Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1313

Kommen Sie rein, dann können Sie rausgucken

Dienstag, 25 Oktober 2011

Und zwar sehr weit: Die Ausstellung „Tür an Tür“ gewährt großzügige und großartige Blicke auf das deutsch-polnische Nebeneinander

Es gibt Ausstellungen von Größe, Umfang, Tiefgang und Vielfalt, die zu beschreiben immer nur eine Annäherung sein kann. Dabei ist die Beschreibung von Deutschland und Polen, jedes für sich und dann im Miteinander, eine Herausforderung. Die gegenwärtige Sonderausstellung „Tür an Tür“ im Berliner Martin-Gropius-Bau ist eine ganz besondere Leistung.  

Von: Stephan Kaiser (KK)

1000 Jahre brauchen viele Quadratmeter, allerdings nicht nur Fassade, sondern vor allem Ausstellungsfläche     

Literatur und Kunst

Dienstag, 25 Oktober 2011

Sie mündet ins Schwarze Meer und in Kunst
Die Donau als Band und Verbindung zwischen Kulturräumen „durchströmt“ gleich drei Ausstellungen

Die Donau verbindet vom Schwarzwald bis ans Schwarze Meer Kultur- und Wirtschaftsräume, die trotz unterschiedlicher Sprachen und Kulturen auch zahlreiche, geschichtlich bedingte Gemeinsamkeiten haben. Seit 2010 verfolgt die EU eine eigene Strategie für die Donauregion mit 14 Ländern, um diesen neuen „transnationalen Raum“ zu fördern.

Von: (KK)

Zweierlei Kindheit, vielerlei Kunst an der Donau, dem Strom, der trennt und verbindet, ob Kinder oder Kindermaler: Vlaho Bukovac, Porträt der Salomona Bergera

Deutschfeindlichkeit als Blamage

Dienstag, 25 Oktober 2011

Auch in Polen, wie die Parlamentswahl gezeigt hat

„Wenn Donald Tusk am 9. Oktober wieder gewählt wird, dann haben wir in Polen eine richtige Demokratie!“ Diese Bemerkung eines schlesischen Regionalpolitikers zwei Wochen vor der Parlamentswahl in Polen hat sowohl das Ergebnis präzise vorausgesagt wie die Wünsche eines großen Teiles der Wählerschaft wiedergegeben. 

Von: Dietmar Stutzer (KK)

Auch im Werden kann eine Struktur schon Klarheit ausstrahlen: Gemälde von Reimund Kasper

Literatur und Kunst

Dienstag, 25 Oktober 2011

Reizvolles Mit- und Gegeneinander
Ingo Glass und ungarndeutsche Trachten im HDO München

Für den deutsch-rumänischen Bildhauer und Ausstellungsgestalter Ingo Glass gilt eine gute Begegnung soviel wie ein Sonnenstrahl. Das schrieb der Künstler im Vorspann des Kataloges zu seiner Ausstellung „Begegnungen“ im Münchner Haus des Deutschen Ostens. In der Schau werden Treffen des Künstlers mit Kulturschaffenden und Politikern in den Fokus gerückt. 

Von: D. G. (KK)

Lesbares Bildwerk: DADA. Ingo Glass hat es Tristan Tzara in Moinesti, dessen rumänischem Geburtsort, gewidmet

Die Quadratur der Integration

Dienstag, 25 Oktober 2011

An ihr arbeitet die DJO Nordrhein-Westfalen seit 60 Jahren

Zur Feier seines 60jährigen Bestands hatte der Landesverband Nordrhein-Westfalen der DJO (Deutsche Jugend in Europa) e.V. ins Sozialistische Bildungszentrum Salvador Allende  in Oer-Erkenschwick eingeladen. In einer Ausstellung mit Dokumenten, Bildern und Erinnerungsstücken aus der vielfältigen Tätigkeit wurden Arbeit und Entwicklung des Vereins dokumentiert. 

