Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1312

Wissen ist ihr stets Pflicht

Sonntag, 25 September 2011

Auch das um das ostdeutsche Kulturerbe: Roswitha Wisniewski setzt Schicksal und Gelehrsamkeit in Politik um

Seit einem guten halben Jahrhundert ist Prof. Dr. Roswitha Wisniewski eine prägende, eine richtungweisende Persönlichkeit – zunächst in der Wissenschaft, später auch in der Politik und über Jahrzehnte als Verantwortliche in zahlreichen Ehrenämtern. Zu diesen zählt das Amt der Vizepräsidentin der Stiftung Deutsche Kultur im östlichen Europa – OKR, das sie seit 1995 innehat.

Von: Klaus Weigelt (KK)


Unsentimental sentimentalisch

Sonntag, 25 September 2011

Kulturarbeiter aus Deutschland und östlichen Nachbarländern suchen in Bonn nach „Wegen in die Zukunft“

Über Zukunft reden ist einfach, das demonstrieren Wahrsagerinnen, Börsen- und allerhand andere Makler auf dem Markt oder im Fernsehen und auf Schritt und Tritt, dass es einem vor lauter Zukunft schier schwarz wird vor Augen. Was da Tag für Tag in die Welt gesetzt wird, ist wohlfeil und läßt sich dennoch gut verkaufen, weil die Welt eben ein Gedächtnis hat, das nicht über den Tag hinausreicht. Deshalb muß ein Gespräch über „Wege in die Zukunft“, wie es die Stiftung Deutsche Kultur im östlichen Europa – OKR in Bonn veranstaltete, gerade mit dem und am Gedächtnis arbeiten, an dem, was Walter Benjamin als „Eingedenken“ begriffen hat.

Von: Georg Aescht (KK)

Im gepflegten Ambiente des Collegium Leoninum war von Landschaften die Rede, von denen es einst geheißen hätte: „Hic sunt leones“ – und von deren Zukunft: Klaus Weigelt stellt Johann Schuth vor

Verträge sind zu erfüllen – auch mit Leben

Sonntag, 25 September 2011

Beim deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag sollte im zwanzigsten Jahr mehr drin sein, ergab eine Tagung in Königswinter

Diese zeithistorische Fachtagung sollte als „Korrektiv zur allgemeinen Schönfärberei“ zur Lage der deutsch-polnischen Nachbarschaft wirken, betonte Hans-Günther Parplies als Vorsitzender der gastgebenden Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen. Um ein Fazit vorwegzunehmen: Die mit rund 100 Teilnehmern trotz Ferienzeit sehr gut besuchte Veranstaltung in Königswinter konnte dank eines hochkarätigen Referentenkreises tatsächlich Kontrapunkte zur häufig inhaltsleeren Darstellung der Beziehungen der beiden größten mitteleuropäischen Länder setzen.

Von: Martin Schmidt (KK)

Ein stilles Bild sagt mehr als tausend bewegte – und mehr aus, als Worte vermögen: Donald Tusk, Lech Walesa und Angela Merkel bei den Feierlichkeiten zu 20 Jahren friedliche Revolution 2009

Die Ostsee, das ist ein weites Feld

Sonntag, 25 September 2011

Schüler im bayrischen Wettbewerb „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn“ gingen auf „Schatzsuche“ dorthin

Zum bayerischen Schuljahresende fand in der ehemaligen Reichsstadt Memmingen im bayerischen Schwaben die mehrtägige Abschlußveranstaltung des Schülerwettbewerbs „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn“ statt. Über 9000 Schülerinnen und Schüler in den unterschiedlichsten Altersgruppen von der zweiten bis zur zwölften Klasse befaßten sich in verschiedensten Disziplinen mit der Suche nach dem „Schatz der Ostsee“. Über 600 Preise wurden vergeben. 200 bayerische Schulen beteiligten sich am Wettbewerb, zwölf aus Oberschlesien und Pommern (Polen), zwei aus Rumänien, eine aus Ungarn und eine aus der Russischen Föderation.

Von: (KK)

Schatzsucher? Kneippianer in Hela vor gut hundert Jahren

Prussia Rhenana

Sonntag, 25 September 2011

Einst westliches Bollwerk, jetzt Schmuckstück: Ehrenbreitstein

Seit diesem Frühjahr erstrahlt die geschichtsträchtige, strategisch günstig gelegene Festung Ehrenbreitstein in neuem Glanz. Im Zuge der Vorbereitungen für die Bundesgartenschau 2011 hat auch die ehemalige „Kriegsmaschine“ einen beachtlichen Wandlungsprozeß zu einem zivilen „Kulturfelsen“ erlebt. In der seit dem 16. Jahrhundert bestehenden kurtrierischen und später preußischen Befestigungsanlage sind neue Ausstellungen und Sonderschauen eingerichtet sowie Rundgänge erweitert worden.

