raum sind komplexe, oft nur schwer durchschaubare, vielfach von divergierenden Interessen bestimmte Phänomene. So hatten Flucht und Vertreibung ebenso wie Geschichte und Kultur in den Vertreibungsgebieten mehr als andere Themenbereiche nach dem Zweiten Weltkrieg jahrzehntelang unter öffentlichen Stimmungsschwankungen zu leiden.

Von: Klaus Weigelt (KK)

Das Einfache, das schwer zu machen ist: aufeinander zugehen und dabei die Spannung des Brückenbogens aushalten, wie Siegbert Amler es zeigt
 

Begriffe, greifbar

Dienstag, 25 Dezember 2011

Der Grafiker und Bildhauer Siegbert Amler aus Hirschberg in Schlesien erhält das Verdienstkreuz am Bande

Der Bildhauer und Grafiker Siegbert Amler wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Siegbert Amler, 1929 in Hirschberg/Schlesien geboren, konnte nach der Vertreibung, 19jährig, eine Lehre als Holzbildhauer in Wolfenbüttel beginnen und nahm Zeichenunterricht bei Professor Ehlers in Detmold. Ab 1954 studierte er an der Werkkunstschule in Flensburg und legte das Staatsexamen ab.

Von: Idis B. Hartmann (KK)

Himmel, Hallig – Holz. Doch nicht nach dem Stabreim trachtet Siegbert Amler, sondern nach dem Reim der künstlerischen Form auf die Wirklichkeit der Gegenstände und Gedanken
 

Ost-Ost-Grenze

Dienstag, 25 Januar 2011

Was die „Bruderstaaten“ DDR und CSSR unter Brüderlichkeit verstanden, ist Thema des deutsch-tschechischen Geschichtsbuches

Jaroslav Zapletal, Erdkundelehrer im nordwestböhmischen Falkenau an der Eger (Sokolov), war in den 1970er Jahren mal kurz, ganz kurz in der DDR. Er lief von Graslitz (Kraslice) in Richtung Klingenthal über die grüne Grenze, nur um sich so ein Schild mit „Halt! Staatsgrenze! Passieren verboten!“ der Deutschen zu schnappen, und schaffte es heil wieder zurück. Dabei hatte die CSSR ihre Grenze zum Arbeiter-und-Bauern-Staat strenger bewacht als jene zu Polen.

Von: Marius Koity (KK)

Denkmal der Richtungs- und Ratlosigkeit: „Petit monument“, fotografiert von Petr Velkoborsky

„Grundsteine im Gepäck“

Dienstag, 25 Januar 2011

Der Schriftsteller Matthias Kneip und der Bildhauer Stanislaw Wysocki erhalöten den Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen 2011

Der Regensburger Schriftsteller und Mitarbeiter am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt, Dr. Matthias Kneip, erhält den Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen 2011. Uwe Schünemann, Niedersachsens Minister für Inneres und Sport, hat die Preisträger bekanntgegeben, der Schriftsteller Matthias Kneip und der Bildhauer Stanislaw Wysocki wurden von einer unabhängigen Jury aus Deutschland und Polen gewählt.

Von: (KK)

 

Der gebrochene Widerstand der Standbilder

Dienstag, 25 Januar 2010

Die Königsberger Statuen von Kant und Friedrich I. wurden zum Stoff von Legenden und wahrscheinlich zum Rohstoff für Sowjetdenkmäler

Die Publizistin Marion Gräfin Dönhoff versicherte immer wieder, daß die von Christian Daniel Rauch geschaffene und 1857 bei Hermann Gladenbeck in Berlin-Friedrichshagen gegossene Bronzestatue Immanuel Kants in Königsberg auf dem Paradeplatz vor der Neuen Universität nach dem britischen Luftangriff am 30. August 1944 von ihr „auf Wunsch des Königsberger Kulturbetreuers im Herbst 1944 ohne den Sockel in Friedrichstein in Empfang genommen und im Park an sicherer Stelle aufgestellt“ wurde.

Von: Heinrich Lange (KK)

Oberbaurat Hans Gerlach
 

Das Baltikum leuchtet – wem?

