Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1311

Humanität ist erblich

Donnerstag, 25 August 2011

Humanität ist erblich

Und bedingungslos: Ausstellung und Symposium zu Premysl Pitter

Vor 35 Jahren starb Premysl Pitter, eine Stele erinnert in Nürnberg an sein Wirken. Die mittelfränkische Metropole war auch die erste Station einer Wanderausstellung, die sich diesem Wohltäter widmet, der in schwierigen Zeiten Kinder deutscher, tschechischer und jüdischer Herkunft unterstützt hat.

Von: Markus Bauer (KK)

Sie haben das Erbe angetreten: Martin Kastler MdEP (Bundesvorsitzender der Ackermann-Gemeinde), Dr. Lenka Lajsková und
Dr. Markéta Pánková (Pädagogisches Museum J.A. Comenius, Prag), Hans-Peter Schmidt (Honorarkonsul der Tschechischen Republik), Peter Daniel Forster (Bezirksrat)

Bild: der Autor

Tradition beleben, Tristesse beheben: das Panorama von Potsdam

Bilder: Michael Lüder, Stadt Potsdam

 

Literatur und Kunst

Donnerstag, 25 August 2011

Frei im Netztwerk der Avantgarde

Eine beeindruckende Gesamtschau des Werkes einer alle Gattungen überspielenden (Lebens-)Künstlerin: Ré Soupault

Fotografin, Journalistin, Mode- und Filmemacherin sowie Übersetzerin – Ré Soupault ist eine der spannendsten und kreativsten Frauen des 20. Jahrhunderts. Das Schaffen der Bauhaus-Schülerin ist maßgeblich geprägt von den geistigen und künstlerischen Strömungen der deutschen und französischen Avantgarde der 1920er und 1930er Jahre.

Von: (KK)

Wenn das Private zum Spektakel wird, kann erst eine so erhabene Perspektive das bemüht Feierliche und gelinde Peinliche zu freundlicher Harmonie verbinden. Allerdings ist es eine allzu gewagte Hypothese, daß die Abkürzung auf der Markise „Science Fiction“ bedeuten könnte: Hochzeit, Paris 1934. Fotografie von Ré Soupault

Bilder (auch Titel): Kunstforum Ostdeutsche Galerie

 

Eher im Licht denn im Schatten Berlins: Potsdam

Donnerstag, 25 August 2011

Eher im Licht denn im Schatten Berlins: Potsdam

Die preußische, nunmehr brandenburgische Hauptstadt entwickelt sich gegen den postsozialistischen Mahlstrom in Deutschlands Osten

Im Gegensatz zu den meisten Regionen Mittel- und Ostdeutschlands verliert die Hauptstadt des Landes Brandenburg keine Einwohner, und die Zahl der Arbeitslosen ist verhältnismäßig klein. Rund 155000 Potsdamer gab es zum Jahreswechsel 2010/11, und der Zuzug besteht hauptsächlich aus 16- bis 26jährigen und jungen Familien
aus dem Westen.

Von: Norbert Matern (KK)

Ein bißchen hauptstädtisch,
ein bißchen heimelig

 

Literatur und Kunst

Donnerstag, 25 August 2011

Fotogene Montanindustrie

Thomas Voßbecks monumentale Dokumentation von postindustriellem Kulturerbe Oberschlesiens jetzt in Ratingen

Oberschlesien befindet sich ebenso wie das Ruhrgebiet in einem Prozeß der großen Umstrukturierungen. Zahlreiche Bergwerke, Kokereien, Hütten, Kraftwerke und Werke der Chemieindustrie, die das Landschaftsbild weitgehend prägten, sind mittlerweile verschwunden oder stehen kurz vor dem Ende.

Von: D. G. (KK)

Es stampft nicht mehr, aber es leuchtet

Bild aus der Ausstellung

 

Unterricht im Denken und Gedenken

Donnerstag, 25 August 2011

Unterricht im Denken und Gedenken

Preis „Flucht, Vertreibung, Eingliederung“ für Eckard Scheld

Nach eingehender Beratung hat die Jury aus einem Kreis von mehr als 50 Kandidaten Studiendirektor Eckhard Scheld als verdienten Träger des Hessischen Preises „Flucht, Vertreibung, Eingliederung“ 2011 vorgeschlagen. Der hessische Sozialminister ist diesem Vorschlag gefolgt.

