Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1304

Der gebrochene Widerstand der Standbilder

Dienstag, 25 Januar 2010

Die Königsberger Statuen von Kant und Friedrich I. wurden zum Stoff von Legenden und wahrscheinlich zum Rohstoff für Sowjetdenkmäler

Die Publizistin Marion Gräfin Dönhoff versicherte immer wieder, daß die von Christian Daniel Rauch geschaffene und 1857 bei Hermann Gladenbeck in Berlin-Friedrichshagen gegossene Bronzestatue Immanuel Kants in Königsberg auf dem Paradeplatz vor der Neuen Universität nach dem britischen Luftangriff am 30. August 1944 von ihr „auf Wunsch des Königsberger Kulturbetreuers im Herbst 1944 ohne den Sockel in Friedrichstein in Empfang genommen und im Park an sicherer Stelle aufgestellt“ wurde.

Von: Heinrich Lange (KK)

Oberbaurat Hans Gerlach
 

Das Baltikum leuchtet – wem?

Dienstag, 25 Januar 2011

Stadtschreiber-Stipendium des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Reval/Tallinn

Das Deutsche Kulturforum östliches Europa schreibt in Zusammenarbeit mit der estnischen Hauptstadt Reval/Tallinn und dem Estnischen Schriftstellerverband die Stelle eines Stadtschreibers/einer Stadtschreiberin in der Europäischen Kulturhauptstadt aus. Es ist nach Danzig/Gdansk 2009 (Sabrina Janesch) und Fünfkirchen/Pécs 2010 (Maike Wetzel) die dritte Station dieses Stipendiums.

Von: (KK)

 

Guter Rat, nicht teuer

Dienstag, 25 Januar 2011

Eine Projektmitarbeiterin des Hauses Schlesien lädt Betreuer schlesischer Heimatstuben und Sammlungen zum kollegialen Austausch

Zur ersten Tagung im Rahmen des Projekts „Beratung schlesischer Heimatsammlugen“ konnten 40 interessierte Teilnehmer im Haus Schlesien begrüßt werden. Die Tagung war Teil eines bundesgeförderten Pilotprojektes zur konkreten Betreuung und Beratung schlesischer Heimatsammlungen. Ziel des Projektes ist, die Sammlungen mit ihrer Fülle an schlesischen Kulturgütern an ihren Entstehungsorten zu erhalten und die ehrenamtlichen Verantwortlichen bei der Lösung drängender Probleme von Nachfolge und Raumsicherung zu unterstützen.

Von: Dorothee Herbert (KK)

Heimatlich, heimelig, wie der junge Oswald Malura „Die elterliche Stube“ dargestellt hat, darf man sich eine moderne Heimatstube nicht vorstellen
 

Der Scherben ist alles andere als eine Scherbe

Dienstag, 25 Januar 2011

Proskauer Glanzstücke des ersteren im Oberschlesischen Landesmuseum Ratingen

„Glanzstücke schlesischer Keramik“ ist der Titel der neuen Sonderausstellung im Oberschlesischen Landesmuseum von Ratingen-Hösel, die den Besuchern einen umfassenden Überblick über die Besonderheiten der schlesischen Fayencen bietet. Wie Museumsdirektor Dr. Stephan Kaiser erklärt, hat es eine solche Präsentation schlesischer Fayencen in Deutschland nach 1945 noch nicht gegeben:

Von: D. G. (KK)

Blütenweiß das Tischtuch, blütenreich die Keramik
 

Erinnerung und Erbauung

Dienstag, 25 Januar 2011

Haus Schlesien widmet sich mit seinen Ausstellungen zum Jahreswechsel disparaten und doch kongruenten Bedürfnissen seiner Besucher

Die einen waren gezwungen, aus Haus und Hof zu fliehen, die anderen wurden dorthin zwangsumgesiedelt. So erlebte das Bartschtal zwischen Militsch und Trachenberg im Schicksalsjahr 1945 zwei unterschiedliche Dramen, das der Deutschen und das der Polen, die jedoch eines gemeinsam hatten: Die Menschen mußten ihre Heimat gegen ihren Willen für immer verlassen.

Von: Dieter Göllner (KK)

Schicksal als Schneewüste: Alfred Gottwald, Exodus
 

Leichtes Holz, zarte Farben

Dienstag, 25 Januar 2011

Marie-Luise Salden zeigt Farbholzschnitte und Papierschöpfungen im Westpreußischen Landesmuseum Münster-Wolbeck

Marie-Luise Salden zeigte im Westpreußischen Landesmuseum zu Münster-Wolbeck Farbholzschnitte und Papierschöpfungen. Die 1939 in Elbing/Westpreußen (heute Elblag in Polen) geborene Künstlerin Marie-Luise Salden gilt als eine international ausgewiesene Spezialistin der Holzschnittkunst. Sie lebt und arbeitet in Troisdorf bei Köln. Beachtenswert ist auch ihr jahrelanges Engagement für den Ausbau des deutsch-polnischen Kulturaustauschs.

Von: (KK)

 

Bildungsweg als Heimweg

Dienstag, 25 Januar 2011

Ein mährischer Historiker wird mährischer Ehrenbürger

Auspitz in Südmähren, erstmals 1303 urkundlich erwähnt und 1572 von Kaiser Maximilian II. zur Stadt erhoben, kann auf eine von Deutschen geprägte Geschichte von mindestens 650 Jahren zurückblicken. Zu den berühmten Bürgern der Stadt zählt Wenzel Freiherr von Ebner-Eschenbach (1743–1820), der Schwiegervater der Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) und die 1929 geborene, heute in Wien lebende Schriftstellerin Ilse Tielsch, Verfasserin einer Romantrilogie 1980/88 über die Vertreibung der Deutschen aus Mähren.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)


Politik als Zwang zum fatalen Abenteuer

Dienstag, 25 Januar 2011

Der „Heiligenhof“ bietet Menschen ein Forum, die seinerzeit mehr oder minder erfolgreich versucht haben, den Eisernen Vorhang zu lüpfen

Die Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ veranstaltet vom 18. bis zum 20. Februar erneut eine Wochenendtagung „Fluchtgeschichten – Illegale Grenzübertritte aus Rumänien, der DDR und anderen Ostblockstaaten“. Hierbei sind insbesondere Personen eingeladen, die eine Flucht über den Eisernen Vorhang gewagt haben, denen diese Flucht geglückt ist oder die dabei scheiterten.

Von: (KK)

Wenn man sich aus dem „Schwarzen Quadrat“ etwas wegdenkt, kann man sich vieles hinzudenken: Gabriele Hornig, Malewitsch trifft Chagall
 

Erzählen

Dienstag, 25 Januar 2011

Die älteste soziale und kulturbildende Kommunikationsform der Menschheit ist das Erzählen. Es entspricht dem menschlichen Bedürfnis, Erfahrungen zu teilen und an künftige Generationen weiterzugeben, es befördert das Erinnern, regt die Phantasie an, macht den Menschen kreativ und drückt sein Streben nach Lebenssinn aus.

Von: (KK)

 

Leugnen

Dienstag, 25 Januar 2011

Die EU-Justizkommissarin Viviane Reding wurde in einem gemeinsamen Brief der Außenminister Litauens, Lettlands, Ungarns, Rumäniens, Bulgariens und der Tschechischen Republik aufgefordert, sich für ein Verbot der „Billigung, Leugnung und Verharmlosung der Verbrechen“ totalitärer Diktaturen einzusetzen.

Von: (KK)

 
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