Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1310

Bücher und Medien

Montag, 25 Juli 2011

Wissen zusammenlegen, damit man zusammenfindet

Eine verbesserte Verständigung der Europäer über die historischen Grundlagen der Staaten und Ethnien des Kontinents ist notwendig, eine wechselseitige Ergänzung bisher „oft allzu eindeutiger, ja einseitiger Geschichtsbilder“ wünschenswert. Durch ein solches Abgleichen und Ergänzen könne auch der Weg zu Verständnis und Toleranz geebnet werden, schreibt Matthias Weber in seiner Einführung.

 

Von: (KK)

 

Bücher und Medien

Montag, 25 Juli 2011

Ganz groß: die kleinen Leute

Ernst wurde 1910 auf einem Hof in Birkenwerder bei Rastenburg geboren, seine Frau Erna sechs Jahre später in Elbing. Was das Paar in langer Ehe erlebte, hat ihre Tochter Bärbel Bergmann vor allem mit Blick auf ihre Mutter Erna M. niedergeschrieben. Die preußischen Tugenden bestimmten das karge Leben. „Fleiss, Disziplin, Verlässlichkeit und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung“ waren von klein an selbstverständlich, weil vorgelebt, und wurden einem zum Leitbild.

 

Von: Norbert Matern (KK)

Bücher und Medien

Montag, 25 Juli 2011

Unverkrampft geballt

60 Jahre Südostdeutsches Kulturwerk – 10 Jahre IKGS in München

Das Südostdeutsche Kulturwerk e.V. (SOKW) und das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e. V. (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München laden zu einer internationalen Tagung vom 29. bis zum 30. Juli 2011 nach München ein. Anlaß zu Rückschau, Standortbestimmung und Ausblick sind für die Veranstalter „Sechs Jahrzehnte Forschungen zur deutschen Kultur und Geschichte Südosteuropas“ und die damit verbundenen Jubiläen: Das Südostdeutsche Kulturwerk feiert sein 60jähriges Bestehen, das IKGS blickt auf zehn Jahre seit seiner Gründung zurück.

 

Von: (KK)

Literatur und Kunst

Montag, 25 Juli 2011

„Was durch dein Herz je gegangen“

Dem folgt die Internationale Ernst-Wiechert-Gesellschaft auf ihrer 11. wissenschaftlichen Tagung

Die Internationale Ernst-Wiechert-Gesellschaft (IEWG) konnte 2009 auf ihr zwanzigjähriges Bestehen zurückblicken. Das wissenschaftliche Profil der Gesellschaft hat sich zunehmend verfestigt. Vier Bücher mit wissenschaftlichen Beiträgen sind in der „Schriftenreihe“ herausgegeben worden, die „Mitteilungen“, die alle zwei Jahre erscheinen, sind Bestandteil der Bibliotheken und germanistischen Institute (die 13. Folge erschien im Dezember 2010), die IEWG ist auf der Leipziger Buchmesse vertreten und ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften.

 

Von: Bärbel Beutner (KK)

Seine Sprache versteht man in allen Sprachen: Ernst Wiechert

Literatur und Kunst

Montag, 25 Juli 2011

Domus Rigensis: Das ist lateinisch für Deutschbaltisch-Estnisches

In diesem Jahr stehen die Deutschbaltisch-Estnischen Kulturtage Domus Revaliensis vom 26. bis zum 28. August in Reval/Tallinn ganz im Zeichen baltischer Literatur. Dr. Liina Lukas (Universität Dorpat/Tartu) wird in der Festveranstaltung über Deutschbalten in der estnischen Literatur berichten, Dr. Heinrich Bosse über Häuser in der deutschbaltischen Literatur.

Von: (KK)

Literatur und Kunst

Montag, 25 Juli 2011

„Wir sind einem Dunkel geweiht“

Nicht zu vergessen: Mitten in solchem Dunkel hat Oskar Pastior in seinem Bukarester Literaturkreis den jungen Georg Hoprich gefördert

Das tragische Schicksal des rumäniendeutschen Dichters Georg Hoprich hat in der Totalitarismusdiskussion um und von Persönlichkeiten wie Herta Müller, Oskar Pastior, Stefan Sienerth, Dieter Schlesak, Claus Stephani, und Ernest Wichner Aktualität erlangt. Pastiors Securitateverstrickung schlug im Inland, aber auch im deutschsprachigen Ausland hohe Wellen. Kaum bekannt ist, daß Georg Hoprich in Oskar Pastiors Bukarester Literaturkreis Ende der 50er Jahre, einer Alternativveranstaltung zur damaligen Doktrin des Sozialistischen Realismus, zum Lyriker herangereift ist.

