Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1310

Literatur und Kunst

Montag, 25 Juli 2011

„Was durch dein Herz je gegangen“

Dem folgt die Internationale Ernst-Wiechert-Gesellschaft auf ihrer 11. wissenschaftlichen Tagung

Die Internationale Ernst-Wiechert-Gesellschaft (IEWG) konnte 2009 auf ihr zwanzigjähriges Bestehen zurückblicken. Das wissenschaftliche Profil der Gesellschaft hat sich zunehmend verfestigt. Vier Bücher mit wissenschaftlichen Beiträgen sind in der „Schriftenreihe“ herausgegeben worden, die „Mitteilungen“, die alle zwei Jahre erscheinen, sind Bestandteil der Bibliotheken und germanistischen Institute (die 13. Folge erschien im Dezember 2010), die IEWG ist auf der Leipziger Buchmesse vertreten und ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften.

 

Von: Bärbel Beutner (KK)

Seine Sprache versteht man in allen Sprachen: Ernst Wiechert

Literatur und Kunst

Montag, 25 Juli 2011

Domus Rigensis: Das ist lateinisch für Deutschbaltisch-Estnisches

In diesem Jahr stehen die Deutschbaltisch-Estnischen Kulturtage Domus Revaliensis vom 26. bis zum 28. August in Reval/Tallinn ganz im Zeichen baltischer Literatur. Dr. Liina Lukas (Universität Dorpat/Tartu) wird in der Festveranstaltung über Deutschbalten in der estnischen Literatur berichten, Dr. Heinrich Bosse über Häuser in der deutschbaltischen Literatur.

Von: (KK)

Literatur und Kunst

Montag, 25 Juli 2011

„Wir sind einem Dunkel geweiht“

Nicht zu vergessen: Mitten in solchem Dunkel hat Oskar Pastior in seinem Bukarester Literaturkreis den jungen Georg Hoprich gefördert

Das tragische Schicksal des rumäniendeutschen Dichters Georg Hoprich hat in der Totalitarismusdiskussion um und von Persönlichkeiten wie Herta Müller, Oskar Pastior, Stefan Sienerth, Dieter Schlesak, Claus Stephani, und Ernest Wichner Aktualität erlangt. Pastiors Securitateverstrickung schlug im Inland, aber auch im deutschsprachigen Ausland hohe Wellen. Kaum bekannt ist, daß Georg Hoprich in Oskar Pastiors Bukarester Literaturkreis Ende der 50er Jahre, einer Alternativveranstaltung zur damaligen Doktrin des Sozialistischen Realismus, zum Lyriker herangereift ist.

 

Von: Ingmar Brantsch (KK)

Es hat Zeiten gegeben, da war nur surrealistische Kunst realistisch: Zeichnung von Radu-Anton Maier

Von der relativistischen Physik bis zur Hakenharfe

Montag, 25 Juli 2011

Die sudetendeutschen Kulturpreise 2011 als beachtliche Präsentation wissenschaftlicher und kultureller Spitzenleistungen

Von den sieben herausragenden Künstlern und Wissenschaftlern, die in diesem Jahr mit einem Kulturpreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft ausgezeichnet wurden, sind nur zwei in den Sudetenländern geboren worden. „Ihre Kraft ziehen sie dennoch aus der Heimat“, begründete Franz Pany, der Vorstandsvorsitzende der Sudetendeutschen Stiftung, von der die Festveranstaltung zur Verleihung der Kulturpreise ausgerichtet wird, die Auswahl der Geehrten.

Von: Ute Flögel (KK)

„Ihre Kraft ziehen sie aus der Heimat“, sagt Franz Pany über die Preisträger, die nicht dort geboren wurden: Reinhard Jirgl, Franziska Weisz, Ernst Peter Huber

Literatur und Kunst

Montag, 25 Juli 2011

Kein Tag ohne Linie

Und je härter jener, desto zarter diese: Radierungen von Christian Mischke in Breslau und in Grünberg

Der dem griechischen Maler Apelles, einem Zeitgenossen Alexanders des Großen, zugeschriebene und Plinius d. Ä. in den Mund gelegte Ausspruch könnte als Leitmotiv über dem Schaffen des Grafikers Christian Mischke stehen; mehr als 700 Radierungen sind bislang in seinen Werkverzeichnissen erfaßt. Darauf hat Rüdiger an der Heiden, der ehemalige Oberkonservator der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, in seinen einführenden Worten bei Eröffnung der Ausstellung von Mischkes Radierwerk im altehrwürdigen Rathaus von Breslau hingewiesen.

