Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1313

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25 Oktober 2011

Heimat im Text

Ein jüngst erschienener Auswahlband lenkt den Blick auf das Frühwerk Heinz Pionteks, auf jene Prosawerke und die Lyrik also, die in den fünfziger Jahren entstanden – etwa zwischen dem 1948 gefaßten Entschluß, als freier Schriftsteller zu leben, einerseits und dem römischen Stipendium an der Villa Massimo und der sich anschließenden Übersiedlung nach München im Jahr 1960 andererseits. 

Von: Martin Hollender (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25 Oktober 2011

Zeitgenössische Ritter

Die Estländische Ritterschaft ist hervorgegangen aus der 1252 erstmals erwähnten Vereinigung der Vasallen des dänischen Königs in Harrien und Wierland, die sich 1584 mit den Vasallen der beiden anderen estländischen Landschaften Jerwen und der Wiek zu einer einheitlichen Körperschaft zusammenschlossen. Die Ritterschaft hat bis zur Entstehung eines selbständigen Staates im Jahre 1918 die Geschicke Estlands maßgebend bestimmt. 

Von: (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25 Oktober 2011

Zwei Länder, sieben Leben und mehr

Ich lebe nun zwar schon seit langem in Düsseldorf, doch verbrachte ich meine Kindheit in Rumänien, wo in den 50er und 60er Jahren jede Menge russischer Kriegsfilme liefen. Die fand ich toll, denn es wurde darin eine Menge herumgeballert, und zum Schluß gab’s auch noch ein tolles Happy-End, immer nach dem gleichen Muster: Die Russen retteten Rumänien vor den deutschen Nazis und machten diesen der Reihe nach den Garaus, was ich sehr erfreulich fand.  

Von: Jan Cornelius (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25 Oktober 2011

Erforsche Gutes wie Böses und rede darüber

Das Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München lädt in Zusammenarbeit mit der Bildungs- und Begegnungsstätte Heiligenhof in Bad Kissingen zu einer Studienwoche vom 6. bis zum 11. November 2011 ein. Im Mittelpunkt der dritten HDO-Studientagung steht in diesem Jahr der Beitrag von Wissenschaft und Forschung zur Erhaltung des vielfältigen deutschen Kulturerbes in Ostmittel- und Südosteuropa und die Art und Weise seiner Pflege und Weiterentwicklung. 

Von: (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25 Oktober 2011

Kommen und Gehen, historisch, menschlich und unmenschlich

Zeitzeugen und ihre Erinnerungen sind aus zeithistorischen Ausstellungen gegenwärtig kaum mehr wegzudenken – gleichzeitig wird dieser subjektive Zugang zur Geschichte kritisch hinterfragt. Die Tagung „Zeitzeugen im Museum“ vom 12. bis zum 14. Oktober 2011 in Görlitz untersuchte die Rolle und Funktion des Zeitzeugen am Beispiel von Museen und Ausstellungen zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa.

Von: (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25 Oktober 2011

Friedland: weder Friede noch Land, aber ein Neuanfang

Als Folge des Zweiten Weltkrieges verloren nach 1945 14 Millionen Deutsche ihre Heimat in Ostdeutschland und im östlichen Europa; zwei Millionen kamen bei Flucht und Vertreibung um. Etwa ein Drittel der Bevölkerung Niedersachsens war im Jahr 1947 als Flüchtlinge oder Evakuierte registriert. Die Mehrzahl kam aus Schlesien. Die Geschichte der Vertriebenen und Flüchtlinge ist Teil der Geschichte Niedersachsens: Ein großer Teil der heutigen Niedersachsen sind Heimatvertriebene oder stammen direkt von ihnen ab. 

Von:  (KK)

 

Literatur und Kunst

Dienstag, 25 Oktober 2011

Mir losse der Dom – auch aus Schlesien sein
In Kölle steht er nach wie vor, seinen Weiterbau aber betrieb einst Ernst Friedrich Zwirner aus Jakobswalde, Oberschlesien

Die Apollinariskirche in Remagen, die Burg Arenfels, das Schloß Moyland und der Mäuseturm in Bingen sind nur einige der zahlreichen Bauten, die die Handschrift des schlesischen Baumeisters Ernst Friedrich Zwirner tragen. Das herausragende Referenzobjekt ist jedoch der Kölner Dom, dessen Fertigstellung nach einem jahrhundertelangen Stillstand durch den Visionär Zwirner vorangetrieben wurde. 

Von: Dieter Göllner (KK)

Wer kennt ihn nicht! Aber wer kennt Baumeister Zwirner?  

Literatur und Kunst

Dienstag, 25 Oktober 2011

Ein Heim aus den Brettern, die die Welt bedeuten
Der Schauspieler Julius Vollmer hat es sich gezimmert, ehemals in Temeswar im Banat, dann in Freiburg im Breisgau

Das Freiburger Stadttheater ist 100 Jahre alt geworden. 25 Jahre dieser Erfolgsgeschichte hat ein bekannter Temeswarer Schauspieler mitgestaltet: Julius Vollmer, der am 15. Februar 2012 sein 85. Lebensjahr im Breisgau vollenden wird.

Anläßlich des Jubiläums hat Sabine Frigge im Rombach-Verlag den Band „Komischerweise spielen im Woyzeck immer Erbsen mit. Theatergeschichten und Theatergeschichte“ veröffentlicht.

 

Von: Johann Steiner (KK)

Nomen est omen, fatalerweise: Julius Vollmer (links) in Victor Eftimius Stück „Der Vagabund“ mit Ottmar Strasser, Irmgard Chati und Tatjana Fulda in Temeswar

Kommen Sie rein, dann können Sie rausgucken

Dienstag, 25 Oktober 2011

Und zwar sehr weit: Die Ausstellung „Tür an Tür“ gewährt großzügige und großartige Blicke auf das deutsch-polnische Nebeneinander

Es gibt Ausstellungen von Größe, Umfang, Tiefgang und Vielfalt, die zu beschreiben immer nur eine Annäherung sein kann. Dabei ist die Beschreibung von Deutschland und Polen, jedes für sich und dann im Miteinander, eine Herausforderung. Die gegenwärtige Sonderausstellung „Tür an Tür“ im Berliner Martin-Gropius-Bau ist eine ganz besondere Leistung.  

Von: Stephan Kaiser (KK)

1000 Jahre brauchen viele Quadratmeter, allerdings nicht nur Fassade, sondern vor allem Ausstellungsfläche     

Literatur und Kunst

Dienstag, 25 Oktober 2011

Sie mündet ins Schwarze Meer und in Kunst
Die Donau als Band und Verbindung zwischen Kulturräumen „durchströmt“ gleich drei Ausstellungen

Die Donau verbindet vom Schwarzwald bis ans Schwarze Meer Kultur- und Wirtschaftsräume, die trotz unterschiedlicher Sprachen und Kulturen auch zahlreiche, geschichtlich bedingte Gemeinsamkeiten haben. Seit 2010 verfolgt die EU eine eigene Strategie für die Donauregion mit 14 Ländern, um diesen neuen „transnationalen Raum“ zu fördern.

Von: (KK)

Zweierlei Kindheit, vielerlei Kunst an der Donau, dem Strom, der trennt und verbindet, ob Kinder oder Kindermaler: Vlaho Bukovac, Porträt der Salomona Bergera

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