Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1308

Von der Selbstbespiegelung zur Selbstreflexion

Mittwoch, 25 Mai 2011

Das ist ein beschwerlicher Weg, von dem auch das 20. Deutsch-tschechische Brünner Symposium handelte

Beim inzwischen 20. Deutsch-tschechischen Brünner Symposium – Dialog in der Mitte Europas, federführend organisiert von der Ackermann-Gemeinde und der Bernard Bolzano Gesellschaft, ging es um die Frage, was europäische Gesellschaften zusammenführt und zusammenhält. Deutlich wurde, daß besonders die gemeinsamen Werte und die gemeinsame Geschichte – freilich mit bisweilen unterschiedlichen Rollen und Erlebnissen – solche verbindende Elemente sein können. 

Von: Markus Bauer (KK)

Die Vorsitzenden der beiden das Symposium organisierenden Verbände: MdEP Martin Kastler, Senatsvizepräsident Dr. Petr Pithart, und Botschafter a. D. Jiri Grusa

Zu sehr besorgt?

Mittwoch, 25 Mai 2011

Nachbar Polen plant weiter den Atomeinstieg

„Scheinbar braucht der Mensch immer neue Natur – oder selbst fabrizierte Katastrophen, die ihn für ein paar Sekunden zum kritischen Denken verführen“, schreibt eine Leserin in der „Zeit“. Die Atomdebatte nahm nach dem GAU im japanischen Kernkraftwerk Fukushima auf der ganzen Welt enorm zu. Während die Bundesrepublik Deutschland einen Ausstieg aus der Kernenergie überlegt und zu planen sucht, will die Republik Polen ein neues Atomkraftwerk bauen.  

Von: Arkadiusz Luba (KK)

So urig wie empfindlich: Landschaft im Riesengebirge

Sinn- und andere Fragen

Mittwoch, 25 Mai 2011

Gesprächskreis „Flucht, Vertreibung, Neuanfang?“ im Münchner HDO

Zu einer Informationsveranstaltung über ein neues Programmangebot lud kürzlich das Haus des Deutschen Ostens in München ein. Im Gesprächskreis „Flucht, Vertreibung, Neuanfang?“, der ins Leben gerufen wird, sollen Hilfen für lebensbewältigende Maßnahmen diskutiert, traumatische Erlebnisse im kleinen Kreis aufgearbeitet und nach dem Sinn individuellen Schicksals in einer Gemeinschaft Betroffener und nicht Betroffener gefragt werden. 

Von: (KK)

Das schmuckste Kästchen kann schmerzliche Erinnerungen bergen: Sprudelstein-Intarsie

Nicht jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Mittwoch, 25 Mai 2011

Hesse in Ehren, doch nicht nur in Görlitz hat man ganz anderes erlebt

Die Heimatstadt verlassen und an einem anderen Ort neu beginnen – dies ist eine Erfahrung, die in vielen Familien in Görlitz und Zgorzelec bis heute eine große Rolle spielt. Das Kommen und Gehen der Menschen, meist erzwungen, manchmal freiwillig, hat das Leben in der deutsch-polnischen Grenz- und Doppelstadt im 20. Jahrhundert geprägt. Auslöser waren Diktatur und Krieg, Flucht und Vertreibung sowie gesellschaftliche und wirtschaftliche Umbrüche, die bis in die Gegenwart wirken.

Von: (KK)

 

Königsberger aus Berufung

Mittwoch, 25 Mai 2011

Der Architekt Igor Schelepow und sein „ostpreußisches“ Engagement

Der aus Sibirien gebürtige und seit 1972 in Kaliningrad lebende Architekt und Maler Igor Schelepow verwirklichte als Inhaber des Architekturbüros „Altstadt“ zahlreiche Projekte in und um Kaliningrad. Er war auch der Schöpfer des Holzmodells der zweisprachigen Kanttafel an der Südwestecke der neu gefaßten Terrassenmauer mit der Freitreppe zum Zentralplatz, dem früheren Schloßgelände, auf dem sich heute eine ausgedehnte Springbrunnenanlage und ein Geschäftscontainer-Viertel gegenüber dem Hotel Kaliningrad erstreckt.  