 

Von: Norbert Willisch (KK)

An heute hat Christian Mischke damals nicht gedacht, doch seine Kunst ist immer unmittelbar gegenwärtig, auch mit klassischem Gegenstand: Ithaka

Ein untergegangenes Schloß wird erschlossen

Montag, 25 Juli 2011

Die zweibändige Monumentalmonographie über das Königsberger Bauwerk wurde in Berlin vorgestellt

Das Ambiente war in jeder Hinsicht angemessen, die Atmosphäre durchaus fürstlich. Im Weißen Saal des Schlosses Charlottenburg hatten sich Ende Juni etwa 150 Gäste eingefunden, um drei Jahre nach der Präsentation des ersten Bandes im gleichen Rahmen nun die Vollendung des Werkes mit der Vorstellung des zweiten Bandes über das Königsberger Schloß mitzuerleben.

Von: (KK)

Ein wenig geisterhaft dünkt schon diese historische Aufnahme

Literatur und Kunst

Montag, 25 Juli 2011

Hier ist alles Eisen, was glänzt

Die Sonderschau „Glanz im Schloß“ in Neuwied zeigt Eisenkunstguß aus dem gesamten östlichen Europa

In den Ländern der österreichisch-ungarischen Monarchie und im alten Rußland gab es bedeutende Gießereien, die künstlerischen Feineisenguß produzierten. Als Vorbild dienten die königlich-preußischen Eisengießereien in Gleiwitz, Berlin und Sayn. Eine repräsentative Auswahl von über 100 herausragenden Eisenkunstobjekten aus dem Bestand der Grazer Hanns Schell Collection ist im Rheinischen Eisenkunstguß-Museum im Schloß der Fürstenfamilie Sayn-Wittgenstein bei Bendorf/Neuwied zu sehen.

Von: Dieter Göllner (KK)

Eiserne Lady, jedoch nur im eigentlichen Sinn: Büste der Kaiserin Elisabeth in ungarischer Krönungsrobe von 1867

Die Betreiber und Leiter schlesischer Heimatsammlungen erhalten weitere Unterstützung:

Montag, 25 Juli 2011
Die Betreiber und Leiter schlesischer Heimatsammlungen erhalten weitere Unterstützung: Im Rahmen des Projekts zur Beratung schlesischer Heimatsammlungen, angesiedelt am Haus Schlesien, Königswinter, und gefördert durch den Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, ist eine umfangreiche Broschüre erschienen.

Von: (KK)

 

Wundertüte der Kulturgeschichte

Montag, 25 Juli 2011

Nachlässe in der Staatsbibliothek zu Berlin dokumentieren Leistungen, die nicht weltbekannt, aber darum nicht minder bedeutend sind

Die Namen und Leistungen der „Großen Deutschen aus dem Osten“ sind, spätestens seit der gleichnamigen OKR-Ausstellung vor gut zwanzig Jahren, die unter dem Titel „Im Dienste der Menschheit“ wiederaufgelegt worden ist, hinlänglich bekannt. Doch auch die Ostdeutschen mit niedrigerem Popularitätslevel sind häufig eine Wieder- oder Neuentdeckung wert. Unter den Hunderten von Nachlässen in der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin (grob verzeichnet in Eva Ziesches „Verzeichnis der Nachlässe und Sammlungen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin“, Wiesbaden 2002

Von: Martin Hollender (KK)

Autograph von Gerhart Hauptmann mit Skizzen einer Figur von der Pariser Kathedrale Notre Dame und eines Eulenspiegel-Porträts

Normalität wächst nicht aus Redemanuskripten

Montag, 25 Juli 2011

Sie muß stets neu geleistet werden: 20 Jahre deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag

2011 mag es Griechenland und der EU schlecht gehen, doch Deutsche und Polen haben Grund zum Feiern. Am 17. Juni 1991 wurde im Bonner Kanzleramt der „Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“ unterzeichnet. Er ergänzte den bereits im November 1990 geschlossenen Grenzvertrag. Zwanzig Jahre danach, auf den Tag genau, trafen sich die Präsidenten beider Länder in Berlin, um den Vertrag zu würdigen.

Von: Arkadiusz Luba (KK)

Diese Grenze, hier Frankfurt an der Oder 1945, war von Anfang an eine Ruine – damals ein böses Omen, heute eine heilsame Erinnerung

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