Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1313

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25 Oktober 2011

Kommen und Gehen, historisch, menschlich und unmenschlich

Zeitzeugen und ihre Erinnerungen sind aus zeithistorischen Ausstellungen gegenwärtig kaum mehr wegzudenken – gleichzeitig wird dieser subjektive Zugang zur Geschichte kritisch hinterfragt. Die Tagung „Zeitzeugen im Museum“ vom 12. bis zum 14. Oktober 2011 in Görlitz untersuchte die Rolle und Funktion des Zeitzeugen am Beispiel von Museen und Ausstellungen zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa.

Von: (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25 Oktober 2011

Friedland: weder Friede noch Land, aber ein Neuanfang

Als Folge des Zweiten Weltkrieges verloren nach 1945 14 Millionen Deutsche ihre Heimat in Ostdeutschland und im östlichen Europa; zwei Millionen kamen bei Flucht und Vertreibung um. Etwa ein Drittel der Bevölkerung Niedersachsens war im Jahr 1947 als Flüchtlinge oder Evakuierte registriert. Die Mehrzahl kam aus Schlesien. Die Geschichte der Vertriebenen und Flüchtlinge ist Teil der Geschichte Niedersachsens: Ein großer Teil der heutigen Niedersachsen sind Heimatvertriebene oder stammen direkt von ihnen ab. 

Von:  (KK)

 

Literatur und Kunst

Dienstag, 25 Oktober 2011

Mir losse der Dom – auch aus Schlesien sein
In Kölle steht er nach wie vor, seinen Weiterbau aber betrieb einst Ernst Friedrich Zwirner aus Jakobswalde, Oberschlesien

Die Apollinariskirche in Remagen, die Burg Arenfels, das Schloß Moyland und der Mäuseturm in Bingen sind nur einige der zahlreichen Bauten, die die Handschrift des schlesischen Baumeisters Ernst Friedrich Zwirner tragen. Das herausragende Referenzobjekt ist jedoch der Kölner Dom, dessen Fertigstellung nach einem jahrhundertelangen Stillstand durch den Visionär Zwirner vorangetrieben wurde. 

Von: Dieter Göllner (KK)

Wer kennt ihn nicht! Aber wer kennt Baumeister Zwirner?  

Literatur und Kunst

Dienstag, 25 Oktober 2011

Ein Heim aus den Brettern, die die Welt bedeuten
Der Schauspieler Julius Vollmer hat es sich gezimmert, ehemals in Temeswar im Banat, dann in Freiburg im Breisgau

Das Freiburger Stadttheater ist 100 Jahre alt geworden. 25 Jahre dieser Erfolgsgeschichte hat ein bekannter Temeswarer Schauspieler mitgestaltet: Julius Vollmer, der am 15. Februar 2012 sein 85. Lebensjahr im Breisgau vollenden wird.

Anläßlich des Jubiläums hat Sabine Frigge im Rombach-Verlag den Band „Komischerweise spielen im Woyzeck immer Erbsen mit. Theatergeschichten und Theatergeschichte“ veröffentlicht.

 

Von: Johann Steiner (KK)

Nomen est omen, fatalerweise: Julius Vollmer (links) in Victor Eftimius Stück „Der Vagabund“ mit Ottmar Strasser, Irmgard Chati und Tatjana Fulda in Temeswar

Kommen Sie rein, dann können Sie rausgucken

Dienstag, 25 Oktober 2011

Und zwar sehr weit: Die Ausstellung „Tür an Tür“ gewährt großzügige und großartige Blicke auf das deutsch-polnische Nebeneinander

Es gibt Ausstellungen von Größe, Umfang, Tiefgang und Vielfalt, die zu beschreiben immer nur eine Annäherung sein kann. Dabei ist die Beschreibung von Deutschland und Polen, jedes für sich und dann im Miteinander, eine Herausforderung. Die gegenwärtige Sonderausstellung „Tür an Tür“ im Berliner Martin-Gropius-Bau ist eine ganz besondere Leistung.  