Von: Franz Heinz (KK)

Die Ballonfäden losgelassen, aber den Leitfaden gut geerdet

Literatur und Kunst

Dienstag, 25 Oktober 2011

Gehalt statt „Inhalt“
Reimund Kasper und Eckart Wendler

Im Jahr 2001 bildete sich am Standort Kamen ein Zusammenschluß bildender Künstler des Bundesverbandes Bildender Künstler Westfalen, BBK, unter Leitung von Reimund Kasper. 2003 erweiterte diese Künstlervereinigung ihr Einzugsgebiet – jetzt unabhängig vom BBK – und nannte sich „REFLEX – Zusammenschluß freier Künstler in NRW“. Als mich Reimund Kasper bat, die Einführung in die Ausstellung zum 10jährigen Bestehen dieser Künstlervereinigung zu übernehmen, sagte ich gern ja.

Von: Ulla Dretzler (KK)

Geschrieben wie gemalt – das „Lesen“ seines Bildes aber überläßt Eckart Wendler uns 

Wessen Reich von welcher Welt?

Dienstag, 25 Oktober 2011

Tagung zum Josephinismus und der Frage:
Stehen Aufklärung und Kirche zwangsläufig in einem Gegensatz?

Zu seiner jährlichen Arbeitstagung – der 48. in Folge – lud das in Regensburg ansässige Institut für ostdeutsche Kirchen- und Kulturgeschichte e. V. diesmal in das Augustiner-Chorherrenstift St. Florian (Österreich) ein. Der Erste Vorsitzende Msgr. Dr. Paul Mai konnte bei dieser internationalen Tagung über „Katholische Aufklärung und Josephinismus“ rund dreißig Teilnehmer aus Deutschland, Tschechien, Ungarn und Österreich willkommen heißen.

Von: Werner Chrobak (KK)

Barock ist hier selbst der Sonnenschein: die Teilnehmer vor dem Stift

Und ob Siebenbürgen mit Danzig zu tun hat!

Dienstag, 25 Oktober 2011

Dehio-Preis an Christoph Klein und Jan Janca

In Berlin ist es gelungen, am 22. September 2011, dem Tag, an dem Papst Benedikt XVI. in der deutschen Hauptstadt weilte, einen „ökumenischen Kontrapunkt“ zu setzen. Dr. Doris Lemmermeier, Direktorin des Deutschen Kulturforums östliches Europa, begrüßte im Atrium der Deutschen Bank die Gäste zur Verleihung des Georg Dehio-Kulturpreises…

Von: Ingeborg Szöllösi (KK)

Dr. Ingeborg Bergreen-Merkel, Jan Janca, D. Dr. Christoph Klein, Dr. Doris Lemmermeier

Laßt Balten walten

Dienstag, 25 Oktober 2011

Denn sie wissen, was sie tun: Domus-Revaliensis-Tage in Reval

In diesem Jahr fanden die Domus Revaliensis-Tage (Deutschbaltisch-Estnische Kulturtage) am letzten Wochenende im August statt. Sie wurden von schönstem Sommerwetter begleitet.

Am Freitag begaben sich etwa 90 Esten, Deutsche und Deutschbalten auf den Domberg, um der Eröffnung der Kulturtage beizuwohnen. Sie standen unter dem Gesamtthema deutsch-baltische Literatur – ein Wunsch der estnischen Freunde.

Von: Babette von Sass (KK)

Börsengang mit dem Turm der Heiligengeist-Kirche

Wer zählt die Völker, nennt die Namen…

Dienstag, 25 Oktober 2011

Otto von Habsburg: Der Erinnerungsträger ist begraben, nicht aber die Erinnerung

Am 4. Juli dieses Jahres ist Otto von Habsburg, der Sohn des letzten Kaisers von Österreich, im Alter von 98 Jahren verstorben. Am 16. Juli erfolgte in einem feierlichen Akt unter großer öffentlicher Beteiligung seine Beisetzung in der Gruft der Kapuzinerkirche in Wien, der traditionsreichen Begräbnisstätte des Hauses Habsburg. 

Von: Josef Joachim Menzel (KK)


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