Von: Dieter Göllner (KK)

Vertrauen ist gut, Vermauern ist besser: bei Wehrbauten ließen die Preußen ihre Sparsamkeit kaum walten  

Die Elchschaufel im Bergischen

Sonntag, 25 September 2011

Alljährlich machen die Ostpreußen in Nordrhein-Westfalen Schloß Burg an der Wupper zu ihrem Gemütsort

Es ist bereits eine beliebte Tradition, daß die Landsmannschaft Ostpreußen, Landesgruppe Nordrhein-Westfalen, jährlich im Sommer zu einer Kulturveranstaltung auf dem Plateau vor der Gedenkstätte der deutschen Heimatvertriebenen auf Schloß Burg bei Solingen einlädt. Zahlreiche Landsleute, aber auch viele Vertreter anderer Landsmannschaften sowie Persönlichkeiten des politischen und kulturellen Lebens haben auch diesmal die Gelegenheit zum Erinnern und zum Ausblick, zum „Plachandern“ und nicht zuletzt zum Besuch des Glockenturms und der Gedenkstätte genutzt.

Von: (KK)

Gebackene Heimat mit einem Hauch Tupperparty, doch besonders viel Herzlichkeit: Angebot beim Ostpreußentreffen

Vergessenes Erinnern

Sonntag, 25 September 2011

Am 28. August jährte sich der Deportationserlaß des Obersten Sowjets der UdSSR zu den Wolgadeutschen zum 70. Mal

In der Bundesrepublik Deutschland ebenso wie in Rußland droht ein großes historisches Kapitel im Meer kollektiver Vergessenheit zu versinken: die Siedlungsgeschichte von Millionen Deutschen im russischen Zarenreich und dessen Nachfolgestaaten sowie die Auslöschung ihrer Heimatgebiete durch die Stalinschen Deportationen von 1941 mit der Spätfolge der weitgehenden Aussiedlung ihrer einstigen Bewohner in den binnendeutschen Raum.

Von: Martin Schmidt (KK)

Einen gastlichen Eindruck macht sie auf Anhieb nicht, die Deutsche Straße in Saratow, aber man war ja auch nicht zu Gast, sondern zu Hause – bis 1941

Literatur und Kunst

Sonntag, 25 September 2011

Mit Büchse, Feder und Verständnis

So näherte sich der Jäger und Fotograf, Schriftsteller und Naturschützer Walter von Sanden-Guja der Natur

Eine neue Kabinettausstellung im Kulturzentrum Ostpreußen erzählt das Leben des Naturschriftstellers Walter von Sanden-Guja, dessen Einsatz für die Natur allerdings über seinen Schreibtisch weit hinausreichte. Nach seiner Flucht aus Ostpreußen nach dem Zweiten Weltkrieg engagierte er sich für den Naturschutz am Dümmer.

Von: (KK)

Es ist etwas Besonderes, der Fischotter eines Dichters zu sein: Ingo, modelliert von Edith von Sanden-Guja

Literatur und Kunst

Sonntag, 25 September 2011

Das Gegenteil von Leere

Das ist nicht Fülle, sondern Form – der Bildhauer Siegfried Erdmann

Am 27. August 2011 wurde der Bildhauer Siegfried Erdmann, der 1926 in Allenstein, Ostpreußen, geboren wurde und in Dortmund lebt und arbeitet, 85 Jahre alt. Die Dortmunder Presse würdigte in ausführlichen Artikeln sein Schaffen für die Region und darüber hinaus. Nach dem Krieg begann er l947 seine Ausbildung bei dem Bildhauer Fritz Viegener in Delecke am Möhnesee, studierte bis 1952 an den Kölner Werkschulen bei den Professoren W. Wallner und L. Giess und ist seit 1952 als freischaffender Bildhauer tätig.

Von: Ulla Dretzler (KK)

Das Innerste äußern: Siegfried Erdmann, Aufgetürmt

Literatur und Kunst

Sonntag, 25 September 2011

Gläsernes Schmachten
Glas und Keramik der „Petticoat-Ära“ in Rheinbach

In der Dauerausstellung des 1968 von den „Freunden edlen Glases e.V.“ gegründeten Glasmuseums Rheinbach im Bürger- und Kulturzentrum Himmeroder Hof sind wertvolle Gläser vom Barock bis zum zeitgenössischen Studioglas vertreten. Das Museum gibt einen umfangreichen Überblick über die Tradition und Kunst der böhmischen Glasherstellung und -veredlung.

Von: (KK)

Gute Laune – glasklar: bunte Vasen aus der Ingrid-Hütte

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