 

Von: Ingmar Brantsch (KK)

Es hat Zeiten gegeben, da war nur surrealistische Kunst realistisch: Zeichnung von Radu-Anton Maier

Von der relativistischen Physik bis zur Hakenharfe

Montag, 25 Juli 2011

Die sudetendeutschen Kulturpreise 2011 als beachtliche Präsentation wissenschaftlicher und kultureller Spitzenleistungen

Von den sieben herausragenden Künstlern und Wissenschaftlern, die in diesem Jahr mit einem Kulturpreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft ausgezeichnet wurden, sind nur zwei in den Sudetenländern geboren worden. „Ihre Kraft ziehen sie dennoch aus der Heimat“, begründete Franz Pany, der Vorstandsvorsitzende der Sudetendeutschen Stiftung, von der die Festveranstaltung zur Verleihung der Kulturpreise ausgerichtet wird, die Auswahl der Geehrten.

Von: Ute Flögel (KK)

„Ihre Kraft ziehen sie aus der Heimat“, sagt Franz Pany über die Preisträger, die nicht dort geboren wurden: Reinhard Jirgl, Franziska Weisz, Ernst Peter Huber

Literatur und Kunst

Montag, 25 Juli 2011

Kein Tag ohne Linie

Und je härter jener, desto zarter diese: Radierungen von Christian Mischke in Breslau und in Grünberg

Der dem griechischen Maler Apelles, einem Zeitgenossen Alexanders des Großen, zugeschriebene und Plinius d. Ä. in den Mund gelegte Ausspruch könnte als Leitmotiv über dem Schaffen des Grafikers Christian Mischke stehen; mehr als 700 Radierungen sind bislang in seinen Werkverzeichnissen erfaßt. Darauf hat Rüdiger an der Heiden, der ehemalige Oberkonservator der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, in seinen einführenden Worten bei Eröffnung der Ausstellung von Mischkes Radierwerk im altehrwürdigen Rathaus von Breslau hingewiesen.

 

Von: Norbert Willisch (KK)

An heute hat Christian Mischke damals nicht gedacht, doch seine Kunst ist immer unmittelbar gegenwärtig, auch mit klassischem Gegenstand: Ithaka

Ein untergegangenes Schloß wird erschlossen

Montag, 25 Juli 2011

Die zweibändige Monumentalmonographie über das Königsberger Bauwerk wurde in Berlin vorgestellt

Das Ambiente war in jeder Hinsicht angemessen, die Atmosphäre durchaus fürstlich. Im Weißen Saal des Schlosses Charlottenburg hatten sich Ende Juni etwa 150 Gäste eingefunden, um drei Jahre nach der Präsentation des ersten Bandes im gleichen Rahmen nun die Vollendung des Werkes mit der Vorstellung des zweiten Bandes über das Königsberger Schloß mitzuerleben.

Von: (KK)

Ein wenig geisterhaft dünkt schon diese historische Aufnahme

Literatur und Kunst

Montag, 25 Juli 2011

Hier ist alles Eisen, was glänzt

Die Sonderschau „Glanz im Schloß“ in Neuwied zeigt Eisenkunstguß aus dem gesamten östlichen Europa

In den Ländern der österreichisch-ungarischen Monarchie und im alten Rußland gab es bedeutende Gießereien, die künstlerischen Feineisenguß produzierten. Als Vorbild dienten die königlich-preußischen Eisengießereien in Gleiwitz, Berlin und Sayn. Eine repräsentative Auswahl von über 100 herausragenden Eisenkunstobjekten aus dem Bestand der Grazer Hanns Schell Collection ist im Rheinischen Eisenkunstguß-Museum im Schloß der Fürstenfamilie Sayn-Wittgenstein bei Bendorf/Neuwied zu sehen.

Von: Dieter Göllner (KK)

Eiserne Lady, jedoch nur im eigentlichen Sinn: Büste der Kaiserin Elisabeth in ungarischer Krönungsrobe von 1867

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