Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1310

Unantastbar, solange verhandelbar und bezahlt

Montag, 25 Juli 2011

Die Würde des Menschen: Mit der Mauer hatte die DDR sie zur Ware gemacht

Spontanflucht, organisierte Flucht, spektakuläre Flucht – aus der DDR, dem „größten Gefängnis“ (Rudi Carell) flüchtete, wer konnte. Am 13. August jährt sich der Berliner Mauerbau zum 50. Mal; die Ursachen und Folgen des monströsesten Baus des Kalten Krieges haben sich im Kollektivgedächtnis eingebrannt, auch wenn manch ein Zeitgenosse den Jahrestag vergißt. Die Deutsche Gesellschaft, Verein zur Förderung von politischen, kulturellen und sozialen Beziehungen in Europa, hatte deshalb zu einem Symposium in ihren Europasaal im Mosse Palais, Berlin-Mitte, eingeladen.

Von: Ingeborg Szöllösi (KK)

Die den Schaden hatten, mußten für den Spott auch noch sorgen: DDR-Karikatur von 1982

Der Kartograph als Graphiker

Montag, 25 Juli 2011

Die „Mutter aller schlesischen Land=Charten“ von Martin Helwig ist im Haus Schlesien Königswinter zu sehen

Der einzige erhaltene Farbdruck der Erstausgabe von Martin Helwigs (1516–1574) farbiger Schlesienkarte befindet sich derzeit ausnahmsweise nicht in der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe, sondern im Haus Schlesien von Königswinter-Heisterbacherrott. Das wertvolle Exemplar, das im Jahre 1561 beim Buchdrucker Johannes Creutziger in Neisse produziert wurde, diente rund zweihundert Jahre lang als Vorlage für weitere kartographische Darstellungen von Schlesien in Deutschland, in den Niederlanden und in Frankreich.

Von: (KK)

Reisen mit dem Finger auf der Landkarte und mit dem geistigen Auge in die Vergangenheit: Martin Helwigs Sicht auf Schlesien anno dazumal

Seht, was war, damit ihr wißt, was werden kann

Montag, 25 Juli 2011

Das Kulturzentrum Ostpreußen hilft heute polnischen Städten bei der historischen Selbstvergewisserung

Sieben Jahrhunderte besteht die Stadt Rosenberg in Ostpreußen (poln. Susz). Um diese Geschichte in der Erinnerung zu bewahren und den nach dem Zweiten Weltkrieg zugezogenen Bürgern der Stadt zugänglich zu machen, hat das Kulturzentrum Ostpreußen wie zuvor den Städten Stuhm, Preußisch Holland, Saalfeld und Lyck auch Rosenberg einen geschichtlichen Abriß erstellt. Dies ist die fünfte Dauerausstellung aus Ellingen für die heute in Polen liegenden Städte.

Von: Manfred E. Fritsche (KK)

Die Provinz schlummert, was nicht alles aber schlummert in der Provinz …: Rosenberg

Wege in die Zukunft

Montag, 25 Juli 2011

Tagung der Stiftung Deutsche Kultur im östlichen Europa – OKR

Der zweite Tagungsabschnitt „Wege in die Zukunft. Zusammenarbeit mit den östlichen Nachbarländern“ vom 24. bis zum 26. August im Bonner Collegium Leoninum führt die erfolgreich begonnene Reihe von Veranstaltungen der Stiftung Deutsche Kultur im östlichen Europa – OKR fort, in der Grundlinien künftiger Zusammenarbeit mit unseren östlichen Nachbarn diskutiert und denkbare Vorhaben geplant werden.

Von: (KK)

 

20 Jahre Nachbarschaftsvertrag mit Polen

Montag, 25 Juli 2011

Tagung der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Mit dem Abschluß des „Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen“ am 17. Juni 1991 wurde die Erwartung verbunden, auf der Grundlage von Offenheit und Ehrlichkeit im Dialog zu einer weitgehenden Annäherung und Lösung noch bestehender Probleme zu gelangen.

Von: (KK)

 

Bücher und Medien

Montag, 25 Juli 2011

Wissen zusammenlegen, damit man zusammenfindet

Eine verbesserte Verständigung der Europäer über die historischen Grundlagen der Staaten und Ethnien des Kontinents ist notwendig, eine wechselseitige Ergänzung bisher „oft allzu eindeutiger, ja einseitiger Geschichtsbilder“ wünschenswert. Durch ein solches Abgleichen und Ergänzen könne auch der Weg zu Verständnis und Toleranz geebnet werden, schreibt Matthias Weber in seiner Einführung.

 

Von: (KK)

 

Bücher und Medien

Montag, 25 Juli 2011

Ganz groß: die kleinen Leute

Ernst wurde 1910 auf einem Hof in Birkenwerder bei Rastenburg geboren, seine Frau Erna sechs Jahre später in Elbing. Was das Paar in langer Ehe erlebte, hat ihre Tochter Bärbel Bergmann vor allem mit Blick auf ihre Mutter Erna M. niedergeschrieben. Die preußischen Tugenden bestimmten das karge Leben. „Fleiss, Disziplin, Verlässlichkeit und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung“ waren von klein an selbstverständlich, weil vorgelebt, und wurden einem zum Leitbild.

 

Von: Norbert Matern (KK)

Bücher und Medien

Montag, 25 Juli 2011

Unverkrampft geballt

60 Jahre Südostdeutsches Kulturwerk – 10 Jahre IKGS in München

Das Südostdeutsche Kulturwerk e.V. (SOKW) und das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e. V. (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München laden zu einer internationalen Tagung vom 29. bis zum 30. Juli 2011 nach München ein. Anlaß zu Rückschau, Standortbestimmung und Ausblick sind für die Veranstalter „Sechs Jahrzehnte Forschungen zur deutschen Kultur und Geschichte Südosteuropas“ und die damit verbundenen Jubiläen: Das Südostdeutsche Kulturwerk feiert sein 60jähriges Bestehen, das IKGS blickt auf zehn Jahre seit seiner Gründung zurück.

 

Von: (KK)

Literatur und Kunst

Montag, 25 Juli 2011

„Was durch dein Herz je gegangen“

Dem folgt die Internationale Ernst-Wiechert-Gesellschaft auf ihrer 11. wissenschaftlichen Tagung

Die Internationale Ernst-Wiechert-Gesellschaft (IEWG) konnte 2009 auf ihr zwanzigjähriges Bestehen zurückblicken. Das wissenschaftliche Profil der Gesellschaft hat sich zunehmend verfestigt. Vier Bücher mit wissenschaftlichen Beiträgen sind in der „Schriftenreihe“ herausgegeben worden, die „Mitteilungen“, die alle zwei Jahre erscheinen, sind Bestandteil der Bibliotheken und germanistischen Institute (die 13. Folge erschien im Dezember 2010), die IEWG ist auf der Leipziger Buchmesse vertreten und ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften.

 

Von: Bärbel Beutner (KK)

Seine Sprache versteht man in allen Sprachen: Ernst Wiechert

Literatur und Kunst

Montag, 25 Juli 2011

Domus Rigensis: Das ist lateinisch für Deutschbaltisch-Estnisches

In diesem Jahr stehen die Deutschbaltisch-Estnischen Kulturtage Domus Revaliensis vom 26. bis zum 28. August in Reval/Tallinn ganz im Zeichen baltischer Literatur. Dr. Liina Lukas (Universität Dorpat/Tartu) wird in der Festveranstaltung über Deutschbalten in der estnischen Literatur berichten, Dr. Heinrich Bosse über Häuser in der deutschbaltischen Literatur.

Von: (KK)

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