Dienstag, 25 Januar 2011

Stadtschreiber-Stipendium des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Reval/Tallinn

Das Deutsche Kulturforum östliches Europa schreibt in Zusammenarbeit mit der estnischen Hauptstadt Reval/Tallinn und dem Estnischen Schriftstellerverband die Stelle eines Stadtschreibers/einer Stadtschreiberin in der Europäischen Kulturhauptstadt aus. Es ist nach Danzig/Gdansk 2009 (Sabrina Janesch) und Fünfkirchen/Pécs 2010 (Maike Wetzel) die dritte Station dieses Stipendiums.

Von: (KK)

 

Guter Rat, nicht teuer

Dienstag, 25 Januar 2011

Eine Projektmitarbeiterin des Hauses Schlesien lädt Betreuer schlesischer Heimatstuben und Sammlungen zum kollegialen Austausch

Zur ersten Tagung im Rahmen des Projekts „Beratung schlesischer Heimatsammlugen“ konnten 40 interessierte Teilnehmer im Haus Schlesien begrüßt werden. Die Tagung war Teil eines bundesgeförderten Pilotprojektes zur konkreten Betreuung und Beratung schlesischer Heimatsammlungen. Ziel des Projektes ist, die Sammlungen mit ihrer Fülle an schlesischen Kulturgütern an ihren Entstehungsorten zu erhalten und die ehrenamtlichen Verantwortlichen bei der Lösung drängender Probleme von Nachfolge und Raumsicherung zu unterstützen.

Von: Dorothee Herbert (KK)

Heimatlich, heimelig, wie der junge Oswald Malura „Die elterliche Stube“ dargestellt hat, darf man sich eine moderne Heimatstube nicht vorstellen
 

Der Scherben ist alles andere als eine Scherbe

Dienstag, 25 Januar 2011

Proskauer Glanzstücke des ersteren im Oberschlesischen Landesmuseum Ratingen

„Glanzstücke schlesischer Keramik“ ist der Titel der neuen Sonderausstellung im Oberschlesischen Landesmuseum von Ratingen-Hösel, die den Besuchern einen umfassenden Überblick über die Besonderheiten der schlesischen Fayencen bietet. Wie Museumsdirektor Dr. Stephan Kaiser erklärt, hat es eine solche Präsentation schlesischer Fayencen in Deutschland nach 1945 noch nicht gegeben:

Von: D. G. (KK)

Blütenweiß das Tischtuch, blütenreich die Keramik
 

Erinnerung und Erbauung

Dienstag, 25 Januar 2011

Haus Schlesien widmet sich mit seinen Ausstellungen zum Jahreswechsel disparaten und doch kongruenten Bedürfnissen seiner Besucher

Die einen waren gezwungen, aus Haus und Hof zu fliehen, die anderen wurden dorthin zwangsumgesiedelt. So erlebte das Bartschtal zwischen Militsch und Trachenberg im Schicksalsjahr 1945 zwei unterschiedliche Dramen, das der Deutschen und das der Polen, die jedoch eines gemeinsam hatten: Die Menschen mußten ihre Heimat gegen ihren Willen für immer verlassen.

Von: Dieter Göllner (KK)

Schicksal als Schneewüste: Alfred Gottwald, Exodus
 

Leichtes Holz, zarte Farben

Dienstag, 25 Januar 2011

Marie-Luise Salden zeigt Farbholzschnitte und Papierschöpfungen im Westpreußischen Landesmuseum Münster-Wolbeck

Marie-Luise Salden zeigte im Westpreußischen Landesmuseum zu Münster-Wolbeck Farbholzschnitte und Papierschöpfungen. Die 1939 in Elbing/Westpreußen (heute Elblag in Polen) geborene Künstlerin Marie-Luise Salden gilt als eine international ausgewiesene Spezialistin der Holzschnittkunst. Sie lebt und arbeitet in Troisdorf bei Köln. Beachtenswert ist auch ihr jahrelanges Engagement für den Ausbau des deutsch-polnischen Kulturaustauschs.

Von: (KK)

 
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