Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1305

Schreiben vom Brot und von der Welt

Freitag, 25 Februar 2011

Journalistenpreis Osteuropa

„Brot für die Welt“, das evangelische Hilfswerk, und Renovabis, die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa, verleihen in diesem Jahr erstmals gemeinsam den „Journalistenpreis Osteuropa“.

Von: (KK)

 

Literatur und Kunst

Freitag, 25 Februar 2011

Wenn die Atemschaukel stockt

Vom Sagen und vom Versagen – deutschsprachige Schriftsteller unter dem Spektrum totalitärer Systeme

Ähnlich wie Herta Müller in ihrem Roman
„Die Atemschaukel“ dem Leser einiges zumutet, forderte das literaturwissenschaftliche Symposium der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen im Christkönigshaus in Stuttgart-Hohenheim am 22./23. Januar die volle Aufmerksamkeit des Publikums.

Von: Martin Schmidt (KK)

Köpfe der Tagung: Hans-Günther Parplies, Vorsitzender der veranstaltenden Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen …
 

Standbilder der Unbeständigkeit

Freitag, 25 Februar 2011

„Mythos und Metamorphose“ – Einblicke in die Welt des Markus Lüpertz

Schon der Titel der Regensburger Ausstellung mit Bildern und Plastiken von Markus Lüpertz im Kunstforum Ostdeutsche Galerie ist sicher für viele heutige Besucher eher unverständlich denn eine einladende Geste. Was ist ein Mythos? Was ist Metamorphose?

Von: Klaus Weigelt (KK)

Schiff und Fisch, Verschlungenheit und Verschlingen, Vitalität und Monstrosität: Markus Lüpertz
 

Formstrenge Hoffnung

Freitag, 25 Februar 2011

Klaus Seelenmeyer, ein Ostpreuße in Lüneburg

Das Ostpreußische Landesmuseum würdigt mit Klaus Seelenmeyer einen im Vorjahr verstorbenen Bildhauer und Maler, der als gebürtiger Ostpreuße die Schrecken von Krieg und Vertreibung miterlebt und sie sein Künstlerleben lang in Lüneburg zu verarbeiten gesucht hat.

Von: (KK)

Kann denn ein Christuskopf ostpreußisch sein?
 

Die Mühen des Gedächtnisses

Freitag, 25 Februar 2011

Ihnen unterzogen sich Geislinger Alt- und Neubürger schon 1950 und erneut 1993 – mit monumentalem Ergebnis

Das Ostlandkreuz auf der Schildwacht wurde am 2. Juli 1950 geweiht; seit nunmehr 60 Jahren überragt es die Stadt Geislingen und ist in dieser Zeit neben Helfenstein und Ödenturm zu einem der markantesten Wahrzeichen der Fünftälerstadt geworden. „Ostlandkreuze“ wurden in der Nachkriegszeit an vielen Orten in Deutschland errichtet, meist auf Friedhöfen; sie sollen an die Leiden erinnern, die die einst im Osten lebende deutsche Bevölkerung bei ihrer Vertreibung erlitten hat.

Von: Karin Eckert (KK)

Nicht nur hoffen, dafür arbeiten: das Geislinger Ostlandkreuz   
 

Mutige Wünsche

Freitag, 25 Februar 2011

Hat ein christliches Europa Zukunft? Die Prämonstratenser sagen ja und arbeiten seit dem 12. Jahrhundert daran

Nicht nur der mächtige ottonische Dom mit der Grablege Kaiser Ottos I. erinnert in Magdeburg an den Beginn der Ostkolonisation. Zu den ersten, die die Elbe ostwärts überschritten, gehörten die Prämonstratenser, die gerade das Gedenkjahr für ihren vor 875 Jahren gestorbenen Gründer St. Norbert beendet haben.

Von: Norbert Matern (KK)

Der heilige Norbert von Xanten 
 

Räuberischer Held des Fortschritts

Freitag, 25 Februar 2011

„Traum und Trauma“ der Zeit Napoleons und der würgende und erneuernde Zugriff des Korsen auf Europa, dargestellt in Bonn

Mit einer gewissen Regelmäßigkeit gibt es große historische Ausstellungen über Napoleon. Speyer 1998, Wesel 2007 oder zuletzt 2009 die Schallaburg sind Stationen einer Annäherung. Seine Persönlichkeit und sein Wirken sind nicht einfach darzustellen. Ein Rausch an Aktivität und Aktionismus kennzeichnet das Zeitalter, das mit der Französischen Revolution begann.

Von: Stephan Kaiser (KK)

Das brennende Breslau als Fanal: Vincenzo (Vincent) Poiret nach Émile-Jean-Horace Vernet, Einzug Jérôme Bonapartes in Breslau
 

Kakanisch, balkanisch

Freistag, 25 Februar 2011

Temeswar, die Hauptstadt des Banats, und ihr Register zwischen kultureller Ausstrahlung und exotischem Reiz

Das Thema einer banatschwäbischen Kulturtagung im Haus der Donauschwaben in Sindelfingen am 20. und 21. November lautete „Temeswar – das kulturelle Zentrum der Banater Deutschen“.

Von: Ingmar Brantsch (KK)

Der Domplatz bietet nicht nur dem Dom Platz, sondern auch der eigentümlichen Anmutung habsburgisch geprägter Urbanität 
 

Wie Gott in Polen

Freitag, 25 Februar 2011

Der Nachbar lädt in Berlin zum Genießen – und Überlegen

Polen ist Stammgast bei der Internationalen Grünen Woche. Seit 25 Jahren präsentiert das Land seine kulinarischen Leckerbissen in Berlin. In diesem Jahr war Polen sogar das offizielle Partnerland. Die Grüne Woche ist ein großer Publikumsmagnet und bietet daher eine einmalige Chance, viele Verbraucher anzusprechen.

Von: Arkadiusz Luba (KK)

Landwirtschaft ist Hegen und Pflegen, aber auch Beschneiden und Begrenzen. Das wird um so deutlicher, je ursprünglicher, vulgo östlicher sie ist: Christian Fritz, Goldener Käfig
 

Multieuropäerin

Freitag, 25 Februar 2011

Zuzana Finger, Heimatpflegerin der Sudetendeutschen, ist zwischen Blöcken und Vaterländern nicht zerrieben worden, sondern gewachsen

„Im Grunde trauere ich immer noch dem Habsburgerreich nach“, gab die dunkelhaarige Frau im Trachtenjanker auf dem Podium zu. „Die vielen Völker lebten damals vereint unter dem gemeinsamen Dach der Monarchie, und der Untergang hat erst 1914 begonnen“, sagte die Rednerin zum Beifall der großen Zuhörerschar.

Von: Susanne Habel (KK)

Zu pflegen sind nicht Versatzstücke, sondern Inhalte: Zuzana Finger (l.) und Mitstreiterin
 

  Seite 1 von 2 Nächste Seite »