Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1307

Wo die „Wende“ vom Stapel lief

Montag, 25 April 2011

Das Polenmuseum Rapperswil zeigt die Anfänge des  Danziger Widerstandes in Hilpoltstein

Schon 30 Jahre ist es her, daß die Polen gegen das in ihrem Staat herrschende System aufbegehrten. Bereits zuvor, vor allem 1956, 1968 und 1970, zeugten Aufstände von der Unzufriedenheit mit den Regierenden. Letzter Auslöser ist 1980 die Erhöhung der Fleischpreise am 1. August und die Entlassung der darüber Klage führenden Kranführerin Anna Walentynowicz auf der Danziger Leninwerft.

Von: (KK)

Mourir pour Danzig? Non, mais chanter!
Pop-Ikone Grace Jones hatte das Solidarnosc-Zeichen in ihre Ikonographie eingebunden – zum Zeichen der Solidarität
Bild: Museum Schwarzes Roß, Hilpoltstein
 

Literatur und Kunst

Montag, 25 April 2011

Rocken heißt rütteln – und aufrütteln

Wofür lohnt es sich zu leben? „Solang ein Mensch an was glauben kann“, antwortet Peter Maffay, „solang ein Mensch weiter fühlen kann, / solang er kämpft, eine Ewigkeit lang / und auf die Liebe schwört, / ist kein Leben verkehrt. / So lang ist es lebenswert.“ Das ist die hauptsächliche Botschaft des aus Kronstadt/Brasov in Siebenbürgen stammenden deutschen Rockstars.

Von: A. Rotenberg (KK)

Zwei, die es nicht nur wissen wollen, sondern auch tun: Peter Maffay mit seiner Landsfrau Caroline Fernolend aus Deutsch-Weißkirch, die sich für die Revitalisierung Siebenbürgens engagiert 
 

Heimat als Wahrheit

Montag, 25 April 2011

In Oldenburg lebt der Schlesier Horst Milde dieser Wahrheit, wird dafür geehrt und redet darüber

Horst Milde, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg und Präsident des Niedersächsischen Landtages, wurde von der Oldenburgischen Landschaft für seine Verdienste um die von dieser Körperschaft des öffentlichen Rechts vertretenen Belange der niedersächsischen Kulturlandschaft mit dem Ehrenring geehrt.

 

Von: Horst Milde (KK)

Ehrenurkunde, wem Ehre gebührt: Horst Milde (M.) mit seinem Laudator, dem niedersächsischen Landtagspräsidenten Hermann Dinkla (l.), und dem Landschaftspräsidenten Horst-Günter Lucke
 

Literatur und Kunst

Montag, 25 April 2011

Wohin gehen wir?

„Dichters Ort, Dichters Wort“ steht als Titel über den diesjährigen Veranstaltungen der Eislinger Mühlberger-Tage. Der Kunstverein Eislingen, unterstützt von der Stadt, lädt dazu ein, nachzudenken über die vielfältigen Beziehungen von Literatur und Wirklichkeit, speziell von Literatur und den Orten, an denen sie entsteht und von denen sie handelt. Die 9. Mühlberger-Tage finden im Jahr des Eislinger Stadtjubiläums statt.

Von: (KK)

Oskar Kreibich: Josef Mühlberger 
 

Kindheit im späten Licht

Montag, 25 April 2011

Helene Dauters gemalte Erinnerungen

Unter dem Titel „Ostpreußen, wie es war – Kindheitserinnerungen in der Malerei von Helene Dauter“ wurde im Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen eine Kabinettausstellung eröffnet. Das Museum im Barockschloß zeigt Werke der aus Gilge im nördlichen Ostpreußen stammenden Künstlerin.

Von: (KK)

Düne von Nidden  
 

Literatur und Kunst

Montag, 25 April 2011

Anleitung zum bewußten Leben

Hanns Cibulka, der zu den meistgelesenen Schriftstellern der DDR gehörte, wäre am 20. September 2010 neunzig geworden. Aus diesem Anlaß erschien im NOTschriften-Verlag Radebeul ein Gedenkbuch („Ich habe nichts als das Wort“), worin sich namhafte Autoren, u.a. Gerhard Wolf, Uwe Grüning sowie die Tochter des Dichters zu seinem lyrischen Œuvre sowie zu seiner umfangreichen Tagebuchproduktion äußern.

Von: Günter Gerstmann (KK)

Wenn man die Welt nicht mehr versteht, muß man sich ein Bild von ihr machen wie Siegbert Hahn, in dessen „Verlust der Farben“ vieles imaginiert ist, was wir uns derzeit unter Verlust vorstellen 
 

Zwischen zwei Sprachen und vielen Stimmen

Montag, 25 April 2011

Karl-Dedecius-Preis an Esther Kinsky und Ryszard Turczyn

Die Robert Bosch Stiftung zeichnet 2011 zum fünften Mal exzellente polnische und deutsche Übersetzer aus: Dieses Jahr geht der Karl-Dedecius-Preis an Esther Kinsky und Ryszard Turczyn.

Von: (KK)

Doyen der polnisch-deutschen Literaturübersetzung:
Karl Dedecius  
 

Bücher und Medien

Monat, 25 April 2011

Selbst traumatische Erinnerungen können verbinden

Die Premiere eines Kinodokumentarfilms unter dem Titel „Aber das Leben geht weiter“, gefördert mit Mitteln des BKM und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, findet auf dem Neissefilmfestival vom 4. bis zum 8. Mai im deutsch-polnisch-tschechischen Dreiländereck statt. Ab dem 19. Mai wird der Film dann bundesweit in Programmkinos zu sehen sein.

Von: (KK)

 

Wer suchet, der liest

Montag, 25 April 2011

Die Leipziger Buchmesse zeigt wieder, daß der „Osten“ deutscher Kultur weit jenseits von Leipzig liegt

Buchmesse im Jahr des Gedenkens an einen der zwiespältigsten und interessantesten deutschen Dichter: Am 21. November jährt sich der Todestags dieses ungewöhnlichen Dichters aus Preußen zum 200. Mal. Die Wertschätzung Heinrich von Kleists ist auch nach zwei Jahrhunderten derart hoch, daß allein im Vorfeld des Todestages zehn Biographien erschienen sind  

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

Damals hätte man den Blick wohl treuherzig genannt. Heute nicht mehr: Heinrich von Kleist

Bücher und Medien

Monat, 25 April 2011

„… durch vieljährige mühsame Reisen collagiret“

Der 1690 im Kamenzer Stiftsdorf Reichenau geborene, 1776 in Breslau gestorbene Friedrich Bernhard Werner gilt als der „produktivste europäische Ansichtenzeichner der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts“. Er hat, vor allem in jungen Jahren, ganz Mitteleuropa von der Nordsee bis Sizilien und vom Baltikum bis Frankreich durchreist.

Von: Josef Joachim Menzel  (KK)

 
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