Von: Heinrich Lange (KK)

 

Bücher und Medien

Mittwoch, 25 Mai 2011

Trost und Versöhnung auch ohne Theodizee

Im Jahr 2010 wurde die Gemeinschaft evangelischer Schlesier (Hilfskomitee) e. V. sechzig Jahre alt. Ihr Vorsitzender seit 1993, Dr. Christian-Erdmann Schott, Pfarrer im Ruhestand, hatte dazu einen besonders guten Einfall. Aus dem „Schlesischen Gottesfreund“, dem „Kirchenblatt der evangelischen Heimatvertriebenen“, wählte er 134 Artikel aus, die hier von 1950 (erstes Heft) bis 2010 erschienen.   

Von: Klaus Hildebrandt (KK)

 

Bücher und Medien

Mittwoch, 25 Mai 2011

Literaturwissenschaft als Erinnerungsarbeit

Es war immer schon so und ist heute nicht anders: gefangen zwischen Ost und West – ein ungarischer Intellektueller ist geistig der westlichen, seelisch der östlichen Kultur verpflichtet. Englisch, Deutsch, Französisch sind die Fremdsprachen, die er als erstes lernt, doch „anders rinnt“ ihm „die Zeit“, wie der „österreich-ungarische“ Bürger und siebenbürgisch-deutsche Dichter Adolf Meschendörfer einst schrieb.

Von: Ingeborg Szöllösi (KK)

 

Bücher und Medien

Mittwoch, 25 Mai 2011

„Alternative Historie“, ein polnischer Denksport

Die aktuelle Ausgabe des „Jahrbuchs Polen 2011 / Kultur“ bietet einen Einblick in die kulturelle Entwicklung Polens nach 1989. So charakterisiert Anna Nasilowska in ihrem Essay die Haltung nicht nur der Juristen und Ökonomen, die die Politik im freien Polen bestimmen, sondern auch der Vertreter aus dem Wissenschafts-, Kultur- und Medienbereich, die auf eine Kürzung staatlicher Ausgaben für Kultur gedrängt haben, deren Konsequenzen überall sichtbar sind.

Von: (KK)

 

Literatur und Kunst

Mittwoch, 25 Mai 2011

Heimat, eine Frage

Das Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen und das Donauschwäbische Zentralmuseum Ulm stellen sie und stellen sich ihr

Was ist Heimat für Sie? fragt die Künstlerin und Sozialwissenschaftlerin Monika Drach Menschen, die heute in verschiedenen Teilen der historischen Region Ostpreußen leben. Die Antworten der Polen, Litauer und Russen werden im Rahmen eines transnationalen Projekts und einer Rauminstallation im Kulturzentrum Ostpreußen unter dem Titel „Grenzenloser Himmel über mir…“ vorgestellt (noch bis zum 24. Juli 2011). 

Von: (KK)

Surrealistisch muten die Monitore in dem zitatgeschmückten Stuck-Ambiente an, doch auch die realistischen Bilder darauf sind nicht, was man gemeinhin Heimatkunst nennt

Literatur und Kunst

Mittwoch, 25 Mai 2011

Artistische und historische Transparenz

In Waldkraiburg versucht ein städtisches Glasmuseum, Traditionslinien des Kunsthandwerks aus Böhmen nachzuzeichnen

In die Gegend von Waldkraiburg zogen viele Sudetendeutsche und Egerländer nach ihrer Ausweisung während oder am Ende des Zweiten Weltkriegs, als es Waldkraiburg noch gar nicht gab. Die jetzt 60 Jahre alte oberbayerische „Stadt im Grünen“ wurde vielen von ihnen zur zweiten Heimat. In Bunkern führten sie – darunter viele Kunsthandwerker – hier in den Gründerjahren das weiter, was sie in ihrer Heimat begonnen hatten. Als Instrumentenbauer zum Beispiel oder als Glasbläser.

Von: Hans Gärtner (KK)

Haushaltsgegenstände, die eher zum Hofhalten taugen: Die drei Deckelpokale werden bedeutenden Glaskünstlern des 19. Jahrhunderts zugeschrieben, etwa Emanuel Hoffmann oder Karl Pfohl. Die Leonardo da Vinci nachstellende Gravur an dem Fußbecher von Anton Simm (um 1840, u.r.) ist endgültig dem Alltag entrückt

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