Von: Gerolf Fritsche (KK)


 

Literatur und Kunst

Donnerstag, 25 August 2011

„Beutestreben“ in künstlerischer Absicht

Ellingen: Meisterwerke der Jagdmalerei – in der Hauptrolle
die östliche Landschaft

Vielen, die das alte Ostpreußen noch gekannt haben, gilt es als ein Land der Pferde- und Viehzucht. Ebenso sind ihnen unberührte Naturlandschaften in Erinnerung als Hort seltener Wildtiere, wie man sie in vielen anderen Provinzen bereits vor dem Zweiten Weltkrieg (fast) gar nicht mehr antreffen konnte.

Von: (KK)

Wie man in den Wald schaut, schaut „es“ zurück: Reinhold Feussner, Wildschweine auf er-
schneiter Schneise
Bild aus der Ausstellung

Transparenz und Konkurrenz

Donnerstag, 25 August 2011

Transparenz und Konkurrenz

Das Rheinbacher Glasmuseum macht zum 6. Mal mit dem
Internationalen Glaskunstpreis von sich reden

Daß in Rheinbach am Himmeroder Hof ein Glasmuseum zu besichtigen ist, das einen Überblick über die Kunst der böhmischen Glasherstellung und -veredlung bietet, ist längst bekannt. Doch in diesem Sommer macht das Eifelstädtchen weit über die Grenzen hinweg auch wegen des Internationalen Glaskunstpreises 2011 von sich reden.

Von: Dieter Göllner (KK)

Alles fließt – es sei denn, es erstarrt so schön wie „rebirth“ (Wiedergeburt) von Susanna Hohlstein

Bilder: der Autor

„Geteilte Verantwortung“ ist um so durchsichtiger: kinetisches Objekt von Tii Heilomo

 

Literatur und Kunst

Donnerstag, 25 August 2011

Die Schönheit des Fragwürdigen

Gert Fabritius’ „Mythos Heimat“ in Ulm

Welche Bedeutung Heimat für ihn selbst hat, was Heimat für die Menschen bedeutet, bedeuten kann, das treibt den in Stuttgart lebenden Künstler Gert Fabritius schon lange um.

Von: (KK)

Wenn ein roher Stuhl auf einem groben Pult thront, ist es an der Zeit, altväterliche Lehren in Zweifel zu ziehen: selbstsprechendes Bild von Gert Fabritius

Bilder aus der Ausstellung

 

Presse, Im- und andere Pressionen

Donnerstag, 25 August 2011

Presse, Im- und andere Pressionen

In Ungarn, Deutschland – und anderswo

Das Hin und Her um ethnische Zugehörigkeit, Isolation und Integration – es führt offenbar europaweit zu nichts anderem als intellektueller (Selbst-)Desintegration. Was allemal hilft, ist ein Quentchen Ironie, das man zumal in Deutschland so oft bitter vermißt. Ironie vermag schließlich nur zu leisten, wer sich auch Selbstironie leistet. Drum übernehmen wir diese erfrischende Glosse aus der in Budapest erscheinenden „Neuen Zeitung“.

Von: cl (Neue Zeitung Budapest – KK)

Angesichts von Gert Fabritius’ Bild von Sisyphos fällt es schwer, Camus zu folgen und sich diesen als glücklichen Menschen vorzustellen. Eher gilt die Schlußfrage des Textes: „Weiß der Teufel, wozu es uns überhaupt gibt. Nicht wahr?“

Bild aus der Ausstellung

 

Die böhmische Baronin

Donnerstag, 25 August 2011

Die böhmische Baronin

Johanna von Herzogenberg, beherzte und begeisternd kreative Sachwalterin der Kultur aus den böhmischen Ländern

Am Fronleichnamstag hat Dr. Johanna von Herzogenberg in München ihren 90. Geburtstag begangen. Eines der hervorstechendsten Merkmale dieser hochgebildeten, lebensbejahenden Frau kommt in einem einfachen Satz ihres Freundes Ferdinand Seibt zum Ausdruck, den dieser in Erinnerung an die ersten Zusammentreffen im Jahre 1949 niederschrieb: „Damals versuchte Johanna von Herzogenberg in uns zu wecken, was man im Rückblick als böhmischen Patriotismus bezeichnen könnte.“

Von: Anna Knechtel (KK)

Bild: Adalbert Stifter Verein

 

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