Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1311

Transparenz und Konkurrenz

Donnerstag, 25 August 2011

Transparenz und Konkurrenz

Das Rheinbacher Glasmuseum macht zum 6. Mal mit dem
Internationalen Glaskunstpreis von sich reden

Daß in Rheinbach am Himmeroder Hof ein Glasmuseum zu besichtigen ist, das einen Überblick über die Kunst der böhmischen Glasherstellung und -veredlung bietet, ist längst bekannt. Doch in diesem Sommer macht das Eifelstädtchen weit über die Grenzen hinweg auch wegen des Internationalen Glaskunstpreises 2011 von sich reden.

Von: Dieter Göllner (KK)

Alles fließt – es sei denn, es erstarrt so schön wie „rebirth“ (Wiedergeburt) von Susanna Hohlstein

Bilder: der Autor

„Geteilte Verantwortung“ ist um so durchsichtiger: kinetisches Objekt von Tii Heilomo

 

Literatur und Kunst

Donnerstag, 25 August 2011

Die Schönheit des Fragwürdigen

Gert Fabritius’ „Mythos Heimat“ in Ulm

Welche Bedeutung Heimat für ihn selbst hat, was Heimat für die Menschen bedeutet, bedeuten kann, das treibt den in Stuttgart lebenden Künstler Gert Fabritius schon lange um.

Von: (KK)

Wenn ein roher Stuhl auf einem groben Pult thront, ist es an der Zeit, altväterliche Lehren in Zweifel zu ziehen: selbstsprechendes Bild von Gert Fabritius

Bilder aus der Ausstellung

 

Presse, Im- und andere Pressionen

Donnerstag, 25 August 2011

Presse, Im- und andere Pressionen

In Ungarn, Deutschland – und anderswo

Das Hin und Her um ethnische Zugehörigkeit, Isolation und Integration – es führt offenbar europaweit zu nichts anderem als intellektueller (Selbst-)Desintegration. Was allemal hilft, ist ein Quentchen Ironie, das man zumal in Deutschland so oft bitter vermißt. Ironie vermag schließlich nur zu leisten, wer sich auch Selbstironie leistet. Drum übernehmen wir diese erfrischende Glosse aus der in Budapest erscheinenden „Neuen Zeitung“.

Von: cl (Neue Zeitung Budapest – KK)

Angesichts von Gert Fabritius’ Bild von Sisyphos fällt es schwer, Camus zu folgen und sich diesen als glücklichen Menschen vorzustellen. Eher gilt die Schlußfrage des Textes: „Weiß der Teufel, wozu es uns überhaupt gibt. Nicht wahr?“

Bild aus der Ausstellung

 

Die böhmische Baronin

Donnerstag, 25 August 2011

Die böhmische Baronin

Johanna von Herzogenberg, beherzte und begeisternd kreative Sachwalterin der Kultur aus den böhmischen Ländern

Am Fronleichnamstag hat Dr. Johanna von Herzogenberg in München ihren 90. Geburtstag begangen. Eines der hervorstechendsten Merkmale dieser hochgebildeten, lebensbejahenden Frau kommt in einem einfachen Satz ihres Freundes Ferdinand Seibt zum Ausdruck, den dieser in Erinnerung an die ersten Zusammentreffen im Jahre 1949 niederschrieb: „Damals versuchte Johanna von Herzogenberg in uns zu wecken, was man im Rückblick als böhmischen Patriotismus bezeichnen könnte.“

Von: Anna Knechtel (KK)

Bild: Adalbert Stifter Verein

 

Klosterdämmerung in Schlesien

Donnerstag, 25 August 2011

Klosterdämmerung in Schlesien

Das Haus der Heimat Baden-Württemberg zeigt vom 5. bis zum 28. September 2011 in der Bibliothek die Ausstellung „Klosterdämmerung – vom Umbruch zum Aufbruch. 200 Jahre Säkularisation in Schlesien am Beispiel der Zisterzienser“.

Von: (KK)


 

Bücher und Medien

Donnerstag, 25 August 2011

Schattenmann der Kunstgeschichte

Heike Hoffmann (Hrsg.): Ein Händler „entarteter“ Kunst. Bernhard A. Böhmer und sein Nachlaß. Schriften der Forschungsstelle „Entartete Kunst“, Band III. Eine Initiative der Ferdinand-Möller-Stiftung. Akademieverlag/Oldenbourg Wissenschaftsverlag,  Berlin / München 2010, 488 S., großer Teil Bildrepros der Kunstwerke, zahlr. Fotos
 

Von: Hans-Gerd Warmann (KK)


 

Bücher und Medien

Donnerstag, 25 August 2011

Zeitgenössische Hintergründigkeit, unzeit-
gemäße Lauterkeit

Dietmar Stutzer: Appassionata. Roman. Selbstverlag Dietmar Stutzer, Maisreith 10, A-4143 Neustift, Österreich, 448 S.

Dieses Buch ist eine Verstörung.

Von: Georg Aescht (KK)


 

Bücher und Medien

Donnerstag, 25 August 2011

Weltläufigkeit von einst bis unlängst

Salka Viertel: Das unbelehrbare Herz. Erinnerungen an ein Leben mit Künstlern des 20. Jahrhunderts. Übersetzt von Helmut Degner, Nachwort von Michael Lentz. Die Andere Bibliothek. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2010, 512 Seiten, 34 Euro

Von: Ulrich Schmidt (KK)


 

Bücher und Medien

Donnerstag, 25 August 2011

Als ein jeder sich selbst am nächsten und am fernsten war

Eduard Dohmeier: Der Morgen, an dem ich die Milch holte. Eine Jugend 1945. Autobiographischer Roman. edition zweihorn, Neureichenau 2011, 222 Seiten, 7,95 Euro,

Von: Sabine Zucchi (KK)


 

Bücher und Medien

Donnerstag, 25 August 2011

Stalin als „Väterchen“ der Deutschen in Rumänien

Spiegelungen. Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas. Im Auftrag des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e. V. an der LMU München herausgegeben von Peter Motzan und Anton Schwob. 6 (60), Jahrgang 2011, Heft 2

Von: (KK)


 

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