Von: Stephan Kaiser (KK)

1000 Jahre brauchen viele Quadratmeter, allerdings nicht nur Fassade, sondern vor allem Ausstellungsfläche     

Literatur und Kunst

Dienstag, 25 Oktober 2011

Sie mündet ins Schwarze Meer und in Kunst
Die Donau als Band und Verbindung zwischen Kulturräumen „durchströmt“ gleich drei Ausstellungen

Die Donau verbindet vom Schwarzwald bis ans Schwarze Meer Kultur- und Wirtschaftsräume, die trotz unterschiedlicher Sprachen und Kulturen auch zahlreiche, geschichtlich bedingte Gemeinsamkeiten haben. Seit 2010 verfolgt die EU eine eigene Strategie für die Donauregion mit 14 Ländern, um diesen neuen „transnationalen Raum“ zu fördern.

Von: (KK)

Zweierlei Kindheit, vielerlei Kunst an der Donau, dem Strom, der trennt und verbindet, ob Kinder oder Kindermaler: Vlaho Bukovac, Porträt der Salomona Bergera

Deutschfeindlichkeit als Blamage

Dienstag, 25 Oktober 2011

Auch in Polen, wie die Parlamentswahl gezeigt hat

„Wenn Donald Tusk am 9. Oktober wieder gewählt wird, dann haben wir in Polen eine richtige Demokratie!“ Diese Bemerkung eines schlesischen Regionalpolitikers zwei Wochen vor der Parlamentswahl in Polen hat sowohl das Ergebnis präzise vorausgesagt wie die Wünsche eines großen Teiles der Wählerschaft wiedergegeben. 

Von: Dietmar Stutzer (KK)

Auch im Werden kann eine Struktur schon Klarheit ausstrahlen: Gemälde von Reimund Kasper

Literatur und Kunst

Dienstag, 25 Oktober 2011

Reizvolles Mit- und Gegeneinander
Ingo Glass und ungarndeutsche Trachten im HDO München

Für den deutsch-rumänischen Bildhauer und Ausstellungsgestalter Ingo Glass gilt eine gute Begegnung soviel wie ein Sonnenstrahl. Das schrieb der Künstler im Vorspann des Kataloges zu seiner Ausstellung „Begegnungen“ im Münchner Haus des Deutschen Ostens. In der Schau werden Treffen des Künstlers mit Kulturschaffenden und Politikern in den Fokus gerückt. 

Von: D. G. (KK)

Lesbares Bildwerk: DADA. Ingo Glass hat es Tristan Tzara in Moinesti, dessen rumänischem Geburtsort, gewidmet

Die Quadratur der Integration

Dienstag, 25 Oktober 2011

An ihr arbeitet die DJO Nordrhein-Westfalen seit 60 Jahren

Zur Feier seines 60jährigen Bestands hatte der Landesverband Nordrhein-Westfalen der DJO (Deutsche Jugend in Europa) e.V. ins Sozialistische Bildungszentrum Salvador Allende  in Oer-Erkenschwick eingeladen. In einer Ausstellung mit Dokumenten, Bildern und Erinnerungsstücken aus der vielfältigen Tätigkeit wurden Arbeit und Entwicklung des Vereins dokumentiert. 

Von: Franz Heinz (KK)

Die Ballonfäden losgelassen, aber den Leitfaden gut geerdet

Literatur und Kunst

Dienstag, 25 Oktober 2011

Gehalt statt „Inhalt“
Reimund Kasper und Eckart Wendler

Im Jahr 2001 bildete sich am Standort Kamen ein Zusammenschluß bildender Künstler des Bundesverbandes Bildender Künstler Westfalen, BBK, unter Leitung von Reimund Kasper. 2003 erweiterte diese Künstlervereinigung ihr Einzugsgebiet – jetzt unabhängig vom BBK – und nannte sich „REFLEX – Zusammenschluß freier Künstler in NRW“. Als mich Reimund Kasper bat, die Einführung in die Ausstellung zum 10jährigen Bestehen dieser Künstlervereinigung zu übernehmen, sagte ich gern ja.

Von: Ulla Dretzler (KK)

Geschrieben wie gemalt – das „Lesen“ seines Bildes aber überläßt Eckart Wendler uns 

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