Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1309

Nicht aufhören, neu anzufangen

Samstag, 25 Juni 2011

Von Polen kann man’s lernen: Das Wirtschaftswunderkind der letzten 20 Jahre übernimmt die Präsidentschaft der Europäischen Union

In den letzten Augusttagen 1978 stellte ich dem Leiter des Archivs der Bischofskurie in Breslau die Frage, ob es möglich sei, einige Dokumente aus der Finanzgeschichte der Eichendorff-Begüterung von 1801 in Fotokopien zu erhalten. Fast mitleidig lächelnd fragte er zurück: „Glauben Sie, daß es für den Sozialismus in Polen eine Zukunft gibt, wenn die Kurie in Wroclaw eine Xerokopiermaschine besitzen kann?“  

Von: Dietmar Stutzer (KK)

Gipfelkreuze einer polnischen „Passion“: Solidarnosc-Denkmal in Danzig

Vom Antrieb menschlichen Treibens

Samstag, 25 Juni 2011

Die 3. Sächsische Landesausstellung „via regia“ in Görlitz macht 800 Jahre Bewegung und Begegnung sichtbar

„800 Jahre Bewegung und Begegnung“ lautet das Motto der 3. Sächsischen Landesausstellung „via regia“, die bis zum 31. Oktober 2011 in Görlitz stattfindet. Acht Jahrhunderte entsprechen dem Zeitraum zwischen der Ersterwähnung der Via Regia als „strata regia“ im Jahr 1252 und dem Ausblick in Gegenwart und Zukunft im 21. Jahrhundert. Zentraler Ausstellungsort ist der Kaisertrutz, eine Kanonenbastei aus dem späten 15. Jahrhundert.

Von: (KK – Schlesien heute)

Kanonenbastei als Kulturbastion: der Görlitzer Kaisertrutz, der zentrale Ausstellungsort der
„via regia“

Wacklige Altäre

Samstag, 25 Juni 2011

Seminartagung zu Geschichtsmythen am Heiligenhof

Zum Thema „Nationale Geschichtsmythen und ihre Entzauberung“ fand auf dem Heiligenhof, Bad Kissingen, eine Seminartagung der Bundesarbeitsgemeinschaft für ostdeutsches Kulturerbe (BAG) in Zusammenarbeit mit dem Heiligenhof statt. Gustav Binder, Studienleiter in dieser Einrichtung, und Adolf Fiedler, Vorsitzender der BAG, begrüßten die angereisten Teilnehmer und führten in die Tagungsthematik ein.

Von: Adolf Fiedler (KK)

„Mythisch“ oder nur schön?

Baltisches Brainstorming

Samstag, 25 Juni 2011

Kulturgeschichtliches Seminar in Libau, Lettland

In diesem Jahr stand das Seminar in Libau unter einem besonders guten Stern. Über 40 Gäste und gut 30 Studenten aus Riga, Windau, Dünaburg und Libau nahmen teil. Zwölf Balten reisten aus Deutschland an.

Für Studierende sind Reisen zu Tagungen, auswärtigen Seminaren und sonstigen wissenschaftlichen Begegnungen und Fortbildungen nicht nur wünschenswert, sondern notwendig. 

Von: Sandra J. Langer (KK)

 

Mit der zweiten sieht man besser

Samstag, 25 Juni 2011

Auch was die erste wert ist: Zweisprachigkeit als Chance

Zwei- oder Mehrsprachigkeit kann in der modernen Lebenswelt ein wichtiger Vorteil sein, erst recht in Gebieten, die an der Nahtstelle verschiedener Sprachräume liegen. Das gilt in besonderem Maße für ein „Brückenland“ wie Schlesien, dessen heute mehrheitlich polnische Bevölkerung zunehmend das regionale deutsche Kulturerbe entdeckt und einen umfangreichen – nicht zuletzt wirtschaftlichen – Austausch mit der Bundesrepublik Deutschland pflegt.  

Von: Martin Schmidt  (KK)

Wo die Welt in Zungen redet wie hier in Ostpreußen, ist Zweisprachigkeit zumindest von Vorteil

Bücher und Medien

Samstag, 25 Juni 2011

Man sieht nur, was man weiß, und hier kann man’s lernen

Estlands Hauptstadt genießt derzeit erhöhte Aufmerksamkeit, denn seit dem 1. Januar dieses Jahres ist Tallinn zusammen mit dem finnischen Turku Kulturhauptstadt Europas 2011. Wie bitte? Schaut man in den Internet-Archiven der großen bundesdeutschen Tageszeitungen nach, soweit Einblick gewährt wird: gähnende Leere. Ob’s am länger dauernden Winter im nördlichen Europa liegt, daß niemand hinfährt? Sind so kurze Tage…  

Von: Ulrich Schmidt (KK)


Bücher und Medien

Samstag, 25 Juni 2011

Wohin führen Reiseführer, wie und warum?

Reiseführer eröffnen den Kulturwissenschaften ein vielfältiges Spektrum möglicher Beobachtungsfelder: Kulturtransfer, Eigen- und Fremdwahrnehmung, populäre Geschichtsbilder lassen sich anhand dieses Mediums ebenso untersuchen wie die Differenzierung der angesprochenen Zielgruppen, der Wandel von Reisegewohnheiten oder die wechselnde Attraktivität von Reisezielen.

Von: (KK)

 

Bücher und Medien

Samstag, 25 Juni 2011

Glaubhaft von Unglaublichem erzählen

In diesem Sammelband haben Hans Mirtes und Gerolf Fritsche die Berichte von acht Zeitzeugen herausgegeben, die – wie sie im Vorwort vermerken – alle erst diesseits des Jahres 2000 entstanden sind. Sie zeigen damit, wie klar und sogar lebhaft in den letzten Erlebnisgenerationen die Erinnerungen an die Zeit der Bedrängnis und der Lebensentscheidungen des Jahres 1945 noch vorhanden sind. Vor allem aber beweisen sie, daß selbst nach so langer Zeit noch gültige Aussagen zu sichern sind.   

Von: Franz Gissau (KK)

 

Bücher und Medien

Samstag, 25 Juni 2011

Das Grauen ist nie zu Ende gedacht

Zum 70. Jahrestag des Überfalls des Deutschen Reiches auf die Sowjetunion erinnern die Herausgeber an dieses den Zweiten Weltkrieg entscheidende Ereignis und dokumentieren einige russische, ukrainische und weißrussische Schicksale von den insgesamt 27 Millionen Menschen, die von 1941 bis 1945 in den eroberten und besetzten Gebieten gewaltsam zu Tode kamen, nicht gerechnet die drei von fünf Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen, die in deutscher Gefangenschaft umkamen, 60 Prozent.

Von: (KK)

 

Literatur und Kunst

Samstag, 25 Juni 2011

Von kurischer Art und Kunst

In Lüneburg und Regensburg ist zu sehen, wie Maler eine Landschaft erleben und wie eine Landschaft Maler prägt

Ausstellungen in Lüneburg und Regensburg zeigen Werke der Maler Ernst Mollenhauer (1892–1963) und Max Pechstein (1881–1955). Die Künstler begegneten sich in der Künstlerkolonie Nidden (heute litauisch: Nida) auf der Kurischen Nehrung zwischen Ostsee und Kurischem Haff.  

Von: (KK)

Kunst kommt ein wenig auch von kühn. So war es jedenfalls damals, als Max Pechstein dieses Selbstbildnis malte

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